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Kultur

Ahrensburg: Konzert mit internationalen Klassik-Stars

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Das “Fine Arts Quartett”.
Foto: FAQ/hfr

Ahrensburg – Das ist ein echter Tipp für Konzertfreunde: Mit einem internationalen Staraufgebot eröffnet der Verein Theater und Musik in Ahrensburg e. V. seine Konzertreihe der neuen Saison.

Am Sonnabend, 15. September 2018, 20 Uhr, gastieren Teilnehmer des Hamburger International Mendelssohn Festival erstmals im Eduard-Söring-Saal, Waldstraße 14.

Neben Konzerten in der Elbphilharmonie und der Laiszhalle während der Festspielwoche geben die meisten der Künstler Meisterkurse für begabte Instrumentalisten in der Mendelssohn Summer School der parallel stattfindenden Fontenay Classics.

Das berühmte Fine Arts Quartet mit Ralf Evans und Efim Bosco (Violine), Gil Sharon (Viola) und dem Leiter des Festivals und Hamburger Professors für Kammermusik, Niklas Schmidt (Violoncello), eröffnet den Konzertabend mit Mendelssohns Streichquartett Es-Dur op.12 und beschließt ihn mit Dvořaks Klavierquintett A-Dur op. 81. Den Klavierpart übernimmt der preisgekrönte und als Solist weltweit konzertierende israelische Pianist Alan Goldstein.

In Ahrensburg vielleicht noch nie gehört ist Carl Reinekes Sonate für Flöte und Klavier e-moll op. 167 – „Undine“, ein romantisches, der Märchendichtung nachempfundenes Virtuosenstück. Zwei Meister ihres Faches interpretieren das bis heute beliebte Werk.

Irina Zahharenkova
Foto: Mait Jüriado/hfr

Der französische Flötist und Dirigent Patrick Gallois wird seit seinem 21. Lebensjahr auf allen Bühnen der Welt als Solist und Kammermusiker so wie als Orchesterleiter gefeiert. Seine Partnerin an diesem Abend ist die in Kaliningrad geborene, in Estland aufgewachsene Pianistin Irina Zahharenkova.

Nach ihrem Studienabschluss in Tallinn gewann sie zahlreiche Preise und eroberte bald die bedeutendsten Konzertpodien Europas. Ihre Virtuosität wird sie besonders im spieltechnisch anspruchsvollen 2. Satz der Sonate unter Beweis stellen können.

Karten für 17 bis 26 Euro gibt es an den bekannten Theaterkassen in Ahrensburg, Große Straße 15a, und Bargteheide, Rathausstraße 25, sowie an der Abendkasse.

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Bad Oldesloe

Oper im KuB: So komisch ist „Die schöne Helena“

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Bad Oldesloe – Bei der Generalprobe müssen sich auch die Darsteller und Mitglieder des Musikensembles zusammenreißen, um nicht laut loszulachen: Mit der Oper „Die schöne Helena“ bringt die Musikhochschule Lübeck ein urkomisches Stück auf die Bühne ins Oldesloer KuB.

Schüler der Musikhochschule Lübeck zeigen im KuB “Die schöne Helena”

Im alten Griechenland geht es drunter und drüber. Der Prinz von Troja will Helena, die schönste Frau der Welt, zur Frau nehmen. Die Liebes-Göttin Venus hat sie ihm als Belohnung für eine Gefälligkeit versprochen – freilich ohne das vorher mit der verheirateten Helena abzusprechen. So beschwert sie sich bei Kalchas, dem trojanischen Seher und Überbringer der zunächst betrüblichen Nachricht, bei einer Flasche Uzo. Schließlich ergibt sich Helena ihrem Schicksal – denn so schlecht sieht Prinz Paris, der zunächst in Hirtenkostüm und in Begleitung seiner buckelnden Mutter in Erscheinung tritt, dann auch nicht aus.

Regisseur Dominik Wilgenbus, der das Stück nach dem französischen Original von Jacques Offenbach geschrieben hat, ist eine kurzweilige Umsetzung der Parodie auf die griechischen Mythen gelungen. Lachen ist hier ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Schon im Offenbach’schen Original sind die sonst so heroischen Vorbilder der großen Oper brillant überzeichnet. Die großen Helden der Mythologie werden fast ausschließlich als dümmliche Idioten dargestellt. Eine Oper wie ein Monty Python-Film.

„Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt.

Seine Schüler, das sind 14 Gesangssolistinnen und -solisten der Musikhochschule Lübeck. Alle werden bei den drei Aufführungen in Bad Oldesloe zu sehen sein.

„Das Stück beinhaltet für das gesamte Ensemble Gesang, Dialog und Choreographie in enger Abfolge“, sagt Wilgenbus. Daran lasse sich das darstellerische Handwerk vielfältig trainieren.

Denn Komik lässt sich lernen, wie der Regisseur sagt – und das Spiel im KuB belegt: „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig. Das müssen meine Schüler lernen.“

Dominik Wilgenbus arbeitet daher mit möglichst wenig Ablenkung und verzichtet auf ein opulentes Bühnenbild, die Kostüme wirken improvisiert, der Parodie aber durchaus angemessen. Auf nahezu leerer Bühne lässt der Regisseur die Studierenden durch ihr vokales und körperliches Spiel alle für die Handlung erforderlichen Räume und Stimmungen gemeinsam erschaffen. Wie das bei Satire so ist, geht es dabei nicht nur um den kurzen Lacher. Mit scharfem Witz entlarvt Wilgenbus und seine Opern-Truppe die Doppelbödigkeit sexueller und politischer Macht in einer Welt der Schieflage. Eine Kritik, die wohl auch 3000 Jahre nach Troja nichts von ihrer Relevanz verloren hat.

„Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“

Das Stück dauert zweieinhalb Stunden, die Aufführung ist Teil der Kooperation zwischen Kultur- und Bildungszentrum und der Musikhochschule. In der Reihe „Junges Musiktheater“ stellen Studierende aus Lübeck regelmäßig Opern-Produktionen und Musiktheater in unterschiedlichen Besetzungen vor.

Die Schöne Helena, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1). Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22.2., 20 Uhr, und Sonntag, 23.2., 17 Uhr. Eintritt: 20,50 Euro (Abendkasse) und 18,50 Euro im Vorverkauf. Tickets unter www.kub-badoldesloe.de und in der KuB-Stadtinfo.

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Kultur

Gong-Konzert in der Kirche in Eichede

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Eichede – Die Klänge wie aus einer anderen Welt – überirdisch und dennoch so berührend. Die Klänge eines Gongs sind anders – und erfüllen bei einem besonderen Konzert die Kirche in Eichede.

Gongmeister Peter Heeren. Foto: HJWeiss – Brelingen

Sie erfüllen nicht nur den Raum, in dem der Gong gespielt wird. Sie erfüllen die Menschen, die ihnen lauschen, denn Gongvibrationen im Besonderen lassen uns den Klang nicht nur hören, sondern auch taktil wahrnehmen. Der Klang ist auf der Hautoberfläche zu spüren, wir hören sozusagen auch mit den Poren. Der Gong kann als einziges Instrument das gesamte Frequenzspektrum entfalten und damit eine ebenso große Fülle an Obertönen. Als Idiophon (Selbstklinger) hat er einen sehr langen Nachhall. Seine Resonanzen überlagern sich in wechselnden Klanggebilden und Klangräumen laufend neu. Klang wird so als Form und Raumgebilde fühl- und spürbar. Er gestaltet sich über die Klangfarbe wie ein skulpturales Material – es ist formbar. In den Gongkompositionen von Lisa Bazelaire entfalten und verbinden sich die reichen klanglichen Facetten des Gongs zu Übergeordnetem.

Peter Heeren beschäftigt sich seit 2000 mit Gongs und ihren Klangwirkungen. Für ihn war die Begegnung mit Gongs in einem Oratorium von Elgar ein Schlüsselerlebnis. Er hat Kirchenmusik, Konzertreife und Komposition in Lübeck und Hamburg studiert und ist mehrfacher Preisträger für sein Orgelspiel und seine Kompositionen. Das im Kompositionsstudium erworbene Wissen um Struktur und Dramaturgie macht er sich bei der Interpretation der Werke zunutze und vermittelt es unmittelbar an das Publikum. Von seinen Kompositionen ragt das Ballett „Der Kredit“ für Tonband hervor, das auf der EXPO 2000 mehrere Male im Christus-Pavillon mit Giora Feidmann aufgeführt worden ist. Er ist Kirchenmusiker der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marne.

Peter Heeren hat Gongkonzerte im In- und Ausland, darunter in vielen Kirchen, gespielt. Die meisten seiner 20 Gongs sind von dem renommierten Gongbauer Rolf Nitsch in höchster Qualität handgearbeitet worden. Zudem besitzt er Gongs von der Firma Paiste, Olli Hess und von Broder Oetken. Von Gongbauer Martin Bläse erklingt ein Gong aus Titan.

Eintritt, Vorverkauf 10 Euro, Abendkasse 12 Euro. Tickets im Kirchenbüro Eichede, Kirchenstrasse 10, Tel. 045346-11

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Kultur

Rosenmontag im Kleinen Theater: Die Schmidtparade kommt

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Bargteheide – Das Schmidt Theater von der Reeperbahn rockt am Rosenmontag das Kleine Theater Bargteheide – mit Corny Littmann persönlich!

Gern kostümiert kommen: Die Schmidtparade im Kleinen Theater am Rosenmontag. Foto: Oliver Fantitisch

Schlaghosen rauslegen, Blümchen-Minis aufbügeln, Vokuhila-Perücken auftoupieren: Am Rosenmontag, dem 24. Februar, geht’s im Kleinen Theater Bargteheide mit einer rasanten Schlagersause ab in die 70er und 80 Jahre. Und wer könnte diese Hits besser präsentieren als der Chef des Hamburger Schmidt Theaters.

Mit augenzwinkerndem Charme und viel Ironie kitzelt das von Corny Littmann lustvoll in Szene gesetzte Stimmungsbild das Lebensgefühl jener Jahre wach.

Auf den Plätzen im Kleinen Theater wird es wie im vorigen Jahr sicher niemand halten, wenn zu den Super-Sahneschlagern aus den Schmidt-Erfolgsproduktionen „Sixty Sixty“, „Karamba!“ und „Das Beste aus den 80ern!“ die Party-Stimmung hochkocht.

Das Vergnügen der fetzigen Revue ist neben dem Kreativteam um Mirko Bott und Martin Lingnau auch dem tänzerisch und musikalisch perfekt aufeinander eingespielten Ensemble zu verdanken. Es wird in herrlich schrägen Nummern die Schlagersternchen und Showmaster von einst auf die Bargteheider Bühne zurückholen.

Schmidtparade, Rosenmontag, 24. Februar, 20 Uhr. Karten im Vorverkauf 31 Euro, ermäßigt 29 Euro. Tickets können online gebucht und selbst ausgedruckt werden unter www.kleines-theater-bargteheide.de.

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