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Kreis Segeberg

Werner-Rennen in Hartenholm: So bereitet sich die Polizei vor

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Treten erneut gegeneinander an: Holgi (rechts) im Porsche, Brösel auf dem Red Porsche Killer. Foto: Kai Swillus

Hartenholm/Bad Segeberg – Wenn Rötger “Brösel” Feldmann auf dem Flugplatz in Hartenholm (Kreis Segeberg) auf seinem Red Porsche Killer gegen seinen Rivalen Holger “Holgi” Henze antritt, ist auch die Polizei nicht weit.

Was für Rötger Feldmann alias „Brösel“, Vater der Comicfigur Werner, und Holger Henze, genannt Holgi, Inhaber der legendären Kieler Kunstkneipe »Club 68« mit einem Wortgeplänkel im Werner-Comic »Eiskalt« begann, führte 1988 zu einem Großereignis auf dem Flugplatz Hartenholm, von dem man bis heute redet:

Das legendäre Rennen zwischen der viermotorigen Horex, dem „Red-Porsche-Killer“, und dem 911er-Porsche von Holgi! 2018 gibt es am Originalschauplatz die Revanche: Rötger und Holgi werden mit denselben – generalüberholten – Maschinen erneut gegeneinander antreten und ihre Kräfte messen.

50.000 Besucher erwartet

Besuchermassen beim Rennen 1988. Foto: Frederic Plambeck

Am Donnerstag, dem 30. August, startet die bis zum 2. September auf dem Hartenholmer Flugplatz stattfindende Motorsportveranstaltung, die von diversen musikalischen Showacts begleitet wird. Hierzu werden seitens des Veranstalters bis zu 50.000 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Sicherheitskräfte bereiten sich seit Monaten vor

Nicht nur die beiden Kontrahenten, sondern auch die Polizei hat sich langfristig vorbereitet: Die Einsatzplanungen laufen bereits seit Monaten und werden von Beamten der Polizeidirektion Bad Segeberg mit Unterstützung von zahlreichen Polizisten aus ganz Schleswig-Holstein umgesetzt.

Für die Sicherheit auf und um das Gelände werden uniformierte und zivile Kräfte der Schutz- und Kriminalpolizei sorgen.

Zudem tragen Mitarbeiter des Zolls, des örtlichen Ordnungsamtes Kaltenkirchen-Land und verschiedener Dienststellen der Kreisverwaltung Segeberg zum friedlichen und geordneten Ablauf der Veranstaltung bei.

25 Feuerwehren im Einsatz

Außerdem werden 25 Feuerwehren aus dem Kreis Segeberg sowie Angehörige des Rettungs- und Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes tätig sein.

Die Landespolizei analysiert die Sicherheitslage fortlaufend und steht in enger Kooperation mit ihren Sicherheitspartnern. Für Schleswig-Holstein besteht nach wie vor eine abstrakt hohe Gefährdungslage, konkrete Anhaltspunkte für bevorstehende Anschläge gibt es jedoch nicht.

Veranstalter und Polizei haben sich dennoch intensiv auf denkbare Störungen der Veranstaltung vorbereitet. Das Einsatzkonzept inklusive dem Personalansatz ist darauf ausgerichtet, nach menschlichem Ermessen ein Höchstmaß an Sicherheit und Schutz zu gewährleisten.

Die Besucher werden um Verständnis für diese, ihrer Sicherheit dienende Maßnahme gebeten. Personen, die auffällige Beobachtungen auf dem Gelände oder im Umfeld machen, sollten ihre Wahrnehmungen unverzüglich der Polizei melden.

Besucher müssen mit Kontrollen rechnen

Holgi in einer Polizeikontrolle (Filmszene “Werner Eiskalt”)

Die Polizei kündigt weiterhin Verkehrs-, Alkohol- und Drogenkontrollen an den Veranstaltungstagen an.

Tipps zum Anreiseverkehr wird es kurz vor Beginn auf der Homepage des Veranstalters geben.

Trotz der durchgängigen Präsenz von Polizei und Sicherheitsdienst werden sich Taschen und Zeltdiebstähle erfahrungsgemäß nicht gänzlich verhindern lassen. Auch können Wertsachen auch aus Fahrzeugen gestohlen werden.

Die Polizei wird auf diese Diebstahlsform ein besonderes Augenmerk legen. Ihr Rat an alles Besucher: “Nehmen Sie ihr Geld, ihr Smartphone und sonstige Wertsachen mit, wenn Sie die Unterkünfte verlassen. Tragen Sie Geld und wichtige Dokumente immer möglichst eng am Körper, zum Beispiel in einem Brustbeutel oder in Innentaschen der Kleidung. Nutzen Sie das Angebot des Veranstalters und schließen Sie ihr Eigentum in einem Safe ein.”

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Polizei und Feuerwehr

Kisdorf: Gedenktafel an Opfer eines Nazi “Todesmarsch” geschändet

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Kisdorf – In den letzten Wochen des zweiten Weltkriegs, als längst alles verloren war, zeigte das unmenschliche Naziregime 1945 nochmal seine hässliche Fratze. Bei Todesmärschen wurden Gefangene durch das Land gehetzt. Es kam zu Todesopfern.

An diese erinnert eine Gedenktafel seit 13. Juni in Kisdorf (Kreis Segberg).

Innerhalb der letzten Woche wurden zwei Sachbeschädigungen an der erst vor Kurzem eingeweihten Gedenktafel zur Erinnerung an den Gefangenenmarsch von Hamburg nach Kiel im Jahre 1945 festgestellt.

In der Zeit zwischen dem Aufstellen der Tafel am 13. Juni und Anfang Juli 2019 beschmierte ein bisher unbekannter Täter die Tafel im Kistlohweg mit brauner Sprühfarbe.

Am 14. Juli 2019 kam es im Laufe des Vormittags zu einer weiteren Straftat. Hier wurde der Metallrahmen umgebogen und beschädigt und das darin befindliche Bild des 1945 an der Einmündung Kistlohweg /Kisdorf-Feld erschossenen Josef Tichy wurde entwendet.

Polizeibeamte der Polizeistation Henstedt-Ulzburg haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nun Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter und auf den Verbleib des Bildes geben können.

Die Polizeistation Henstedt-Ulzburg ist unter der Rufnummer 04193/99130 erreichbar.

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Schleswig-Holstein

Fahrzeuggroßkontrolle an der A20

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70 Polizeibeamte kontrollierten die Autofahrer auf der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck

Bad Segeberg – Das Autobahnrevier Bad Segeberg hat am 24. Juni in der Zeit von 11 Uhr bis 15:30 Uhr eine Vollkontrolle auf der A 20, Rastplatz Kronberg in Fahrtrichtung Lübeck durchgeführt.

Dazu wurde der gesamte Fahrzeugverkehr mit technischer Unterstützung der Autobahnmeisterei über den Rastplatz geleitet. Eingesetzt waren überwiegend junge Polizeianwärter/innen, diese hatten bei der Großkontrolle ihren ersten Kontakt zu den Verkehrsteilnehmern.

Dabei wurden sie von erfahrenen Kolleginnen aus dem polizeilichen Einzeldienst unterstützt.

Im Einsatz befanden sich knapp 50 Polizeianwärter und 30 Beamtinnen von den Revieren Scharbeutz, Bad Oldesloe, Elmshorn und Bad Segeberg. Die Einsatzkräfte wurden unterstützt von drei Beamten der Zolldirektion in Lübeck. Es wurden insgesamt etwa 450 Fahrzeuge kontrolliert.

Polizeibeamte weisen die Autofahrer in die Kontrollstelle der A 20

Folgende Verstöße wurden festgestellt: 68 Kontrollberichte ( Warnmaterial/erste Hilfe Material , nicht mitgeführte Papiere, techn. Mängel)

41 x Verwarnungsgeld 5 x Bußgeld ( Ladungssicherung Gasflasche und Technik ) 1 x Verwarnung als Bargeldleistung ( Ladungssicherung ) 1 x Sicherheitsleistung (Bargeld in einem Strafverfahren)

1 x BP Alkohol ( 1,13 Promille ) ( 1 x Anzeige § 316 StGB ) 3 x BP Drogen ( THC ) (3 x Verstoß §§ 24a II StVG, Verstoß BTMG )

14 x Drogenvortest 8 x Alkoholvortest 1 x Strafanzeige Verstoß Waffengesetz ( Softairpistole )

Die Polizei wird die Kontrollen in der jetzt beginnenden Ferienreisezeit fortsetzen.

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Kreis Segeberg

Betrunkener Fahranfänger zerstört vier parkende Fahrzeuge in Sülfeld

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Sülfeld – Am 23. Juni, gegen 4.50 Uhr, ist es in Sülfeld zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden gekommen. So befuhr der Fahrer eines VW Golf die Oldesloer Straße in Richtung der Straße Am Markt und nach Zeugenaussagen mit “quietschenden Reifen” und deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

An der Einmündung zur Straße Am Markt war die Fahrt dann abrupt zu Ende. Das Fahrzeug prallte geradewegs gegen eine Gründstücksbegrenzung und schleuderte auf dem Privatgelände gegen drei dort zum Parken abgestellte Fahrzeuge.

An allen vier Fahrzeugen entstand ein Totalschaden, der Grundstückszaun wurde komplett zerstört, am Wohngebäude entstand ein leichter Schaden.

Zeugen beobachteten zwei Personen, die sich aus dem Auto über die rechte Fahrzeugseite befreiten und sodann zu Fuß vom Unfallort entfernten, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Das Fahrzeug des Verursachers wurde beschlagnahmt und eingeschleppt, die Feuerwehr streute am Unfallort auslaufende Betriebsstoffe ab.

An der Fahndung nach den Flüchtigen beteiligten sich insgesamt vier Streifenwagen. Später meldete sich der 21-jährige Fahrzeughalter des unfallverurachenden Pkw auf der Wache in Henstedt-Ulzburg und fragte nach dem Verbleib seines VW.

Aufgrund seiner deutlich wahrnehmbaren Alkoholisierung und einer Alkoholprüfung – das Messgerät zeigte einen Wert von 1,89 Promille an – wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Kiel eine Blutprobenentnahme angeordnet und diese von einer Ärztin entnommen.

Der 21-jährige aus Bebensee muss sich nun wegen mehrerer strafrechtlicher Vergehen verantworten.

Der Sachschaden wird auf mindestens 25.000 Euro geschätzt. Für Hinweise zum Tatablauf sind die Ermittler der Polizei in Itzstedt unter der Rufnummer 04535 – 43999-50 erreichbar.

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