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Bad Oldesloe

Brodowy und Momsen: Zwei Nordlichter gastieren in Bad Oldesloe

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Brodowy & Momsen. Foto: Sebastian Gerhard

Bad Oldesloe – Am Freitag, den 21. September 2018 ab 20 Uhr geht es mit Brodowy und Momsen im KuB-Saal mit einer steifen Brise norddeutschem Humor an die Lachmuskeln des Publikums. Die beiden bekennenden Nordlichter zeigen wie eine Puppe auch mal so richtig schön Mensch sein kann.

Brodowy und Momsen könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Eine, südnorddeutscher Kabarettist und Musiker. Der Andere, Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker und seit Jahren als rasender Reporter für den NDR unterwegs.

Was die beiden eint? Sie sind bekennende und praktizierende Nordlichter, die eines begriffen haben: Hinterm Deich ist vor dem Harz! Denn der Norden ist weit mehr als Krabbenkutterromantik vor untergehender Sonne. Von hier aus wurde England besiedelt, Wikinger haben das Land mit Met besudelt und Störtebeker verlor hier nicht nur seinen sein Herz. Herr Hoffmann fuhr von Fallersleben zum Hymnenschreiben nach Helgoland, Herr Löns ließ die Heide brennen und Herr Mann die Buddenbrooks untergehen. Norden ist da, wo jeder Kompass sich Zuhause fühlt.

Die KuB-Besucher erwartet ein Abend, der so ist wie das Land selbst: Literarisch und musikalisch, komödiantisch und melancholisch, mit Augenzwinkern und Humor, der weitaus trockener ist als das norddeutsche Wetter. Ein Tripp kreuz und quer durch damals und heute, Eigenheiten und -sinnigkeiten, Mythen und Geschichten.

Matthias Brodowy ist ein Multiperformer, der sich selbst „Vertreter für gehobenen Schwachsinn“ nennt. Der ausgebildete Kirchenmusiker kann neben Kabarett auch Chanson. Seit 1999 ist er mit seinen Soloprogrammen auf Tour durch die deutsche Kabarettlandschaft. Bis heute entstanden neun Soloprogramme. Derzeit ist er mit seinem Chaoskabarett „Kopfsalat“ und seinem Politkabarett „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ unterwegs. Parallel dazu spielt Brodowy mit dem Hamburger Puppenspieler Detlef Wutschik (Werner Momsen) unter anderem „Och…?! – Zwei Nordlichter sprechen sich aus“.

Wer ihn näher kennt, hat schnell vergessen, dass Werner Momsen eine Puppe ist. Nicht aus einer Eizelle geschlüpft, sondern aus einem Schaumstoffblock geschnitten. Mit viel Vitalität und Beweglichkeit nimmt es Werner Momsen mit den meisten menschlichen Zeitgenossen aber locker auf. Vor allem darf er als Puppe Dinge tun und sagen, die politisch unkorrekt sind – und das ist für ihn Unterhaltung pur.

Die Zwei Nordlichter Momsen und Brodowy bringen mit Stand-Up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite ganz nah! Und sonst? …Och!

Brodowy und Momsen am Freitag, 21. September, 20 Uhr im KuB-Saal. Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Preise: VVK: 23,50 € / 17,50 € (erm.), AK: 25,50 € / 19,50 € (erm.)

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Bad Oldesloe

Vereine sollen raus: Stadt will Bürgerhaus zum Verwaltungsgebäude machen

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Das Oldesloer Bürgerhaus. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Stadt will den Mietern im Bürgerhaus kündigen, um Platz für Verwaltungsbüros zu schaffen. Mehrere Vereine sind betroffen. Die wendeten sich jetzt in einem Brief an die Lokalpolitik und drängen auf eine Lösung.

“Wir brauchen die Räume für die Verwaltung”, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Daher habe er sich entschlossen, die Mietverhältnisse zu kündigen. Ab März 2019 könnten mehrere Vereine auf der Straße sitzen. Darunter der Hospizverein, die Bewährungshilfe, Pro Familia und die Oldesloer Musikschule.

“Dass uns tatsächlich gekündigt wird, mussten wir aus den Medien erfahren”, sagt Inke Stäcker von der Berautungsstelle Frau und Beruf Stormarn. Betroffen sind unter anderem Hospizverein, Bewährungshilfe, Pro Familia und die Oldesloer Musikschule. Entgegen der Darstellung der Verwaltung sei, so Stäcker, noch keine praktikable Lösung in Sicht, wo die Vereine künftig ihre Arbeit verrichten sollen. Ihre Sorge: “Sollte es zu der teilweisen Umwandlung des Bürgerhauses in ein Verwaltungsgebäude kommen, werden all die Angebote der Vereine dezentralisiert.”

Den Vereinen wurden zwar Ersatzräume am Markt angeboten. Doch die sind laut Aussage von Inke Stäcker viel zu groß und daher ungeeignet.

Der in der Bürgerfragestunde des Hauptausschusses vorgetragene Brandbrief zeigte Wirkung. Ausschussvorsitzender Hajo Krage (SPD): “Die SPD wird in der kommenden Stadtverordnetenversammlung einen Dringlichkeitsantrag stellen und auch im Hauptausschuss wird das Thema noch diskutiert werden.”

Die Stadtverordnetenversammlung ist für Montag, 24. September, 19.30 Uhr, im KuB-Saal angesetzt.

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Bad Oldesloe

Kinderarmut: Fähnchenaktion geht erstmalig auf Tour durch Stormarn

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Foto: DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –  Viele Menschen kennen die Aktion Fähnchen gegen Kinderarmut, die jedes Jahr am Weltkindertag vor dem Ahrensburger Schloss stattfindet. In diesem Jahr gehen die Fähnchen „on Tour“ und zeigen in den Städten und Gemeinden Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld, Trittau und Glinde, wie viele Kinder dort jeweils in Armut leben.

Koordiniert wird das Fähnchenstecken vom Deutschen Kinderschutzbund Stormarn. Bei der Umsetzung sind verschiedene Partnerorganisationen oder Vertreter der Städte beteiligt. An folgenden Standorten und Terminen werden die Fähnchen zu sehen sein:

  • In Reinfeld am Freitag, 21.09., Ort: Park Neuhöfer Teich an der Paul-von-Schönaich-Straße. (Organisation: Stadt Reinfeld, Schulsozialarbeit)
  • In Bad Oldesloe am Montag, 24.09.– 9.30 Uhr, Ort: Wiese Lorentzenstraße/Ecke Schützenstraße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Bargteheide am Dienstag, 25.09.– 8.00 Uhr, Ort: Südring/Ecke Hamburger Straße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Trittau am Donnerstag, 27.09.- 10.00 Uhr, Ort: Kleiner Park am Markt. (Organisation: Familienzentrum Trittau)
  • In Glinde am Donnerstag, 27.09- 15.00 Uhr, Ort: Marktplatz. (Organisation: Sozialpädagogisches Netzwerk Glinde)

Die Anzahl der Fähnchen, die in den jeweiligen Städten und Gemeinden in die Erde gesteckt werden, basiert auf den Zahlen des dritten Armutsatlas „Kinderarmut im Kreis Stormarn“, den der Deutsche Kinderschutzbund in diesem Jahr veröffentlicht hat. Folgende Zahlen sind dort für die jeweiligen Gemeinden angegeben:

  • Reinfeld: 338 Kinder in Armut (22.09% aller Kinder in Reinfeld)
  • Bad Oldesloe: 1.453 Kinder in Armut (33,07% aller Kinder in Bad Oldesloe)
  • Bargteheide: 373 Kinder in Armut (11,72% aller Kinder in Bargteheide)
  • Glinde: 905 Kinder in Armut (29,59% aller Kinder in Glinde)
  • Trittau: 249 Kinder in Armut (15,97% aller Kinder in Trittau)

„Wir fühlen uns bestätigt in unserem Bemühen, immer wieder auf die schwierige Situation von Kinder aufmerksam zu machen, die mit sehr wenig Einkommen ihr Leben bestreiten müssen,“ betonen Birgitt Zabel, Vorsitzende und Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn. „Denn für die diesjährigen Fähnchenaktionen war es nicht schwer, verschiedene Unterstützer zu finden, die sich an dieser wichtigen Aktion beteiligen.“

Für den Kreis Stormarn fordert der DKSB :

  • Regelmäßige Kinderarmutsberichterstattung in den Städten und Kommunen
  • Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und Familien unbürokratisch fördern
  • Alle Mahlzeiten in den Schulen, Kindergärten und Horten sollten für arme Kinder komplett kostenfrei sein
  • Keine zusätzlichen Kosten für Eltern in Kindertageseinrichtungen
  • Mehr als 100 Euro im Schuljahr darf Schule für Eltern nicht kosten. Nur so viel stellt das sogenante „Bildungs- und Teilhabepaket“ armen Kindern zur Verfügung.
  • Kostenfreier Zugang für arme Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsschule
  • Kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien
  • Ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in den Städten und Gemeinden
  • Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder und Seen für arme Kinder und deren Familien
  • Die Fähnchen-Aktion findet im Rahmen der 18. Stormarner Kindertage statt. Diese sind eine Initiative Stormarner Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Die Koordination liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V.

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Bad Oldesloe

Wie bewerbe ich mich richtig? Seminar im BiZ Bad Oldesloe

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Seminar für Schulabsolventen.
Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe/Schröder/hfr

Bad Oldesloe – Wer sich früh bewirbt, erhöht seine Chancen auf den Ausbildungsplatz, den sie oder er favorisiert. Deshalb ist es ratsam für angehende Schulabgänger des kommenden Jahres, sich schon jetzt mit dem Thema „Bewerbung“ zu beschäftigen.

Unterstützung bietet hier das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe mit den am 18. und 25. Oktober stattfindenden Bewerbungsseminaren für Ausbildungssuchende. Für die Jugendlichen, die im nächsten Jahr eine Ausbildung beginnen möchten, beginnt jetzt die Zeit, sich zu bewerben.

Das Bewerbungsseminar im BiZ hilft, grundlegende Fehler im Bewerbungsschreiben und im Vorstellungsgespräch zu vermeiden. Denn: eine gute Bewerbung ist ein „Türöffner“ und hier zählt der erste Eindruck. Stimmt der, kommt der nächste Schritt, das Vorstellungsgespräch. Und im Idealfall ist am Ende das Ziel erreicht: der unterschriebene Ausbildungsvertrag.

Um die Jugendlichen auf ihrem Weg zu unterstützen, bietet die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe im Oktober wieder Bewerbungsseminare an:

18. Oktober: Die schriftliche Bewerbung / Die online-Bewerbung (vorhandene Bewerbungsunterlagen sollten mitgebracht werden)

25. Oktober: Das Auswahlverfahren / Das Vorstellungsgespräch

Start ist jeweils um 16 Uhr, Ende gegen 18:30 Uhr. Die Seminare führt wieder die Diplom-Sozialpädagogin Christine Jaacks-Mirow durch. „Vielen Jugendlichen fehlt bei der ersten Bewerbung noch die Erfahrung. Bei mir erhalten sie Tipps und Hilfestellungen, damit sie sicher alle Hürden meistern können“, so die Leiterin des Bewerbungsseminars.

Da die Zahl der Teilnehmerplätze begrenzt ist, sind Anmeldungen erforderlich. Diese können im BiZ unter Telefon 0 45 31 / 167 214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

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