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Bad Oldesloe

“irgendwiehörbar” begeistern im “Theater Fabelhaft”

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“irgendwiehörbar” bei ihrem Auftritt im Lübecker “Theater Fabelhaft”
Foto: SL

Lübeck/Bad Oldesloe – So oft wie in diesem Jahr hat das Trio “irgendwiehörbar” noch nie gemeinsam auf der Bühne gestanden. Und die drei Musiker aus Bad Oldesloe spielten sich bei ihren Akustik-Konzerten mit Charme, Kreativität und Können in die Herzen von immer mehr Fans. 

Vielen Kreisstädtern sind sie spätestens seit ihren acht (!) Konzerten auf dem Oldesloer Stadtfest bekannt, auf dem sie – fast ein wenig versteckt – am Mühlrad eine eigene, kleine, ebenerdige Bühne hatten und an zwei Tagen das Publikum für sich gewinnen konnten. 

Zum Abschluss ihres Konzertsjahres und vor einer Babypause – Gitarristin und Sängerin Jule erwartet Ende des Jahres ein Baby – gab es noch ein echtes Highlight für die sympathischen Wahloldesloer. Sie traten erstmalig alleine im Lübecker “Theater Fabelhaft” auf. Im vergangenen Jahr hatten sie dort bereits die bekannte Coverband “Scamps” aus der Hansestadt supportet in der die “irgendwiehörbar” Frontfrauen Jule und Bina auch als Backgroundsängerinnen aktiv sind.

Die Bühne im “Fabelhaft” war in ein “Wohnzimmer” verwandelt worden.
Foto: SL

Nun ging es für Rick (Cajon, Ukulele) , Bina (Gesang, Percussion) und Jule (Gitarre, Gesang) also “alleine” auf die Bühne im trotz hochsommerlicher Temperaturen draußen sehr gut gefüllten “Fabelhaft”. Und das Publikum zeigte sich nach einem unterhaltsamen Intro begeistert von der familiären Atmosphäre mit einem kleinen “Wohnzimmer” auf der Bühne. Die Musiker punkteten wieder mit dem Konzept, das sie in der Region erfolgreich und bekannt gemacht hat: eigene akustische Interpretationen bekannter und weniger bekannter Songs aus der Popmusikgeschichte. Zu hören gab es zwei Sets und insgesamt über zwei Stunden Livemusik mit Neuinterpretationen von The Clash bis zu Outkast. 

Am Ende eines langen Abends, den die Musiker mit der Zugabe “Ein Kompliment” von den “Sportfreunden Stiller” beendeten, waren sich das Trio und die Zuschauer einig: das schreit nach einer Wiederholung im nächsten Spätsommer.  

Mehr Infos über das Oldesloer Akustik-Trio gibt es hier im Internet. 

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Bad Oldesloe

Covid-19 in Stormarn – 199 bestätigte Infektionen. 22 Stormarner in Kliniken

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe– Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn seit Beginn der Pandemie beträgt 199 (Stand: 06.04)

22 in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 124 in häuslicher Quarantäne”, teilte der Kreis am Montagnachmittag mit.

51 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Zwei Personen sind leider an den Folgen der Covid-19–Infektion verstorben.

Landesweit sind seit Beginn der Pandemie 1678 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Aktuell werden 156 Mitbürger landesweit in Kliniken behandelt. 20 Menschen in Schleswig-HOlstein sind mittlerweile landesweit an den Folgen einer Covid-19- Infektion verstorben.

Die meisten betätigen Infektionen gab es bisher im Kreis Pinneberg (325). Stormarn liegt immer noch bei der Anzahl der Infektionen auf Platz zwei.

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Bad Oldesloe

Nur noch mit Personal ohne Handicap: Werkstätten stellen jetzt auch Behelfsmasken her

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Bad Oldesloe – Die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe in Zeiten von Corona: Mitarbeitende mit Handicap müssen zu Hause bleiben, die Übrigen halten den Betrieb so weit es geht aufrecht und stellen jetzt auch noch Behelfsmasken her.

Normalerweise arbeiten in der Besteckkonfektionierung bis zu 36 Mitarbeitende mit Handicap. Jetzt sind es höchstens elf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap – wie Tine Werner (li.) und Karina Marschner. Fotos: Stormarner Werkstätten

Aber auch trägerübergreifend werden die Frauen und Männer in Wohneinrichtungen für Menschen mit Einschränkungen gerade unterstützend eingesetzt.

„Gerade in diesen Zeiten, ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen, sich zu unterstützten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen sofort bereit erklärt haben, den Einrichtungen und damit auch den dort lebenden Menschen zu helfen“, sagt Stephan Bruns, Einrichtungsleiter der Stomarner Werkstätten Bad Oldesloe. Das sei das Gebot der Stunde.

Für die etwa 270 Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe mit Handicap ist es gerade keine leichte Zeit – wie für viele andere Menschen auch nicht.

Sie dürfen nicht in den Werkstätten arbeiten. Das entschied das Land Schleswig-Holstein bereits Mitte März für alle Werkstätten als Schutzmaßnahme vor einer Corona-Erkrankung für die Menschen mit Beeinträchtigungen.

Nicht arbeiten zu dürfen, wirbelt ihr Leben durcheinander. Halt gebende Strukturen brechen weg, der persönliche Austausch mit den Arbeitskollegen fehlt.

Neben einer von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe eingerichteten Hotline, die wochentags von 10 bis 12 Uhr besetzt ist, stehen den Mitarbeitenden mit Handicap deshalb jetzt online und per Post Bildungsangebote zur Verfügung, die über diese werkstattlose Zeit hinweghelfen sollen.

Dass schlagartig 270 Kolleginnen und Kollegen nicht mehr in den Werkstätten arbeiten, hat starke Auswirkungen auch auf den Werkstattalltag.

Es ist still geworden, aber nicht ganz still: Denn der Betrieb geht eingeschränkt weiter.

Auch wenn die Arbeitsbereiche runtergefahren wurden, Aufträge müssen trotzdem noch abgearbeitet werden.

Gefragt sind jetzt umso mehr die Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap, die sogenannten Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung (FAB).

Sie, die quasi als Ansprechpartner und Anleiter für die Mitarbeitenden mit Handicap agieren, stehen jetzt täglich an den Förderbändern, an dem die Besteckkonfektionierung für Hamburger Kliniken läuft.

Neu aufgenommen wird jetzt die Herstellung von einfachen Behelfs-Masken.

Schneiderei-Leiterin Judith Lübberstedt arbeitet mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen die Aufträge ab

Der Bedarf ist sehr groß, entsprechende Anfragen beispielsweise von Feuerwehren und Wohneinrichtungen wie den Stormarner Wegen erreichten die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. In der Schneiderei werden diese Masken jetzt genäht – von fünf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap.

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Bad Oldesloe

195 bestätigte Corona-Fälle in Stormarn

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Bad Oldesloe – Anfang der Woche wird die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Stormarn 200 erreichen. Am Sonntag meldete die Behörde 195 bestätigte Fälle.

21 der betroffenen Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 126 in häuslicher Quarantäne. 46 gelten als genesen, zwei Erkrankte haben da Virus nicht überlebt.

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