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Hamburg

Hamburg: Wo ist Sarah-Sophie (16) ?

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Foto: Polizei/hfr

Hamburg – Sorge um eine jung Frau. Aufgrund eines vom Amtsgericht Hamburg erlassenen Beschlusses fahndet die Polizei Hamburg öffentlich nach der 16-jährigen Sarah-Sophie Kophal

Sarah-Sophie ist bereits am 21.09.18 von einem Ausgang vom UKE, wo sie gemäß richterlichem Beschluss geschlossen untergebracht war, nicht zurückgekehrt. Die bisherigen Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden oder Antreffen der Vermissten.

Sarah-Sophie wird wie folgt beschrieben:

– 162 cm groß – 54kg schwer – grün/blaue Augen – schlank – hellbraunes Haar mit blonden Strähnen am Hinterkopf

Sie war zuletzt bekleidet mit einer schwarzen engen Hose und weißen Nike Turnschuhen.

Zeugen, die Sarah-Sophie sehen oder gesehen haben, werden gebeten, umgehend die Polizei zu informieren. Die Ermittlungen führt das für die Region Eimsbüttel zuständige LKA 134.

Hinweise auf den Aufenthaltsort von Sarah-Sophie nimmt jede Polizeidienststelle bzw. das Hinweistelefon unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 entgegen.

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Hamburg

Hamburg: Polizei beschlagnahmt PKW nach illegalem Rennen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Polizeibeamte haben am nach eigener Aussage späten Freitagabend zwei Pkw sichergestellt und einen 29-jährigen Deutschen als einen Fahrer der beiden Fahrzeuge vorläufig festgenommen.

Der Mann sowie der bislang noch unbekannte Fahrer des zweiten Fahrzeugs sollen im Verdacht stehen, zuvor ein illegales Straßenrennen durchgeführt zu haben. Die Verkehrsdirektion hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Beamte eines zivilen Videofahrzeugs waren laut Polizeibericht zuvor in Hamburg-Wandsbek in der Ahrensburger Straße auf einen mit überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Pkw Audi A 6 aufmerksam geworden.

An einer Kreuzung hielt ein weiterer Pkw Daimler Benz E 220 CDI neben dem Audi. Beide Fahrzeuge überschritten in der Folge nun mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit und fuhren dabei sehr dicht neben- bzw. hintereinander her.

In der Straße Bullenkoppel beschleunigten beide Fahrzeuge und erreichten dabei eine Geschwindigkeit von knapp 110 km/h, wenig später in der Straße Barmwisch sogar eine Geschwindigkeit von 120 km/h statt der zulässigen 50 km/h.

Mit Unterstützung weiterer angeforderter Funkstreifenwagen konnte der Pkw Daimler Benz im Gustav-Seitz-Weg in Hamburg-Steilshoop angehalten werden. Der Pkw Audi A 6 konnte zunächst entkommen, wurde allerdings wenig später in der Nähe der zwischenzeitlich ermittelten Halteranschrift ohne Insassen angetroffen.

Der 29-jährige Fahrer wies sich den einschreitenden Beamten zunächst mit einem Führerschein einer dritten Person aus. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten die Beamten allerdings die tatsächliche Identität des Fahrers feststellen.

Dabei stellte sich heraus, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Beide Fahrzeuge wurden als Einziehungsgegenstände sichergestellt. Die Ermittlungen zur Identität des Audifahrers dauern noch an.

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Hamburg

Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall auf Schmuckhändler

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet jetzt mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach drei Tätern, die bereits im Juni 2018 gemeinschaftlich einen 57-Jährigen in Hamburg-Billstedt geschlagen und überfallen haben. Das Landeskriminalamt für die Region Mitte 2 (LKA 164) führt die Ermittlungen.

Der 57-jährige Geschädigte befand sich laut den bisherigen Ermittlungen zum Tatzeitpunk am 11. Juni  im Bereich der siebten Ebene des Parkhauses des Einkaufszentrum “Center Billstedt”, als plötzlich zwei unbekannte Männer an ihn herantraten. Einer der Männer schlug unvermittelt mit Fäusten gegen den Kopf des Geschädigten, wobei der zweite Täter dem Geschädigten einen Rollkoffer, eine Aktentasche sowie eine Umhängetasche entriss.

Die Täter erbeuteten dabei Schmuck und persönliche Gegenstände. Die Schadenssumme liegt nach Polizeiangaben im  sechstelligen Bereich.

Der dritte Täter
Foto: Polizei Hamburg/hfr

Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen mit einem Pkw VW Golf 7 aus dem Parkhaus mit einem Mittäter, welcher zuvor versuchte, die dortige Schranke mit einem Parkschein zu öffnen. Als dies nicht gelang, durchbrachen die Täter mit dem Fluchtfahrzeug die Schranke und flüchteten in Richtung Schiffbeker Weg.

Täter 1 und 2 im Fahrzeug
Foto: Polizei Hamburg

Die Ermittler konnten Fotos der Tatverdächtigen sichern. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte beim Amtsgericht schließlich einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.

Hinweise bitte an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040-4286-56789.

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Politik und Gesellschaft

Erste Demo für Kinder psychisch kranker Eltern

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Kind mit Mutter, die an psychischen Problemen leidet Symbolfoto: Sean Bolt/shutterstock.com

Hamburg/Stormarn – Am Sonnabend, den 27. Oktober, findet in Hamburg die „Erste Demo für Kinder psychisch kranker Eltern“ statt. Start ist um 13 Uhr am Theodor-Heuss-Platz. Die Schlusskundgebung findet ab 15 Uhr am Rathausmarkt statt. Mit diesem Demonstrationszug vom Dammtor zum Rathausmarkt und der abschließenden Kundgebung machen die Veranstalter wellengang.hamburg und Psychiatrie in Bewegung e.V. am auf die Not von Kindern psychisch kranker Eltern aufmerksam.

Sie fordern Veränderungen in der strukturellen Versorgung und Unterstützung der betroffenen Kinder.Kinder, die mit einem psychisch oder suchterkrankten Elternteil zusammenleben, übernehmen früh Verantwortung und werden mit Situationen und Lebensumständen konfrontiert, die sie überfordern. Diese Kinder haben ein erhöhtes Risiko psychisch krank zu werden. In Deutschland sind ungefähr 3,8 Millionen Kinder betroffen.

Im Kreis Stormarn entlasten die beiden zeitlich begrenzten Projekte „Beherzt – Stormarner Präventionsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien“ und das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Präventive Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche in besonderen psychosozialen Belastungssituationen“  betroffene Kinder und ihre Familien. Beide Projekte sind in Trägerschaft des AWO Kreisverband Stormarn e.V.

„Es ist wichtig, dass mit dieser Demonstration auf die Situation der Kinder und ihre Familien aufmerksam gemacht wird. Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft leider immer noch stark negativ behaftet. Dies verhindert oftmals eine Verbesserung der Situation.“, beschreibt Susanne Wischnewski, Projektkoordinatorin beim AWO Kreisverband Stormarn e.V. die Situation. Von daher sei es wichtig, dass viele Menschen dem Aufruf folgen und an dem Demonstrationszug teilnehmen.

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