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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Studentin erkennt Täter nach sexuellem Übergriff wieder – Festnahme

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Verhaftung
Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Lübeck – Erfolg für die Polizei Lübeck. Ein 29-Jähriger, der im Verdacht steht, vier Sexualdelikte begangen zu haben, konnte am Dienstagabend verhaftet werden.  Eine Studentin, die im Bereich der Kanaltrave am 12. August von einem Mann angegriffen wurde, konnte den Aggressor beim Einkaufen wiedererkennen. Ein DNA Abgleich mit Spuren vom Tatort bestätigte

Vor dem  Hintergrund des Überfalls auf die 31-Jährige war eine gesonderte Ermittlungsgruppe bei der Lübecker Kriminalpolizei eingerichtet und unter anderem mittels eines Phantombildes in der Öffentlichkeit nach dem Verdächtigen gesucht worden.

“Im Zuge der Ermittlungen konnten in allen vier Fällen DNA-Spuren gesichert werden, die jedoch zunächst noch keiner Person zugeordnet werden konnten. Am Dienstag hat die geschädigte Studentin des jüngsten Falles den Tatverdächtigen in Lübeck beim Einkaufen wiedererkannt und die Polizei informiert. Daraufhin konnten die Beamten den Tatverdächtigen vorläufig festnehmen”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach

“Ein in der Folge durchgeführter Abgleich der DNA des Tatverdächtigen 29 – Jährigen, der seit mehreren Jahren in Lübeck lebt, mit den gesicherten DNA-Spuren der vier Ermittlungsverfahren erbrachte eine eindeutige Übereinstimmung”, so Gerlach.

Daraufhin wurde der 29-Jährige auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ aufgrund bestehender Fluchtgefahr antragsgemäß einen Haftbefehl. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen des dringenden Verdachts der Begehung von vier Sexualstraftaten ermittelt. Noch am Mittwoch wurde der Mann in Untersuchungshaft genommen.

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Schleswig-Holstein

Coronaregeln: Schleswig-Holstein beschließt Bußgelder von 150 bis 4000 Euro

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Polizist auf Streife Symbolfoto: SL

Kiel – Das Landeskabinett hat die Höhe von Bußgeldern gestgelegt, die bei Ordnungswidrigkeiten fällig werden.

Diese Liste beinhaltet übrigens nicht Straftaten die wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz fällig werden, wenn zum Beispiel gesperrte Sportstätten, Schulen oder Altersheime und Krankenhäuser betreten werden und es zur Strafanzeige kommt. Die Ordnungsämter und die Polizei sollen Verstöße jetzt strenger kontrollieren.

Die Mehrheit halte sich an die Regeln und die Behörden setzen weiter auf Akzeptanz und Verständnis. Wer aber angesichts trotz der anhaltenden Berichterstattung über die weltweiten Auswirkungen der Pandemie noch immer nicht begreife, wie notwendig die Einschränkungen seien, bei dem helfe die Ansprache allein oft nicht.

“Mit diesem Bußgeldkatalog erhielten die zuständigen Behörden nun mehr Handlungssicherheit, um gegen Menschen vorzugehen, die sich wiederholt nicht an die Regeln halten”, erklärt Innenminister Hans-Jaochim Grote.

Es sei auch ein Gebot der Transparenz, den Menschen klar zu vermitteln, welche Strafen sie im Fall von Verstößen erwarten.

Der nun beschlossene Bußgeldkatalog sieht unter anderem folgende Strafen für Erstverstöße zu. Bei Wiederholungen fällt die Strafe doppelt so hoch aus.

  • Verstoß gegen das Kontaktverbot: 150 Euro pro beteiligter Person. Wird zum Beispiel fällig, wenn man sich mit mehr als einer Person, die nicht aus dem eigenen Haushalt stammt, trifft.
  • 150 Euro kostet auch die unerlaubte Einreise nach Schleswig-Holstein zu Freizeit- oder Tourismuszwecken. Dazu zählen auch unerlaubte Osterbesuche Verwandter und Freunde aus anderen Bundesländer.
  • Zwischen 150 bis 500 Euro werden pro Person fällig, die an Partys oder Veranstaltungen im öffentlichen oder privaten Raum teilnimmt, an der mehr als eine Person nicht aus dem eigenen Haushalt stammt.
  • Unerlaubtes Betreten der Inseln, Halligen und Warften an Nord- und Ostsee mit Ausnahme von Nordstrand: 500 Euro
  • 4000 Euro kostet es, wenn man seine Bar oder seine Gaststätte öffnet oder einen Touristen bei sich übernachten lässt.
  • Wer seinen Außenverkauf oder eine Warenausgabe unerlaubt öffnet muss 2500 Euro zahlen.

Der Bußgeldkatalog gelte für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, sagte Grote. Nicht erfasst sei die Ahndung von Straftaten, die zur Anzeige gebracht werden. Darunter zählen unter anderem Verstöße gegen Quarantäne-Anordnungen oder das unerlaubte Betreten von Pflegeheimen.

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Polizei und Feuerwehr

Kontakt- und Einreiseverbote: Polizei verstärkt Kontrollen

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Kiel – Ähnlich wie an den vergangenen Wochenenden geht die Landespolizei Schleswig-Holstein davon aus, dass sich auch am kommenden Wochenende mehr Menschen in der Öffentlichkeit bewegen werden.

Symbolfoto: SL

Sie erhöht daher erneut ihre landesweite Präsenz und wird verstärkt mit Streifen auf Schleswig-Holsteins Straßen unterwegs sein.

An den Übergängen zu den Inseln und in Naherholungsgebieten wie der Elbmarsch am Hamburger Rand oder an den Stränden von Nord- und Ostsee müssen Bürgerinnen und Bürger mit Kontrollen rechnen.

Das Infektionsschutzgesetz sieht Ahndungsmöglichkeiten für Verstöße wie zum Beispiel gegen das Kontaktverbot oder gegen das Einreiseverbot nach Schleswig-Holstein aus touristischem Anlass oder zu Freizeitzwecken vor. Der heute durch die Landesregierung beschlossene Bußgeldkatalog schafft hier weitere Handlungssicherheit für die zuständigen Behörden. Die Polizei setzt aber auch weiterhin auf den Dialog und das besonnene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger.

In aller Regel haben sich viele Menschen auch in der vergangenen Woche einsichtig und kooperativ gezeigt, so dass Regelverstöße mit einer direkten Ansprache beendet werden konnten. Insgesamt gab es landesweit rund 160 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, davon wurden 53 Anzeigen am Wochenende aufgenommen. Zum Vergleich: In der Vorwoche (20.03. bis 27.03) waren es 165 Verstöße, davon 62 am Wochenende. Dabei handelte es sich beispielsweise um Aufenthaltsverstöße oder Ansammlungen von Personen. Ein wichtiger Hinweis: Bei den Zahlen handelt es sich um Lagedaten aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem. Diese sind nur vorläufig und nicht qualitätsgeprüft.

Da die Ansteckungsgefahr in und aus Gruppen heraus am größten ist, appelliert die Polizei auch weiterhin an die Bürgerinnen und Bürger, sich verantwortungsbewusst zu verhalten!

Dies gilt auch für Motorradfahrer, die sich zwar alleine auf den Straßen bewegen können, ohne Kontakt zu anderen Menschen zu haben, aber aus Solidarität und Rücksichtnahme auf Freizeitfahrten verzichten sollten. Es ist nicht verboten, alleine Motorrad zu fahren – auch nicht in Zeiten von Corona. Der Start der Motorradsaison sollte dennoch verschoben werden, um das Infektionsrisiko weiterhin zu minimieren und um Unfälle und damit verbundene Einsätze zu vermeiden.

Sportboothäfen im Land sind grundsätzlich geschlossen. Davon unabhängige Wassersportler wie Wind- oder Kitesurfern ist die Ausübung ihres Sports innerhalb Schleswig-Holsteins im Rahmen der Corona-Verordnungen nicht untersagt. Aber auch hier gelten natürlich die Regelungen, beispielsweise zum Kontaktverbot, sollte es zu Zusammentreffen an “Surf Hotspots” sowie auf Parkplätzen und an Stränden kommen. Diese sollten daher vermieden werden.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Einbruch in Gartenhaus – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Bei einem Einbruch in ein Gartenhaus in Bad Oldesloe haben unbekannte Täter diverse Werkzeuge erbeutet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise geben können.

Im Zeitraum vom 01. April 2020, 21:00 Uhr, bis zum 02. April 2020, 14:30 Uhr, verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu einem im Garten gelegenem Holzhaus eines Wohnhauses in der Lübecker Straße.

Aus dem Inneren entwendeten sie diverse Werkzeuge und einiges Zubehör. Der Gesamtwert des Stehlgutes dürfte bei mehreren tausend Euro liegen.

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zur Tat machen können oder die verdächtige Beobachtungen im Tatzeitraum gemacht haben, melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/501-0.

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