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Hamburg

Geklaute Kennzeichen, kein Führerschein, dafür Machete und Kokain dabei

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: Christian Horz/shutterstock

Hamburg – Viel mehr Vergehen hätte ein Autofahrer in Hamburg kaum begehen können. Beamte der Verkehrsstaffel sowie der Kontrollgruppe Autoposer haben bei ihm Kokain sowie eine Machete sichergestellt. Das kontrollierte Fahrzeug war außerdem nicht zugelassen und mit gestohlenen Kennzeichen versehen. Zudem war Führerschein des Fahrers zur Entziehung ausgeschrieben und der Fahrer schien unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein. 

Den Polizeibeamten war zunächst ein schwarzer Mercedes CLK 320 (220 PS) aufgefallen, der die Holstenstraße stadteinwärts mit überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Das Fahrzeug parkte schließlich vor einem Kiosk. Der Fahrer verließ sein Fahrzeug, suchte den Kiosk auf und stieg anschließend wieder in den Mercedes.

Nun wendete er das Fahrzeug, offenbar unter erheblichen Schwierigkeiten und in mehreren Zügen. Im weiteren Verlauf befuhr der Mann die Holstenstraße in entgegengesetzter Richtung mit deutlich niedrigerer Geschwindigkeit als zulässig. Hierbei überfuhr er mehrfach die Fahrbahnmarkierung und lenkte sein Fahrzeug ruckartig. Die Beamten hielten den Mercedes daraufhin an.

Bei der Kontrolle konnte der Fahrer, ein 24-jähriger Deutscher, seinen Führerschein nicht vorzeigen. Eine Abfrage in den polizeilichen Auskunftssystemen ergab, dass gegen ihn eine unanfechtbare Entziehung der Fahrerlaubnis vorliegt.

Die Beamten stellten im Rahmen der weiteren Überprüfung des Mercedes fest, dass die angebrachten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Der Mercedes war bereits seit 20.06.18 außer Betrieb gesetzt und nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen.

Bei der Durchsuchung des Mercedes fanden die Beamten zudem eine Machete auf, die ebenfalls sichergestellt wurde.

Während der Kontrolle verabschiedete sich der 24-Jährige von seinem Beifahrer, einem 23-jährigen Portugiesen. Hierbei schlugen beide die Hände zusammen. Anschließend hatte der Beifahrer seine rechte Hand zu einer Faust geballt und wollte sich auffallend schnell entfernen.

Dies konnte von einem Beamten verhindert werden und auch der Beifahrer wurde kontrolliert. In seiner Faust befanden sich mehrere abgepackte Beutel mit Betäubungsmitteln, mutmaßlich Kokain. Diese wurden sichergestellt und beide Fahrzeuginsassen vorläufig festgenommen.

Während des Gesprächs mit dem Fahrer stellten die Beamten zudem Auffälligkeiten fest, die auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Der 24-Jährige wurde zum Zwecke einer Blutprobenentnahme zum Polizeikommissariat 16 transportiert. Anschließend wurde er erkennungsdienstlich behandelt.

Der Mercedes wurde sichergestellt und zum Verwahrplatz der Polizei transportiert. Der Fahrer und der Beifahrer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

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Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

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Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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