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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Weniger Interesse am “Alten Friedhof” als erwartet

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Der “Alte Friedhof” in Bad Oldesloe Foto: SL

Bad Oldesloe – Wenn man so manche aufgeregte Diskussion in den sozialen Netzwerken mehr Bedeutung zugemessen hätte, dann hätte man glauben können, massenhaft Oldesloer seien an der Umgestaltung des “Alten Friedhofs” in der Stadtmitte interessiert.

Das Beteiligungsverfahren auf dem Gelände selbst allerdings nahmen jetzt nur relativ wenige Oldesloer wahr und viele von ihnen waren die “üblichen Verdächtigen”, die sich in zahlreichen Projekten in der Stadt engagieren. Natürlich schön, dass es sie gibt, aber die Frage muss erlaubt sein, wo denn eigentlich der Rest war, der sich zuvor aus unterschiedlichsten Gründen aufregte?

“Fakt ist, wir haben die Bürger nun befragt. Sie hatten die Möglichkeit mitzuwirken. Schön ist es, dass welche es angenommen haben. Es gab viel postive Rückmeldung, gute Ideen und einige haben dann auch so ganz allgemein mal ein wenig Luft abgelassen”, so Agnes Heesch von der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Bad Oldesloe. “Besonders toll finde ich, dass so viele Ehrenamtler aus der Stadt an den Stationen mitgewirkt haben”, ergänzte sie.

Anregungen, Kritik und Lob

Durchgeführt hatte die Beteiligung die professionelle Agentur DSK, die sich mit Stadtenwicklungsprojekten auskennt. “Natürlich hätten wir uns eine höhere Resonanz gewünscht. Wir haben wirklich in allen Kanälen dafür geworben. Aber dafür gab es gute Gespräch und die Resonanz war ja auch insgesamt okay. Es gab interessante Ideen”, so Schröder. Einig seien sich alle, dass der Friedhof natürlich keine Eventfläche werde, aber das war ja auch nie angedacht. 

Auch die anhaltenden Gerüchte, dass sich kriminelle Jugendliche dort treffen würden und es ein möglicher Drogenumschlagsplatz sei wurde wieder vorgetragen. Allerdings hatten Nachfragen bei der Polizei in der Vergangenheit immer ergeben, dass es sich um keinen Ort handele, an dem besonder auffällig viele kriminelle Handlungen durchgeführt werden. Das Sicherheitsgefühl könnte aber natürlich mit geplanten neuen Beleuchtungen verbessert werden.

Die Themen Naherholung, Entspannung, Gedenken und Kultur, blieben standen auch am Beteiligungstag im Mittelpunkt. Bad Oldesloe macht Theater zeigte einige interessante Anspiele im historischen Rahmen, es gab Infotische, Klangschalen, etwas Yoga und eine Führung mit einem Experten. Insgesamt war also alles geboten, für die, die sich für das Gelände wirklich interessieren. Ein wenig schade blieb es, dass das Angebot nicht auf mehr Gegenliebe stieß. Aber dass sie oder er keien Möglichkeit hatten mitzusprechen, das kann nun niemand mehr sagen.

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Bad Oldesloe

Vereine sollen raus: Stadt will Bürgerhaus zum Verwaltungsgebäude machen

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Das Oldesloer Bürgerhaus. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Stadt will den Mietern im Bürgerhaus kündigen, um Platz für Verwaltungsbüros zu schaffen. Mehrere Vereine sind betroffen. Die wendeten sich jetzt in einem Brief an die Lokalpolitik und drängen auf eine Lösung.

“Wir brauchen die Räume für die Verwaltung”, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Daher habe er sich entschlossen, die Mietverhältnisse zu kündigen. Ab März 2019 könnten mehrere Vereine auf der Straße sitzen. Darunter der Hospizverein, die Bewährungshilfe, Pro Familia und die Oldesloer Musikschule.

“Dass uns tatsächlich gekündigt wird, mussten wir aus den Medien erfahren”, sagt Inke Stäcker von der Berautungsstelle Frau und Beruf Stormarn. Betroffen sind unter anderem Hospizverein, Bewährungshilfe, Pro Familia und die Oldesloer Musikschule. Entgegen der Darstellung der Verwaltung sei, so Stäcker, noch keine praktikable Lösung in Sicht, wo die Vereine künftig ihre Arbeit verrichten sollen. Ihre Sorge: “Sollte es zu der teilweisen Umwandlung des Bürgerhauses in ein Verwaltungsgebäude kommen, werden all die Angebote der Vereine dezentralisiert.”

Den Vereinen wurden zwar Ersatzräume am Markt angeboten. Doch die sind laut Aussage von Inke Stäcker viel zu groß und daher ungeeignet.

Der in der Bürgerfragestunde des Hauptausschusses vorgetragene Brandbrief zeigte Wirkung. Ausschussvorsitzender Hajo Krage (SPD): “Die SPD wird in der kommenden Stadtverordnetenversammlung einen Dringlichkeitsantrag stellen und auch im Hauptausschuss wird das Thema noch diskutiert werden.”

Die Stadtverordnetenversammlung ist für Montag, 24. September, 19.30 Uhr, im KuB-Saal angesetzt.

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Bad Oldesloe

Kinderarmut: Fähnchenaktion geht erstmalig auf Tour durch Stormarn

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Foto: DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –  Viele Menschen kennen die Aktion Fähnchen gegen Kinderarmut, die jedes Jahr am Weltkindertag vor dem Ahrensburger Schloss stattfindet. In diesem Jahr gehen die Fähnchen „on Tour“ und zeigen in den Städten und Gemeinden Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld, Trittau und Glinde, wie viele Kinder dort jeweils in Armut leben.

Koordiniert wird das Fähnchenstecken vom Deutschen Kinderschutzbund Stormarn. Bei der Umsetzung sind verschiedene Partnerorganisationen oder Vertreter der Städte beteiligt. An folgenden Standorten und Terminen werden die Fähnchen zu sehen sein:

  • In Reinfeld am Freitag, 21.09., Ort: Park Neuhöfer Teich an der Paul-von-Schönaich-Straße. (Organisation: Stadt Reinfeld, Schulsozialarbeit)
  • In Bad Oldesloe am Montag, 24.09.– 9.30 Uhr, Ort: Wiese Lorentzenstraße/Ecke Schützenstraße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Bargteheide am Dienstag, 25.09.– 8.00 Uhr, Ort: Südring/Ecke Hamburger Straße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Trittau am Donnerstag, 27.09.- 10.00 Uhr, Ort: Kleiner Park am Markt. (Organisation: Familienzentrum Trittau)
  • In Glinde am Donnerstag, 27.09- 15.00 Uhr, Ort: Marktplatz. (Organisation: Sozialpädagogisches Netzwerk Glinde)

Die Anzahl der Fähnchen, die in den jeweiligen Städten und Gemeinden in die Erde gesteckt werden, basiert auf den Zahlen des dritten Armutsatlas „Kinderarmut im Kreis Stormarn“, den der Deutsche Kinderschutzbund in diesem Jahr veröffentlicht hat. Folgende Zahlen sind dort für die jeweiligen Gemeinden angegeben:

  • Reinfeld: 338 Kinder in Armut (22.09% aller Kinder in Reinfeld)
  • Bad Oldesloe: 1.453 Kinder in Armut (33,07% aller Kinder in Bad Oldesloe)
  • Bargteheide: 373 Kinder in Armut (11,72% aller Kinder in Bargteheide)
  • Glinde: 905 Kinder in Armut (29,59% aller Kinder in Glinde)
  • Trittau: 249 Kinder in Armut (15,97% aller Kinder in Trittau)

„Wir fühlen uns bestätigt in unserem Bemühen, immer wieder auf die schwierige Situation von Kinder aufmerksam zu machen, die mit sehr wenig Einkommen ihr Leben bestreiten müssen,“ betonen Birgitt Zabel, Vorsitzende und Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn. „Denn für die diesjährigen Fähnchenaktionen war es nicht schwer, verschiedene Unterstützer zu finden, die sich an dieser wichtigen Aktion beteiligen.“

Für den Kreis Stormarn fordert der DKSB :

  • Regelmäßige Kinderarmutsberichterstattung in den Städten und Kommunen
  • Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und Familien unbürokratisch fördern
  • Alle Mahlzeiten in den Schulen, Kindergärten und Horten sollten für arme Kinder komplett kostenfrei sein
  • Keine zusätzlichen Kosten für Eltern in Kindertageseinrichtungen
  • Mehr als 100 Euro im Schuljahr darf Schule für Eltern nicht kosten. Nur so viel stellt das sogenante „Bildungs- und Teilhabepaket“ armen Kindern zur Verfügung.
  • Kostenfreier Zugang für arme Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsschule
  • Kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien
  • Ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in den Städten und Gemeinden
  • Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder und Seen für arme Kinder und deren Familien
  • Die Fähnchen-Aktion findet im Rahmen der 18. Stormarner Kindertage statt. Diese sind eine Initiative Stormarner Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Die Koordination liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V.

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Bad Oldesloe

Wie bewerbe ich mich richtig? Seminar im BiZ Bad Oldesloe

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Seminar für Schulabsolventen.
Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe/Schröder/hfr

Bad Oldesloe – Wer sich früh bewirbt, erhöht seine Chancen auf den Ausbildungsplatz, den sie oder er favorisiert. Deshalb ist es ratsam für angehende Schulabgänger des kommenden Jahres, sich schon jetzt mit dem Thema „Bewerbung“ zu beschäftigen.

Unterstützung bietet hier das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe mit den am 18. und 25. Oktober stattfindenden Bewerbungsseminaren für Ausbildungssuchende. Für die Jugendlichen, die im nächsten Jahr eine Ausbildung beginnen möchten, beginnt jetzt die Zeit, sich zu bewerben.

Das Bewerbungsseminar im BiZ hilft, grundlegende Fehler im Bewerbungsschreiben und im Vorstellungsgespräch zu vermeiden. Denn: eine gute Bewerbung ist ein „Türöffner“ und hier zählt der erste Eindruck. Stimmt der, kommt der nächste Schritt, das Vorstellungsgespräch. Und im Idealfall ist am Ende das Ziel erreicht: der unterschriebene Ausbildungsvertrag.

Um die Jugendlichen auf ihrem Weg zu unterstützen, bietet die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe im Oktober wieder Bewerbungsseminare an:

18. Oktober: Die schriftliche Bewerbung / Die online-Bewerbung (vorhandene Bewerbungsunterlagen sollten mitgebracht werden)

25. Oktober: Das Auswahlverfahren / Das Vorstellungsgespräch

Start ist jeweils um 16 Uhr, Ende gegen 18:30 Uhr. Die Seminare führt wieder die Diplom-Sozialpädagogin Christine Jaacks-Mirow durch. „Vielen Jugendlichen fehlt bei der ersten Bewerbung noch die Erfahrung. Bei mir erhalten sie Tipps und Hilfestellungen, damit sie sicher alle Hürden meistern können“, so die Leiterin des Bewerbungsseminars.

Da die Zahl der Teilnehmerplätze begrenzt ist, sind Anmeldungen erforderlich. Diese können im BiZ unter Telefon 0 45 31 / 167 214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

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