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Berlin

Zu Besuch bei Storjohann: Bundespolitik hautnah erlebt

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Gero Storjohann (Mitte) mit seinen Gästen vor der Kuppel des “Reichstags”.
Foto: Büro Storjohann/CDU/hfr

Bad Oldesloe/Berlin – Bundespolitik hautnah präsentierte der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) 50 politisch interessierten Gästen aus seinem Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte.

Teilnehmer des umfangreichen Programms waren unter anderem der ehemalige Bürgerworthalter der Stadt Bad Oldesloe Rainer Fehrmann, der amtierende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Bad Segeberg sowie die stellvertretende Vorsitzende der Seniorenunion der CDU Stormarn, Hannelore Diercks.

Storjohann empfing seine Stormarner und Segeberger Gäste direkt im Reichstagsgebäude. Ein Vortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages über die Arbeitsweise des Parlaments regte zum darauffolgenden Gesprächstermin an.

Der Verkehrspolitiker und Vorsitzende der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Petition verdeutlichte den Gästen die Herausforderungen der Bundespolitik.

Das Bundespräsidialamt im Schloss Bellevue, der Berliner Dom und eine Rundfahrt auf der Spree mit Storjohann durch das sommerliche Berlin bildeten das Programm des zweiten Tages.

Mit einer politischen Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt begann dann der dritte und letzte Besuchstag in . Interne Einblicke folgten bei einer Führung im Bundeskanzleramt, Sitz der Bundeskanzlerin. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich kommunale Politik sich bis nach Berlin verzahnt“, sagte Hannelore Diercks abschließend.

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Berlin

Bundesregierung und Länder einig: Keine Diskussion über Regellockerungen, keine Mundschutzpflicht

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Angela Merkel Foto: 360b/shutterstock.com

Berlin/Kiel – Die Bundesregierung hat sich in einer Telefonkonferenz mit allen Bundesländern darauf geeinigt, dass die bestehenden Beschränkungen mindestens bis nach den Ostern bestehen bleiben sollen. An Lockerungen sei noch gar nicht zu denken, ist der Tenor.

„Die Dynamik der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ist noch immer zu hoch. Wir müssen daher weiterhin alles dafür tun, die Geschwindigkeit des Infektionsgeschehens zu vermindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Eine entscheidende Rolle kommt dabei weiterhin der Reduzierung von Kontakten zu.Mit Blick auf das bevorstehende Osterfest und die in den Ländern anstehenden Osterferien betonen Bund und Länder“, heißt es in einem Statement der Bundesregierung.

„Bürgerinnen und Bürger bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“, stellt die Bundesregierung klar.

.„Deshalb bleiben die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, generell auf private Reisen und Besuche -auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge“, ist die klare Order.

„Familienausflüge, Gottesdienste , all das wird in diesem Jahr nicht möglich sein”, betont Bundeskanzlerin Angela Merkel.  „„Es ist bei Weitem zu früh, darüber nachzudenken, die Maßnahmen zu lockern“, so die Bundeskanzlerin.

Sie wisse, dass die notwendigen Maßnahmen hart seien „Ich möchte mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich bedanken. Das ist eine großartige Leistung“, so die Kanzlerin.

Die nächste Bewertung der Lage solle am Dienstag nach Ostern erfolgen, dem 14. April. Die bisher geltenden Maßnahmen werden mindestens bis zum 19. April in vollem Ausmaß gelten.

Das Tragen von Mund- und Nasenschutz soll aus verschiedenen Gründen nicht verpflichtend werden. Zum Einen befürchte man, dass Menschen mit Maske unvorsichtiger agieren würden, außerdem sehe man die Gefahr, dass die Masken selbst, bei zu langem Tragen eher zu „Virenschleudern“ als zu einer Hilfe werden.

Damit bleibt bis zum 19. April ganz klar in Schleswig-Holstein die Regel bestehen, dass man sich nur mit einer Person treffen oder in der Öffentlichkeit bewegen darf, die nicht zum eigenen Haushalt oder der Familie gehört. Treffen mit Freunden, Grillabende, gemeinsame Radtouren mit Nachbarn und so weiter, sind damit auch über Ostern verboten.

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Berlin

Bundeskanzlerin in Quarantäne: Behandelnder Arzt mit Corona infiziert

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Angela Merkel Archivfoto:360b/shutterstock

Berlin – Ein Arzt mit dem Bundeskanzlerin Angela Merkel in den vergangen Tagen Kontakt hatte, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Daher hat die Kanzlerin sich in Quarantäne begeben. Von dort aus wird sie die Dienstgeschäfte fortführen, teilte das Kanzleramt mit.

“Die Bundeskanzlerin wurde nach ihrem heutigen Presseauftritt davon unterrichtet, dass ein Arzt, der am Freitagnachmittag eine prophylaktische Pneumokokken-Impfung bei ihr vorgenommen hatte, mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde”, so Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend.

Daraufhin hat die Bundeskanzlerin entschieden, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben.

“Sie wird sich in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt noch nicht voll aussagekräftig wäre. Auch aus der häuslichen Quarantäne wird die Bundeskanzlerin ihren Dienstgeschäften nachgehen”, so Seibert.

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Berlin

Bundeskanzlerin appeliert an Vernunft und Zusammenhalt in der Corona-Krise

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Archivfoto: 360b/shutterstock.com

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer ersten Fernsehansprache – abgesehen von der traditionellen Neujahrsansprache – an die Vernunft und den Zusammenhalt der Mitbürger appeliert.

Sie verkündete keine weiteren, noch strengeren Maßnahmen, wie von manchen Bürgern im Vorwege vermutet und befürchtet worden war.

“Was am Schwersten ist, dass uns Begegnungen fehlen, die sonst für uns selbstverständlich sind”, sagte die Kanzlerin.

“Es gehört zu einer offenen Demokratie, dass wir unser Handeln gut begründen und kommunizieren. Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn alle Bürgerinnen und Bürger sie als ihre Aufgabe verstehen”.

Es sei die größte Herausforderung für das solidarische Handeln und die demokratische Gesellschaft seit dem Ende des zweiten Weltkriegs 1945.

Alle in der Gemeinschaft sollen geschützt und der Schaden für alle Bereich begrenzt werden. Daran arbeite die Regierung, die aber auf jede Unterstützung der Bevölkerung angewiesen sei.

“Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder Therapie noch Impfstoff”, erklärt die Kanzlerin. Es sei ernst, daher solle man die Situation auch ernst nehmen.

Es gelte jetzt Zeit zu gewinnen, um entsprechende Therapien und Medikamte zu entwickeln, aber auch um die Kapazitäten in den Kliniken nicht zu sprengen.

Deutschland habe eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, aber auch hier seien die Kapazitäten begrenzt. Die Erkrankten seien keine Zahlen oder Statistiken, sondern Mitmenschen, stellte die Kanzlerin klar.

Sie bedankte sich bei den Mitarbeitern in Arztpraxen und Krankenhäusern für ihre Arbeit. “Ich danke Ihen von ganzen Herzen dafür”, so Merkel.

Die weitere Ausbreitung müsse verhindert werden. “Das öffentliche Leben soll so weit es geht heruntergefahren werden”, so Merkel. “Alles was Menschen gefährdet, muss minimiert werden”.

Sie wisse wie hart alle Schließungen und Absagen seien und dass die Einschränkungen deutlich spürbar seien. Es seien tatsächlich auch die härtesten Einschränkungen seit der Gründung der Bundesrepublik 1949.

“Die nächsten Wochen werden noch schwerer. Aber die Bundesregierung tut alles was sie kann, die wirtschaftlichen Folgen abzufedern und vor allem Arbeitsplätze zu sichern”, führte die Kanzlerin fort.

Alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung gesichert ist”, sagt Merkel. “Hamstern als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letzlich vollkommen unsolidarisch”, sagt die Bundeskanzlerin. Sie dankte den Mitarbeitern im Einzelhandel. “Sie halten den Laden buchstäblich am Laufen”, so Merkel.

“Jetzt muss jeder und jede Einzelne helfen. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen. Es braucht unser aller Anstrengung. Das zeigt uns eine Epidemie. Wir verwundbar wir sind und wie sehr abhängig vom Handeln der anderen”, so Merkel. Genau das stärke aber auch den Zusammenhalt.

“Wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand nehmen”, so die Kanzlerin. Jedes Treffen, dass nicht unbedingt sein müsse, könne abgesagt werden. “Am besten keinen Kontakt mehr zu den ganz Alten”, warnt Merkel.

Körperliche Zuneigung ist momentan keine Fürsorge. Der gut gemeinte Besuch oder sinnlose Reisen sind eine Ansteckungsgefahr. Enkel und Großeltern sollen sich aktuell nicht mehr begegnen.

Es ginge auch darum, niemanden alleine zu lassen. Wir werden als Gesellschaft und Familie andere Formen des Kontakts finden. Es gibt schon jetzt viele kreative Wege. Auch Briefe schreiben sei wieder eine gute Möglichkeit.

Nachbarschaftshilfe sei gestartet. “Da geht noch viel mehr. Wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen”, ist die Kanzlerin sicher.

Kanzlerin Merkel zu Corona-Pandemie

Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert in einer TV-Ansprache an die Deutschen, bei der Eindämmung der Corona-Pandemie zu helfen. Ihre komplette Rede:

Gepostet von ZDF heute am Mittwoch, 18. März 2020

“Wir werden als Regierung stets überprüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch, was vielleicht noch nötig ist”, kündigte sie langfristig möglich weiter Maßnahmen an. “Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen”, legte Merkel fest.

“Dieses ist eine historische Aufgabe”, sagt die Regierungssprecherin. “Die Situation ist ernst und sie ist offen. Es wird nicht nur, aber auch davon abhängen, wie diszipliniert jeder die Regeln akzpetiert und umsetzt. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden einzelnen auf”, sagt Merkel.

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