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Bad Oldesloe

Bewerbermangel: Oldesloer Verwaltung stellt vermehrt eigene Azubis ein

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Bürgermeister Jörg Lembke (2.v.l.) mit Ausbildungsleter Stefan Teich und den Azubis Jonas Wagner, Helen Kaltwasser, Wencke Behrens und Anna-Lena Wriedt. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – In der Oldesloer Stadtverwaltung gibt es viele freie Stellen, die sich einfach nicht besetzten lassen. Es fehlt an geeigneten Bewerbern. Daher wird jetzt vermehrt auf Auszubildende gesetzt. Es gibt sogar eine Übernahme-Garantie.

Die Zeiten in denen Verwaltungen hunderte Bewerbungen auf eine Stelle bekamen, sind vorbei. Vor allem fehlt es an Arbeitskräften mit Verwaltungserfahrung, wie Bürgermeister Jörg Lembke sagt: “Die sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu bekommen und wir stellen vermehrt fest, dass sich die Verwaltungen gegenseitig die Leute abjagen.”

Jetzt bildet das Oldesloer Rathaus verstärkt eigene Fachkräfte aus. In diesem Jahr starteten vier junge Leute ihre Karriere in der Stadtverwaltung. Eine von ihnen ist Anna-Lena Wriedt. “Eine Ausbildung habe ich schon hinter mir und jetzt mache ich ein duales Studium”, sagt die 22-Jährige. Bachelor-Studium ist ein neues Angebot der Stadtverwaltung und soll vor allem Schulabgänger ansprechen. Das funktioniert: Es gab 124 Mitbewerber. Ähnlich ist es bei der klassischen Ausbildung. Hier kamen 111 Bewerber auf zwei Stellen. Den Vertrag bekamen Helen Kaltwasser (18) und Wencke Behrens (19). “Ich habe schon ein Praktikum in dem Bereich gemacht und das hat mir gefallen”, sagt Segebergerin. Nicht nur im Büro sucht Bad Oldesloe Fachkräfte. Jonas Wagner macht beim städtischen Bauhof eine Ausbildung zum Straßenwärter. Seine Interessen dürften ihn bei vielen Autofahrern auf Anhieb sympathisch machen: “Schlaglöcher ausbessern, das interessiert mich”, sagt der 17-Jährige.

Bürgermeister Lembke hatte sogar noch einen fünften Ausbildungsplatz ausgeschrieben. Doch der Gärtner-Azubi sprang im letzten Moment ab. Im nächsten Jahr gibt es daher mindestens fünf statt vier freie Ausbildungsstellen. Unter anderem in Teilzeit. Damit soll etwa alleinerziehenden Eltern eine bessere Chance geboten werden, in Arbeit zu kommen. Die Anforderungen sind hoch: “Sie müssen in weniger Zeit das Gleiche leisten, wie unsere anderen Azubis”, sagt Ausbildungsleiter Stefan Teich. Alle neuen Mitarbeiter werden dabei so gut es geht unterstützt. Auch das Arbeitsklima soll stimmen: “Wir wollen eine Bindung herstellen und die Auszubildenden sollen sich bei uns wohl fühlen”, sagt Teich. Wichtig ist dabei auch die berufliche Perspektive. Jeder Azubi wird für mindestens ein Jahr übernommen. In der Regel länger. Teich: “Wir bilden ja nicht für andere aus und einen freien Platz bei uns in der Verwaltung gibt es eigentlich immer.”

Um auch künftig ausreichend Azubi-Bewerbungen zu bekommen, ist die Stadt Bad Oldesloe auch bei Ausbildungsmessen in der Region präsent. Unter anderem bei der “BIZ bei Nach”, der Nachtschwärmer Job Tour und auf der Jobmesse an der Anne-Frank-Schule in Bargteheide.

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Bad Oldesloe

Zwei Tonnen Kupfer in Rethwisch gestohlen

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Rethwisch – In dem Zeitraum vom 21. bis 25. September wurden aus einer Lagerhalle in der Hauptstraße in Rethwisch zwei Tonnen Kupfer entwendet.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der oder die Täter haben sich vermutlich mit einem Fahrzeug dem Grundstück genähert und sind durch das unverschlossene Geländetor auf das Lagerhallengrundstück gelangt.

Anschließend verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zur Lagerhalle und entwendeten dort ca. zwei Tonnen Kupfer, welches aus alten Heizungsrohren und Rohrbögen bestand. Die Höhe des Stehlgutes beträgt ca. 7.400 Euro.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wem sind im Tatzeitraum in Rethwisch in der Hauptstraße und in der näheren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/501-0.

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Bad Oldesloe

Aus “Fack Ju Göhte” ins Oldesloer Klassenzimmer der TSS

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Foto: TSS Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Kreidetafeln wirken auf den ersten Blick eigentlich wie ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit, wird doch zumeist moderner Unterricht mindestens mit einem abwischbaren Whiteboard, besser noch digital, mit Beamer, Computer oder Smartboard erteilt.

Bei der altmodisch anmutenden Tafel, welche die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Theodor-Storm-Schule seit wenigen Tagen in ihrem Klassenraum vorfinden, handelt es sich allerdings wirklich um etwas Besonderes.

Nachdem die Elternvertreter der 6a, das Ehepaar Pia und Joachim Fahl, auf dem letzten Elternabend der Klasse feststellen mussten, dass sich im Klassenraum aktuell keine beschreibbare Tafel befindet und es nach Angaben der Klassenlehrkräfte wohl noch etwas dauern könnte, bis der TSS für besagten Klassenraum eine Tafel zur Verfügung gestellt werde, entschlossen die beiden Elternvertreter sich, zu handeln.

Eine kurze Internetrecherche später und Joachim Fahl sah sich auf dem Weg nach Hamburg Bergedorf, um bei einem Händler, der unter anderem Firmenevents ausstattet, eine Kreidetafel für kleines Geld zu kaufen und gleich auf dem geliehenen Anhänger nach Bad Oldesloe zu transportieren.

Als die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der 6a am nächsten Tag in die Schule kamen, trauten sie ihren Augen nicht. Die neue Tafel war nicht irgendeine, sondern die Originaltafel aus dem Spielfilm „Fuck Ju Göthe 3“, die für eine Pressekonferenz genutzt wurde. Mitsamt Filmlogo und Originalbeschriftung durften die Lernenden die Tafel bewundern. „Also, das ist ja jetzt wirklich mal richtig cool“, äußerte sich Schülerin Lilly Zörkler zur neuen Ausstattung.

Mittlerweile kann die Tafel jetzt auch zum Schreiben genutzt werden. Die Logos sind abgewischt und  es bleibt sicher noch etwas von der Aura, welche diese besondere Requisite umgibt.

Für Elternvertreter Fahl war die Beschaffung dieses besonderen Stücks übrigens eine Selbstverständlichkeit: ,,Als ich gehört habe, dass es keine Tafel gibt, wollte ich sofort handeln. Es sollte möglichst einfach und schnell gehen, damit die Kinder mit einer Tafel lernen können. Dass ich dabei so etwas Besonderes finde, ist natürlich umso toller.“

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Bad Oldesloe

Abgesagt: Kein kleiner Weihnachtsmarkt am Mühlrad

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Bad Oldesloe – Mit großem Bedauern hat der Verein Wir für Bad Oldesloe e.V. seinen beliebten und ehrenamtlich ausgerichteten Weihnachtsmarkt abgesagt.

So gemütlich und voll kann es erst wieder 2021 werden. Foto: Volker Bielfeld

„Bis September hatten wir uns Zeit gegeben, um final über die Durchführung zu entscheiden. Nun fiel die Entscheidung gegen die Ausrichtung aus“, berichtet Günter Knubbe, Vorstand im Wir Verein, und Projektleiter für den kleinen Weihnachtsmarkt. 

„Die Lage mit COVID19 wird auch im Dezember nicht wesentlich anders sein als aktuell. Die Regeln, die zur Zeit vorgegeben sind, lassen auf der Fläche am Mühlrad keinen Markt zu, der sich ja gerade durch Nähe zueinander auszeichnet“. 

Yannic Reimann, der sich im Team um die Standbetreiber kümmert, erläutert: „Für die Betreiber der Stände wäre es unmöglich, auch nur ihre Kosten einzuspielen, das Ganze ist nicht darstellbar. Wahrscheinlich würde der Markt nur mit höchstens 30 Personen auf dem Platz genehmigt werden, so macht das keinen Sinn.“

Der Verein dankt allen Mitwirkenden, speziell der Stadt und den Sponsoren des Weihnachtsmarktes am Mühlrad und hofft sehr in 2021 kurz vor Weihnachten wieder den beliebten Treff für Familien und Freunde mit viel Musik und Spaß zu veranstalten.

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