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Kreis Ostholstein

Dahme: E-Zigarette-Akku entzündet sich in Hosentasche

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Symbolfoto: SL

Dahme – Immer wieder gibt es in letzter Zeit Unfälle mit E-Zigaretten. Am Freitagnachmittag, 31. August, kam es in Dahme (Ostholstein) zu einem solchen Vorfall, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde. Zunächst wurde Beamten der Polizeistation Grube ein angeblicher Fahrzeugbrand mit einer verletzten Person in Dahme mitgeteilt.

“Vor Ort konnte durch die Beamten in Erfahrung gebracht werden, dass sich die Hose eines 57-jährigen Mannes aus dem Westerwald gerade in dem Moment entzündet hatte, als er aus seinem Auto ausstieg”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

Den Ermittlungen der Polizei zufolge hatten sich zwei in der Beintasche der Hose mitgeführte Akkus einer E-Zigarette entzündet. Zeugen zufolge habe es einen Knall gegeben, und sofort danach habe die Hose in Flammen gestanden.

Zwei anwesenden Passanten gelang es, das Feuer mit dem Inhalt ihrer Mineralwasserflaschen zu löschen. Dennoch wurde der 57-jährige wegen seiner Brandverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik geflogen.

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Polizei und Feuerwehr

Timmendorfer Strand: Pastor tot am Meer gefunden

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Timmendorfer Strand – Am gestrigen Sonntagmorgen (05.01.) wurde gegen 8:30 Uhr eine leblose, männliche Person am Strand direkt an der Wasserkante liegend über Notruf bei der Einsatzleitstelle der Polizei gemeldet.

“Neben dem Rettungsdienst wurden Beamte der Polizeistation Scharbeutz und später auch des Kriminaldauerdienstes aus Lübeck zu dem beschriebenen Strandabschnitt geschickt”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Wie sich später herausstellte handelte es sich bei dem Toten um den Pastor der evangelischen Gemeinde, Prof. Thomas Vogel (65) Dieser wirkte seit 1992 in Timmendorfer Strand und wäre im Frühjahr in den Ruhestand gegangen.

“Es wurden keine Hinweise auf Fremdverschulden festgestellt. Ein Arzt stellte einen natürlichen Tod fest. Der Leichnam wurde von einem Bestatter abgeholt”, so der Polizeisprecher.

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Kreis Pinneberg

Großbrände, Böllerverletzungen und tödliche Unfälle: Silvesterbilanz der Schleswig-Holsteiner Feuerwehren

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Symbolfoto: SL

Kiel/Stormarn – Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren in Schleswig-Holstein auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit. Nach der Auswertung der ersten Leitstellenberichte, kam es bislang zu gut 300 Feuerwehreinsätzen im ganzen Land.

“Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände blieb es bei geringem Sachschaden. Dennoch gab es gleich mehrere Großbrände und mehrere Personen zogen sich schwere Verletzungen durch Umgang mit Knallkörpern zu – teilweise mit Fingeramputationen”, so Landesfeuerwehrsprecher Holger Bauer .

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

Die Leitstelle Nord in Harrisle meldete für die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg insgesamt 59 Brandeinsätze, davon 45 Klein-brände wie Mülleimer etc.. Dreimal brannte es in Flensburg mit dem Stichwort “Menschenleben in Gefahr”.

Herausragend war ein Großbrand in Husum. Hier brannte eine Doppelhaushälfte komplett aus. Das Feuer erfasste auch ein benachbartes Carport und beschädigte das Nachbarhaus. In der Nacht musste die FF St. Peter-Ording zu einem schwe-ren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen ausrücken. Für eine Person kam hier leider jede Hilfe zu spät.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Leitstelle Mitte verzeichnete für die Bereiche Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön 37 Feuerwehreinsätze und rund 140 Einsätze des Rettungsdienstes. In Kiel wurden allein drei Personen beim Hantieren mit Feuerwerk schwer an den Händen verletzt. In Rendsburg beschäftigte ein ausgedehnter Kellerbrand in der Kolberger Strasse die Feuerwehr. Hier mussten 18 Bewohner vorsorglich evakuiert werden und kamen in der Grundschule Mastbrook unter.

In Preetz befreite die Feuerwehr eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug. In Plön kam für eine Person jede Hilfe zu spät, die von einem Zug erfasst wurde. In der Landeshauptstadt bekämpfte die Feuerwehr mehrere Kleinbrände. Herausragend war ein Feuer in einem Garagenkomplex, in dem ein PKW Feuer gefangen hatte.

Die Leitstelle West meldete für die Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg eine unruhige Nacht. Die FF´n Pinneberg und Rellingen bekämpften ein Großfeuer in einer ehemaligen Gießerei in Pinneberg. Dabei wurde ein Feuerehrmann leicht verletzt. In Hemmingstedt brannte ein Anbau am Gebäude der VR-Bank und griff auch auf ein Lager über. Daneben gab es zehn Feueralarme “Standard” und 45 Kleinbrände, sowie diverse Alarmierungen zu ausgelösten Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmeldern.

Den größten Einsatz absolvierten die Feuerwehren auf der BAB23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe Mitte und Nord. Auf Grund einer extremen Nebelwand kam es hier gegen 1:30 Uhr zu einer Massenkarambolage mit mindestens zehn beteiligten Fahrzeugen. Im Einsatz waren die FF´n Itzehoe und Heiligenstedten. Die First Responder-Gruppen aus Hohenfelde und Heiligensted-tenerkamp unterstützten den Rettungsdienst, der mit 9 Rettungswagen, 5 Notärzten und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz war. Dass letztlich “nur” vier Personen mit leicht- bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus mussten, bezeichnete ein Sprecher der Leitstelle als “glimpflich”.

Auch auf der Gegenfahrbahn kam es im weiteren Verlauf zu Zusammenstößen, wobei auch nochmal vier Personen verletzt wurden. Die Polizei sperrte die BAB23 voll und setzte die THW-Ortsgruppen Elmshorn und Itzehoe ein, um den Fahrzeugverkehr von der Autobahn abzulenken.

35 Feuerwehreinsätze zählte die Leitstelle Holstein für den Kreis Segeberg. In Itzstedt stand eine Garage im Vollbrand. In Seth setzte ein brennender Mülleimer ei-nen Laubengang und folgend ein Dach in Brand. Die Feuerwehr hatte die Lage aber schnell im Griff. In Kaltenkirchen kam es in einem Wohncontainer zu einem Brand. Hier wurde ein Bewohner schwer verletzt. Der Rettungsdienst musste 65mal ausrücken und berichtete von drei verletzten Personen, deren Verletzungen auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zurückgingen.

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

In Lübeck zählte die Feuerwehr 49 Brandeinsätze – überwiegend an Containern und Mülltonnen. Feuerwerkskörper entzündeten Planen an einem Gerüst. Aber auch hier wurde das Feuer zügig bekämpft. Durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk wurde eine Person schwer verletzt. In diesem Fall war eine Fingeramputation zu beklagen. Zwei Kinder wurden ebenfalls durch Feuerwerkskörper leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt.

In Neumünster sprach die Feuerwehr von einer eher ruhigen Nacht. 12 Kleinbrän-de und zwei Mittelbrände galt es hier zu bekämpfen. In allen Fällen brannten Mülleimer, Container u.ä..

Landesbrandmeister Frank Homrich dankte den überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, aber auch den Beamten der vier Berufsfeuerwehren im Land für die Bewältigung der Einsätze in der Silvesternacht. “Unser flächendeckendes Netz an Feuerwehren hat sich auch in dieser besonderen Nacht wieder einmal bewährt. Ohne das Ehrenamt hätte unsere Sicherheitsarchitektur gravierende Schwächen”, so Homrich.

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Lübeck

Kurz vor Weihnachten: Diebe stehlen Spenden aus Kirche in Stockelsdorf

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Stockelsdorf – Bereits am 19. Dezember sind aus der Stockelsdorf (Kreis Ostholstein) zwei Opferstöcke entwendet worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls und sucht Zeugen.

Die Taten ereigneten sich nach derzeitigem Sachstand zwischen 17:15 und 17:45 Uhr. Unbekannte hatten aus der Kirche im Kirchweg kurz vor Beginn der Proben zum diesjährigen weihnachtlichen Krippenspiel zwei Opferstöcke aus dem Kirchenvorraum entwendet.

Ein mit einer Kette gesichertes Behältnis wurde gewaltsam von dem hölzernen Opferstockständer abgetrennt.

In den Behältnissen befanden sich noch die Spenden eines vorangegangenen Gottesdienstes.

Im nahe gelegenen Gemeinderaum der Kirche an der Ahrensböker Straße war es zuvor zwischen 14.15 Uhr und 17.15 Uhr während einer Adventsfeier für Senioren zu Diebstählen aus den Jacken an der Garderobe gekommen.

Die Polizei in Stockelsdorf ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls in mehreren Fällen. Vor diesem Hintergrund werden Zeugen gesucht, die am Donnerstagnachmittag vergangener Woche verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Kirche beobachtet haben.

Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0451 – 498560 entgegen.

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