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Politik und Gesellschaft

Kreisparteitag: Juso-Chef Kühnert besuchte die Stormarner SPD

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Kevin Kühnert mit Susanne Danhier. Foto: Prüfer

Lütjensee – Zum Kreisparteitag der Stormarner SPD kam neben 100 Delegierten auch der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert, der über den Prozess der Parteierneuerung sprach.

In seiner Rede verurteilte Kühnert auch den zunehmenden „Rechtsruck in Deutschland und ganz Europa“. Zur Diskussion um den Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen fand er klare Worte und forderte dessen Entlassung.

In einer Resolution schloss sich die Stormarner SPD an und fordert die Bundes-SPD auf, auf einer Entlassung zu bestehen.

Tobias von Pein ist neuer SPD-Vorsitzender

Spannend wurde es auch bei der Wahl des neuen Vorstands. Mit Tobias von Pein (33) aus Ahrensburg und dem Reinbeker Gerd Prüfer (61) gab es zwei Kandidaten um die Nachfolge von Susanne Danhier aus Bargteheide. Mit 36 zu 31 Stimmen setzte sich der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein gegen den Kreistagsabgeordneten Gerd Prüfer durch. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Lukas Zeidler (21) aus dem Ortsverein Reinfeld und Marion Meyer (52) aus Barsbüttel gewählt.

„Die SPD Stormarn muss die starke Stimme für soziale Gerechtigkeit im Kreis sein“, sagte der neue Vorsitzende Tobias von Pein. „Die Politik muss die Debatte, die Diskussion, den demokratischen Streit wieder mehr fördern. Nur so werden wir unterschieden und können wichtiges Vertrauen zurückgewinnen.“

Friedrich-Eugen Bukow, Heiko Winckel-Rienhoff, Delara Burkhardt, Tobias von Pein, Torben Hermann, Loretta Fokuhl, Sigrid Kuhlwein, Lukas Zeidler, Durmis Özen

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Delara Burkhardt (25) aus Siek, Mehmet Dalkilinc (32) aus Bargteheide, Loretta Fokuhl (35) aus Rümpel, Torben Hermann (23) aus Bad Oldesloe, Sigrid Kuhlwein (75) aus Ammersbek, Bernd Marzi (55) aus Trittau, Durmis Özen (47) aus Lütjensee, Christoph Schoer (22) aus Heilshoop und Heiko Winckel-Rienhoff (67) aus Westerau gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch den Schatzmeister Friedrich-Eugen Bukow (66) aus Rümpel, der bereits auf dem letzten Kreisparteitag gewählt wurde. „Ich danke Susanne Danhier für ihr langjähriges Engagement für unsere Partei“, so Tobias von Pein. „Ebenfalls danke ich Reinhard Niegengerd, Gerd Prüfer und Klaus Heitmann für ihre Mitarbeit.“ Sie alle traten nicht mehr an.

Arbeit der Partei in Stormarn reformieren

In der Antragsberatung wurde u.a. ein Antrag beschlossen, der die Arbeit der Partei in Stormarn reformieren soll. Inhalt sind neben der Stärkung der Ortsvereine auch eine bessere Vernetzung innerhalb und außerhalb der SPD mit anderen Organisationen, wie z.B. den Gewerkschaften.

Des weiteren fordert die SPD Stormarn EU-Kommission und EU-Parlament auf einen Konvent einzuberufen, der im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern aller EU-Länder ein Grundsatzprogramm für die Europäische Union erarbeiten soll.

Am Nachmittag waren dann vier Bewerber um die schleswig-holsteinische Kandidatur zum Europäischen Parlament zu Gast. Delara Burkhardt aus Siek, Karin Thissen aus Itzehoe, Enrico Kreft aus Lübeck und Marc Timmer aus Husum stellten ihre Ideen für Europa vor. Im November entscheidet dann eine Landeswahlkonferenz der SPD Schleswig-Holstein, wen sie ins Rennen schicken wird.

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Politik und Gesellschaft

Umbesetzung im Vorstand der Reinfelder Grünen

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Tobias Degen (Sprecher), Magdalena Ohm (ehemalige Sprecherin), Linda Witte (Schriftführerin), Rolf Thielmann (Kassenwart) vorne: Boris Krünitz (Beisitzer)
Foto: Grüne Reinfeld/hfr

Reinfeld – Der Vorstand der Grünen in Reinfeld ist wieder komplett. Die Mitglieder der Grünen des Ortsverbandes Reinfeld-Norstormarn in wählten in ihrer Jahreshauptversammlung ein neues Vorstandsmitglied. Vakant wurde der Posten des Sprechers, da die bisherige Sprecherin Magdalena Ohm aufgrund eines Umzugs und der damit verbundenen räumlichen Distanz zu Reinfeld auf eine Wiederwahl verzichtete.

Auf sie folgt jetzt der Reinfelder Tobias Degen, der einstimmig von den Mitgliedern in sein neues Amt gewählt wurde. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. Magdalena Ohm bleibt dem Ortsverband aber weiterhin als Mitglied erhalten. Der neue Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Linda Witte (Schriftführerin), Rolf Thielmann (Kassenwart), Tobias Degen (Sprecher), Boris Krünitz (Beisitzer), Sabine Gosch (Beisitzerin).

 

 

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Politik und Gesellschaft

Junge Union: Neuer Ortsverband in Bargteheide gegründet

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Der neue Vorstand der Jungen Union in Bargteheide. Foto: CDU

Bargteheide – Die Junge Union Stormarn hat einen Ortsverband in Bargteheide gegründet. Bei der Gründungsveranstaltung im Jagdschloss Malepartus wurde jetzt der Vorstand gewählt.

Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden der Jungen Union Stormarn Nils Warnick wurden Christopher Steinbuck zum Vorsitzenden, Leonie Bienert zur stellvertretenden Vorsitzenden, Dustin Heuser zum Schatzmeister sowie Pelle Bienert und Torben Bojens zu Beisitzern gewählt.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann berichtete in seinem Grußwort, dass er – wie viele andere führende CDU Politiker auch – über die Junge Union in die Politik gekommen sei: „Man kann da nicht nur nette Partys feiern, sondern auch viel über Politik und Gesellschaft lernen sowie wichtige Kontakte knüpfen“.

Der Ortsvorsitzende der CDU Bargteheide Stefan Dehns überreichte dem neuen Vorstand einen Scheck über 200 Euro für politische Veranstaltungen und Reisekosten zu überregionalen Treffen: „Wir sind froh, dass es in Bargteheide endlich wieder einen Ortsverband der Jungen Union gibt und werden ihn mit Rat und Tat unterstützen. Demokratie lebt vom Mitmachen! Umso wichtiger ist es, dass sich junge Menschen einbringen und frischen Wind in den Politikbetrieb bringen.“

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Wirtschaft

Mindestvergütung: Landes-SPD fordert bessere Bezahlung für Azubis

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Auszubildende und Schulabsolventen. Symbolfoto: Robert Kneschke / Shutterstock

Kiel – Die Landes-SPD fordert einen Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende. Ein entsprechender Antrag wird am kommenden Freitag im Plenum des Landtages eingebracht.

„Wer arbeitet oder eine Ausbildung macht, muss seine Lebenshaltungskosten decken können“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein. Das sei eine Frage des Respekts und der Wertschätzung. Auszubildende sollen beim Erlernen eines Berufes nicht von den Eltern oder dem Amt abhängig sein müssen. In der aktuellen Landtagsdebatte in Kiel fordert die SPD deshalb die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine Mindestausbildungsvergütung einzusetzen.

Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Mindestausbildungsvergütung bei 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung des jeweiligen Ausbildungsjahres liegt. Zudem soll diese mit fortschreitender Berufsausbildung jährlich ansteigen.

Im Idealfall sorgen die Tarifparteien im Rahmen ihrer Tarifautonomie für ordentliche Ausbildungsvergütungen in den Tarifverträgen. Die Rechtsprechung lasse es derzeit allerdings zu, dass nicht tarifgebundene Betriebe diese um 20 Prozent unterschreiten können. Diese Ungerechtigkeit müsse geändert werden, so von Pein. „Respekt und Anerkennung ist das eine“, führt der Sprecher für Aus- und Weiterbildung der SPD-Fraktion aus, „angesichts des Fachkräftemangels geht es aber auch um die Attraktivität von Ausbildungen, um Planbarkeit und Sicherheit beim Einstieg in das Berufsleben.“

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