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Reinfeld

Wenn Eltern mit auf Klassenfahrt wollen: Das Buch über Helikopter-Eltern

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Carola Padtberg. Foto: Carina Wendland

Reinfeld – Sie blockieren die Notaufnahme im Krankenhaus mit Lappalien, diktieren der Schulmensa den Speiseplan oder fordern vorgewärmte Klobrillen für ihre süßen Schätzchen in der Kita: Helikopter-Eltern gehen ihrer Umwelt gehörig auf die Nerven. In dem Buch “Ich muss mit auf Klassenfahrt, meine Tochter kann sonst nicht schlafen” haben die Autorinnen Lena Greiner und Carola Padberg allerlei skurrile Geschichten über die Sorte Eltern zusammengetragen, die ihre Kinder sozusagen durchs Leben tragen.

Am Montag, 24. September, ist Carola Padberg im Rahmen der Lesart in Reinfeld zu Gast und wird im Rathaussaal aus dem Buch lesen. Eintrittskarten (acht Euro plus Gebühr) sind in der Buchhandlung und im Kartenreservierungsservice auf www.reinfeld.de zu erwerben.

Als Vorgeschmack hier fünf Geschichten über Helikopter-Eltern aus dem Buch “Ich muss mit auf Klassenfahrt, meine Tochter kann sonst nicht schlafen”

„Ich war zehn Jahre lang Elternvertreter. Was ich in dieser Zeit erlebt habe, hatte teilweise groteske Züge. Am krassesten war der Fall einer Mutter, die ihr Kind tatsächlich auf eine dreitägige Klassenfahrt begleitet hat. Die Begründung: Es könne nicht allein schlafen.“

„Im Gespräch über die morgendliche Routine des Kindes erzählte die Mutter mir, dass sie ihrem Sohn jeden Morgen die Klobrille warmföhnt, damit ihm nicht so kalt auf dem Thron ist.“

„In der Kita meines Neffen wollte eine Mutter verhindern, dass die Erzieher zu ihrem Kind Nein sagen. ‘Nein’ sei ein negatives Wort, und sie wolle nicht, dass ihr Kind mit so viel Negativem aufwachse.“

„Die Grundschulklasse meines Sohnes hatte einen Tagesausflug auf einen Bauernhof geplant. Sie sollten dort mit Bus und Bahn hinfahren, was für die Kinder natürlich ein Abenteuer ist. Für die Mutter eines Mädchens aus der Klasse kam diese Form der Anreise jedoch nicht infrage: viel zu gefährlich! Sie charterte daher einen Reisebus, der die Kinder morgens an der Schule abholte, zum Bauernhof fuhr und am Nachmittag wieder zurückbrachte.“

„Ein Problemgespräch zwischen der Schulleiterin, den Eltern und ihrem 13-jährigen Sohn steht an. Das Gespräch soll nun auf Bitten der Eltern in deren Auto stattfinden. Der Grund: ‘Unser Sohn hat keine Lust, vom Parkplatz bis in die Schule zu laufen.’“

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Reinfeld

Lübecker (25) fährt gegen Rettungssäule: Polizei sucht Unfallbeteiligten

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Wesenberg – Ein 25-jähriger Mann aus Lübeck ist Freitagmorgen auf der A1 bei Wesenberg von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Notrufsäule gefahren. Er gab an, von einem BMW-Kombi geschnitten worden zu sein.

Der Unfall ereignete sich am Freitagmorgen (21. September) gegen 6.30 Uhr auf der A1 in Höhe der Gemeinde Wesenberg zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck.

Ein 25-jähriger Lübecker kam mit einem schwarzen Seat Leon nach rechts von der Autobahn ab, fuhr dann rechtsseitig der Leitplanke, mit Kontakt an der Leitplanke, gegen eine Notrufsäule.

Der Lübecker saß allein im Fahrzeug und wurde durch den Unfall leicht verletzt. Ins Krankenhaus musste er nicht eingeliefert werden.

Der Seat war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Neben der Notrufsäule wurden noch ein Leitpfosten sowie drei Segmente der Leitplanke beschädigt. Die Gesamtschadenshöhe betrug ca. 20.000 Euro.

Der 25-jährige gibt zum Unfallhergang an, er sei auf der mittleren von drei Fahrspuren gefahren. Ein schwarzer BMW-Kombi mit OD- Kennzeichen hätte ihn links überholt. Anschließend sei der BMW zu früh wieder auf den mittleren Fahrstreifen eingeschert. Hierbei soll der BMW den Seat an der linken Seite touchiert haben, woraufhin der Lübecker die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und von der Fahrbahn abkam.

Zeugenhinweise bitte an das Polizeiautobahnrevier in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 / 1706-0.

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Bad Oldesloe

Kinderarmut: Fähnchenaktion geht erstmalig auf Tour durch Stormarn

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Foto: DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –  Viele Menschen kennen die Aktion Fähnchen gegen Kinderarmut, die jedes Jahr am Weltkindertag vor dem Ahrensburger Schloss stattfindet. In diesem Jahr gehen die Fähnchen „on Tour“ und zeigen in den Städten und Gemeinden Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld, Trittau und Glinde, wie viele Kinder dort jeweils in Armut leben.

Koordiniert wird das Fähnchenstecken vom Deutschen Kinderschutzbund Stormarn. Bei der Umsetzung sind verschiedene Partnerorganisationen oder Vertreter der Städte beteiligt. An folgenden Standorten und Terminen werden die Fähnchen zu sehen sein:

  • In Reinfeld am Freitag, 21.09., Ort: Park Neuhöfer Teich an der Paul-von-Schönaich-Straße. (Organisation: Stadt Reinfeld, Schulsozialarbeit)
  • In Bad Oldesloe am Montag, 24.09.– 9.30 Uhr, Ort: Wiese Lorentzenstraße/Ecke Schützenstraße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Bargteheide am Dienstag, 25.09.– 8.00 Uhr, Ort: Südring/Ecke Hamburger Straße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Trittau am Donnerstag, 27.09.- 10.00 Uhr, Ort: Kleiner Park am Markt. (Organisation: Familienzentrum Trittau)
  • In Glinde am Donnerstag, 27.09- 15.00 Uhr, Ort: Marktplatz. (Organisation: Sozialpädagogisches Netzwerk Glinde)

Die Anzahl der Fähnchen, die in den jeweiligen Städten und Gemeinden in die Erde gesteckt werden, basiert auf den Zahlen des dritten Armutsatlas „Kinderarmut im Kreis Stormarn“, den der Deutsche Kinderschutzbund in diesem Jahr veröffentlicht hat. Folgende Zahlen sind dort für die jeweiligen Gemeinden angegeben:

  • Reinfeld: 338 Kinder in Armut (22.09% aller Kinder in Reinfeld)
  • Bad Oldesloe: 1.453 Kinder in Armut (33,07% aller Kinder in Bad Oldesloe)
  • Bargteheide: 373 Kinder in Armut (11,72% aller Kinder in Bargteheide)
  • Glinde: 905 Kinder in Armut (29,59% aller Kinder in Glinde)
  • Trittau: 249 Kinder in Armut (15,97% aller Kinder in Trittau)

„Wir fühlen uns bestätigt in unserem Bemühen, immer wieder auf die schwierige Situation von Kinder aufmerksam zu machen, die mit sehr wenig Einkommen ihr Leben bestreiten müssen,“ betonen Birgitt Zabel, Vorsitzende und Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn. „Denn für die diesjährigen Fähnchenaktionen war es nicht schwer, verschiedene Unterstützer zu finden, die sich an dieser wichtigen Aktion beteiligen.“

Für den Kreis Stormarn fordert der DKSB :

  • Regelmäßige Kinderarmutsberichterstattung in den Städten und Kommunen
  • Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und Familien unbürokratisch fördern
  • Alle Mahlzeiten in den Schulen, Kindergärten und Horten sollten für arme Kinder komplett kostenfrei sein
  • Keine zusätzlichen Kosten für Eltern in Kindertageseinrichtungen
  • Mehr als 100 Euro im Schuljahr darf Schule für Eltern nicht kosten. Nur so viel stellt das sogenante „Bildungs- und Teilhabepaket“ armen Kindern zur Verfügung.
  • Kostenfreier Zugang für arme Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsschule
  • Kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien
  • Ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in den Städten und Gemeinden
  • Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder und Seen für arme Kinder und deren Familien
  • Die Fähnchen-Aktion findet im Rahmen der 18. Stormarner Kindertage statt. Diese sind eine Initiative Stormarner Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Die Koordination liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V.

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Reinfeld

Feuer in Reinfeld: Carport und Schuppen abgebrannt

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Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild)

Reinfeld – In Reinfeld ist am frühen Sonntagmorgen ein Carport mit Schuppen abgebrannt. Wie es zu dem Feuer kam, ist noch unklar. 

Nachbarn hatten gegen 5.30 Uhr morgens die Flammen entdeckt und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus im Bischhofsteicher Weg verhindern. 

Wie es zu dem Brand kam, muss jetzt die Polizei ermitteln. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

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