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Lübeck

Wegen zehn Euro! Polizei will Haftbefehl vollstrecken und findet Gras

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Zelt mit Cannabis. Foto: Polizei

Lübeck – Weil er zehn Euro nicht bezahlte, bekam ein 27-Jähriger in Lübeck Besuch von der Polizei. Im Gepäck hatte sie einen Haftbefehl. Die Beamten bekamen den Zehner – und nahmen auch gleich noch ein paar Zimmerpflanzen mit…

Hätte er mal lieber die Zehn-Euro-Rechnung gleich bezahlt. Ein Kiffer (27) aus Lübeck hat Ärger mit der Polizei. Die stand am Montag vor der Tür seines Ein-Zimmer-Apartments, um den läppischen Betrag einzutreiben – oder ihn in ersatzweise in Haft zu stecken.

Gut für ihn: Die zehn Euro konnte er bezahlen. Eher schlecht: Von der Eingangstür aus hatten die Polizisten freie Sicht auf zwei verdächtige Zelte, ausgestattet mit Licht und Wärmelampen. Darin züchtete der Mann offenbar Cannabis. Rauschgiftfahnder stellten Pflanzen und Equipment sicher und leiteten ein Ermittlerungsverfahren ein.

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Hamburg

Lübeck: Rauschgiftschmuggler hatte zwölf Kilogramm Kokain dabei

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Das beschlagnahmte Koks
Foto: Zollfahndung/hfr

Lübeck – Das war ein kräfter Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität. Zollbeamten ist es in Lübeck gelungen, mehr als 12 Kilogramm Kokain sichergestellt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.

Der Beschuldigte war in einem Reisebus auf dem Weg von Hamburg nach Kopenhagen. Zöllner haben den im Linienverkehr eingesetzten Bus in Höhe Lübeck von der Autobahn 1 geleitet und einer Zollkontrolle unterzogen.

In einem Gepäckstück wurden die Beamten fündig. Unter einem doppelten Boden entdeckten sie mehr als 1.000 sogenannte Bodypacks, die nach ersten Tests mit Kokain gefüllt waren.

Der Koffer konnte zunächst keinem der Reisenden zugeordnet werden. Die Kontrollbeamten des Zolls nahmen jetzt die Videoaufzeichnungen an der Abfahrtshaltestelle in Hamburg zu Hilfe. Anhand der Bilder erhärtete sich der Verdacht, dass einer der Reisenden den Koffer in Hamburg in den Bus lud.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Rauschgiftschmuggels eingeleitet. Er wurde vor Ort festgenommen. Er sitzt seither in Untersuchungshaft.

Dazu Stephan Meyns, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg: “Die Hartnäckichkeit der Lübecker Kontrollbeamten des Hauptzollamtes Kiel führte hier schließlich doch zur Identifizierung eines Tatverdächtigen. Ein beeindruckender Erfolg im Kampf gegen die internationale Rauschgiftkriminalität.”

Das Rauschgift hat einen Schwarzmarktwert von über zwei Millonen Euro

Die weiteren Ermittlungen hat der Dienstsitz Kiel des Zollfahndungsamtes Hamburg übernommen.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Betrügerin nutzte mehrfach Hilsbereitschaft aus – Festnahme!

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Frau festgenommen
Symbolfoto: Svershinsky/Shutterstock

Lübeck – Sie nutzte durch vorgetäuschte Notsituationen immer wieder die Hilfsbereitsschaft von Menschen aus, jetzt konnte sie verhaftet werden.

In jüngster Zeit kam es im Stadtgebiet Lübeck zu Betrugstaten nach einem bestimmten Muster: Eine unbekannte Täterin klingelte an Haustüren von Mehrfamilienhäusern und gab eine Notsituation vor, um sich Bargeld von den Bewohnern zu erschleichen.

In allen Fällen hatte eine unbekannte Frau bei den Anzeigenden geklingelt und eine Notlage vorgegeben. Sie stamme aus der Nachbarschaft, habe sich angeblich ausgeschlossen und erhoffte Hilfe.

“In den meisten Fällen wurde direkt nach Geld für eine Taxifahrt nach Timmendorfer Strand oder Travemünde sowie zurück gefragt, wo sie sich den Ersatz-/Zweitschlüssel holen wollte. Das Kommissariat 13 der Lübecker Bezirkskriminalinspektion hatte die Ermittlungen aufgenommen”, so Ulla Hingst von der Lübecker Staatsanwaltschaft.

Die Taten ereigneten sich sowohl tagsüber als auch nachts. In einem Fall war das Opfer nach Mitternacht in Begleitung der Bettlerin zur Filiale eines Geldinstitutes gefahren, um für diese Geld abzuheben. Dabei wurden von einer Überwachungskamera Bilder gefertigt, anhand derer eine Funkwagenbesatzung des 2. Polizeirevieres die Tatverdächtige am Sonntag, 9. September, gegen 17.30 Uhr im Bereich der Lübecker Ziegelstraße wiedererkannte.

Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine 26-jährige, in Berlin geborene Frau. Die Überprüfung ihrer Identität führte zu dem Ergebnis, dass gegen die Frau offene Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaften Osnabrück und Bremen vorlagen, weil sie wegen anderer Straftaten verurteilt worden, aber ihrer Ladung zum Strafantritt keine Folge geleistet hatte. Sie wurde noch am Sonntag in die JVA Lübeck eingeliefert, wo sie nun die gegen sie verhängten Strafen zu verbüßen haben wird.

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Lübeck

Lübeck: Schlange machte es sich in einem Leihwagen gemütlich

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Eine Schlange in einem Mietwagen, das ist in diesen Breitengraden durchaus kein alltäglicher Vorfall. Doch genau zu so einem Zwischenfall wurde der Polizei in Lübeck am Montagabend (03.09.2018) gegen 18.35 Uhr gemeldet: im Motorraum eines Fahrzeuges einer Autovermietung befand sich eine Schlange.

Die Polizei konnte in diesem Fall glücklicherweise auf einen Kollegen zurückgreifen, der sich zwar im “Dienstfrei” befand, aber dennoch ohne lange zu zögern bereit war, mit seinen Reptilienkenntnissen zu unterstützen.

Auf dem Gelände der Autovermietung in der Fackenburger Allee konnte der Kollege sehr schnell erkennen, dass es sich bei der gut 70 Zentimeter langen Schlange mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Python und somit um kein giftiges Exemplar handelte.

“Dieser hatte im engen Motorraum des Audi-Mietwagens offenbar eine Umgebung gefunden, die ihm behagte. Das Tier war daher auch nur schwer davon zu begeistern, seinen heimeligen Bau zu verlassen”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

Mit der gebotenen Geduld sei es dem Beamten dann schließlich doch gelungen, den Python einzufangen.

“Bis auf weiteres wartet das bildhübsche Tier jetzt in einem Tierheim darauf, dass der Eigentümer sich meldet oder dass es an eine sachkundige Person vermittelt werden kann, die der Schlange eine artgerechte Haltung zu bieten in der Lage ist”, so der Polizeisprecher.

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