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Bargteheide

Zu viele Nichtschwimmer: Kinderschutzbund besorgt über Entwicklung

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Treffen im Freibad Bargteheide
Foto: DKSB LV SH/hfr

Bargteheide – Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein (DKSB LV SH) war in Bargteheide Gastgeber für einen Stopp der Sommertour „Schwimmen lernen!“ der Vorsitzenden der Landtagsfraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, Eka von Kalben.

Seit Sommer 2014 weist der Kinderschutzbund nach eigener Aussage auf den Missstand hin, dass jeder zweite Viertklässler nur unzureichend schwimmen kann. Um vor Ort Abhilfe zu schaffen und Kindern das Schwimmen lernen zu ermöglichen, initiierte der DKSB LV SH auf Landesebene gemeinsam mit anderen Institutionen Spendenaktionen, die insgesamt rund 40.000 Euro für „Schleswig-Holstein lernt Schwimmen“ einbrachten und bis heute knapp 300 Kindern einen Schwimmkurs ermöglichten.

„Zusätzlich werden in einigen Orts- und Kreisverbänden des Kinderschutzbundes Schwimmkurse für benachteiligte Kinder oder Spendenaktionen für Schwimmbad-Freikarten organisiert“, so Ingo Loeding vom Kinderschutzbund Stormarn.

Das kann aber nichts an der betrüblichen Tatsache ändern, dass rund an einem Viertel der 394 Grundschulen im Land mit 101.200 Schüler/-innen der laut Lehrplan obligatorische Schwimmunterricht in der 4. Klasse nicht durchgeführt wird.

„Dabei kann es nicht bleiben! Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag 2017 for-muliert, dass sie das Ziel unterstützen, dass alle Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit schwimmen lernen. Bisher ist leider wenig passiert, damit wir diesem Ziel näherkommen“, mahnt Irene Johns, Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein.

Die Grüne Fraktionsvorsitzende Eka von Kalben: „Mit meiner diesjährigen Sommertour möchte ich ein besonderes Augenmerk auf das Thema Schwimmen in Schleswig-Holstein legen. Es kann doch nicht sein, dass mehr als die Hälfte der Kinder in Schleswig-Holstein nicht schwimmen können. Kommunen, Vereine und Schulen müssen bei ihren Angeboten für das Schwimmen lernen unterstützt werden. Gerade in einem Land, das so sehr von Wasser geprägt ist, ist es nicht hinnehmbar, wenn wir hierbei nicht gemeinsam weiterkommen. Saubere Gewässer und intakte Schwimmbäder sind deshalb ein Angebot, das Schleswig-Holstein für alle Menschen, die hier leben und Urlaub machen wollen, vorhalten soll.“

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Bargteheide

Angriff auf Demo in Bargteheide: Polizei sucht weiteren Beteiligten

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Bargteheide – Im Zusammenhang mit einer Demonstration am Montagabend, 24.01.2022, in Bargteheide gegen eine zeitgleich stattfindende Versammlung von Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen kam es zu Handgreiflichkeiten, bei denen zwei Personen leicht verletzt wurden.

Foto: Stormarnlive.de

“Gegen die beiden 51 und 38 Jahre alte Männer laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Störung einer Versammlung. Um die Auseinandersetzung zu beenden, hatte ein Polizeibeamter Pfefferspray eingesetzt”, teilt die Polizei mit.

Das Gesamtgeschehen ist in den laufenden Ermittlungen weiter zu klären.

In diesem Zusammenhang gibt es Hinweise auf einen weiteren beteiligten und noch unbekannten älteren Mann.

Daher sucht die Polizei Zeugen, die die Situation beobachtet haben und Angaben zum Geschehen und den Beteiligten machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Ahrensburg entgegen unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0.

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Bargteheide

Angriffe auf Gegendemo bei Corona-“Spaziergang” in Bargteheide

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Bargteheide In mehreren Orten in Stormarn haben sich Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen am Montagabend zu sogenannten „Spaziergängen“ getroffen. In Bargteheide wurden Gegendemonstrant*innen angegriffen. Zwei Personen sind dabei laut Polizei verletzt worden, es kam zu Festnahmen.

Großes Polizeiaufgebot in der Rathausstraße in Bargteheide

In der Rathausstraße hatten sich am Abend rund 100 Menschen versammelt, um gegen eine nicht angemeldete Demonstration von Corona-Kritikern zu demonstrieren. Dabei kam es zu den Übergriffen.

Um circa 18:30 Uhr lief ein älterer Herr an der Kundgebung vorbei und blieb vor einem der Transparente stehen. „Nach einem plötzlichen Wortgefecht schlug er völlig unerwartet einem unserer Demoteilnehmer*innen ins Gesicht. Wir waren entsetzt“, schildern Demoteilnehmer*innen die Situation Daraufhin hielten mehrere Personen aus der Kundgebung diesen Herren fest um Anzeige zu erstatten.

Er hörte wohl, dass die Polizei herbeigerufen wurde, so schlug er um sich und traf einige der Demonstrant*innen. Doch statt der Polizei kamen zunächst zwei weitere Personen in die Kundgebung gerannt. Anstatt an einer Deeskalation mitzuwirken, beleidigten diese lautstark und kamen umstehenden Demonstrant*innen bedrohlich nahe.

Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung ging einer der Männer in die Kundgebung, schubste andere Demoteilnehmer zur Seite und trat um sich.

Nach Geschubse kam es zu Faustschlägen von den beiden Männern auf Teilnehmer*innen unserer Kundgebung. Da die Polizei in diesem Moment immer noch nicht eingriff, mussten sich diese selbst verteidigen. Kurz darauf griff die Polizei ein und nutze Pfefferspray gegen einen der Angreifer.

Erst mit angeforderter Verstärkung konnten die aggressiven Angreifer festgenommen werden, die auch im Beisein der Polizei die Teilnehmer*innen der Gegendemonstration beschimpften.

Anschließend beruhigte sich die Lage. Die nicht angemeldete Demonstration der Corona-Kritiker wurde trotz Verstoß gegen das Versammlungsrecht nicht von der Polizei aufgelöst und zog friedlich durch die Rathausstraße.

Das Bündnis Solidarisches Bargteheide zeigte sich in einer Stellungnahme bestürzt über den Angriff auf die friedliche Gegendemonstration in Bargteheide: „Der Angriff hat uns erschreckt, ist aber leider nichts mehr Ungewöhnliches. Auch in anderen Städten wurden an diesem Tag Gegendemonstrationen und Presse angegriffen.“

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Polizei und Feuerwehr

Maskierter Mann überfällt Spielhalle in Bargteheide

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Bargteheide – Heute Morgen kam es in einer Spielhalle in Bargteheide in der Straße Am Redder zu einem Überfall, bei dem ein 36-jährige Angestellter unter Vorhalt eines unbekannten Gegenstandes zur Herausgabe des Bargeldes aufgefordert wurde.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Täter konnte mit dem Bargeld, einem niedrigen vierstelligen Betrag, unerkannt flüchten. Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen trat gegen 2.50 Uhr ein maskierter Täter an den Spielhallenangestellten heran und forderte mit Nachdruck die Herausgabe der Einnahmen.

Nach Erhalt des Bargeldes sperrte der Räuber den Mitarbeiter in einen Raum der Spielhalle ein und flüchtete in unbekannte Richtung.

Der Mitarbeiter konnte jedoch die Polizei alarmieren.

Der Täter konnte beschrieben werden als ca. 170 cm bis 175 cm groß, von kräftiger Statur. Zum Tatzeitpunkt war er bekleidet mit einer dunklen Jacke, einer schwarzen Mütze und einer schwarzen Maske. Zudem habe er mit Akzent gesprochen.

Zeugen, die heute Morgen den mutmaßlichen Täter, verdächtige Fahrzeuge oder das Tatgeschehen in der Straße Am Redder in Bargteheide beobachtet haben, werden gebeten sich mit den Beamten unter der Telefonnummer 04102/809-0 in Verbindung zu setzen.

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