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Bad Oldesloe

Smartboards und iPad-Klassen: Grundschule wird digital

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Die Lehrer Sven Knusmann und Ben Hinz (von links) mit Peter Bollmann von S-Consit und Schulleiterin Sabine Prinz

Bad Oldesloe – Smartboards und Tablets statt Stift und Tafel: Die Oldesloer Stadtschule digitalisiert sich. Nachdem mit der Zeit die klassischen Kreidetafeln aus den Klassenzimmern verschwunden sind, geht die Entwicklung auf den Schultischen weiter. Dort liegen neben Füllern, Papier und Mathebüchern jetzt auch Tablets. Die Grundschule hat seit diesem Schuljahr zwei Ipad-Klassen.

Smartshones und Tablets gehören mittlerweile zum Alltag. Auch zu dem von Grundschülern. “Das mag einem gefallen oder nicht, aber wir als Schule wollen daraus das Beste machen und unseren Schülern die richtigen Techniken in die Hand geben, mit dem Medium umzugehen”, sagt Schulleiterin Sabine Prinz.

In einer dritten und einer vierten Klasse arbeiten die Schüler jetzt regelmäßig mit iPads. Das ist zunächst ein Pilotprojekt. Aber schon jetzt steht für Sabine Prinz fest, dass die Tablets wohl nicht wieder abgeschafft werden. Im Gegenteil: “Wir planen, die Ipad-Klassen in jedem Schuljahr zu verdoppeln.” Dass die Digitalisierung auch vor Kinderzimmern nicht Halt macht, ist mittlerweile keine große Überraschung mehr.

Weil das nun mal so ist, hat die Stadtschule vor anderthalb Jahren in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Stormarn (KjR) ein Projekt gestartet. Ziel war es, Grundschülern den richtigen Umgang mit sozialen Medien und ihren persönlichen Daten zu vermitteln. Daraus entstand dann auch die Idee, Tablets fest in den Unterricht zu integrieren.

Schulrat Michael Riebling begrüßt das Engagement: “Smartphones und Tablets gehören mittlerweile einfach zum Leben und müssen auch in den Unterricht integriert werden.” Feste iPad-Klassen gab es in Stormarn bislang nur an weiterführenden Schulen. Dass Kinder sich erst dann in einem pädagogischen Rahmen mit den Geräten beschäftigen, hält Lehrer Ben Hinz für zu spät: “Kinder brauchen diese Hilfe in der Schule, weil viele Eltern das nicht leisten können.” Die Folge: Das Tablet oder Smartphone wird zu Hause nur als Spielgerät genutzt.

In der Klasse sollen die iPads keinesfalls Stift, Papier und Bücher ersetzen. Das Tablet ist ein weiteres Werkzeug, das wir für die Vermittlung von Lerninhalten nutzen. Jeder Schüler bekommt ein eigenes Nutzerprofil, in dem er im Unterricht arbeiten und Aufgaben erledigen kann. Die Tablets lassen sich mit der digitalen Tafel (“Smartboard”) koppeln.

Für die iPads, Software und Einrichtung zahlte die Stadtschule rund 20.000 Euro. Eine Spende in Höhe von 3.500 Euro gab es von dem Oldesloer IT-Dienstleister s-consit.

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Bad Oldesloe

Oper “Weiße Rose”: Musikstudenten zeigen die letzten Stunden der Geschwister Scholl

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Bad Oldesloe – Die Stunden vor der endgültigen Dunkelheit: Den inneren Kampf zweier junger Menschen in einer Todeszelle zeigt die Oper „Weiße Rose“, die an diesem Wochenende von Studenten der Musikhochschule Lübeck in Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe aufgeführt wird.

Foto: Fischer

Acht Gesangssolisten der Musikhochschule verkörpern in einer eindrucksvollen Inszenierung die innere Gefühlswelt der von den Nazis zum Tode verurteilten Geschwister Hans und Sophie Scholl, wie sie versuchen, ihre Todesangst Stunden vor der Urteilsvollstreckung in Visionen, Selbstgesprächen und reflektierten Monologen zu verarbeiten.

Dabei kommt die von Regisseur Selçuk Cara umgesetzte Zimmermann-Oper (1986) ganz ohne Effekthascherei pathetische Heldeninszenierung, Geschrei und Blut aus, ohne Requisiten und aufwendige Kostüme. Nur Licht, Schatten, Nebel, Gesang und Schauspiel. Keine Ablenkung.

Reduktion als Stilmittel

Für Selçuk Cara ist Reduktion eines der stärksten Stilmittel, die die Opernwelt zu bieten hat: „Wir wollen die Gefühle zeigen und die Gedanken, die diesen beiden Menschen womöglich in der Todeszelle kamen.“ Alles, was dabei stören könnte, hat der preisgekrönte Regisseur und Opernsänger mit Zustimmung Udo Zimmermanns und dem Verlag gestrichen. Selbst auf das Finale, den Tod der Geschwister Scholl, wird verzichtet. Ebenso wie auf die übliche „Moral von der Geschichte“ am Ende des Stücks. Vielmehr schwingt diese im Subtext der Inszenierung mit: Die Nazis konnten vielleicht die Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl umbringen, ihre Gedanken aber nicht.

Nicht nur inhaltlich hat das Stück nur noch wenig mit einer Oper im klassischen Sinne gemein. Die Bühne ist schon aufgebaut, diesmal als Podest in der Mitte des Raumes.

Eine klassische, frontale Oper werden die Zuschauer am Wochenende hier nicht zu sehen bekommen. Stattdessen finden sie sich inmitten des Schauspiels wieder. Als Wandeloper bezeichnet Selçuk Cara das Konzept. Reduziert ist auch die Ausstattung des Saals: Stühle gibt es keine. Nur eine Sitzreihe, damit sich Zuhörer bei Bedarf während der 70 Minuten langen Oper ausruhen können. Während der Aufführung können und sollen sich die Besucher frei um die Bühne herum bewegen.

Begleitet werden die Studierenden von einem Kammerorchester der Musikhochschule Lübeck unter der musikalischen Leitung von Professor Robert Roche. Auch hier weichen die Theatermacher von den üblichen Normen ab. Das Orchester spielt diesmal nicht auf der Bühne, sondern oberhalb des Geschehens auf der Empore. „Bis Probenbeginn wussten wir nicht, wie das wirken würde aber es funktioniert“, sagt Robert Roche. Die Auslagerung der Instrumente hat einen pädagogischen Grund. Die Sängerinnen und Sänger, so sagt es Selçuk Cara, sollen nicht immer zum Dirigenten schauen, um ihren Einsatz nicht zu verpassen, sondern auf die Musik hören.

Bei den Proben wird deutlich: Die mittlerweile mehrjährige Kooperation zwischen dem KuB und der Musikhochschule bietet ein perfektes Umfeld und viel Raum für Experimente. Selçuk Cara jedenfalls ist zufrieden: „Ich würde das Stück so wie es jetzt ist auch jedem anderen Opernhaus der Welt aufführen.“

Die „Weiße Rose“ wird am Sonnabend, 15. Juni, um 20 Uhr und am Sonntag, 16. Juni, um 19.39 Uhr im Saal des Kultur- und Bildungszentrums aufgeführt. Für beide Vorstellungen gibt es noch Karten an der Abendkasse für 20,50 (erm. 14,50 Euro). Infos unter www.kub-badoldesloe.de

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Inner Wheel Stormarn: Elvers folgt als neue Präsidentin auf Hintze

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Bad Oldesloe – Mitte Juni hat die traditionelle Ämterübergabe des 2001 gegründeten Inner Wheel Clubs Stormarn stattgefunden.

Ulrike Elvers ist für das kommende Jahr die Präsidentin des IWC Stormarn. Sie übernahm diese Aufgabe von Sabine Hinze. der sie anlässlich der Ämterübergabe für ein interessantes Inner Wheel-Jahr dankte, das von zahlreichen kulturellen Themen und sozialen Projekten geprägt gewesen sei.

Das nächste Projekt ist das 3. Benefiz-Paddeln am 29. Juni. Die Inner Wheelerinnen rudern mit Unterstützung des Hamberger Kanuvereins um den Wanderpokal. Der Erlös geht in diesem Jahr an das Mehrgenerationenhaus OASE, Bad Oldesloe.

. Weitere Infos unter www.iwc-stormarn.de.

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Veranstaltungstipp im BiZ Neues entdecken fern der Heimat

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Wie wäre es mit einem Jahr in der Ferne, um Neues zu entdecken und zu erleben? Arbeiten, eine andere Kultur kennenlernen oder eine Sprache lernen und dabei einen Ansprechpartner haben, falls es mal nicht so rund läuft?

Eine junge Frau deutet auf eine Landkarte.

Es gibt viele verschiedene Programme für junge Leute, die einen Auslandsaufenthalt möglich machen. Als Au-Pair ins Ausland zu gehen, ist eine beliebte Variante. Andere weniger bekannte und zum Teil geförderte Projekte, wie etwa „Weltwärts“, „work & travel“, der „Europäische Freiwilligendienst“ (EFD) oder „kulturweit“ sind Alternativen, eine Zeit im Ausland zu verbringen.

Wer im kommenden Jahr einen Auslandsaufenthalt plant, kann sich am Donnerstag, den 20. Juni ab 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe (Berliner Ring 8 – 10) über die verschiedenen Angebote informieren. Matina Kock aus dem BiZ und Johanna Mierendorff von der Bürgerstiftung Stormarn haben einen Vertreter der Organisation AIFS (American Institute For Foreign Study) sowie einen ehemaligen Volunteer eingeladen, um von seinen Erfahrungen im Ausland zu berichten. Anschließend stehen alle Fachleute für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist erforderlich und kann im BiZ per Telefon unter 0 45 31 / 167 214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

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