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Bad Oldesloe

Kinder machen Schule: Kurzfilm-Premiere im Oldesloer Kino

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Projektleiterin Helga Lütjens (von links) mit Nina Gülzau (DKSB), der Künstlerin Nina Catharina Nollen und den jungen Filmemachern Luca Krieger und Insa Stöldt. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Wie würden Kinder lernen, wenn es keine Schule mehr gäbe? Mit dieser Frage haben sich junge Filmemacher aus Ahrensburg und Husum in dem Kurzfilm-Projekt “Kinder machen Schule” beschäftigt. Premiere ist am 20. September im OHO-Kino in Bad Oldesloe.

Ein Nachrichtensprecher verkündet im Fernsehen: “Alle Schulen werden abgeschafft.” Dann folgt eine Kurzreportage. Kinder und Erwachsene werden zum Thema interviewt, in einem Beitrag die Schule von morgen gezeigt – draußen, ohne Tafel, Tische und Frontalunterricht. Eine Dokumentation über eine Fiktion.

Seit November 2017 beschäftigen sich junge Ahrensburger Filmemacher mit der Umsetzung. Sie haben Drehtage organisiert, Drehbuch geschrieben, Szenen zusammengeschnitten. Sogar die Filmmusik wurde selbst komponiert und einstudiert.

Wesentlicher Teil des Projektes ist die Förderung junger Talente, wie Projektleiterin und Vorsitzende des Vereins “Tabu Filmprojekte” Helga Lütjens sagt: “Schüler wissen und können so viel, aber das wird in unserem System nicht richtig gefördert.” Daher hat die ehemalige Lehrerin vor sechs Jahren den Verein in Husum gegründet. Jugendliche bekamen damit die Möglichkeit, ihre eigenen Filme in Eigenverantwortung zu drehen, begleitet von Profis und Workshops. Für den aktuellen Film besuchte der Verein etwa eine Parkour-Halle in Hamburg, ein Röhnrad-Training beim SVG Großhansdorf und einen Malkurs mit der Künstlerin Nina Catharina Nollen. Alles für die Vorbereitung auf den Filmdreh.

Die Besetzung besteht im Wesentlichen aus Grundschülern im Alter von sechs bis elf Jahren. Einige von ihnen besuchen auch das Kinderhaus Blauer Elefant in Ahrensburg. “Viele bekommen in der Schule nicht die nötige Förderung”, sagt Nina Gülzau vom Deutschen Kinderschutzbund in Ahrensburg. Einige haben Konzentrationsschwierigkeiten oder ADHS.

“Für die Kinder, die in unserem System nicht mitgenommen werden, wollten wir mit dem Film eine Plattform schaffen. Und wir wollten zeigen, dass Schule auch anders gehen könnte”, sagt Insa Stöldt (16). Die Schülerin hat das Drehbuch geschrieben und mit anderen Jugendlichen die Organisation des Filmdrehs übernommen. “Es ist ein tolles Team, in dem jeder seine Aufgabe kennt”, sagt die 16-Jährige, die später auch beruflich kreativ im Filmbereich arbeiten möchte.

Verantwortlich für Kamera und Schnitt ist Luca Krieger: “Der Film zeigt, dass es auch etwas wichtigeres gibt, als Schule.”

Premiere feiert der Film zum Weltkindertag am 20. September um 11 Uhr und ein zweites Mal um 18 Uhr im Oho-Kino in Bad Oldesloe. Am 24. September und 4. Oktober gibt es vormittags Schulvorstellungen, zu denen sich Klassen noch anmelden können (reservierungen@oho-kino.de). Am 10. Oktober wird der Film um 19 Uhr im Marstall Ahrensburg gezeigt.

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Bad Oldesloe

Mehr Geld für Sterbebegleitung: Land fördert Oldesloer Hospiz

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Mittlerweile stehen hier schon die Grundmauern: Eine Menschenkette in Form des späteren Hospiz. Foto: Copter-Welt.de

Bad Oldesloe – Der Stormarner CDU-Landtagsabgeordnete Claus Christian Claussen begrüßt die Förderrichtlinie des Sozialministeriums, mit der Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren den Ausbau von Hospizplätzen in Schleswig-Holstein unterstützen will.

„Davon wird auch das in diesem Jahr entstehende Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe sehr profitieren“, sagt Claussen. Der Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass in seinem Wahlkreis das erste stationäre Hospiz in Stormarn errichtet wird.

Die Landesregierung wird künftig Investitionen zur Errichtung von stationären und teilstationären Hospizplätzen, zum Beispiel Neubauten, Umbauten und Ausbauten, finanziell unterstützen. Gefördert werden stationäre Hospize bis zu maximal 30.000 Euro pro Hospizplatz und Tageshospize bis zu 25.000 Euro pro Platz. Schon im Haushalt für das Jahr 2019 stehen dafür insgesamt 500.000 Euro bereit.

Der Grundstein für das Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe wurde am 20. Dezember 2018 gelegt. Im Laufe dieses Jahres soll das eingeschossige, barrierefreie Gebäude am Sandkamp 28 mit zwölf Gästezimmern und zwei Apartments für Angehörige fertiggestellt werden. Erste Gäste könnten dann schon Ende 2019 aufgenommen werden.

Claus Cristian Claussen sagt dazu: „Es ist gut, dass wir im Kreis einen Ort bekommen, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase umfassend und liebevoll von einem professionellen Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter betreut werden. Es ist wichtig, dass die Jamaika-Koalition mit ihrer Initiative die Unterstützung so schnell auf den Weg gebracht hat, dass der Hospizverein Lebenshilfe zum bestmöglichen Zeitpunkt davon profitieren kann.“

Schleswig-Holsteins Sozialminister Heiner Garg (FDP) wird am 27. Februar den Förderbescheid an Sabine Tiedtke, die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Hospiz Lebensweg, übergeben.

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Bad Oldesloe

A1 bei Bad Oldesloe: Auffahrunfall am Staueende

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend hat am späten Vormittag ein Unfall auf der A1 bei Bad Oldesloe am Stauende zu einem zusätzlichen kilometerlangen Rückstau geführt.

Ein PKW war am Ende eines Staus – der sich durch den starken Verkehr in Richtung Lübeck und Ostsee in einem Baustellenbereich gebildet hatte –  auf ein weiteres Fahrzeug aufgefahren, das seinerseits mit einem davor fahrenden PKW kollidierte.

Mehrere Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Zwei Unfallbeteiligte kamen ins Krankenhaus.

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Bad Oldesloe

Zu wenig Freiwillige: Oldesloe sucht Wahlhelfer für die Europawahl

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Wahlen (Symbolbild). Foto: Imfriday/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe ist am Wahltag auf die Mithilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. „Aus dem Kreis der aktiven Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben sich wieder zahlreiche Personen zur Verfügung gestellt, wofür ich mich recht herzlich bedanke“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Es fehlen dennoch 120 Menschen für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen und der Briefwahlvorstände im Rathaus.

„Jeder Wahlberechtigte ist zur Übernahme eines Wahlehrenamtes gesetzlich verpflichtet und mit dem demokratischen Recht auf Teilnahme an der staatlichen Willensbildung auch eine Pflicht zur Mitwirkung an der Durchführung von Wahlen und Abstimmungen verbunden“, appelliert Jörg Lembke und bittet darum, dass sich viele Interessierte bei der Stadtverwaltung melden, damit die offenen Wahlhelferstellen besetzt werden können. Von einer Verpflichtung von Wahlhelfern möchte der Bürgermeister möglichst keinen Gebrauch machen.

Oldesloerinnen und Oldesloer, die Lust haben, zukünftig in einem Wahlvorstand mitzuwirken, sind jederzeit willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie werden im Wahllokal von erfahrenen Wahlhelfern eingewiesen und unterstützt. In der Regel sind die Wahlhelfer/innen am Wahltag in zwei Schichten eingeteilt, sodass eine ununterbrochene Anwesenheit nicht erforderlich ist. Zur Stimmenauszählung ab 18 Uhr muss der gesamte Wahlvorstand anwesend sein. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Bürgermeister Lembke freut sich auf interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich unter den Telefonnummern 04531 504-110 und -111 oder über eine Wahlhelferbewerbung auf der städtischen Homepage unter www.badoldesloe.de/wahlhelfer für die anstehende Wahl bis zum 1. März 2019 und ansonsten jederzeit melden können.

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