Folge uns!

Kultur

Emporengespräch: Kultur? Was ist das eigentlich genau ?

Veröffentlicht

am

St. Johannes Kirche
Foto: Klaus Tuch / Hfr

Ahrensburg – Die „Emporengespräche“ in Ahrensburg gehen in die nächste Runde. Dieses Mal zum Begriff „Kultur“.

Kultur ist ein Begriff, der nahezu allgegenwärtig auftaucht. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Im Gespräch auf der Empore der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) wird Dr. Ulrike Schwering dieser Frage nachgehen.

Interessierte sind am Montag, 17. September ab 19.30 Uhr geladen, sich darüber auszutauschen, was sie unter Kultur verstehen und was der Begriff für sie bedeutet. Sind es Regeln für ein vernünftiges Miteinander? Ist es Hochkultur wie Kunst, Literatur, Musik als ein gemeinsam verbindender Hintergrund oder „Leitkultur“ als politische Forderung?

Auch kann beispielsweise die französische Küche als Teil der Kultur verstanden werden. Ist Kultur eine zeitlose Vorgabe oder unterliegt sie zeitbedingten Entwicklungen? Ist es notwendig, die damit verbundenen Inhalte immer wieder neu zu überdenken? Und was bedeutet Kultur für mich? Somit bietet der Begriff sicherlich eine Menge Gesprächsstoff.

Die „Emporen-Gesprächen“ widmen sich in unregelmäßigen Abständen einem gesellschaftlich relevanten Thema. Auf der Empore über dem Kircheneingang direkt unter der Orgel werden in achtungsvoller persönlicher Zuwendung Fragen behandelt, die wert sind, bedacht zu werden. Die Gesprächsrunden sollen zum Nach- und Weiterdenken anregen. Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Stormarner Kindertage: Abenteuer des Pit Pinguin im KuB

Veröffentlicht

am

Pit Pinguin. Foto: Thomas Hänsel

Bad Oldesloe – Am Donnerstag, den 20. September 2018 um 16 Uhr lädt das marotte-Figurentheater am Weltkindertag und im Rahmen der Stormarner Kindertage zur Inszenierung „Pit Pinguin“ ins KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe ein. Die Schauspieler erwecken die Pinguinfamilie mit viel Einfühlungsvermögen zum Leben und erzählen spielerisch, mit frechem Humor und voller Poesie vom Erwachsenwerden mitten im Eis.

Eines Tages liegt ein Ei im Nest. Mama und Papa freuen sich riesig. Aus dem Ei schlüpft ein winziger grauer Wuschel: Pit. Und Mama und Papa Pinguin haben alle Flügel voll zu tun. Pit ist neugierig und macht seine ersten Schritte in die Welt. Er lernt laufen und wie man im ewigen Eis überlebt. Doch Schwimmen? Das Wasser ist kalt und der Ozean groß. Pit hat gewaltige Angst. Zum Glück lernt er bald Pat auf dem „Eisbergspielplatz“ kennen. Das kleine Pinguinmädchen hilft ihm mit einem kleinen Schubs, sich seiner Angst zu stellen. Pit und Pat werden älter und müssen ihre Heimat, so wie es sich für heranwachsende Pinguine gehört, für drei Jahre verlassen. Als sie zurückkehren, versprechen sie sich auf ewig zusammenzubleiben – und eines Tages liegt ein Ei im Nest…

Das marotte-Figurentheater spielt jährlich ca. 400 Vorstellungen im In- und Ausland. Die Anzahl der Gastspielauftritte ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das liegt auch an der großen Beliebtheit dieses Theaters, das sich durch Professionalität, originelle Umsetzung literarischer Stoffe und einer großen Bandbreite künstlerischer Mittel auszeichnet.

Tickets sind online unter www.kub-badoldesloe.de oder in der Stadtinfo Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch im KuB vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Überraschende Diskussion über die Stadtbibliothek

Veröffentlicht

am

Die Stadtbücherei in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Bildung ist ein wichtiges Gut. Bildung und Lesen haben präventive Wirkung. Bildung und Lesen schaffen Verständnis für Zusammenhänge. Lassen sich die erzielten Gewinne einer Stadtbibliothek also direkt in Finanzen ablesen? Natürlich nicht.

Umso mehr erstaunte es, dass die Kostendeckung der Oldesloer Bibliothek plötzlich Thema im Finanzausschuss wurde. Aktuell liegt die Deckung bei knapp unter 19 Prozent. Das sieht Bürgermeister Jörg Lembke als zu wenig an. Er betonte aber, dass er an Kosten und Einnahmen drehen wolle, nicht das Angebot konkret verschlechtern.

Doch wie soll das gehen ? “Erhöhen wir die Nutzungsgebühren um volle 50 % , machen wir nur 11 000 Euro Mehreinnahmen bei rund 700 000 Euro Kosten. Dafür verschreckern wir Leser. Das bringt es nicht”, stellte Björn Wahnfried von der SPD klar. Auch Wilfried Janson (Die Grünen) reagierte entsetzt. “Die Bibliothek hat zunächst einmal einen Bildungsauftrag und nicht den Auftrag Geld einzubringen. Wir wollen vor allem auch finanzschwache Mitbürger damit erreichen”, sagte Janson.

Auch Tom Winter (Famlienpartei) bezog klar Stellung. “Die Bibliothek ist wichtig. Bildung lässt sich nicht direkt als Gewinn ablesen. Das wirkt langfristiger”, ist er sich sicher.

Nur die FBO sah das offenbar alles etwas kritischer und eine Bibliothek ein wenig wir ein Wirtschaftsunternehmen. Irritiert zeigte man sich zum Beispiel davon, dass ein Bücherflohmarkt veranstaltet werde. Gut erhalten Bücher sollte die Bibliothek doch lieber behalten. Außerdem scheint der FBO das Personal zu teuer und überqualifiziert. “Könnte man nicht weniger studierte und hoch dotierte Mitarbeiter einstellen, die dann nicht so viel Kosten”, wollte Karin Harms gerne das Niveau in Sachen Bildung und Bezahlung gleichzeitig senken. “Nein, das geht nicht. Dann verlieren wir Fördergelder und die sortieren ja nicht nur Bücher in Regale. Im Gegenteil. Wir bräuchten eigentlich noch mehr Personal”, sagte der Verwaltungschef, doch Harms fuhr ihm schon in die Parade. “Nein, nein, das geht ja nicht. Wer nicht wirtschaftlich arbeitet, bekommt nicht mehr Personal”, lachte sie ungläubig. “Wirtschaftlichkeit – wie sie die FBO offenbar als Maßstab anlegt – hat beim Blick auf eine Bildungseinrichtung nichts verloren”, so Winter.

Auch Thorsten Lohse (CDU) stellte klar, dass seine Partei das Angebot der Bibliothek sehr schätzt. Trotzdem müsse es generell erlaubt sein, über Kostendeckungen zu sprechen.

Bürgermeister Jörg Lembke sieht vor allem ein Problem. “Wir bezahlen die Bibliothek als Bad Oldesloe voll. Aber genutzt wird sie – genau wie die Schwimmhalle – auch von vielen anderen Stormarnern. Ich wollte daher mehr Geld aus der Kreisumlage, als andere Gemeinden. Das sieht man nicht so. Ich möchte aber – da bin ich dran – dass der Kreis oder die Gemeinden bei der Finanzierung von Bibliothek oder Schwimmhalle und ähnlichen Einrichtungen mitfinanzieren, wenn ihre Bürger unsere Angebote nutzen wollen”, stellte Lembke klar. Alle Fraktionen stimmten diesem Ansatz zu. “Wenn Reinfelder die Bibliothek oder die Schwimmhalle nutzen, erwarte ich , dass sich zum Beispiel Reinfeld auch beteiligt”, so der Bürgermeister.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Brodowy und Momsen: Zwei Nordlichter gastieren in Bad Oldesloe

Veröffentlicht

am

Brodowy & Momsen. Foto: Sebastian Gerhard

Bad Oldesloe – Am Freitag, den 21. September 2018 ab 20 Uhr geht es mit Brodowy und Momsen im KuB-Saal mit einer steifen Brise norddeutschem Humor an die Lachmuskeln des Publikums. Die beiden bekennenden Nordlichter zeigen wie eine Puppe auch mal so richtig schön Mensch sein kann.

Brodowy und Momsen könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Eine, südnorddeutscher Kabarettist und Musiker. Der Andere, Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker und seit Jahren als rasender Reporter für den NDR unterwegs.

Was die beiden eint? Sie sind bekennende und praktizierende Nordlichter, die eines begriffen haben: Hinterm Deich ist vor dem Harz! Denn der Norden ist weit mehr als Krabbenkutterromantik vor untergehender Sonne. Von hier aus wurde England besiedelt, Wikinger haben das Land mit Met besudelt und Störtebeker verlor hier nicht nur seinen sein Herz. Herr Hoffmann fuhr von Fallersleben zum Hymnenschreiben nach Helgoland, Herr Löns ließ die Heide brennen und Herr Mann die Buddenbrooks untergehen. Norden ist da, wo jeder Kompass sich Zuhause fühlt.

Die KuB-Besucher erwartet ein Abend, der so ist wie das Land selbst: Literarisch und musikalisch, komödiantisch und melancholisch, mit Augenzwinkern und Humor, der weitaus trockener ist als das norddeutsche Wetter. Ein Tripp kreuz und quer durch damals und heute, Eigenheiten und -sinnigkeiten, Mythen und Geschichten.

Matthias Brodowy ist ein Multiperformer, der sich selbst „Vertreter für gehobenen Schwachsinn“ nennt. Der ausgebildete Kirchenmusiker kann neben Kabarett auch Chanson. Seit 1999 ist er mit seinen Soloprogrammen auf Tour durch die deutsche Kabarettlandschaft. Bis heute entstanden neun Soloprogramme. Derzeit ist er mit seinem Chaoskabarett „Kopfsalat“ und seinem Politkabarett „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ unterwegs. Parallel dazu spielt Brodowy mit dem Hamburger Puppenspieler Detlef Wutschik (Werner Momsen) unter anderem „Och…?! – Zwei Nordlichter sprechen sich aus“.

Wer ihn näher kennt, hat schnell vergessen, dass Werner Momsen eine Puppe ist. Nicht aus einer Eizelle geschlüpft, sondern aus einem Schaumstoffblock geschnitten. Mit viel Vitalität und Beweglichkeit nimmt es Werner Momsen mit den meisten menschlichen Zeitgenossen aber locker auf. Vor allem darf er als Puppe Dinge tun und sagen, die politisch unkorrekt sind – und das ist für ihn Unterhaltung pur.

Die Zwei Nordlichter Momsen und Brodowy bringen mit Stand-Up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite ganz nah! Und sonst? …Och!

Brodowy und Momsen am Freitag, 21. September, 20 Uhr im KuB-Saal. Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Preise: VVK: 23,50 € / 17,50 € (erm.), AK: 25,50 € / 19,50 € (erm.)

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung