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Bad Oldesloe

130 Oldesloer bei emotionaler Trauerkundgebung für Robin L. (21)

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Trauerkundgebung auf dem Marktplatz
Foto: SL

Bad Oldesloe – Es war eine rührende Veranstaltung auf dem Marktplatz zu der die Stadtverordneten Hendrik Holtz (Die Linke) und Hartmut Jokisch (Die Grünen) aufgerufen hatten. 130 Oldesloer erwiesen Robin L., der am Sonntag bei einer Konfrontation mit der Polizei ums Leben gekommen war, die letzte Ehre.

“Es geht um Mitgefühl, um Empathie. Sich in sein Gegenüber einfühlen. Wir sind hier um an einen Menschen zu gedenken, der leider so früh verstorben ist”, so Pastor Volker Hagge. Sich mehr um Mitmenschen kümmern, mehr Mitmenschlichkeit wagen – das waren die Hauptausagen der Redebeiträge.

„Ich arbeite bis nachts und habe Robin daher häufig getroffen“, sagt Tim Petrowski aus Bad Oldesloe. Sein Schicksal zeige, dass es in Deutschland immer mehr an Empathie fehle. „In der öffentlichen Diskussion der vergangenen Tage wurde er als gefährlicher Krimineller dargestellt, aber so  war er nicht“, sagt der Oldesloer. In sozialen Netzwerken sei sein Tod von einigen gefeiert und die Polizei beglückwünscht worden. „Das kam von den Leuten, die sonst mit dem Leid deutscher Obdachloser gegen Flüchtlinge argumentiert haben. Die so  auf Robin herabschauen, sollten sich mal ein bisschen mit sich selbst beschäftigen.“ Was anders und fremd sei, sei nicht unbedingt schlecht oder gefährlich. Die Angst vor dem “Anderen” und dem “Fremden” sei falsch.

Ein ehemaliger Mitschüler von Robin L. sagt: “Ich kannte Robin schon seit der Grundschule und habe ihn immer als sehr zurückhaltend und nicht aggressiv erlebt. Es ist tragisch, was passiert ist und es zerreißt mir das Herz.”

Ein weiterer Redner aus dem Publikum betonte, dass auch der Polizist – nicht die Polizei an sich – ein Opfer sei. “Bitte vergesst den Beamten nicht, dem es sicherlich nicht gut geht. Das System hat Fehler gemacht. Vielleicht hat die Polizei Fehler gemacht, aber der einzelne Beamte ist auch nur ein Opfer dieser Situation geworden. Ich möchte, dass wir den Polizisten in unsere Gedanken einschließen”, sagte er. “Die Gesellschaft kümmert sich so oft um die Starken und die Schwachen werden an die Seite gedrängt.”

Gedenken am Ort, an dem Robin L. verstarb

Konkreter wurde Jokisch. “Als Stadtverordnete werden wir diskutieren müssen, wie wir solchen Menschen besser helfen können, ihnen sichere Orte bieten. Das werden wir besprechen müssen”. Vertreter von CDU, SPD, Die Grünen und Die Linke waren vor Ort. “Wir leben in einer Gesellschaft, in der nur Leistung zählt und vielleicht können wir aus dieser Situation wenigstens mit rausnehmen, besser aufeinander zu schauen”

Wenn der tragische Tod des jungen Obdachlosen irgendwas Positives bewirken könnte, wäre es das Maximale, was in so einer Situation zu erhoffen ist. Was sich am Mittwochabend zeigte, war, dass unterschiedlischste Oldesloer verschiedenster sozialer Schichten und auch über politische und religiöse Grenzen hinweg, gemeinsam auf dem Marktplatz standen und ein Anliegen hatten: mehr Mitmenschlichkeit, mehr Miteinander, mehr Rücksicht und Respekt füreinander.

“Ich frage mich, ob ich hätte mehr tun können. Vielleicht hätte ein Gespräch mehr, eine Begegnung mehr, ja etwas bewirken können”, so Holtz nachdenklich und selbstkritisch.

“Wirklich tot ist ein Mensch nur dann, wenn keiner mehr an ihn denkt”, so Jokisch.

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Bad Oldesloe

Berufsberatung: Abi-Chat zum Thema Fremdsprachen

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Symbolfoto:Agentur für Arbeit/hfr

Bad Oldesloe -„Eine andere Sprache ist eine andere Sicht auf das Leben“, wusste Filmlegende Federico Fellini, der im Januar 100 Jahre alt geworden wäre. Worte, die deutlich machen: Sprache ist viel mehr als Vokabeln und Grammatik. Sie reißt Mauern ein, öffnet Türen und erschließt neue Kulturkreise. Kein Wunder, dass viele Menschen von Fremdsprachen fasziniert sind.

Wer sich ihnen auch beruflich widmen möchte, hat dazu viele Möglichkeiten. Prinzipiell lassen sich Tätigkeiten mit Fremdsprachen als Kernkompetenz und Berufe, in denen Fremdsprachen am Rande eine Rolle spielen, unterscheiden. Im Mittelpunkt stehen Englisch, Französisch und Co. etwa bei Dolmetschern und Übersetzern sowie bei Fremdsprachen-Lehrern und -Korrespondenten. Als Nebenkompetenz sind Fremdsprachen zum Beispiel bei Betriebswirten, Ingenieuren und Kaufleuten gefragt.

An den Hochschulen buhlen zahlreiche Studiengänge um die Gunst der Sprachinteressierten. Unter ihnen findet sich eine Vielzahl an sprach- und kulturwissenschaftlichen Angeboten: von Anglistik, Amerikanistik und Romanistik über Slawistik und Orientalistik bis hin zu ostasiatischen Studiengängen wie Sinologie oder Japanologie. Wer sich hingegen für eine Ausbildung entscheidet, wird zum Beispiel schulisch ausgebildeter Dolmetscher und Übersetzer, Fremdsprachenkorrespondent oder Europasekretär.

All diese Berufe und viele mehr stehen im Mittelpunkt des nächsten abi>> Chats am 26. Februar. Von 16 bis 17.30 Uhr erhalten die Chatter fachkundige Antworten von den teilnehmenden Experten zum Thema „Ich will was machen mit Fremdsprachen!“. Auch mögliche Alternativen zum Wunschberuf, die ebenfalls mit Sprache zu tun haben, werden genannt.   

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

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Bad Oldesloe

Workshops an der Oldesloer “Schule für Ballett und Tanz”

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Foto: Adrian Stauder/hfr

Bad Oldesloe – In diesem Jahr führt die Schule für Ballett & Tanz der Oldesloer Musikschule gleich mehrere Workshops durch und alle, die schon immer einmal in Ballett oder Jazz Dance reinschnuppern wollten, haben im Mai dazu die Gelegenheit.

In der ersten Sommerferienwoche vom 29.06. bis 04.07. gibt es eine intensive Woche mit Ballett, Jazz Dance und Freiem Tanz in unseren Räumlichkeiten in der Hamburger Straße 25 für Kinder der Altersklasse von 7 bis 11 Jahren und für die ab 12-Jährigen. Anfänger und Fortgeschrittene sind hier ganz herzlich willkommen.

Am Ende dieser Woche steht sogar eine kleine interne Abschlusspräsentation. Die Teilnahme kostet 99 Euro

Hierfür können sich bereits jetzt tanzbegeisterten Familien per Telefon (04531-804898 ) oder per Mail anmelden und auch weitere Informationen erfragen.

Weitere geplante Workshops:

Ballett-Workshop:

23.05.20: Ballett-Workshop für 9–13-Jährige

Entgelt: 22,50 Euro

Workshop-Zeit: 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Jazz Dance:

09.05.20: Jazz Dance – Workshop für 9-13-Jährige

Entgelt: 22,50 Euro

Workshop-Zeit: 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

30.05.20: Jazz Dance – Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren

Entgelt: 22,50 Euro

Workshop-Zeit: 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

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Bad Oldesloe

„30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“: Voting startet

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Bad Oldesloe – Die Aktion „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ der Sparkasse Holstein geht in die Voting-Phase.

Vereine und Organisationen aus dem gesamten Geschäftsgebiet haben sich beworben

Vom 27. Februar (8 Uhr) bis zum 3. März (12 Uhr) darf die Bevölkerung abstimmen, welche 30 Projekte die Sparkasse Holstein mit jeweils 1.000 Euro fördern soll. Das Voting findet auf der Aktionsplattform unter www.sparkasse-holstein.de/30fuer30 statt.

Auf dieser Seite stellen auch alle teilnehmenden Vereine, Verbände und Institutionen ihre Projekte vor. Jeder „Voter“ darf einmal alle 24 Stunden seine Stimme abgeben.

In diesem Jahr ist die Aktion „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ bereits in ihre siebente Runde gegangen. Gemeinnützige bzw. mildtätig anerkannte Vereine, Verbände und Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein konnten sich erneut um eine Projektförderung bewerben. Bei den Ehrenamtlichen kam das wie in den Vorjahren sehr gut an: „Rund 100 Projekte gehen an den Start“, freut sich Helge Schoof, Regionalleiter Privatkunden bei der Sparkasse Holstein.

Um ihr Projekt für das Online-Voting möglichst gut in Szene zu setzen, haben viele Vereine ihre Bewerbungen in den letzten Jahren immer kreativer gestaltet.

„Diese Kreativität belohnen wir auch in diesem Jahr wieder mit Preisen für die drei besten Fotos und für die drei besten Videos. Hier können die Teilnehmenden zusätzliche Projektförderungen im Gesamtwert von 3.000 Euro gewinnen“, so Schoof. Darüber hinaus verlost die Sparkasse Holstein unter allen Teilnehmern, die im Online-Voting nicht auf einem der ersten 30 Plätze gelandet sind, 5 x 750 Euro. Die Gewinner aller Zusatzpreise ermittelt die Sparkasse Holstein im Anschluss an die Voting-Phase.

Im Voting-Zeitraum vom 27. Februar bis 3. März hat jeder „Voter“ die Möglichkeit, einmal am Tag seine Stimme abzugeben. Zunächst erfolgt die Stimmenzählung verdeckt. Ab 2. März um 12.00 Uhr ist der aktuelle Zwischenstand offen sichtbar. Im Laufe des 3. März steht schließlich fest, welche 30 Projekte die meisten Stimmen erhalten haben und damit eine finanzielle Unterstützung in Höhe von je 1.000 Euro bekommen. Die Vergabe der Zusatzpreise im Gesamtwert von 6.750 Euro erfolgt am 5. März.

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