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Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: SPD dankt Polizei für Einsatz gegen randalierende Jugendliche

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Symbolfoto: Tobias Arhelger / Shutterstock.com

Bargteheide – Die SPD Bargteheide bedankt sich in einem offenen Brief bei der Polizei für den Einsatz gegen randalierende, alkoholisierte und kriminell Jugendliche.

“Wir alles wissen, wie wichtig es ist vor Ort eine eigene Polizeiwache zu haben.

Ebenso wichtig ist es zu wissen, dass die Polizei stark unter Personalmangel leidet und sehr viele Aufgaben wahrnehmen muss.

Die Vorfälle der letzten Monate in Bargteheide sowie der Zwischenfall letzte Woche haben uns dazu bewogen, Ihnen und Ihren Kollegen einfach mal zu danken und ihren Einsatz gegen die gestiegene Kriminalität in Bargteheide zu würdigen.

Aus mehreren Teilen Schleswig-Holsteins sind Sie in Bargteheide zusammengekommen.

Die vorgefundene Lage zeigte wie wichtig Ihre professionelle Vorgehensweise gegen diese alkoholisierte Gruppe von Jugendlichen ist. Leider nimmt die Gewalt gegen jegliche Art von Rettungskräften zu. Dies können und wollen wir nicht tolerieren.

Für uns ist es unverständlich, dass Eltern ihre minderjährigen Kinder wiederholt zu solchen Aktionen gehen lassen und somit ihre Kinder in Gefahr bringen.

Innenminister Grote darf für künftige Stellenpläne in gar keinem Fall Stellen abbauen, sondern muss die Polizei verstärken. Hierfür werden wir uns mit der Landtagsfraktion einsetzen.

Die SPD Bargteheide dankt Ihnen und hofft, dass nun etwas ruhigere Tage anstehen.

Mehmet Dalkilinc

Vorsitzender, SPD Bargteheide”

 

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Schleswig-Holstein

“Entführter” auf Friedhof täuschte die Tat wohl nur vor

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Timmendorfer Strand – Im Oktober gab es große Aufregung und Rätselraten rund um eine Tat in Timmendorfer Strand. Jetzt kommt raus, dass wohl alles nur vorgetäuscht war. Weniger mysteriös wird der Vorfall dadurch aber nicht unbedingt.

Am Abend des Oktobers wurde auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes in Timmendorfer Strand ein 38-jähriger Mann aufgefunden, der an den Händen und Füßen gefesselt war (wir berichteten).

Daher leitete die Lübecker Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts einer möglichen Entführung ein.

„Fortlaufende Ermittlungen begründen jetzt den dringenden Verdacht, dass die vorgegebene Tat offenbar vorgetäuscht wurde“, so Polizeipressesprecher Ulli Fritz Gerlach .

Die weiterhin andauernden Ermittlungen haben deutliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die von dem 38- jährigen vermeintlich Geschädigten beschriebene Entführung lediglich vorgetäuscht wurde.

„Staatsanwaltschaft und Polizei liegen Beweismittel vor, die den Schluss zulassen, dass sich der Mann zu einem Zeitpunkt, zu dem er sich nach seinen Angaben in den Händen der Entführer befunden haben will, in einer größeren Stadt im norddeutschen Raum aufgehalten hat. Mit Blick auf die Verletzungen, die bei dem Mann festgestellt worden waren, bestehen begründete Zweifel daran, dass diese ihm durch eine andere Person zugefügt worden sind“, so Gerlach.

Gegen den Lübecker ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet worden.

Warum der Mann sich offenbar selbst zum Entführungsopfer machte oder machen ließ, bleibt komplett unklar.

„Die Gründe für das Vortäuschen der Tat sind noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, so Gerlach.

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Polizei und Feuerwehr

Widerliche Tat in Lübeck: Rechtsextreme beschmieren Gedenkstein

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Samstagvormittag, 10 November, stellten Polizeibeamte des 3. Polizeireviers Lübeck im Rahmen eines Einsatzes in der Hafenstraße fest, dass unbekannte Täter das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages mit SS-Runen und ein Hakenkreuz beschmiert hatten.Bei dem Brandanschlag waren 1996 zehn Asylbewerber verstorben. Die Tat konnte nie aufgeklärt worden. Der Tatverdacht gegen drei Rechtsradikale aus Grevesmühlen konnte damals nicht hinreichend belegt werden.

Der Staatsschutz der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermittelt in dieser Sache unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Es werden Zeugen gesucht.

Am 10.11., gegen 10:10 Uhr, teilten Zeugen der Polizei mit, dass das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages beschädigt worden wäre. Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck suchten den Gedenkstein daraufhin auf und konnten eine Rune der SS und zwei Hakenkreuze feststellen, welche mit weißer Farbe angebracht waren.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben unbekannte Täter in der Zeit vom 08.11. bis 10.11.2018 das Denkmal in der Hafenstraße, das an den Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in der Hafenstraße in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1996 erinnert, beschmiert.

Die Kriminalpolizei bittet etwaige Zeugen des Vorfalls, die im Tatzeitraum am Gedenkstein auffällige Personen und Fahrzeuge oder den Tathergang beobachtet haben, sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter der zentralen Telefonnummer 0451 – 1310 bei der Polizei Lübeck entgegengenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Reinbek: Seniorin nimmt 17-Jährigen die Vorfahrt

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Symbolfoto: SL

Reinbek – Am 12.November, gegen 16.25 Uhr, kam es an der Einmündung Hamburger Straße/ Glinder Weg in Reinbek zu einem folgenreichen Verkehrsunfall.

Eine 76jährige Reinbekerin befuhr mit ihrem Pkw Opel Astra den Glinder Weg. An der Einmündung wollte sie nach links in die Hamburger Straße abbiegen.

Hierbei missachtete die Fahrerin die Vorfahrt eines 17jährigen Reinbekers, der auf der Hamburger Straße in Richtung K 80 mit seinem Motorrad (Leichkraftrad ) unterwegs war.

Es kam zum Zusammenstoß. Beide Unfallbeteiligten mussten in ein Krankenhaus verbracht werden. Der 17jährige ist schwer verletzt, allerdings nicht lebensbedrohlich.

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