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Schleswig-Holstein

Neumünster: 20-Jähriger auf offener Straße getötet

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Neumünster – Heute, am 16. September, wurde kurz vor 6 Uhr in der Friedrichstraße in Neumünster auf Höhe der dortigen Post aus bislang ungeklärter Ursache ein Mann angegriffen und lebensbedrohlich verletzt.

Der 20-Jährige verstarb trotz schneller notärztlicher Versorgung am Vormittag in einem Krankenhaus in Neumünster. Zu der Todesursache kann derzeit nichts gesagt werden. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Da die näheren Umstände der Tat unklar sind, sucht die Kriminalpolizei dringend Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter 0431-160 3333 oder dem Polizeiruf 110 bei den Ermittlern zu melden.

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Schleswig-Holstein

Norderstedt: Frau vergisst Wachtel-Küken auf Bahnhof

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Vergessene Wachtel-Küken. Foto: Polizei

Neumünster – Am Mittwochvormittag wurde die Bundespolizei von Bahnmitarbeitern auf eine Tiertransportbox auf dem Bahnsteig im Bahnhof Neumünster aufmerksam gemacht.

Die Beamten nahmen sich des Sachverhalts an und stellten fest, dass in dieser Transportbox kleine Wachtel-Küken waren.

Eine Nachsuche nach dem Eigentümer blieb erfolglos, so dass die Bundespolizisten die Box mit den 16 Küken mit zur Dienststelle nahmen.

Nach Rücksprache mit einer Tierärztin wurde die Kleintiere zum Tierheim verbracht. Später meldete sich eine Frau, die angab ihre Wachteln im Bahnhof vergessen zu haben. Sie wurde ans Tierheim verwiesen.

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Schleswig-Holstein

Nach Streit im Zug: Mann zündet seine eigene Reisetasche an

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Bundespolizei löscht brennende Reisetasche. Foto Bundespolizei

Neumünster – Offenbar aus Wut hat ein Mann nach einem Streit mit seiner Begleiterin seine eigene Reisetasche auf dem Bahnhof in Neumünster angezündet.

Diese merkwürdige Reaktion brachte dem 24-Jährigen eine Anzeige wegen Brandstiftung ein. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr. Zunächst wurde die Bundespolizei Einsatz im Zug von Hamburg nach Neumünster gerufen. “Offensichtlich hatte es Streitigkeiten zwischen einem Mann und einer Frau gegeben und der Zugbegleiter hatte die Bundespolizei alarmiert”, sagt ein Polizeisprecher.

Bei Ankunft des Zuges standen die Beamten schon auf dem Bahnsteig. Es stellte sich heraus, dass ein 24-Jähriger sich mit seiner Begleiterin im Zug gestritten hatte.

Der Mann verhielt sich gegenüber den Beamten sehr provokant. Die Situation konnte durch die Bundespolizisten zunächst geschlichtet werden.

Kurze Zeit später dann der nächste Einsatz: Feuer auf dem Bahnsteig!

Bundespolizisten konnten den Brand mittels Feuerlöscher löschen. Laut Polizei konnte ermittelt werden, dass der Mann seine Reisetasche entzündet und noch Papiermüll auf das Feuer gelegt hatte, um den Brandherd zu vergrößern. Er muss sich nun möglicherweise wegen Brandstiftung verantworten.

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Schleswig-Holstein

Stormarner Bundestagsabgeordneter: Seehofer bot Nährboden für Aufrufe zur Selbstjustiz

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Konstantin von Notz
Foto: von-notz.de

Stormarn/Berlin – Zu den jüngsten Vorkommnissen in Chemnitz erklären der Stormarenr Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, und Monika Lazar, sächsische Abgeordnete und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus: 

„Die Bilder aus Chemnitz sind beschämend und eines Rechtsstaates schlicht unwürdig. Spätestens nach den Vorkommnissen am Vorabend hätte man eindringlich gewarnt sein müssen. Warum der rechte Mob dennoch erneut durch Chemnitz toben und Jagd auf vermeintlich Nicht-Deutsche, Gegendemonstranten und Journalisten machen konnte, muss zwingend aufgeklärt werden. 

Nichts rechtfertigt Selbstjustiz und Menschenjagd auf den Straßen, auch nicht die schreckliche Bluttat in Chemnitz. Wir trauern um Daniel H. und sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen. Wir haben volles Vertrauen in den Rechtsstaat, dass die Umstände der Tat detailliert aufgeklärt werden. 

Die Vorkommnisse in Chemnitz sorgen weltweit für Schlagzeilen. Dass sich der zuständige Bundesinnenminister dazu seit Tagen nicht geäußert hatte, ist skandalös und bezeichnend zugleich. Wer monatelang rechtsirrig über eine angebliche „Herrschaft des Unrechts“ schwadroniert, schafft den ideologischen Nährboden für Aufrufe zur Selbstjustiz. Horst Seehofer muss sich die Frage gefallen lassen, ob das Amt für ihn noch das richtige ist. Wer sein unprofessionelles und unglückliches Agieren seit Monaten verfolgt, fragt sich, ob es das je war. 

Die Bilder aus Chemnitz wecken schlimme Erinnerungen: Pogromstimmung und rechtsextreme Aufmärsche führten vor 25 Jahren zu der rassistischen Mordserie von Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen. 

Die Zeit des Wegduckens vor rechten Brandstiftern und Strukturen muss ein für alle Mal vorbei sein – in Sachsen und auch überall sonst. Die wehrhafte Demokratie muss jetzt entschlossen handeln. Der Rechtsstaat ist in der Pflicht, mit ausreichend Polizisten vor Ort präsent zu sein, entschlossen zu handeln und keinen Zweifel daran zu lassen, dass das Gewaltmonopol beim Staat liegt.“

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