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Kultur

20 Jahre Partnerschaft: Gäste aus Kaliska besuchen Reinfeld

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Vor 20 Jahren begann die Städtepartnerschaft zwischen Reinfeld und Kaliska.
Archivfoto: Stadt Reinfeld/Hfr

Reinfeld – Die Gemeinden Kaliska in Polen und Stadt Reinfeld verbindet eine nunmehr 20- jährige Partnerschaft, die ab 6. September in der Karpfenstadt gefeiert wird.

Vorausgegangen ist bereits einen Besuch der Reinfeld in Kaliska in der Zeit vom 14.-17.Juni. 19 Gäste unter der Leitung von Bürgervorsteher Gerd Herrmann und Bürgermeister Heiko Gerstmann nahmen an den dortigen Feiern zum Jubiläum teil und überbrachten die Grüße der Stormarner Karpfenstadt.

Im Mai 1998 unterzeichneten der damalige Reinfelder Bürgervorsteher Detlev Andresen und Diethelm Bubolz als amtierender Bürgermeister die Urkunden.

Die Freiwillige Feuerwehr Reinfeld gehörte wie auch der Reinfelder Kammerchor mit zu den Initiatoren dieser Städtepartnerschaft.

Seit nun schon 18 Jahren sponsert Eckhard Bode einmal im Jahr einen 5-tägigigen Sprachkurs Deutsch für Kaliska, der ununterbrochen und gern von meist jungen Leuten aus der Partnergemeinde angenommen wurde.

Nun erfolgt der Gegenbesuch der Bürger aus Kaliska in Reinfeld. Die polnischen Gäste sind wie gewohnt bei Gastfamilien zu Gast. Die Besucher und Gastgeber werden in der Zeit vom 6. bis 9. September ein Programm absolvieren.

Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrags.
Archivfoto: Stadt Reinfeld/hfr

Es beginnt mit einem entspannenden Abend mit Musik in der Matthias-Claudius-Kirche am 6. September. Diese Veranstaltung bietet Platz für viele weitere Zuschauer und beginnt um 19 Uhr. Für spontane Gäste ist die Empore geöffnet.

Am Freitag drauf sind morgens Besichtigungen bei Firma Camfil Luftfilteranlagen und Firma Hoog & Sohn organisiert, bevor man sich am Abend zu einem Spaziergang um das Juwel Reinfelds, den Herrenteich, trifft. Der Rundgang endet bei der Feuerwehr, die diesmal für die Gäste das Feuer entfacht anstatt es zu löschen: Es wird gegrillt.

Höhepunkt der Begegnung ist der Samstag mit der Einladung zu einer festlichen Kaffeetafel, die mit der Unterstützung des Landfrauenvereines Reinfeld ausgerichtet wird, und dem festlichen Abend – beides auf der Seepromenade. Dazu wird das Festzelt vom Karpfenfest eine Woche zuvor genutzt.

Die Veranstaltungen sind ausgelegt für die polnischen Gäste, die Gastgeber und andere Personen, die bereits Kontakt mit der polnischen Gemeinde Kaliska hatten.

Aber auch andere Gäste sind im Rahmen der zur Verfügung stehenden Fläche willkommen, wenn sie sich noch anmelden bei der Stadtverwaltung, Frau Lammert, Tel. 045 33 2001 34.

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Kultur

Bargteheider Kino zerigt Berlinale-Film “Nackte Tiere”

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Bargteheide – Beim 1. Kurzfilmfestival 2020 im Kleinen Theater hat Melanie Waelde den Preis „Bestes Drehbuch“ gewonnen. Nun präsentiert das Kino im KTB am Sonnabend, 3. Oktober, um 19.30 Uhr ihren Kinofilm „Nackte Tiere“, der auf der Berlinale im Februar 2020 gezeigt wurde.

Und wieder wird dieser Kinoabend zu einem SPECIAL in Bargteheide, denn Melanie Waelde, die Autorin/Regisseurin ist zu Gast und wird zu den Hintergründen, insbesondere zum Anliegen ihres Langfilmdebüts erzählen.

In „Nackte Tiere“ bilden Katja, Sascha, Benni, Laila und Schöller eine Gruppe von jungen Menschen, die ratlos und rastlos durch die Welt stolpern. Dabei werden sie gezwungen, einen Schutzmechanismus zu installieren, um die Wechselwirkung zwischen „zusammen sein“ und „alleine sein“ steuern zu können.

Der Film spielt an einem Ort, wo Auto und Führerschein Freiheit bedeuten, wo der Schulabschluss bevorsteht und entschieden werden muss, ob man danach geht oder bleibt. Sie stehen an einer Schwelle. Sie leben in einer Phase wo sie anfällig sind, verloren zu gehen, wenn sie nicht wissen, was sie von der Welt wollen und was die Welt von ihnen will. Sie rennen ineinander hinein, voreinander weg. Sie küssen sich, sie schlagen sich. Sie lieben sich. Sie kreisen umeinander in einem Wechselspiel aus Abgrenzung, Gewalt, Liebe und Einsamkeit. Nähe und Schmerz sind eins.

Die fünf Jugendlichen im Film leben nach ihren eigenen Regeln, da sie sich in der deutschen Provinz auf der Suche nach Halt verloren fühlen. Aber nichts währt ewig.

Die ProtagonistInnen werden von DarstellerInnen gespielt, die trotz ihres jungen Alters bereits für diverse Kino- und Filmproduktionen vor der Kamera standen und für ihre Leistungen zahlreiche nationale und internationale Nachwuchs- und Förderpreise erhielten.

Unter anderem waren Sammy Scheuritzel (Sascha) in „Jeder stirbt für sich allein“, Paul Michael Stiehler (Schöller) im Tatort „Zeit der Frösche“ und Michelangeno Fortuzzi (Benni) in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in Hauptrollen zu sehen. Luna Schaller (Laila) gehört zum Hauptcast der Netflix-Serie „How to sell drugs online“ und Marie Tragousti (Katja) war die „Beste Hauptdarstellerin“ im pämierten Kurzfilm „Was wir wissen“. Alle fünf leben und studieren in Berlin.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ferienleihfristen in der Stadtbibliothek

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Oldesloer Stadtbibliothek Foto: SL

Bad Oldesloe – Seit dem 24. September bis einschließlich 10. Oktober gelten für bestimmte Medien verlängerte Leihfristen:  CDs, DVDs, Konsolenspiele und Zeitschriften sind in diesem Zeitraum 21 Tage entleihbar.

Die Ferienleihfristen gelten auch für Verlängerungen, die in diesem Zeitraum vorgenommen werden. Vom 11. Oktober an gelten wieder die normalen Leihfristen. 

Die Stadtbibliothek ist während der Ferien wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag von 10–13:30 und 15–18 Uhr, Donnerstag von 10–13:30 und 15-19 Uhr, Freitag von 10–16 Uhr und Samstag von 10–13 Uhr.

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Bad Oldesloe

Vortrag im KuB: Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus

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Bad Oldesloe – Die Stadtarchivarin Dr. Sylvina Zander ging im April diesem Jahr nach 23 Jahren in den verdienten Ruhestand. Ihr letztes Buchprojekt befasst sich mit Bad Oldesloe in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus und wird erst im kommenden Jahr veröffentlicht.

Das KuB in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Am Dienstag, 29. September, gibt sie um 19 Uhr einen Vorabeinblick in ihre Recherchen.

In dem Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“ wird der Anteil der Frauen an der Stabilisierung des NS-Regimes in den Blick genommen. Obwohl die NSDAP eine auch in ihrer Selbstdarstellung reine Männerpartei war, die Frauen vom aktiven Wahlrecht ausschloss, fand sie auch bei Frauen begeisterten Zuspruch. Frauen wurden auf das Leitbild Mutter, Hausfrau und Gefährtin des Mannes zurückgeworfen, nachdem sie in der Weimarer Republik entscheidende Rechte, wie z. B. das Wahlrecht errungen hatten.

Waren Frauen anfänglich aus dem Berufsleben herausgedrängt worden, wurden sie spätestens mit Kriegsbeginn als Arbeitskräfte unentbehrlich. Frauen wurden in der NS-Frauenschaft und im gleichgeschalteten Deutschen Frauenwerk organisiert und ihr traditionelles karitatives Wirken der NS-Volkswohlfahrt untergeordnet.

Im Nationalsozialismus waren Frauen Opfer und Täterinnen. Dies soll in diesem Vortrag beispielhaft gezeigt werden. Der Bogen reicht von der überzeugten Nationalsozialistin bis zur Ehefrau eines in Schutzhaft befindlichen Mannes, von den Erfahrungen einer verfolgten Jüdin bis zur Zwangsarbeiterin.

Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“, Dienstag, 29. September 2020, 19 Uhr, KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt: 3,50 Euro.

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