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Kultur

Ahrensburger Abordnung besucht Partnerstadt Esplugues

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Foto: Petra Haebenbrock-Sommer/hfr

Ahrensburg/Esplugues – Auf Einladung der Bürgermeisterin Pilar Díaz reisten Bürgermeister Michael Sarach und Städtepartnerschaftsbeauftragte Karen Schmick unter Begleitung der Dolmetscherin Jutta Bleckmann und Petra Haebenbrock-Sommer von der Stadtverwaltung anlässlich der Fiesta Mayor in die Partnerstadt Esplugues.

Bei herrlichem Wetter präsentierten sich in den Straßen Vereine und Verbände aller Altersgruppen mit vielen bunten Darbietungen und Mitmachaktionen. Wie in jedem Jahr fand auch der Wettstreit der Menschentürme statt, ein nicht ungefährlicher Sport, bei dem zum Teil Familien mit drei Generationen beteiligt sind.

Foto: Petra Haebenbrock-Sommer/hfr

In diesem Jahr stritten neben dem städtischen zwei weitere Vereine aus dem Umland um die höchsten und schwierigsten Formationen.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Hauses des im letzten Jahr verstorbenen internationalen Bildhauers Xavier Corberó, den die Bürgermeisterin ermöglichen konnte. Das Haus und der Garten sind ein einziges Kunstwerk und eigentlich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Hauptanlass des Treffens waren allerdings offizielle Absprachen über gemeinsame Aktivitäten in den kommenden Jahren. Was läuft gut, was soll 2019 angeschoben werden?

Neben dem seit 20 Jahren praktizierten Schulaustausch zwischen der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule in Ahrensburg und der La Mallola Schule in Esplugues, soll der Jugendaustausch intensiviert werden. Geplant ist u.a. für 2020 ein gemeinsames EU-gefördertes Jugendprojekt aller Partnerstädte von Ahrensburg und Ludwigslust, welches auch Jugendliche aus Esplugues beteiligen möchte.

Für die weitere Planung soll sich die Jugendpflege beider Städte in 2019 treffen. Beide Städte sind sich einig, dass auch der Jugendaustausch zwischen den Sportvereinen und der Kulturaustausch gefördert werden sollen. Hierfür konnten einige Kontakte vor Ort geknüpft werden.

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Kultur

Nachwuchsmusiker in der St. Johanneskirche

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Foto: privat/hfr

Ahrensburg – Am Sonntag, 24. Februar konzertieren wieder junge Musikpreisträger in der St. Johanneskirche. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“ wollen ihre dafür eingeübten Stücke ab 17 Uhr zum Besten geben.

Darunter auch Ella Späth (11). Sie spielt Oboe und Klavier, seit kurzem musiziert sie auch mit ihrem Bruder Arvid, gemeinsam. Beim regionalen Wettbewerb in Lübeck spielten sie Klavier und Posaune im Duett und machten den 1. Platz.

„Wir haben viel zusammen gelacht beim Üben“ erzählt Ella. Täglich proben die Geschwister, um auch bei der zweiten Runde von „Jugend musiziert“ Anfang März in Husum musikalisch zu glänzen. Eins ihrer Stücke, die sie in der St. Johanneskirche spielen werden, ist sogar experimentell. „Mehrere Tischtennisbälle springen dabei auf den Saiten des Flügels, was besonders klingt“, sagt Ella.

Ihr Bruder Arvid ist begeistert von seinem Instrument: „Ich mag die Posaune vor allem, weil man im Orchester, aber auch in der Jazz-Band mitspielen kann“, sagt der 13-Jährige.

Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg gibt jungen Musikern im Alter von 12 bis 18 Jahren bereits seit mehreren Jahren eine Bühne. Organisatorin ist Christiane Reiling, Musiklehrerin und Fördervereinsmitglied.

Zudem werden vier Geigerinnen und Geiger aus verschiedenen Altersgruppen ihre beim regionalen Wettbewerb gekrönte Stücke spielen, unter anderem von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Giuseppe Tartini, Dmitri Schostakowitsch und Camille Saint-Saens.

Marlon Kopp wird mit einer Percussion-Show begeistern. Unter anderem wird der Jugendliche auch ein Stück an einem selbstgebauten Schlagzeug aus Töpfen präsentieren.

Schon rund eine Millionen Kinder und Jugendliche haben bei „Jugend musiziert“ seit dem Start in 1964 mitgemacht. Damit zählt es zu den international größten und erfolgreichsten Wettbewerben. Zahlreiche heute international renommierte Musikerinnen und Musiker konnten so ihre ersten Bühnenerfahrungen sammeln und ihr Können vor einer renommierten Jury präsentieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Bad Oldesloe

Kindertheater des Monats: „Daumesdick“ auf Abenteuerreise im KuB

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“Daumesdick” wird im KuB gezeigt. Foto: Armin Zarbock

Bad Oldesloe – Am 21. Februar spielt das „theater 3 hasen oben“ im KuB das TheaterAbenteuer „Daumesdick“ im Rahmen des Kindertheaters des Monats. Die Inszenierung ist sowohl Abenteuergeschichte als auch Komödie: spannend, überraschend, subversiv und urkomisch.

Obwohl Daumesdick ein Winzling ist, wächst er durch Wagemut und Neugier über sich hinaus. Er trickst Betrüger aus, schlägt Diebe in die Flucht, wird von einer Kuh verschluckt – und kehrt am Ende wohlbehalten nach Hause zurück.

Mit viel Kreativität und Liebe zum Detail wurde hier ein Stück entwickelt, das mit einfachsten Requisiten eine unterhaltsame Reise auf die Bühne zaubert und den Perspektivwechsel Groß-Klein dabei herrlich vielseitig darzustellen weiß. Das Zusammenspiel von Silvia Pahl und Klaus Wilmanns ist geprägt von Harmonie und viel Talent für verschiedenste Charaktere: das Elternpaar des Winzlings, die zwielichtigen Geschäftsleute, die Daumesdick kaufen, das dümmliche Diebes-Duo, die Magd, der Pfarrer und nicht zuletzt Daumesdicks Stimme – all diese Rollen bringen die Schauspieler mit Witz und Talent hervor. Regisseur Stefan Ebeling hat die Mittel des Theaters weit nach oben gehalten.

Kindertheater des Monats mit dem Stück „Daumesdick“ am Donnerstag, 21. Februar, um 16 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1) in Bad Oldesloe. Ticketbestellung unter 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Preis: Kinder: 5,50 €, Erwachsene: 7,50, ab 5 Personen: 5,50 € pro Karte 

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Bad Oldesloe

KuB-Theaterwerkstatt ist jetzt auch ein kleines Theater

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Die KuB-Theaterwerkstatt
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der Stress in Sachen Umbauzeiten bei den Oldesloer Weihnachtsmärchen wird sich für die Oldesloer Bühne bald entzerren. Denn die Werkstatt des KuB – deren Hauptnutzer aktuell die Oldesloer Bühne ist – ist ab sofort so hergerichtet worden, dass dort im Jahr bis zu 30 Aufführungen mit bis zu 150 Personen im Publikum durchgeführt werden können.

Das teilte Bauamtsleiter Thilo Scheuber gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Lembke im Bau- und Planungsausschuss  mit.

Eigentlich war schon im KuB-Planungsprozess angedacht gewesen, dass in der Werkstatt Aufführungen stattfinden können. Allerdings war dann der Brandschutz und das Brandschutzkonzept nicht ausreichend dafür. In diesem Bereich wurde jetzt nachgerüstet.

Vor allem im Dezember entzerrt diese neue Möglichkeit nun den Spielplan im Multifunktionssaal des KuBs, der in den letzten Jahren hauptsächlich vom Weihnachtsmärchen der Bühne terminlich belegt worden war. Die Bühne musste allerdings mehrfach Kulissen auf- und abbauen, weil auch andere Veranstaltungen stattfanden. Dieser logistische Aufwand entfällt jetzt.

Das Weihnachtsmärchen 2019 soll nach bisherigen Planungen das erste Stück sein, das komplett nur in der Theaterwerkstatt geprobt und aufgeführt wird.

Auftritte anderer Vereine oder Veranstalter sind aktuell laut KuB-Leiterin Inken Kautter in der Werkstatt nicht geplant. “Die Bühne ist der aktuelle Mieter des Gebäudes und einer der KuB-Hauptnutzer und damit für die Werkstatt erster Ansprechpartner”, so Kautter.

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