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Polizei und Feuerwehr

Sexualdelikt: Frau (30) zeigt zwei Männer an

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Was geschah in einer Wohnung in Lübeck St. Gertrud? Fest steht, dass am frühen Mittwochmorgen (03.10.) im Bereich Sandberg eine junge Frau am Straßenrand stand und eine vorbeifahrende Notarztwagenbesatzung um Hilfe bat.

“Die äußerlich unverletzt erscheinende Frau schilderte der Besatzung, dass sie zuvor in einer Wohnung in der Nähe Opfer einer Sexualstraftat geworden war”,so Polizeisprecher Stefan Muhtz. 

“In einer ersten Vernehmung bei den herbeigerufenen Kriminalbeamten gab die 30-jährige Frau aus dem Bereich des Herzogtum Lauenburg gegenüber der Beamtin an, dass sie den Abend in einer Gaststätte in der Lübecker Innenstadt verbracht habe. Anschließend fuhr sie mit ihr unbekannten Männern in eine Wohnung nach St. Gertrud. Dort kam es zu sexuellen Handlungen gegen ihren Willen”, so Muhtz weiter. 

Die benannte Wohnung wurde von den Kriminalbeamten verlassen vorgefunden. Die junge Frau wurde ärztlich behandelt.

“Zwischenzeitlich haben sich zwei Männer (24/27) beim Kommissariat 11 gemeldet. Sie wurden verantwortlich vernommen und schildern einen anderen Ablauf”, berichtet der Polizeisprecher.

Die Ermittlungen führt das Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck.

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Polizei und Feuerwehr

Hochwasser in Lübeck: Überschwemmung an der Obertrave

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Lübeck – Eine Sturmflut sorgte am Sonntag in Travemünde Lübeck für Hochwasser. An der Obertrave standen bereits am Vormittag mehrere Straßen unter Wasser, die Polizei musste Fahrzeuge abschleppen lassen.

Hochwasser in Lübeck (Symbolbild). Foto: Polizei

Offenbar hatten viele Menschen die Warnungen vor dem Hochwasser nicht wahrgenommen. Bereits am Sonnabend warnte die Feuerwehr drei Mal mit Lautsprecherdurchsagen.

In Travemünde stieg der Pegel am Vormittag auf 1,40 Meter über dem normalen Wasserstand, die Priwallfähre stellte den Betrieb zwischenzeitlich wegen starker Strömung ein.

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Schleswig-Holstein

Positiver Nebeneffekt: Einbrüche und Verkehrsdelikte rückläufig

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Kiel -Es gibt auch positive Nebeneffekte der Corona-Krise: Erfreulicherweise stellt die Polizei in Schleswig Holstein jetzt nämlich fest, dass die registrierte Kriminalität im Land seit Beginn der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus deutlich zurückgegangen ist.

Es stehen derzeit noch keine Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik zur Verfügung und eine Lagebewertung auf der Datenbasis des polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystems ist nicht abschließend und daher von eingeschränkter Aussagekraft.

Dennoch lässt sich sagen, dass sich die Summe aller festgestellten Straftaten in den vergangenen zwei Wochen nahezu halbiert hat. Der deutliche Rückgang der Zahlen ist in vielen Deliktsbereichen zu verzeichnen, von Eigentumsdelikten über Verkehrsdelikte bis hin zu Rauschgiftdelikten”, so Polizeisprecherin Carola Jeschke .

Dies gilt auch für den Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls: Hier hat sich die Lage weiter entspannt, die Zahlen sind rückläufig. Viele Menschen bleiben zuhause und machen es potenziellen Einbrechern dadurch schwerer möglich, entsprechende Taten zu begehen.

Auch die Zahl der Ladendiebstähle hat sich deutlich verringert, was auf die Schließung vieler Geschäfte zurückgeführt werden kann.

Bei den Verkehrsdelikten hat sich die Anzahl der polizeilich bekannten Fälle mehr als halbiert. Viele Bürgerinnen und Bürger vermeiden aufgrund der derzeitigen Einschränkungen im Alltag unnötige Wege, die Straßen sind dadurch deutlich leerer.

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Schleswig-Holstein

Polizei lobt Mitbürger: Nur wenige Verstöße gegen Coronaregeln in SH

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Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

Kiel – Es gibt durchaus auch positive Nachrichten. Viele Menschen halten sich mittlerweile bei uns im Land an die aufgestellten Regeln.

Auch nach der Verschärfung der Beschränkungen zum Schutz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus blickt die Landespolizei Schleswig-Holstein auf eine ruhige Woche zurück.

“Das Aufkommen polizeilicher Einsätze im Zusammenhang mit der Einhaltung der Beschränkungen war überschaubar. Die Bürgerinnen und Bürger verhalten sich sehr besonnen, nehmen die Verhaltensregeln zur Vermeidung und Ausbreitung einer Infektion weiterhin ernst und halten diese größtenteils ein”, so Polizeisprecherin Carola Jeschke.

“Vereinzelt werden Verstöße gegen die Auflagen gemeldet oder durch die Polizei festgestellt und es werden Maßnahmen ergriffen, um den Verstößen zu begegnen. Das betrifft auch Ansammlungen in der Öffentlichkeit und unerlaubte touristische Aufenthalte. Die Polizei setzt aufgrund ihrer guten Erfahrung der vergangenen Tage aber weiterhin auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich dankenswerter Weise in aller Regel einsichtig und kooperativ verhalten”, so Jeschke.

Ähnlich wie am vergangenen Wochenende geht die Landespolizei Schleswig-Holstein auch für dieses Wochenende davon aus, dass sich mehr Menschen in der Öffentlichkeit bewegen werden. Deshalb wird auch an diesem Wochenende die Präsenz landesweit erhöht und es werden verstärkt Streifen auf Schleswig-Holsteins Straßen unterwegs sein.

Auch die Sportboothäfen werden verstärkt kontrolliert. Laut einer Verfügung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministeriums vom Freitag, 27. März, sind ab sofort alle Sportboothäfen an der Nord- und Ostseeküste geschlossen.

Die Versorgungseinrichtungen stehen nicht mehr zur Verfügung, Übernachtungen, Gastlieger oder das Ein- und Auslaufen von Booten sind nicht mehr erlaubt.

Da die Ansteckungsgefahr in und aus Gruppen heraus am größten ist, appelliert die Polizei auch weiterhin an die Bürgerinnen und Bürger, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und auf den notwendigen Sicherheitsabstand zu anderen Personen zu achten!

Auch wenn das Wetter dazu einlädt: Picknick mit mehr als einer Person,die nicht zum eigenen Haushalt gehört, Grilltreffen, Partys in der Öffentlichkeit oder im eigenen Garten und so weiter sind weiterhin verboten.

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