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Lehrerkongress in Kiel: Radio Eckhorst Bargteheide war mit dabei

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Foto: Radio Eckhorst/hfr

Bargteheide/Kiel – Ende September fand in Kiel mit dem Impulskongress „Fachunterricht mit digitalen Medien“ der seit Jahren größte Kongress für Lehrkräfte statt. Mit dabei auf Einladung des Ministeriums: ein Filmteam von Radio Eckhorst Bargteheide TV, um die Großveranstaltung zu dokumentieren – aus Schülersicht.

„Über 3000 Lehrerinnen und Lehrer an einem Ort, macht Ihnen das eher Angst oder eher Spaß?“. Die Frage von Schüler Lenny Meier an Bildungsministerin Karin Prien traf ins Schwarze. Mit großem Aufwand hatte das Land Lehrkräfte nach Kiel gelockt, um das Thema „Fachunterricht mit digitalen Medien“ in die Schulen zu bringen. Eine der Modellschulen des Landes ist das Gymnasium Eckhorst Bargteheide. Nachdem die Ministerin im Mai dieses Jahres im TV-Studio der Schule zu Gast war, wurden acht Schülerinnen und Schüler  begleitet von der BFD-Kraft für Medienkompetenz kurzerhand auch nach Kiel eingeladen, um die Veranstaltung aus Schülersicht zu filmen.

Foto: Radio Eckhorst/hfr

„Eine wirklich riesige Veranstaltung und unglaublich vielfältig. Von unserer Schule war zum Beispiel pro Fach je eine Lehrkraft hier und es gibt Anregungen für jedes Fach“,  berichtet Redakteur Bene Nordenskjöld beeindruckt. Sein Kameramann Marc Müller ergänzt: „Wir haben morgens das Ankommen der Teilnehmer im Zeitraffer gefilmt, das sind schon krasse Bilder“.
In über 250 Workshops und Fachvorträgen wurde Wissen vermittelt. „Bei uns läuft ja wirklich schon viel im Bereich der digitalen Bildung,  aber hier gibt es wirklich noch gute Anregungen“, bilanzierte Lea Kinder, BFD-Kraft für Medienkompetenz am Eckhorst Gymnasium.

Im Nachgang zur Veranstaltung produzieren die Schüler von REBtv jetzt eine knapp 10-minütige Dokumentation. „Ich finde den Ansatz spannend, so etwas aus Schülersicht produzieren zu lassen“, freut sich Michael Schwarz, der als Medienkoordinator seit Jahren die Schüler auch bei der TV-Produktion begleitet.

„Unsere Redakteure wachsen weiter an dieser Aufgabe und wir können damit immer wieder den Blick auf die Zielgruppe schärfen, für die wir Medienschulentwicklung betreiben.“ Wenn der Film fertig ist, wird er unter anderem auf dem Schuleigenen Kanal abrufbar sein. „Dort gibt es dann auch die Antwort der Ministerin“, schmunzelt Schülerredakteur Lenny .

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Bargteheider Corona-Krisenstab zieht nach vier Monaten positive Bilanz

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Bargteheide – Seit fast vier Monaten koordiniert ein Krisenstab aus Mitarbeitenden der Verwaltung – insbesondere des Ordnungsamtes, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Kirche und des Familienzentrums alle kommunalen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Der Corona-Krisenstab der Stadt Bargteheide. Foto: Stadt Bargteheide

Mehr als 120 Einzelmaßnahmen sind in diesem Zeitraum angefallen und bearbeitet worden.

„Die Anfragen und Aufgaben die an die Verwaltung gestellt wurden, waren vielfältig. Es wurde quasi das gesamt öffentliche Leben, bis hinein ins Private – wie Anfragen nach Geburtstagsfeiern – geregelt“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch den frühzeitigen Austausch die Zusammenarbeit gut und effektiv koordiniert wurde und notwendige Maßnahmen flüssig ineinander griffen.

Bevölkerungsschutz war dabei ein wichtiges Thema. So erhielt beispielsweise die Polizei Unterstützung durch einen externen Sicherheitsdienst, der von der Verwaltung beauftragt wurde.

Dietmar Fleischmann, Leiter des städtischen Ordnungsamts und Frank Stephan Simon, Leiter der örtlichen Polizeiwache bestätigen, dass es für diese Präsenz viel positiven Zuspruch aus der Bevölkerung gegeben habe.

Die Freiwillige Feuerwehr hat bei der Mittelbeschaffung – wie beispielsweise der Beschaffung von Schutzausrüstungen und Atemmasken unterstützt.

Familienzentrum und evangelische Kirchen haben sich gemeinsam um die soziale Unterstützung der Bevölkerung gekümmert, Infoplakate in der Stadt aufgestellt und eine Helfer-Hotline ins Leben gerufen.

„Innerhalb kurzer Zeit haben sich darüber 52 Freiwillige bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. 45 sind nach wie vor aktiv“, sagt Sabine Wiechern vom Familienzentrum. Aus der Bevölkerung habe man großes ehrenamtliches Engagement erfahren.

„Die gute Zusammenarbeit des Krisenstabs hat sich in vielen Projekten gezeigt“, so Pastor Jan Roßmanek. Ein Beispiel dafür sei die Verteilung der Lebensmittel durch die Ahrensburger Tafel auf der Kircheninsel. Mitarbeitende des Bauhofs haben die Beschilderung der Wegführung übernommen, Ehrenamtliche bei der Verteilung unterstützt.

„Wir sind hier in Bargteheide von Beginn an gut vernetzt und aufgestellt“, bestätigt auch Hinnerk Bielenberg, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide. Nun gelte es die Entwicklung durch die weiteren Maßnahmenlockerungen sowie die begonnene Ferien- und Reisezeit abzuwarten. Der Krisenstab wird auch weiterhin in regelmäßigem Kontakt bleiben, um auf mögliche Veränderungen in der Corona-Pandemie schnell reagieren zu können.

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Neuer Klimaschutz-Fonds fördert Umweltprojekte in Bargteheide

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Bargteheide – Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie (UKE) macht den Weg frei für den „Klimaschutzfonds Bargteheide“.

Ruth Kastner (Fraktionsvorsitzende der Grünen), Mehmet Dalkilinc (Fraktionsvorsitzender der SPD), Gerrit Kronenberg (stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD), Ina Schäfer (Ausschussmitglied der Grünen im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie). Foto: Timon Kronenberg

Für den bereits 2019 auf Antrag der SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wurde jetzt eine entsprechende Förderrichtlinie verabschiedet.

Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ gewährt als freiwillige Leistung Zuschüsse zu Maßnahmen eines aktiven gesellschaftlichen Engagements für eine nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Unterstützt werden Projekte im Bereich Klimaschutz, Klimaanpassung, Förderung klimafreundlichen und nachhaltigen Verhaltens sowie Projekte mit Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Dafür stehen für das Jahr 2020 30.000 Euro im Haushalt bereit. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ ist vorerst befristet auf zwei Jahre.

„Damit schaffen wir eine Möglichkeit, konkrete Maßnahmen und Projekte aus der breiten Zivilgesellschafft zu fördern, die sich vorrangig dem Klimaschutz, der Klimaanpassung, der Förderung klimafreundlichen Verhaltens sowie der Nachhaltigkeit widmen. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wird einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Anerkennung lokaler Initiativen und innovativer Projekte zur Verbesserung des Klimaschutzes leisten. Wir halten damit auch die Debatte um das Thema lebendig“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Mehmet Dalkilinc.

Auch Gerrit Kronenberg, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, freut sich, dass der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ nun endlich starten kann. In den Verhandlungen haben SPD und Grüne dafür gesorgt, dass der städtische Zuschuss mit anderen Förderungen kombiniert werden kann. Auch steigt die Höhe des Zuschusses auf 60 Prozent der Gesamtprojektkosten.

„Jeder noch so kleine Beitrag jedes Einzelnen zum Klimaschutz und zum nachhaltigen Handeln zählt und hilft uns auf dem Weg zum beschlossenen Ziel, Bargteheide bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen“, sagt Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

„Jetzt sind Ideen gefragt, ob in Sachen Mobilität, erneuerbare Energien, Stromsparen, Stromspeichern, pfiffige Infokampagnen oder was auch immer. Das Gute ist, dass auch Gelder aus anderen Fördertöpfen für ein Projekt dazu genommen werden dürfen.“

Das zu fördernde Projekt wird mit einer maximalen Förderung von 60 Prozent bezuschusst (mind. 500 Euro – max. 3.000 Euro). Dieser Zuschuss kann mit anderen Förderungen kombiniert werden, um ein größeres Projekt zu realisieren, sofern ein Eigenanteil von 20 Prozent gewährleistet ist.

Antragsberechtigt sind insbesondere gemeinwohlorientierte zivilgesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen, Sport- und Schulvereine, Bildungs- Sozial- oder Jugendhilfeträger, konfessionelle Gemeinden, Stiftungen sowie Verbände oder Institutionen.

Anträge können in Kürze online unter www.klimaschutz.bargteheide.de eingereicht werden. Dort finden sich Antragsformular und die entsprechende Förderrichtlinie.

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Kurioses Guerilla-Gardening in Bargteheide: Baum in Schlagloch gepflanzt

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Bargteheide – Über Nacht hat in Bargteheide jemand einen Baum in ein Schlagloch gepflanzt – mitten auf einer Kreuzung im Tremsbütteler Weg!

Foto: Stormarnlive.de

Das entsprechende Schlagloch, das zur Pflanzung vergrößert und genutzt wurde, war bereits zuvor abgesperrt gewesen.

Wer hinter der Aktion steckt, ist indes noch unklar. Ebenso wie der Hintergrund.

Möglicherweise wollte der Verursacher damit auf den schlechten Zustand der Straße aufmerksam machen.

Fest steht: Für Aufmerksamkeit hat die Aktion in jedem Fall gesorgt. Der Baum auf der Straßenkreuzung wurde am Sonntag zur Attraktion und auch in Sozialen Netzwerken sorgt die Baumpflanzung für heitere Diskussionen.

Auf der Facebook-Seite Du lebst schon lange in Bargteheide, wenn… schreibt etwa eine Nutzerin: ” Das sollten die mal Holsteinerstraße und Fischbekerweg auch machen. Dann hätten wir einen Wald vor der Tür.”

Anmerkung: In einer früheren Version des Textes wurde der Eindruck vermittelt, das Schlagloch sei erst nach der Bepflanzung mit Barken abgesichert worden. Tatsächlich war das Schlagloch schon vorher abgesperrt. Wir haben dies dahingehend im Artikel geändert.

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