Folge uns!

Ratgeber

“Auf in die Welt Messe”: Bürgerstiftung mit Resonanz zufrieden

Veröffentlicht

am

Schulleiter Gerd Burmeister und Schüler mit Austausch-Erfahrungen.
Foto: Bürgerstiftung Region Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung Region Ahrensburg ist sich sicher: „Die „Auf in die Welt-Messe“ in Ahrensburg zeigte, dass die jungen Leute im Norden “international” denken und Schüleraustausch und Auslandserfahrungen nach der Schulzeit wollen“.

Die Informationsmesse der BürgerStiftung Region Ahrensburg fand bereits zum vierten Mal in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Völkerverständigung und dem Eric-Kandel-Gymnasium im Schulzentrum Am Heimgarten in Ahrensburg statt.

Bürgervorsteher Roland Wilde eröffnete die Messe im Namen der Stadt Ahrensburg. Er wies darauf hin, dass Auslandserfahrungen für die persönliche Entwicklung der Jugendlichen wichtig und auch für den Beruf nützlich sind.

Schulleiter Gerd Burmeister informierte in einem gut besuchten Vortrag über die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte junger Menschen im Rahmen der Schulzeit. Auch die Erfahrungsberichte von Schülern des Eric-Kandel-Gymnasiums, die kürzlich im Ausland waren, stießen auf großes Interesse.

„Ich freue mich, dass die jungen Leute im Norden so weltoffen und an anderen Kulturen interessiert sind. Nach dem Erfolg der Veranstaltung werden wir jetzt in Zusammenarbeit mit dem Eric-Kandel-Gymnasium die Messe für 2019 planen“, so ein positiv gestimmter Eckstein.

Bis dahin finden Schüler, Eltern und Lehrer Informationen bei der Deutschen Stiftung Völkerverständigung: Online im Schüleraustausch-Portal und auf den Auf in die Welt-Messen in Hamburg. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Wirtschaft

Polizei warnt: Online-Handelsplattformen sind oft das Werk von Betrügern

Veröffentlicht

am

Digitale Welten Symbolfoto: Sergey Nivens/Shutterstock

Lübeck – Die Polizeidirektionen für Stormarn, Herzogtum-Lauenburg und Lübeck warnen erneut vor Abzocke durch hohe Gewinnaussichten bei Geldanlagen auf dubiosen Online-Handelsplattformen.

Aber wie genau funktioniert diese Abzocke?

Auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten im Internet gelangen Interessierte immer öfter an sehr professionell und ansprechende Online-Portale, die scheinbar seriös wirken.

Auch über Social Media Plattformen werden solche Seiten beworben oder als angeblicher Geheimtipp geteilt. Hat sich der Interessent auf einer solchen Handelsplattform registriert und erstmals investiert, nimmt umgehend ein Mitarbeiter Kontakt auf.

Dieser vermeintlich kompetente Finanzmakler versucht Vertrauen als “persönlicher Berater” aufzubauen. Dann motiviert der “Berater” die potenziellen Anleger von anfänglich finanziell überschaubaren zu immer größeren Investitionen. Die Entscheidung wird immer dem Kunden überlassen. Druck entsteht aber durch Angebote, die angeblich zeitlich eng begrenzt sind.

Über Wochen und Monate wird dem ahnungslosen Anleger vorgegaukelt, erfolgreich investiert zu haben. Bei dieser Art des Betruges handelt es sich um eine weitere perfide Art, Menschen um Ihr Vermögen zu bringen. Damit verbunden ist, ähnlich wie beim Enkeltrick oder bei den Anrufen falscher Polizeibeamter, die Vertrauensbindung zum späteren Opfer.

“Der Kunde kann seine Kontobewegungen und angebliche Gewinne online jederzeit einsehen, ihm stellt sich die eigene Anlageentscheidung als richtig dar. So fällt es leichter, höhere Summen zu investieren. Am Ende steht in der Regel allerdings der Totalverlust”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Der “persönliche Berater” verspricht schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannte CFDs (Contracts for Difference), oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen, bei denen meist auf steigende oder fallende Kurse spekuliert wird. Wie diese Kapitalanlagen genau funktionieren, erklärt er jedoch nicht. Das ist ja auch nicht relevant:

Denn die eingezahlten Gelder werden nie angelegt und die komplette Handelsplattform und das Kundenkonto sind nur Fake. Das investierte Kapital ist meist unwiederbringlich verloren. Verluste von bis zu EUR 50 000 sind keine Seltenheit.

Wenn der Anleger sich sein Guthaben auszahlen lassen will, tritt langsam das Bewusstsein ein, einem Betrug aufgesessen zu sein. Entweder ist der Kontakt zur Handelsplattform nicht mehr möglich oder der angebliche Berater nicht erreichbar.

Oftmals täuschen diese aber auch den Crash der Anlage vor und nutzen die Angst der Anleger vor dem Totalverlust gnadenlos aus. Der Anleger fühlt sich nun in der Abhängigkeit des angeblichen Beraters, der zu weiteren Zahlungen zur Rettung des Kapitals oder im Nachhinein zum Abschluss angeblicher Verlustversicherungen animiert.

Es werden auch überraschend Geldüberweisungen in Aussicht gestellt, wenn zuvor Bank-, Anwalts- oder Notarkosten überwiesen werden. Doch auch dieses Geld ist dann verloren.

Im Rahmen von Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Europol konnte festgestellt werden, dass die Täter aus Südosteuropa und Israel die Fäden zogen.

Die Anzahl der angezeigten Fälle in Schleswig-Holstein liegt bislang bei mehreren Hundert. In den meisten Fällen sind die Geschädigten mit dem Verlust kleinerer Summen um 250 Euro davongekommen, allerdings sind große Schadensummen keine Seltenheit. In einem Fall wurde ein 76-jähriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg um 455 000 Euro geprellt. Das Dunkelfeld dürfte sehr groß sein. Viele Menschen trauen sich aus Scham nicht, die Tat zur Anzeige zu bringen. Die Polizei rät dennoch, jede Tat anzuzeigen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist auf das hohe Verlustrisiko bei CFDs und binären Optionen hin.

Seit über einem Jahr sind Finanzdienstleistern und Kreditinstituten Vermarktung, Vertrieb und Verkauf binärer Optionen und CDFs an Privatkunden verboten. Doch wie kann man unseriöse Handelsplattformen ausmachen?

Man sollte Angeboten gegenüber immer misstrauisch sein, wenn diese sichere Anlagen, garantierte Rendite und hohen Gewinn bei sehr geringem Risiko versprechen”, so Rena Bretsch.

Weiterlesen

Ratgeber

Polizei warnt: Telefonbetrüger aktuell in Stormarn aktiv

Veröffentlicht

am

Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Ahrensburg – Derzeit erreichen die Polizei wieder diverse Meldungen von Personen, bei denen sich Anrufer als Polizeibeamte ausgeben um ihnen ihr Geld auf betrügerische Art und Weise abspenstig zu machen.

Die Betrüger rufen überwiegend älteren Menschen an und behaupten in dem Telefonat, dass kürzlich Einbrecher festgenommen worden seien. Bei diesen Tätern hätte man eine Liste mit Adressen gefunden, bei denen es sich um weitere mögliche Einbruchsziele handeln soll.

“Ziel der Betrüger ist es, das Vertrauen der meist älteren Menschen zu erschleichen und sie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zu bewegen. Glücklicherweise reagierten die meisten der Angerufenen richtig, wimmelten den Betrüger ab oder beendeten das Gespräch sofort”, sagt Polizeisprecher Rena Bretsch.

Die Polizei warnt erneut vor dieser Masche. Sie rät: Machen Sie Fremden gegenüber keiner Angabe zu persönlichen Lebens- und Vermögensverhältnissen. Geben Sie kein Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte heraus.

Informieren Sie die Polizei über 110, sollten Sie derartige Anrufe erhalten.

Weiterlesen

Ratgeber

Bargteheider Grünen laden zum Moorsparziergang mit Experten

Veröffentlicht

am

Foto: Grüne Bargteheide/hfr

Bargteheide – Frische Luft schnappen und viel erfahren über das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Klimaschutz – das können Interessierte bei einem Spaziergang ins Bargteheider Moor.

Dazu laden die Bargteheider Grünen am Sonnabend, 11. Januar, 11 Uhr ein. Treffpunkt ist der Feldweg Ecke Lohe/Am Redder, gegenüber von famila.

Unter fachkundiger Führung von Ingo Hartung, der das Moor wie seine Jackentasche kennt und ein Buch darüber geschrieben hat, geht es von dort los. Zunächst wandert die Gruppe etwa 200 Meter Richtung Hammoor zur alten Zufahrt zur ehemaligen Mülldeponie, dem sogenannten „Rackerberg“. Von da aus geht es dann Richtung Süden in die Kernfläche des Moores. 

Mit von der Partie ist neben Ulrike Graeber vom Naturschutzbund Deutschland (nabu) auch Philipp Meinecke von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, einer Tochter der Stiftung Naturschutz. Meinecke ist zuständig für die Region Stormarn und kennt sich aus mit den Moorförderprogrammen des Landes und des Bundes.

Von dort aus wird viel Geld zum Erhalt und Schutz der Moore bereit gestellt, weil sie als CO2-Senke einen wichtigen Part beim Klimaschutz übernehmen. Ein vernässtes Moor bindet ein Vielfaches an CO2 im Gegensatz zu Baumpflanzungen.

„Für den Klimaschutz in Bargteheide ist die Vernässung des Moores ein wichtiges Projekt. Wie es sich fachgerecht umsetzen lässt, ohne den Stadthaushalt mit mehreren hunderttausend Euro zu belasten, das werden wir auf unserem Spaziergang erörtern“, so Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Der Neujahrsspaziergang ist etwa acht Kilometer lang, dauert rund zwei Stunden. Festes Schuhzeug wird empfohlen.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung