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Lübeck

Wegen zehn Euro! Polizei will Haftbefehl vollstrecken und findet Gras

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Zelt mit Cannabis. Foto: Polizei

Lübeck – Weil er zehn Euro nicht bezahlte, bekam ein 27-Jähriger in Lübeck Besuch von der Polizei. Im Gepäck hatte sie einen Haftbefehl. Die Beamten bekamen den Zehner – und nahmen auch gleich noch ein paar Zimmerpflanzen mit…

Hätte er mal lieber die Zehn-Euro-Rechnung gleich bezahlt. Ein Kiffer (27) aus Lübeck hat Ärger mit der Polizei. Die stand am Montag vor der Tür seines Ein-Zimmer-Apartments, um den läppischen Betrag einzutreiben – oder ihn in ersatzweise in Haft zu stecken.

Gut für ihn: Die zehn Euro konnte er bezahlen. Eher schlecht: Von der Eingangstür aus hatten die Polizisten freie Sicht auf zwei verdächtige Zelte, ausgestattet mit Licht und Wärmelampen. Darin züchtete der Mann offenbar Cannabis. Rauschgiftfahnder stellten Pflanzen und Equipment sicher und leiteten ein Ermittlerungsverfahren ein.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Bombendrohung gegen Ergotherapiepraxis

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Polizeisperrung
Symbolfoto: U J Alexander/shutterstock.com

Lübeck – Am heutigen Montagmorgen, 11. Februar, kam es laut Polizeiangaben gegen 10 Uhr in einer Ergotherapiepraxis in der Moislinger Allee in Lübeck zu einer Bombendrohung.

“Das betroffene Gebäude sowie zwei umliegende Gebäude wurden evakuiert. Von dieser Räumung waren ca. 150 Personen betroffen. Ihnen wurde ein Bus des Stadtverkehrs als Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung gestellt”, so Polizeisprecher Clemens Conrad.

Die Absuchmaßnahmen wurden durch sieben Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Neumünster, Segeberg, Ratzeburg, Itzehoe und Lübeck durchgeführt. Die Bundespolizeiabteilung Ratzeburg unterstützte den Einsatz mit Beamten der technischen Gruppe sowie einem Höheninterventionsteam. Vorsorglich war der Kampfmittelräumdienst aus Groß Nordsee anwesend.

“Die Absuche endete kurz vor 14 Uhr; es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Die betroffenen Gebäude konnten ab diesem Zeitpunkt wieder genutzt werden. Das 2. Polizeirevier Lübeck hat die Ermittlungen hinsichtlich der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen”, so Conrad.

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Lübeck

Jugendlichem (14) mit Schreckschusspistole ins Gesicht geschossen

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Symbolfoto: Mr. Nikon / Shutterstock.com

Lübeck – Dieser Streit unter Jugendlichen eskalierter komplett. Sonntagnachmittag, 10. Februar, kam es auf einem Spielplatz in Lübeck St. Gertrud zu einer Auseinandersetzung unter Jugendlichen.

Dabei wurde laut Polizeibericht ein 14-Jähriger durch den Einsatz einer Schreckschusswaffe verletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an. Die Polizei sucht Zeugen.

„Nach derzeitigem Sachstand hatten sich die Jugendlichen am Sonntagnachmittag gegen 15:55 Uhr über eine Internetplattform zu einem klärenden Gespräch auf einem Spielplatz am Bohlkamp verabredet. Hintergrund waren Streitigkeiten um eine junge Frau“, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach .

„Auf dem dortigen Gelände trafen die Jugendlichen aufeinander, es soll sich um eine Gruppe von circa 20 Personen gehandelt haben. Im Zuge der verbalen Auseinandersetzung wurde einem 14-jährigen Ostholsteiner von einem Kontrahenten plötzlich eine Schreckschusswaffe an den Kopf gehalten“, so der Polizeisprecher.

Der ebenfalls junge Mann drückte ab und schoss dem 14-Jährigen aus nächster Nähe ins Gesicht. Danach flüchteten die Beteiligten in verschiedene Richtungen. Der 14-jährige Geschädigte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen kontrollierten die alarmierten Polizeibeamten mehrere jugendliche Personen im Umfeld des Spielplatzes. Es wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Die genauen Hintergründe und das Motiv der Auseinandersetzung stehen noch nicht eindeutig fest. In diesem Zusammenhang suchen die Beamten den Jugendlichen, der den Geschädigten durch die Schussabgabe verletzte.

Der Beschreibung nach soll es sich um einen circa 15-17 Jahre alten Jugendlichen gehandelt haben. Zur Tatzeit ist er mit einem hellen (grau oder weiß) Kapuzenpullover oder einer Strickjacke ohne Aufschrift sowie einer schwarzen Hose bekleidet gewesen.

Sachdienliche Angaben zum Tatverlauf und insbesondere zu der gesuchten Person nimmt die Polizei unter der 0451 – 1310 entgegen.

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Lübeck

Hamburg-Lübeck: Versuchte Brandstiftung in Regionalexpress

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Lübeck – Donnerstagabend, wurde in einem Regionalexpress auf der Strecke Hamburg-Lübeck in einer Zugtoilette eine Zeitung in Brand gesteckt.

Ein Reisender bemerkte den Brandgeruch und löschte die brennende Zeitung mittels eines Feuerlöschers. An der Verkleidung der Toilette waren bei Spurenaufnahme durch die Bundespolizei Brandspuren erkennbar.

Das Feuer wäre augenscheinlich ohne das Eingreifen des Reisenden geeignet gewesen, die Toilette in Brand zu setzen. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

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