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Bad Oldesloe

Polizei: Keine gefährlichen Orte in Bad Oldesloe

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Polizei auf Streife
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – Es gibt in Bad Oldesloe keine gefährlichen Orte, sowohl die Kriminalität im allgemeinen als auch die Jugendkriminalität nimmt ab. Das berichtete die Polizei im Hauptausschuss, der auch als Polizeibeirat dient.

„Wir hören von Bürgern immer wieder, dass sie Angst haben, vor allem Abends in der Innenstadt“, sagte Hinrich Stange von der Wählergemeinschaft Freie Bürger Oldesloe (FBO). Seine Fraktion hatte daher mehrere Anfragen an die Polizei gestellt. Unter anderem fragte die FBO, ob es Gefährdungslagen in der Fußgängerzone, allgemein in der Innenstadt und im Kurpark gebe.

Das konnte Hans-Jürgen Köhnke, Leiter der Kriminalpolizei in Bad Oldesloe, nicht bestätigen. Im Jahresvergleich von 2016 auf 2017 ist die Zahl der Gewaltdelikte von 47 auf 51 angestiegen, stormarnweit von 314 auf 343 angezeigte Taten.

„Das ist nicht besorgniserregend und über die vergangenen Jahre gesehen haben sich die Zahlen eher nach unten entwickelt“, sagte Köhnke. Trotz sinkender Kriminalität steigt die Angst. Das habe laut dem Kripo-Chef auch eine LKA-Studie ergeben: „Und das wird auch für Bad Oldesloe gelten.“

Sehr positiv hat sich laut Kripo die Jugendkriminalität entwickelt. Leichte Körperverletzungen durch Täter unter 21 Jahren haben von 62 auf 41 Taten abgenommen, Gewaltkriminalität von 29 auf vier. 2017 gab es keinen einzigen Raub durch Jugendliche. Im Vorjahr waren es noch neun.

Ein durch den Polizeibeirat vorgegebenes Thema war auch der Drogenkonsum an Schulen. „Wir bekommen immer wieder Meldungen über den Konsum von Betäubungsmitteln an Schulen aber das sind Einzelfälle“, sagt Hans-Jürgen Köhnke. Sicher gebe es den aber die Polizei habe nie etwas feststellen können. In Bargteheide stieg die Zahl der festgestellten Betäubungsmittel-Vergehen (BTM) von 2016 auf 2017 um 66,7 Prozent an (57 auf 95). Dort kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, vor allem am Schulzentrum. Die örtliche Polizei hat das Areal mittlerweile als gefährlichen Ort eingestuft. Gleichzeitig sank die Zahl der BTM-Vergehen in Bad Oldesloe von 114 auf 78

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Bad Oldesloe

Es war Brandstiftung: 19-Jähriger Oldesloer soll Foodtrucks in Brand gesetzt haben

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Bad Oldesloe – Es war ein großer Schock für “Holsteiner” Geschäftsführer Oke Käselau, als am 8. Februar mehrere seiner Fahrzeuge ein Raub der Flammen wurden. Noch am Tag des Feuers legte sich Käselau nach Ansicht von Überwachungsvideos fest: “Das war Brandstiftung”.

Zu dem Ergebnis kam jetzt auch die Kriminalpolizei. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Oldesloe ergaben, dass ein technischer Defekt als Brandursache nicht in Frage kam.

Am 8. Februar gegen 07:40 Uhr, kam es in Bad Oldesloe in der Industriestraße zum Brand mehrerer Kraftfahrzeuge.

Ein “Foodtruck” wurde in Brand gesetzt und der Brand griff auf vier weiterer nebeneinander parkende Kraftfahrzeuge über. Die Schadenssumme wir auf ungefähr 85 000 Euro geschätzt.

Besonders heikel war auch, dass die Fahrzeuge direkt neben einer Tankstelle geparkt waren. Das Übergreifen auf dortige Gebäude konnte verhindert werden, allerdings wurde eine Waschanlage durch die Hitze und die Flammen vom Parkplatz beschädigt.

Nur das schnelle, professionelle Eingreifen der Oldesloer Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

“Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich aufgrund von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ein Tatverdacht gegen einen 19-jährigen aus Bad Oldesloe. Eine von der Staatsanwaltschaft Lübeck beim Amtsgericht Lübeck beantragte Durchsuchung führte zum Auffinden der Tatkleidung. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Bad Oldesloe geführt”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

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Bad Oldesloe

Unternehmen suchen Nachwuchs: Jetzt mit den Halbjahreszeugnissen durchstarten

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Bad Oldesloe – Die meisten Unternehmen sind bereits auf der Suche nach Auszubildenden für den Ausbildungsstart im Herbst.

Handwerk: Arbeiten in der Metallindustrie Symbolfoto: Goodluz/shutterstock

Die Ende Januar erhaltenen Halbjahreszeugnisse sollten für die SchülerInnen der Abgangsklassen spätestens Anlass sein, sich intensiv mit ihrer Berufs- oder Studienwahl zu beschäftigen oder mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu beginnen. Damit sie nach dem Verlassen der Schule nicht ohne Perspektive dastehen, unterstützen die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. Sie helfen bei der Studien- oder Berufswahl und der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz.

„Die Jugendlichen, die zum Sommer die Schule verlassen, haben gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, sagt Claudia Osada-Ristow, Leiterin der Berufsberatung in der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

So haben die Unternehmen im Kreis Stormarn der Arbeitsagentur bereits 1.173 Ausbildungsstellen gemeldet, 79 oder 7,2 Prozent mehr im Vorjahresmonat.

Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt die Zahl der Ausbildungsstellen mit aktuell 749 über der Zahl des Vorjahres (plus 35 oder 4,9 Prozent).

„Die Unternehmen beginnen zunehmend früher als in den Vorjahren mit der Azubi-Suche und haben uns bereits jetzt einen großen Teil ihrer Ausbildungsstellen gemeldet“, erklärt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit.

Jedoch sei es immer noch so, dass sich viele Jugendliche zu spät um ihre Berufswahl und Ausbildungssuche kümmern. „Der Erhalt der Halbjahresschulzeugnisse muss das späteste Startsignal sein, sich damit auseinander zu setzen, was nach der Schule kommen soll. Wer sich noch nicht gekümmert hat, sollte jetzt einen Termin in der Berufsberatung vereinbaren. Denn egal, ob es um Ausbildung, Studium oder zum Beispiel ein Auslandsjahr geht. Wir beraten und helfen, jeweils das richtige für sich zu finden“, so Osada-Ristow. Auch wenn schon ein konkreter Wunsch nach einer Ausbildung da ist, die Berufsberaterinnen und Berufsberater helfen dann bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb.

Die Zeit bis zum Beratungsgespräch können die Jugendlichen zur ersten Eigenrecherche und Selbstinformation nutzen, rät die Leiterin der Berufsberatung. Auf der Seite www.arbeitsagentur.de/bildung finden sich zahlreiche Informationen und Hilfen wie zum Beispiel das „Selbsterkundungstool“, das Jugendlichen hilft herauszufinden, welche Ausbildung oder welches Studium zu ihnen passt.

Termine mit ihrer Berufsberaterin oder ihrem Berufsberater können Jugendliche im Rahmen der regelmäßigen Schulsprechstunden persönlich absprechen. Oder sie nutzen für die Terminvereinbarung einen dieser Wege: per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de, telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 4 5555 00 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices einen Termin zur Berufsberatung anfragen.

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Bad Oldesloe

SPD Stormarn schließt jegliche Kooperation mit AfD aus : “Keine gemeinsame Sache mit Feinden der Demokratie”

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Foto: SPD Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Die SPD Stormarn hat unter dem Motto “Kein Fußbreit den Faschisten” einstimmig einen Beschluss gefasst, dass man niemals politische Mehrheiten oder Regierungskoalitionen gemeinsam mit der AfD bilden möchte und wird.

“Seit 1949 erfüllen die demokratischen Parteien den Auftrag unseres Grundgesetzes. Zum Grundkonsens der Bundesrepublik Deutschland gehört es als Lehre aus dem verbrecherischen NSRegime und dem Scheitern der Weimarer Republik, dass Demokraten keine gemeinsame Sache mit den Feinden der Demokratie machen”, heißt es im Statement der Sozialdemokraten.

“Unsere heutige Demokratie wird von rechten Populisten und gewalttätigen Neonazis herausgefordert. Über den Punkt „Wehret den Anfängen“ sind wir längst hinaus”, so die Sozialdemokraten weiter.

Der Rechtsterror des NSU, der Mord an Walter Lübcke, der Anschlag auf die Synagoge in Halle, Morddrohungen gegen Kommunalpolitiker, Ehrenamtliche und Abgeordnete, der anwachsende Antisemitismus, Angriffe auf Journalisten sowie das Erstarken rechtsradikaler Parteien seien dafür deutliche Zeichen.

“Wir sind fest entschlossen, unsere freiheitliche und offene Gesellschaft mit allen Mitteln des Rechtsstaates und der Demokratie zu behaupten. Wir wissen, dass wir dabei auf eine sehr große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und eine aktive Zivilgesellschaft zählen können”, so die SPD Stormarn.

“Wir als demokratische Parteien stehen dafür besonders in der Pflicht. Durch unser tägliches politisches Agieren sowie im demokratischen Wettbewerb und im Umgang untereinander wollen und müssen wir die Demokratie stärken”, heißt es in einer Erklärung der Stormarner SPD:

Die gemeinsame Wahl eines Ministerpräsidenten in Thüringen durch FDP, CDU und AfD war eine unverzeihliche Grenzüberschreitung, die weit über den Freistaat hinaus unsere Demokratie belastet. Regierungsbildungen und politische Mehrheiten in unserem Land dürfen nicht durch die Stimmen der AfD zustande kommen”, so die Stormarner Sozialdemokraten.

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