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Hamburg

Hamburg: Ehemaliger Entwicklungshelfer wollte Elfenbein verkaufen

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Foto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

Hamburg –  Ein ehemalige Entwicklungshelfer wollte im Internet Elfenbeinprodukte verkaufen, die sich offenbar vor einigen Jahrzehnten im Rahmen seiner Tätigkeiten bei ihm ansammelten.

“Diverse Serviettenringe, Armreifen und Netsuke-Figuren aus dem “Bein der Elfen” sollten über verschiedenste Internet-Plattformen veräußert werden”, so Pressesprecher Oliver Bachmann. “Sofern die erforderlichen Papiere vorliegen, spricht nichts gegen den Handel. Jedoch werden solche Aktivitäten auch durch geschultes Personal beim Zoll beobachtet” führt er weiter aus.

Foto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

“Denn für das Anbieten und den Verkauf streng geschützter Tiere und Pflanzen innerhalb der Europäischen Union ist eine Vermarktungsbescheinigung – in diesem Fall vom zuständigen Amt für Natur und Umweltschutz der Hansestadt Hamburg – vorgeschrieben.”

Durch weitergehende Recherchen des Zollfahndungsamts Hamburg konnte ein ehemaliger Entwicklungshelfer in Hamburg als Anbieter ermittelt werden. Während einer gerichtlich angeordneten Durchsuchung der Wohnräume des nunmehr 80-jährigen Mannes fanden die Zollbeamten die Elfenbeingegenstände sowie diverse weitere geschützte Gegenstände.

Die erforderlichen CITES- oder Verkaufsbescheinigungen konnten nicht vorgelegt werden, sodass zunächst insgesamt 132 Gegenstände beschlagnahmt wurden.

Der Mann gab an, die Gegenstände während seiner langjährigen Tätigkeiten in verschiedenen afrikanischen Ländern erworben zu haben. Des Weiteren habe er in den 60er Jahren eine Reise nach Hongkong gemacht.

Da letztlich nicht alle Gegenstände zum Verkauf angeboten wurden und darüber hinaus die Einfuhren nicht mehr nachgewiesen werden konnten bzw. sie waren zur damaligen Zeit noch nicht verboten, konzentrierte sich das Verfahren auf 28 Fälle mit 78 Gegenständen.

Das Verfahren wurde nun im März dieses Jahres gegen Zahlung von 1.500 Euro nach § 153 a Strafprozessordnung eingestellt. Die Gegenstände sollen größtenteils als Anschauungs- und Schulungsmaterial überlassen werden. Der Rest wird unter Aufsicht des Hauptzollamts Hamburg-Stadt vernichtet.

“Der Handel mit Elfenbein ebbt leider nicht ab”, erklärt Bachmann. “Waren, die Verboten und Beschränkungen unterliegen, werden immer wieder angeboten. Die einfachen Verfahrensabläufe im Internet lassen die Handelnden immer wieder glauben, es sei erlaubt.”

Zusatzinformation: Netsuke sind kleine Anhänger, die in Japan als Gegengewicht zu einem kleinen Aufbewahrungsbeutel an den Kimono befestigt wurden und später als Statussymbol betrachtet wurden. Heute stellen sie begehrte Sammlerobjekte dar, die größtenteils über das Internet gehandelt werden.

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Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

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Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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