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Herzogtum-Lauenburg

Frau in Wohnung eingesperrt und misshandelt: 30-Jähriger festgenommen

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Polizist auf Streife
Symbolfoto: SL

Schwarzenbek – Eine Frau (32) ist in Schwarzenbek offenbar über mehrere Tage von dem Vater (30) ihres Kindes in einer Wohnung festgehalten und misshandelt worden – im Beisein des Kindes!

Nachdem die Polizei am Montag einen entsprechenden Hinweis bekam, wurde die Frau gegen 13 Uhr aus ihrer Wohnung befreit. Mehrere Streifenwagen waren an dem Einsatz beteiligt.

Nach ersten Ermittlungen ist der Mann dringend verdächtig, die Frau seit dem 21. September in ihrer Wohnung festgehalten und sie wiederholt geschlagen haben.

Hintergründe und der genaue Tathergang sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Mann leistete Widerstand: Pfefferspray

Im Verlauf der Sachverhaltsklärung wurde der Tatverdächtige zunehmend aggressiver und leistete massive körperliche Gegenwehr gegen die polizeilichen Maßnahmen. Mithilfe von einfacher körperlicher Gewalt, sowie unter Einsatz von Pfefferspray wurde der Widerstand beendet. Der Mann wurde festgenommen.

Drei Polizisten verletzt

Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, eine weitere Beamtin ist zurzeit nicht mehr dienstfähig.

Am Dienstagnachmittag wurde der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck dem Haftrichter beim Amtsgericht Schwarzenbek vorgeführt. Dieser erließ wegen bestehender Fluchtgefahr einen Untersuchungshaftbefehl. Anschließend ist der 30-jährige der JVA zugeführt worden.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei Ratzeburg warnt aktuell vor Anrufen falscher Polizeibeamter

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Ratzeburg – Die Kriminalpolizei Ratzeburg warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter im Ratzeburger Bereich. Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern häufen sich seit 10 Uhr heute (28.10) auf der Polizeidienststelle in Ratzeburg.

Die Anrufer geben sich laut Informationen als Polizeibeamte aus. Den Geschädigten wurde am Telefon erklärt, dass Ermittler der Polizei Listen mit möglichen Einbruchsobjekten sichergestellt haben und der nun Angerufene und insbesondere dessen Vermögenswerte gefährdet sind.

“Das stimmt natürlich nicht! Seien Sie wachsam und machen Sie am Telefon keine Angaben. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

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Polizei und Feuerwehr

Diensthündin Tika findet vermisste Frau (75) aus Mölln

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Mölln – Diensthündin Tika hat in Mölln eine vermisste 75-Jährige gefunden. Die Frau war am Mittwoch zu einem Spaziergang aufgebrochen und kehrte nicht wieder nach Hause zurück.

Diensthündin “Tika”. Foto: Polizei

Dass sich die ältere Dame in einer hilflosen Lage befinden würde, war nicht auszuschließen. „Daraufhin wurde umgehend eine Personensuche eingeleitet“, sagt eine Polizeisprecherin. „Eingesetzt waren neben zahlreichen uniformierten Polizeibeamten auch unsere Personensuchhündin Tika mit ihrer Hundeführerin.“ Außerdem die Rettungshundestaffeln des ASB, DRK und DLRG der Kreise Herzogtum-Lauenburg und Stormarn.

Vom Wohnhaus der Vermissten aus nahm Hündin Tika sofort die Spur der Vermissten auf. Ihr Weg führte über den Grambeker Weg in Richtung eines Fußweges zum Elbe-Lübeck-Kanal und von dort weiter in einen Wald in Richtung Grambek.

Nach etwa zwei Kilometern führte Tika die Einsatzkräfte zielgerichtet zur Vermissten, welche am Waldboden liegend aufgefunden werden konnte.

Die 75-jährige war gestürzt, durchnässt und bereits leicht unterkühlt, aber ansprechbar.

Sie wurde anschließend vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

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Polizei und Feuerwehr

Groß Sarau: Bewaffneter Überfall auf Tankstelle – Polizei sucht Zeugen

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Bewaffneter Krimineller Symbolfoto: Militarist/Shutterstock

Groß Sarau – Am Dienstagabend (01.10.) wurde gegen 20:35 Uhr die Nordoel-Tankstelle in der Hauptstraße in Groß Sarau (Herzogtum-Lauenburg) überfallen.

Ein männlicher Täter betrat den Verkaufsraum der Tankstelle. Er bedrohte den 37-jährigen Mitarbeiter der Tankstelle mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Mann erbeutete einen geringen dreistelligen Bargeldbetrag und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Der Angestellte blieb unverletzt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: – ca. 165 cm – 170 cm groß – schlanke Statur – bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke, mit weißem Einsatz/Kragen und weißer Aufschrift auf der linken Brustseite – bekleidet mit einer hellen Cargo-Hose – trug weiße Turnschuhe – sprach deutsch mit Akzent

Zeugen gesucht. Wer kann Angaben zu dem Überfall machen? Wem ist ein Mann aufgefallen, auf dem die Beschreibung zutrifft? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541 / 809-0.

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