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Bargteheide

Jugendliche kündigen Randale an: Polizei schickt Hundertschaft nach Bargteheide!

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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bargteheide – Weil Jugendliche in einer Whatsapp-Gruppe Gewalt angekündigt haben, hat die Landespolizei am Samstagabend dutzende Polizisten nach Bargteheide geschickt. 

Am 6. September erhielt die Polizei Hinweise darauf, dass sich einige hundert Jugendliche in mehreren WhatsApp-Gruppen verabreden sollen, Party im Stadtgebiet zu machen.

Im Falle des Einschreitens durch die Polizei wurde auch ein Randalieren im Bereich eines ortsansässigen Supermarktes und des Stadtgebietes Bargteheide nicht ausgeschlossen. Ausgang war hier die Bildung einer WhatsApp-Gruppe zur Verabredung für eine kleine Geburtstagsfeier.

Gewalt bei Polizeikontrollen angekündigt

Aus dieser Planung der Geburtstagsfeier heraus entwickelte sich die Planung für den 7. September, im Zweifelsfall durch Randale gemeinsam gegen die Kontrollen der Polizei vorzugehen.

Die ganze Party sollte gegen 20 Uhr bei einem ortsansässigen Supermarkt starten. Die Ermittlungen zu den Verantwortlichen sind noch nicht abgeschlossen. Der Einladende zur Geburtstagsfeier war nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht der Urheber dieser Idee.

Die Bargteheider Polizei hat sich kurzfristig auf diese Ankündigung eingestellt und führte mit Kräften aus dem gesamten Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg sowie unterstützt durch einen Einsatzzug der 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin Kontrollen im Bereich des Stadtgebietes durch. Insgesamt waren 64 Beamte eingesetzt.

Es hielten sich vereinzelte Gruppen im Stadtgebiet auf. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt zu keinen Straftaten gekommen, der Abend verlief bis jetzt, 23 Uhr, sehr ruhig.

Schulzentrum weiterhin “gefährlicher Ort”

Seit Monaten hat Bargteheide ein Problem mit Alkohol- und Drogenkonsum unter Jugendlichen. Seit dem 9. Oktober 2017 ist der Bereich um das Schulzentrum Bargteheide durch die Polizei als gefährlicher Ort deklariert.

Hintergrund dieser Maßnahme ist die Erkenntnis, dass es regelmäßig am Wochenende zu Treffen von einer größeren Anzahl von Jugendlichen kommt, von denen bereits viele als Straftäter in Erscheinung getreten sind. Dabei wurde im erheblichen Maße Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert.

Ferner wurde im Bereich des Schulzentrums eine Häufung von Straftaten wie Raub, Einbruchdiebstahl, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen festgestellt.

Aus diesem Anlass wurden wiederholt Jugendschutzkontrollen am Schulzentrum durchgeführt. Hierbei mussten immer wieder Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahren unter Drogeneinfluss gefertigt werden. Auch sind mehrfach alkoholisierte Jugendliche angetroffen und in die Obhut ihrer Eltern übergeben worden.

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Bad Oldesloe

Kinderarmut: Fähnchenaktion geht erstmalig auf Tour durch Stormarn

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Foto: DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –  Viele Menschen kennen die Aktion Fähnchen gegen Kinderarmut, die jedes Jahr am Weltkindertag vor dem Ahrensburger Schloss stattfindet. In diesem Jahr gehen die Fähnchen „on Tour“ und zeigen in den Städten und Gemeinden Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld, Trittau und Glinde, wie viele Kinder dort jeweils in Armut leben.

Koordiniert wird das Fähnchenstecken vom Deutschen Kinderschutzbund Stormarn. Bei der Umsetzung sind verschiedene Partnerorganisationen oder Vertreter der Städte beteiligt. An folgenden Standorten und Terminen werden die Fähnchen zu sehen sein:

  • In Reinfeld am Freitag, 21.09., Ort: Park Neuhöfer Teich an der Paul-von-Schönaich-Straße. (Organisation: Stadt Reinfeld, Schulsozialarbeit)
  • In Bad Oldesloe am Montag, 24.09.– 9.30 Uhr, Ort: Wiese Lorentzenstraße/Ecke Schützenstraße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Bargteheide am Dienstag, 25.09.– 8.00 Uhr, Ort: Südring/Ecke Hamburger Straße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Trittau am Donnerstag, 27.09.- 10.00 Uhr, Ort: Kleiner Park am Markt. (Organisation: Familienzentrum Trittau)
  • In Glinde am Donnerstag, 27.09- 15.00 Uhr, Ort: Marktplatz. (Organisation: Sozialpädagogisches Netzwerk Glinde)

Die Anzahl der Fähnchen, die in den jeweiligen Städten und Gemeinden in die Erde gesteckt werden, basiert auf den Zahlen des dritten Armutsatlas „Kinderarmut im Kreis Stormarn“, den der Deutsche Kinderschutzbund in diesem Jahr veröffentlicht hat. Folgende Zahlen sind dort für die jeweiligen Gemeinden angegeben:

  • Reinfeld: 338 Kinder in Armut (22.09% aller Kinder in Reinfeld)
  • Bad Oldesloe: 1.453 Kinder in Armut (33,07% aller Kinder in Bad Oldesloe)
  • Bargteheide: 373 Kinder in Armut (11,72% aller Kinder in Bargteheide)
  • Glinde: 905 Kinder in Armut (29,59% aller Kinder in Glinde)
  • Trittau: 249 Kinder in Armut (15,97% aller Kinder in Trittau)

„Wir fühlen uns bestätigt in unserem Bemühen, immer wieder auf die schwierige Situation von Kinder aufmerksam zu machen, die mit sehr wenig Einkommen ihr Leben bestreiten müssen,“ betonen Birgitt Zabel, Vorsitzende und Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn. „Denn für die diesjährigen Fähnchenaktionen war es nicht schwer, verschiedene Unterstützer zu finden, die sich an dieser wichtigen Aktion beteiligen.“

Für den Kreis Stormarn fordert der DKSB :

  • Regelmäßige Kinderarmutsberichterstattung in den Städten und Kommunen
  • Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und Familien unbürokratisch fördern
  • Alle Mahlzeiten in den Schulen, Kindergärten und Horten sollten für arme Kinder komplett kostenfrei sein
  • Keine zusätzlichen Kosten für Eltern in Kindertageseinrichtungen
  • Mehr als 100 Euro im Schuljahr darf Schule für Eltern nicht kosten. Nur so viel stellt das sogenante „Bildungs- und Teilhabepaket“ armen Kindern zur Verfügung.
  • Kostenfreier Zugang für arme Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsschule
  • Kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien
  • Ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in den Städten und Gemeinden
  • Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder und Seen für arme Kinder und deren Familien
  • Die Fähnchen-Aktion findet im Rahmen der 18. Stormarner Kindertage statt. Diese sind eine Initiative Stormarner Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Die Koordination liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V.

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Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: SPD dankt Polizei für Einsatz gegen randalierende Jugendliche

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Symbolfoto: Tobias Arhelger / Shutterstock.com

Bargteheide – Die SPD Bargteheide bedankt sich in einem offenen Brief bei der Polizei für den Einsatz gegen randalierende, alkoholisierte und kriminell Jugendliche.

“Wir alles wissen, wie wichtig es ist vor Ort eine eigene Polizeiwache zu haben.

Ebenso wichtig ist es zu wissen, dass die Polizei stark unter Personalmangel leidet und sehr viele Aufgaben wahrnehmen muss.

Die Vorfälle der letzten Monate in Bargteheide sowie der Zwischenfall letzte Woche haben uns dazu bewogen, Ihnen und Ihren Kollegen einfach mal zu danken und ihren Einsatz gegen die gestiegene Kriminalität in Bargteheide zu würdigen.

Aus mehreren Teilen Schleswig-Holsteins sind Sie in Bargteheide zusammengekommen.

Die vorgefundene Lage zeigte wie wichtig Ihre professionelle Vorgehensweise gegen diese alkoholisierte Gruppe von Jugendlichen ist. Leider nimmt die Gewalt gegen jegliche Art von Rettungskräften zu. Dies können und wollen wir nicht tolerieren.

Für uns ist es unverständlich, dass Eltern ihre minderjährigen Kinder wiederholt zu solchen Aktionen gehen lassen und somit ihre Kinder in Gefahr bringen.

Innenminister Grote darf für künftige Stellenpläne in gar keinem Fall Stellen abbauen, sondern muss die Polizei verstärken. Hierfür werden wir uns mit der Landtagsfraktion einsetzen.

Die SPD Bargteheide dankt Ihnen und hofft, dass nun etwas ruhigere Tage anstehen.

Mehmet Dalkilinc

Vorsitzender, SPD Bargteheide”

 

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Bargteheide

Tag der offenen Tür im Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus

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Taiko-Trommler im HSK. Foto: hfr

Bargfeld-Stegen – Am 16. September veranstaltet das Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus in Bargfeld-Stegen einen Tag der offenen Tür.

Bühne frei für japanische Taiko-Trommler, den Gospelchor „E-Motion“, das bekannte Jugendorchester Bargfeld und, neu dabei, die Band „Botenstoff“. Ebenfalls neu: ein Dschungelparcours, in dem sich die geistige Fitness trainieren lässt.

Neben all der Unterhaltung informieren Experten über Therapien und die Vorbeugung psychischer Erkrankungen: „Wir öffnen unsere Türen, um zu zeigen, wie wir die Genesung der Seele unterstützen“, so Professor Matthias Lemke, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer. Besucher können an Rundgängen auf dem Klinikgelände teilnehmen, Therapieräume besichtigen und im „Garten für die Sinne“ entspannen. Sie trommeln mit Musiktherapeuten, probieren Reiki oder Akupunktur aus und bestaunen Therapiehunde und -pferde. Auch der beliebte Blumen-, Obst- und Gemüsestand der Gartentherapie wird wieder seinen Platz haben.

Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt. Neben diversen Food-und Getränkeständen ist das Restaurant der Klinik geöffnet.

Das Team der Heinrich Sengelmann Kliniken freut sich auf zahlreiche Besucher auf dem Gelände Kayhuder Straße 65 in Bargfeld-Stegen.

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