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Norddeutschland

Diese Schwanen-Familie legte den Verkehr auf der A1 lahm!

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Diese Schwanen-Familie spazierte auf der A1. Foto: Polizei

Bremen – Familienspaziergang auf der Autobahn: Auf der A1 bei Bremen haben sechs Schwäne für 30 Minuten den Verkehr lahmgelegt.

Gegen 7 Uhr verirrte sich die Tierfamilie mit ihren vier Jungen auf Höhe des Rastplatzes “Krummhörens Kuhlen” in Fahrtrichtung Hamburg auf die Autobahn. Als die Polizei am Einsatzort ankam, standen sie auf dem linken Fahrstreifen im Baustellenbereich.

Den Einsatzkräften ist es gelungen, die Tierfamilie auf den Rastplatz zuführen. Von dort aus ging es weiter in Richtung “Silbersee”.

Für die Rettungsaktion wurde die Autobahn in beide Richtungen für 25 Minuten gesperrt.

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Schleswig-Holstein

Travemünde: Großeinsatz an Schule

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am heutigen Mittwoch (20.03.) sorgte offenabr ein noch nicht näher zu bezeichnendes Reinigungsmittel für einen Großeinsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei in der Stadtschule in Lübeck- Travemünde im Hirtengang.

“Gegen 12:15 Uhr erreichte ein Notruf Feuerwehr und Polizei, dass in der Stadtschule in Travemünde der Schulhausmeister über Atemwegsbeschwerden und Kreislaufprobleme klagte. Er hatte zuvor in einem Kellerraum offenbar die Dämpfe einer Chemikalie eingeatmet. Der Mann wurde umgehend ärztlich versorgt”, so Polizeisprecher Markus Bitter .

Vorsorglich wurde der Schulbetrieb eingestellt und die gut 200 Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäude evakuiert und in der dortigen Turnhalle untergebracht. Dieses traf ebenfalls für das Lehrpersonal zu.

Alle betroffenen Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Zwei Notärzte waren ebenfalls eingesetzt. Insgesamt gab es sieben Personen (6 Erwachse und ein neunjähriges Kind), welche ärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Die Chemikalie ist durch die Feuerwehr geborgen und in einer sogenannten Sicherheitswanne deponiert worden. Nach Belüftung des Gebäudes ergaben die anschließenden Luftmessungen in den Räumlichkeiten der Schule keine auffälligen Ergebnisse.

Seitens der Polizei wurden die Straßenzüge in unmittelbarer Nähe des Schulgebäudes zeitweise voll gesperrt.

Der Ermittlungsdienst Umwelt des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz prüft, ob eine Straftat vorliegen könnte.

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Hamburg

Hamburg: Schlag gegen Drogendealer

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Schlag gegen den Kokainhandel in Hamburg. Beamte des Drogendezernats LKA 68 haben gestern, 19. März, zwei Albaner (56,62) vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, mit Kokain in nicht geringen Mengen gehandelt zu haben.

Die Ermittler des Landeskriminalamts 68 hatten  laut Polizeibericht bereits seit November 2018 Hinweise auf den bis dato unbekannten 56-Jährigen, der im Hamburger Stadtgebiet gewerbsmäßig mit nicht geringen Mengen Kokain gehandelt haben soll.

“Am gestrigen Tag konnten die Ermittler den mutmaßlichen Dealer dabei beobachten, als er im Harkortstieg zu einer Person in deren Pkw stieg und kurze Zeit später das Fahrzeug wieder verließ. Aufgrund des dabei gezeigten konspirativen Verhaltens wurden die beiden Männer angehalten, überprüft und im Anschluss vorläufig festgenommen”, so Polizeissprecher Rene Schönhardt.

Der 62-jährige Fahrer räumte laut Polizei den Beamten gegenüber den Erwerb von ca. 50 Gramm Kokain ein, welches ebenso sichergestellt wurde wie ein Mobiltelefon, zwei Tütchen Kokain (ca. 1,6 Gramm) und 50 Euro mutmaßliches Dealgeld.

“Bei dem 56-Jährigen wurden neben einem mitgeführten Klappmesser und zwei deliktisch genutzten Mobiltelefonen 1510 Euro mutmaßliches Dealgeld sichergestellt”, so Schönhardt.

Der 62-Jährige willigte im Anschluss einer Durchsuchung seiner Wohnung in Wedel/ Schleswig-Holstein ein.

Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler weitere sieben Kokainbriefchen (ca. 6 Gramm) und eine Feinwaage sicher. Der 62-Jährige wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

Über die Staatsanwaltschaft Hamburg wurde auf dem Eilwege ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 55-Jährigen beim Amtsgericht erwirkt.

In der Wohnung, welche sich in der Sophienallee befindet, wurden weitere Beweismittel sichergestellt. Insgesamt konnten laut Polizei

– ca. 1360 Gramm Kokain – 18.850 Euro mutmaßliches Dealgeld – eine scharfe Schusswaffe mit Munition – drei Feinwaagen sowie Verpackungsmaterial

beschlagnahmt werden. Der 56-jährige Albaner wurde einem Haftrichter zugeführt.  Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

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Hamburg

Mann bei brutaler, fremdenfeindlicher Attacke schwer verletzt

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Am frühen Sonntagmorgen, 17. März, sollen laut Polizei Hamburg drei bislang unbekannte Männer einen 31-Jährigen in Hamburg Eidelstedt offenbar aus fremdenfeindlichen Motiven beleidigt und schwer verletzt haben. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

“Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der Geschädigte in Höhe einer Bushaltestelle, als zwei Männer ihn zunächst wegen seiner Herkunft beleidigt haben sollen. Im weiteren Verlauf soll es erst zu einer verbalen, dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein”, so Polizei sprecher Florian Abbenseth.

“Hierbei soll ein dritter Mann ihn mit einem Tritt in den Rücken zu Fall gebracht haben. Die anderen beiden Männer sollen den am Boden liegenden Geschädigten mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Auch ein Teleskopschlagstock soll dabei verwendet worden sein. Nachdem die Männer letztlich von ihm abgelassen hatten, sollen sie in Richtung des S-Bahnhofs Elbgaustraße geflüchtet sein”, so der Polizeisprecher.

Nach der Tat ließ sich der Geschädigte von einem benachrichtigten Bekannten abholen. Aufgrund anhaltender Schmerzen begab er sich gestern in ein Krankenhaus.

Dort wurden schwere Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt, die operativ behandelt werden müssen. Im Krankenhaus erfolgte gestern Abend schließlich die Anzeigenaufnahme.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

– männlich

– etwa 1,80 m bis 1,85 m groß

– etwa 25 bis 30 Jahre alt

– “mitteleuropäisches” Erscheinungsbild, vermutlich Deutscher

– sehr muskulöse Figur

– trug eine Brille

– hellblonde, kinnlange, an den Seiten kurz rasierte Haare

– trug eine schwarze Jacke und eine dunkelblaue Jeanshose

Täter 2:

– männlich

– etwa 1,70 m groß

– etwa 25 bis 30 Jahre alt

– “mitteleuropäisches” Erscheinungsbild, vermutlich Deutscher

– “normale” Figur

– trug eine schwarze Jacke

Zu dem dritten Täter liegt bislang keine weitere Beschreibung vor.

Aufgrund der bisherigen Schilderungen zur Tat hat die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts (LKA 71) die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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