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Bad Oldesloe

Ingo Loeding: Seit 35 Jahren im Einsatz für Kinder im Kreis

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Birgit Zabel überreicht Ingo Loeding Blumen zum 35. Dienstjubiläum
Foto: U Vöcking/DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Bargtheide – Er ist seit nun schon 35 Jahren im Einsatz für den Kinderschutz in Stormarn. Denn vor genau 35 Jahren begann Ingo Loeding, heute Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes im Kreis, seine Laufbahn bei der gemeinnützigen Organisation, die sich den Schutz der Kinder auf die Fahnen geschrieben hat.

Seine erste Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann konnte den geborenen Sieker nicht so fesseln wie die Arbeit mit Kindern und für Kinder. Daher begann er beim Kinderschutzbund in Bargteheide zu arbeiten und studierte berufsbegleitend das Fach Sozialpädagogik. Nach dem Aufbau des Kinderhauses in Bargteheide wurde er dessen Leiter und im Jahr 1994 dann Geschäftsführer des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn.

„Ingo Loeding ist ein richtiger Glücksfall für den Kinderschutzbund und das nicht nur im Kreis, sondern weit darüber hinaus“, bemerkt Birgitt Zabel, erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Stormarn. „Seit 35 Jahren ist er für Kinder und Familien mit ganz viel Engagement im Einsatz, immer im Gespräch mit Verantwortlichen im Kreis und im Land. 35 Jahre Einsatz für einen kinderfreundlichen Kreis – für mich persönlich ist er nicht nur der perfekte Geschäftsführer, er ist ein absolut liebenswerter Mensch.“

Ingo Loeding ist es zu verdanken, dass im Kreis Stormarn mittlerweile drei Kinderhäuser geöffnet sind, an die Kinder und Eltern sich bei Problemen wenden können. Zudem hat er die Qualitätsentwicklung der Kinderhäuser und die damit verbundene Umbenennung in „Kinderhäuser Blauer Elefant“ entscheidend vorangetrieben. Das Kinderhaus in Bargteheide gilt für bundesweit mehr als 50 Kinderhäuser des Kinderschutzbundes als Referenzkinderhaus.

Ein Thema, dem Ingo Loeding sich mit besonderem Engagement widmet, ist der Kampf gegen Kinderarmut im Kreis Stormarn. In diesem Jahr hat er bereits die dritte Auflage des Armutsatlas für den Kreis Stormarn aufgelegt, der das Ausmaß der Kinderarmut in den einzelnen Städten und Gemeinden des Kreises aufzeigt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden weist er immer wieder auf diesen Missstand hin.

Dazu Ingo Loeding: „Es freut mich sehr, dass wir nach vielen Jahren endlich das Gefühl haben, dass beim Thema Kinderarmut etwas in Bewegung geraten ist. Es gibt vermehrt kostenlose Ferienangebote für Kinder. Im ersten Schwimmbad ist der Eintritt für alle Kinder in diesem Sommer kostenlos gewesen, und auch die Medien greifen dieses Thema immer weiter und differenzierter auf. Gemeinden überlegen nun ernsthaft, wie sie selbst die Folgen von Kinderarmut für Betroffene abmildern können.“

Auch der Kinderschutzbund unterstützt Eltern und Kinder in einer schwierigen finanziellen Situation – mit dem Familienhilfe-Notfonds. In diesen Fonds können auch Privatpersonen und Unternehmen Spenden einzahlen, wenn sie sich für Familien in Stormarn engagieren möchten.

Auch die Stormarner Kindertage sind untrennbar mit dem Einsatz Ingo Loedings für Kinderrechte und den Schutz von Kindern vor Gewalt verbunden. In diesem Jahr findet diese Veranstaltungsreihe zu den Kinderrechten bereits zum 18. Mal statt. Sie ist hervorgegangen aus einer Kampagne des Bundesfamilienministeriums, während der die Organisatoren der Stormarner Kindertage besonders ausgezeichnet wurden.

Viele Kinder im Landkreis kennen den Kinderschutzbund durch das Elefanto-Spielmobil, das auf Spielplätzen und auf besonderen Veranstaltungen Spiel und Spaß mitbringt. Ingo Loeding hat durch seine Erfolge in der Spendenwerbung ermöglicht, dass das Elefanto-Spielmobil nahezu das ganze Jahr über für Kinder unterwegs sein kann.

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Bad Oldesloe

Gemeinschaftsaktion: Bad Oldesloe wird zur Sternenstadt

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Bad Oldesloe – Um den Menschen in der Kreisstadt trotz Corona eine weihnachtliche Stimmung in der Innenstadt zu präsentieren, haben sich in gemeinsamer Kooperation die Stadt, die Wirtschaftsvereinigung, der Wir-Verein sowie der Wirtschaftsbeirat mit der Oldesloer Bühne verschiedene Highlights für die Adventszeit einfallen lassen und wollen unter dem Motto “Sternenstadt Bad Oldesloe” weihnachtliches Flair in die Innenstadt bringen.

Gemeinsam für die Sternenstadt (von links): Agnes Heesch (Stadtverwaltung), Phillip Marz (Wirtschaftsbeirat), Astrid Hintze und Günter Knubbe (Wir-Verein), Angela Dittmar und Nicole Brandstetter (Wirtschaftsvereinigung). Foto: Luna Brandstetter

“Gerade vor dem Hintergrund, dass wir die Weihnachtsmärkte absagen mussten, freue ich mich, dass die Organisatoren eingesprungen sind und Alternativen initiiert haben”, zeigt sich Bürgermeister Jörg Lembke begeistert. Die Stadtverwaltung hat die Koordination übernommen und hat alle Ideen der Akteure zusammengetragen und freut sich, dass bereits Erfolge zu sehen sind: Die Weihnachtsbeleuchtung ist durch den Bauhof aufgehängt und eingeschaltet, die großen Tannen stehen beleuchtet auf dem Marktplatz, der Hude und dem Bahnhofsvorplatz.

Neu ist eine Holzhütte auf dem Marktplatz, die der Wirtschaftsbeirat gemeinsam mit dem Hagebaumarkt aufgestellt und mit der Oldesloer Bühne geschmückt hat. “Wenn die Kinder aufs Weihnachtsmannwecken dieses Jahr verzichten müssen, wollen wir ihnen wenigstens das Wohnzimmer vom Weihnachtsmann zeigen”, sagt Thomas Benthien, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats, mit einem Augenzwinkern. Das Jugendaufbauwerk der Kreishandwerkerschaft Stormarn hat einen großen, mit einem Weihnachtsmann bemalten Briefkasten neben die Hütte gestellt. Dort können Kinder bis zum 15. Dezember ihre Post an den Weihnachtsmann einstecken, dann bekommen sie noch rechtzeitig Antwort. Um Post geht es auch bei der Aktion des Wir-Vereins. Der Bürgerverein hat die Schüler der Stadtschule dazu aufgerufen, Adventsbriefe an die Bewohner der Altenheime zu schreiben. “In den Einrichtungen gibt es viele Leute ohne Verwandte. Gerade in der Corona-Zeit können viele Besuche nicht stattfinden. Deshalb wollen wir den alten Menschen eine Freude bereiten”, erklärt Wir-Vereins-Vorsitzender Günter Knubbe gemeinsam mit Astrid Hintze.

Die Wirtschaftsvereinigung setzt auf Sterne als zentrales Thema. Über 1.500 rote Dekorationssterne hat der Unternehmerverein an rund 80 Geschäfte verteilt und stellt zusätzlich große Holzsterne in der Innenstadt auf. “Wir freuen uns, dass unsere Idee der Sternenstadt aufgenommen wurde und nach und nach mit Leben gefüllt wird. Es ist wichtig, dass wir für Bad Oldesloe ein Alleinstellungsmerkmal kreieren. Mit der gemeinsamen Dekoration tragen die Händler zum Wir-Gefühl in der Innenstadt bei”, ist Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldelsoe, überzeugt. Gemeinsam mit der Stadt hat sich der Unternehmerverein auch eine stimmungsvolle Dekoration für die Laternen in der Fußgängerzone einfallen lassen.

Beleuchtet wird dieses Jahr auch die Brücke von Exer zum KuB. Die Firma Bork Stahl und Metallbau hat eine Konstruktion geschaffen, die es ermöglicht, zwei leuchtende Tannen über der Trave schweben zu lassen.

Eine kleine Alternative zum ausgefallenen Adventsmarkt bietet der Verein Kaktus, zusätzlich am Nachmittag werden Accessoires aus Wolle, Patchwork und Taschen angeboten.

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Bad Oldesloe

Kreis richtet Impfzentrum in Oldesloer Jugendherberge ein

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Bad Oldesloe – In Stormarn werden zeitnah drei Impfzentren eingerichtet, eines davon in der Jugendherberge in Bad Oldesloe.

Mittlerweile haben mehrere Pharmaunternehmen mitgeteilt, einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt zu haben. Die Impfstoffe befinden sich noch in der Zulassung. Doch sobald die Mittel Marktreife erreicht haben, soll die Infrastruktur stehen, um in kurzer Zeit möglichst viele Impfdosen verabreichen zu können.

Die bestehende Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Arztpraxen reicht dafür nicht aus. Deswegen hat das Land Schleswig-Holstein die Landkreise angewiesen, Impfzentren einzurichten.

Neben Bad Oldesloe sind auch in Reinbek und Großhansdorf solche Zentren vorgesehen, die in den nächsten Wochen mit medizinischem Equipment ausgestattet werden. Die Raumkonzepte stehen bereits.

In Bad Oldesloe laufen schon jetzt die Vorbereitungen – in der zentral gelegenen Jugendherberge am Exer.

“Dass der Kreis sich für die Jugendherberge entschieden hat, ist für uns eine Win-Win-Situation”, sagt Herbergsvater René Petzold. Die Jugendherberge lebt im Grunde von Jugendgruppen. Das Coronavirus macht solche Reisen jedoch derzeit unmöglich.

“Je schneller das alles vorbei ist, desto besser für uns. Daher unterstützen wir gern dabei und stellen unsere Jugendherberge für die Einrichtung eines Impfzentrums zur Verfügung”, sagt er. Zusätzlich werde dadurch der Verlust durch das Fernbleiben der Kundschaft etwas aufgefangen.

Weil ein Impfzentrum für die knapp 250.000 StormarnerInnen nicht reichen würde, werden weitere in Reinbek (Jürgen-Rickertsen-Haus) und Großhansdorf (ehemalige Gymnastikhalle, LungenClinic) eingerichtet.

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Bad Oldesloe

Corona in Stormarn: Vier Tote seit Anfang der Woche

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Bad Oldesloe – Die Todeszahlen in Zusammenhang mit Covid-19 steigen. Seit Anfang der Woche sind in Stormarn vier Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Am Mittwoch teilte das Gesundheitsamt den Tod eines Mannes aus der Altersgruppe über 80 mit. Am Dienstag starb ein über 50-Jähriger und ein weiterer Mann über 70. Am Montag ein Mann der Altersgruppe über 70 Jahre.

Damit liegt die Anzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 bei 52.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 151 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 61,7 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 1.671 (Stand: 25.11., 13:00 Uhr). Davon sind 1.332 Personen wieder genesen, 252 aktuell in Quarantäne, 35 in stationärer Behandlung.

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