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Hamburg

Lübeck: Rauschgiftschmuggler hatte zwölf Kilogramm Kokain dabei

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Das beschlagnahmte Koks
Foto: Zollfahndung/hfr

Lübeck – Das war ein kräfter Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität. Zollbeamten ist es in Lübeck gelungen, mehr als 12 Kilogramm Kokain sichergestellt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.

Der Beschuldigte war in einem Reisebus auf dem Weg von Hamburg nach Kopenhagen. Zöllner haben den im Linienverkehr eingesetzten Bus in Höhe Lübeck von der Autobahn 1 geleitet und einer Zollkontrolle unterzogen.

In einem Gepäckstück wurden die Beamten fündig. Unter einem doppelten Boden entdeckten sie mehr als 1.000 sogenannte Bodypacks, die nach ersten Tests mit Kokain gefüllt waren.

Der Koffer konnte zunächst keinem der Reisenden zugeordnet werden. Die Kontrollbeamten des Zolls nahmen jetzt die Videoaufzeichnungen an der Abfahrtshaltestelle in Hamburg zu Hilfe. Anhand der Bilder erhärtete sich der Verdacht, dass einer der Reisenden den Koffer in Hamburg in den Bus lud.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Rauschgiftschmuggels eingeleitet. Er wurde vor Ort festgenommen. Er sitzt seither in Untersuchungshaft.

Dazu Stephan Meyns, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg: “Die Hartnäckichkeit der Lübecker Kontrollbeamten des Hauptzollamtes Kiel führte hier schließlich doch zur Identifizierung eines Tatverdächtigen. Ein beeindruckender Erfolg im Kampf gegen die internationale Rauschgiftkriminalität.”

Das Rauschgift hat einen Schwarzmarktwert von über zwei Millonen Euro

Die weiteren Ermittlungen hat der Dienstsitz Kiel des Zollfahndungsamtes Hamburg übernommen.

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Hamburg

Statt Gewinn nur Betrug: Lotto Hamburg warnt vor Kriminellen

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Seniorenbetrug am Telefon
Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Hamburg – Viele Menschen hoffen ihr ganzes Leben auf den einen großen Gewinn – zum Beispiel im Lotto. Dann scheint er tatsächlich einzutreffen, doch am Ende ist alles nur Betrug.

Das staatliche Lotterieunternehmen Lotto Hamburg warnt aktuell vor betrügerischen Telefonanrufen, die in diesen Tagen bei Privatpersonen eingehen. Kriminelle geben sich als Lottoe-Mitarbeiter aus und erfragen unter einem Vorwand persönliche Daten sowie Bankverbindungen.

„Dabei geht es auch um Rufnummernmissbrauch: Durch einen technischen Trick wird die Telefonnummer der Hamburger Lottozentrale angezeigt. Angerufene, die der Nummer nachgehen, schöpfen so Vertrauen. Bei einem zweiten Anruf nutzen die Betrüger dies aus: Es sind Fälle bekannt, in denen auch Bankverbindungen abgefragt wurden“, teilt das Unternehmen in einem Statement mit.

„Hinter dieser Masche stecken professionelle Betrüger. Wir appellieren an unsere Kunden und alle Hamburgerinnen und Hamburger, wachsam zu sein und auf solche Telefonate nicht einzugehen – auch wenn es angeblich um die Verifizierung von Bankdaten geht. Lotto Hamburg geht sehr sensibel mit den Kundendaten um. Wir fragen unsere Kunden am Telefon nicht nach ihrer Bankverbindung. Wir werben auch nicht telefonisch für unsere Produkte“, so Lotto Hamburg-Geschäftsführer Michael Heinrich.

Bisher ist außerdem aus anderen Bundesländern bekannt geworden ist, dass Betrüger diese Telefonmasche auch anwenden, um Vorabzahlungen oder Gebühren für angebliche Gewinneinlösungen zu verlangen. Diese Fälle sind in Nordrhein-Westfalen aufgetreten, aber in Hamburg bisher nicht gemeldet worden.

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Hamburg

11-Jährige in Hamburg wohlbehalten angetroffen

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Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Vermisstenfahndung nach der 11-jährigen Anne-Sophie ist erledigt. Die Fahndungsmaßnahmen wurden eingestellt.

Anne-Sophie wurde gestern Abend an der Wohnanschrift der Mutter angetroffen, in Gewahrsam genommen und dem Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) übergeben.

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Hamburg

Hamburg: Polizei beschlagnahmt mehr als eine Tonne Kokain

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Der Hamburger Polizei ist ein großer Schlag gegen die Drogenkriminalität in der Stadt gelungen.

Ermittler des LKA 6 haben gestern, 8. November, mit Unterstützung von Spezialkräften in einer groß angelegten Aktion Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt sowie mehrere Personen vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg und das LKA 6, Soko Rocker, führen nach eigenen Angaben seit Monaten ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln. Das Ursprungsverfahren richtet sich gegen eine Tätergruppe aus Hamburg-Osdorf, die im Verdacht steht, unter anderem in erheblichem Umfang mit Marihuana zu handeln. Es konnten Kontakte dieser Tätergruppierung zu einem 39-jährigen Deutschen festgestellt werden, bei dem es sich laut Polizei um ein führendes Mitglied der “Hells Angels” handelt.

Gestern kamen Zivilfahnder auf die Spur eines Lkw, bei dem der Verdacht bestand, dass mit diesem Betäubungsmittel transportiert werden könnten. Die Fahnder beobachteten, wie der Lkw an einer Spedition in Hamburg-Rothenburgsort abgestellt, im weiteren Verlauf von fünf Männern geöffnet und schließlich entladen wurde. Es wurden offensichtlich Betäubungsmittel aus dem Container entladen. Die Fahnder forderten hierauf Spezialkräfte zur Unterstützung an.

Bis zum Zugriff durch die Spezialkräfte wurden mehr als 1000 kg Kokain in 1 kg Paketen ausgeladen und auf einer Rampe gestapelt. Die fünf Personen, die den Container entladen hatten, wurden nach Eintreffen der Spezialkräfte vorläufig festgenommen. Hierbei handelt es sich um drei Deutsche (40, 40, 49) einen 28-jährigen Italiener und einen 43-jährigen Polen.

Die bereits abgeladenen Kokainpakete sowie der Lkw wurden sichergestellt. Der Lkw mit dem Container wurde zunächst zum Polizeipräsidium transportiert. Er wird am heutigen Tag entladen und es werden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen erfolgen Es werden weitere Kokain-Pakete im Container vermutet.

“Die mehrmonatigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg und der Polizei Hamburg, die diesem Einsatz vorausgingen, stellen einen schweren Schlag gegen die organisierte Kriminalität in Hamburg und insbesondere die Rockerkriminalität dar. Dieses zunächst verdeckt geführte Ermittlungsverfahren gegen die Hintermänner des Drogenhandels in Hamburg unterstützt auch die tägliche Arbeit der “Task-Force BTM” in den Stadtteilen St. Pauli, St. Georg und im Schanzenpark.”

In dem ursprünglichen Ermittlungsverfahren waren durch die Staatsanwaltschaft Hamburg bereits vier Haftbefehle beim Amtsgericht Hamburg erwirkt worden. Zudem lagen 12 Durchsuchungsbeschlüsse vor, die gestern vollstreckt wurden.

Im Rahmen der gestrigen Durchsuchungen wurden Betäubungsmittel (u.a. ein Kilogramm Marihuana) und ca. 170.000 Euro Bargeld sichergestellt. In diesem Ermittlungskomplex dauern die Maßnahmen noch an.

Die Ermittlungen führten auch zur vorläufigen Festnahme von drei weiteren Tatverdächtigen. Hierbei handelt es sich um einen 45-jährigen Polen, das 39-jährige Mitglied der “Hells Angels” sowie einen 25-jährigen Deutschen, gegen den bereits im Ursprungsverfahren ein Haftbefehl erlassen worden war.

Die acht Tatverdächtigen werden heute dem Haftrichter zugeführt. Die drei Personen, gegen die bereits Haftbefehle im Ursprungsverfahren vorlagen, wurden bereits gestern zur Untersuchungshaftanstalt transportiert.

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