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Bad Oldesloe

JuZe Bad Oldesloe: Ferienpassprogramm ist ein voller Erfolg

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Foto: Juze Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Das Sommerferienpassprogramm in der Bad Oldesloer Jugendfreizeitstätte ist in vollem Gange und es ist ein voller Erfolg. Die meisten Veranstaltungen sind ausgebucht, einige wurden sogar mehrfach angeboten, wie zum Beispiel das Bernsteinschleifen und Armbrustpistole. Aufgrund der starken Hitze, mussten zwei Ausflüge (Bouldern und Fantasywelt Goblinstadt) allerdings bereits in die Herbstferien verlegt werden.

Ein kurzer Rückblick auf das was in den Ferien schon so über die Bühne ging:

Lightpainting
Foto: Juze Bad Oldesloe/hfr

Beim „Fotoworkshop für Mädchen“ konnten die Teilnehmerinnen ihre Kamera besser kennenlernen und verrückte Fotoideen, wie zum Beispiel Lightpainting (langzeitbelichtete Fotos im Dunkeln), ausprobieren.

Im Rahmen der Veranstaltung „Kleine Kuchen“ wurden Spiegeleierkuchen aus Aprikosen und Quarkcreme, eine Frischkäsetorte, Apfelschnecken mit selbstgemachtem Apfelkompott und Mini-Muffins im Eisbecher hergestellt.

Beim „Wikingertag“ konnten die Kinder in eine originalgetreue Wikingerkluft mit Kettenhemd, Helm und Schutzschild schlüpfen. Es wurden Laternen gebaut und am offenen Feuer Thors Hammer aus Zinn gegossen.

An einem Abend ging es zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg. Dieses Jahr wurde das Stück „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ gespielt. Direkt an der Bühne, in derd Reihe hatten die Kinder beste Sicht auf Winnetou und den Adler, der majestätisch über die Köpfe der 7500 Besucher schwebte. Das Feuerwerk musste leider aufgrund der erhöhten Brandgefahr ausfallen.

Viele weitere Aktionen, wie z.B. ein Nachmittag zum Thema „Monster“, eine Kanutour auf der Trave, ein Ausflug nach Sierksdorf in den Hansapark oder eine Schoko-Rallye mit anschließendem Schokotest werden auch nächstes Jahr wieder im Ferienpass dabei sein.

Und das kommt noch:

Es gibt noch wenige Restplätze für zwei Veranstaltungen für Mädchen ab 10 Jahre in der letzten Ferienwoche. Am 16.8. findet „Girlsaction“ in der Juze statt. Es wird Duschgel hergestellt, Stockbrot am Feuer gebrutzelt, ein Parcours durchlaufen und ein schönes oder verrücktes Foto gemacht. Außerdem kann man Schleimi herstellen und mit nach Hause nehmen. Natürlich kann alles getestet werden, was es in der Juze sonst noch gibt. Die Veranstaltung läuft von 14-18 Uhr und kostet 5 €.

Bei der „Filmnacht Walt Disney mit Buffet“, werden zwei Filme aus dem Hause Disney geschaut. Zwischen den beiden Filmen wird ein leckeres kaltes Buffet gefuttert, das am Anfang des Abends zusammen vorbereitet wird. Die Aktion kostet 3 €, beginnt um 17.30 Uhr und endet um 23 Uhr.

Anmeldungen und weitere Infos gibt es direkt in der Jugendfreizeitstätte, Am Bürgerpark 2, 23843 Bad Oldesloe und unter der Telefonnummer 04531-504-350.

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Bad Oldesloe

500 Euro Belohnung für Täterhinweise: Vandalismus beim Oldesloer Autohaus Schröder

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Foto: Privat/hfr

Bad Oldesloe – Vandalismus beim Autohaus Schröder in der Hamburg Straße in Bad Oldesloe. Inhaber Tim Schröder ist fassungslos.

„In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bei uns auf dem Hof ein Neuwagen durch Fusstritte beschädigt. Dieser stand direkt an der Straße. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 2000,- Euro
Außerdem wurde unsere Mülltonne umgeworfen“, erklärt Schröder.

Er will die Tat nicht so hinnehmen. „Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen würde ich 500 Euro Belohnung zahlen, oder auch nach einem anonymen Hinweis spenden“

Homepage des Oldesloer Autohaus Schröder

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Bad Oldesloe

Oldesloer Heimatmuseum zeigt die vergessenen Urzeit-Schätze von Ahrensburg

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Andreas Ahne und Petra-Maria Schark vom Oldesloer Heimatmuseum mit Präparator Hans-Jürgen Lierl

Bad Oldesloe – In Fachkreisen ist die von Richard Wenck in Ahrensburg ausgegrabene und zusammengetragene Sammlung versteinerter Urzeitwesen lange bekannt und gefeiert.

Eine Sonderausstellung des Oldesloer Heimatmuseums befasst sich jetzt mit dem Lebenswerk des Unternehmers, der vor allem für sein Hobby lebte: Fossilien.

Während sich über den Ahrensburger Prähistoriker Alfred Rust einiges an Literatur finden lässt, ist der Name Richard Wenck nur wenigen ein Begriff.

„Die Funde von Wenck sind spektakulär“

Zu unrecht, wie Hans-Jürgen Lierl findet. Als Geowissenschaftlicher Präparator und rechte Hand des Hamburger Paläontologen Prof. Dr. Urich Lehmann beschäftigte er sich auch mit Wencks Erbe. „In der Wissenschaft ist Ahrensburg ein Begriff und das nicht nur wegen Alfred Rust“, sagt Hans-Jürgen Lierl. Die Funde von Reinhard Wenck seien ähnlich spektakulär, wie die des Archäologen.

„Ich finde es sehr schade, dass Ahrensburg kein Museum hat, in dem die Sammlungen von Rust und Wenck gezeigt werden“, sagt der Wissenschaftler, der in dieser Woche die Ausstellung im Oldesloer Heimatmuseum vorbereitet hat. Jahrzehnte waren die aus Stormarn und Herzogtum-Lauenburg stammenden, versteinerten Tintenfischgehäuse („Ammoniten“) und Saurierknochen hier eingelagert.

Nur hin und wieder wurden kleine Teile der Sammlung öffentlich ausgestellt. Gesammelt hatte Richard Wenck die Fossilien in Kiesgruben, unter anderem im Forst Hagen.

Manchmal war der Speditionskaufmann sogar mit Alfred Rust (links auf dem Foto) selbst auf Grabungen, wie dieses Foto belegt.

Während der sein Augenmerk auf Pfeilspitzen und andere prähistorische Zeitzeugen legte, sammelte Wenck eine enorme Menge an versteinerten Urzeittieren an. Mehrere tausend Artefakte soll die Sammlung insgesamt umfassen. Zu viel, um alles auszustellen.

„Es ist ein Querschnitt, die spektakulärsten Funde, die wir hier zeigen wollen“, sagt Lierl, der Wenck in seiner Schulzeit kennenlernte und der ihm beibrachte, wie sich die Fossilien von eiszeitlichem Schutt unterscheiden lassen.

Museumsmitarbeiter Andreas Ahne bereitet die Ausstellung vor

200 Einzelstücke werden im Oldesloer Heimatmuseum ausgestellt sein. „Oben stehen noch 20 weitere Kisten“, sagt Museumsleiterin Petra-Maria Schark. Es sei ein glücklicher Umstand gewesen, dass das Heimatmuseum einen Teil der Geschiebesammlung im Jahr 1985 habe erwerben können. „Ein kleiner Teil davon wurde in den 80ern und später nochmal 2008 gezeigt“, sagt Schark. Doch mittlerweile sei die Sammlung dank Hans-Jürgen Lierl katalogisiert und Epochen zugeordnet.

Die Ausstellung „Lebensspuren im Stein – Urzeitschätze der Sammlung Wenck“ ist ab sofort bis zum 19. Oktober im Heimatmuseum zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

BiZ informiert über Teilzeitausbildung: Keine halbe Sache

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Foto: Agentur für Arbeit

Bad Oldesloe – Vom 27. bis zum 29. Mai bieten Sylvia Freund, Sonja Redmann und Irene Schumann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und den Jobcentern Stormarn und Herzogtum Lauenburg, eine Hotline zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ an. Sie sind an den drei Tagen jeweils von 8 bis 13:00 Uhr unter den Telefon-Nummern 0 45 31 / 167 208 und 0 45 31 / 167 209 erreichbar und gehen auf alle Fragen ein.

Informieren können sich alle, die trotz Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger gern eine Ausbildung beginnen würden, diese aber nicht in der üblichen Vollzeitausbildung absolvieren können. Genauso beraten die drei Fachfrauen auch Unternehmen, die ausbilden oder ausbilden möchten, aber noch keine Erfahrung mit einer Ausbildung in Teilzeit haben. Sie erklären, wie die Ausbildung abläuft, wie die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert werden kann, ob sich die Ausbildungsdauer dadurch verlängert oder nicht und was sonst noch beachtet werden muss.

„Obwohl seit 14 Jahren die gesetzliche Möglichkeit einer Ausbildung in reduzierter wöchentlicher Ausbildungszeit besteht, wird dies nur in einem geringen Umfang genutzt“, erklären Freund, Redmann und Schumann. 2005 wurde die Ausbildung in Teilzeit im Berufsbildungsgesetz verankert. „In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2017 insgesamt 20.103 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon aber nur 144 für eine Teilzeitberufsausbildung. Das ist ein Anteil von 0,7 Prozent. Dabei können alle profitieren: denen, die Betreuungsaufgaben haben, bietet sich die Chance auf einen Berufsabschluss und Unternehmen sprechen vor dem Hintergrund rückläufiger Zahlen an Ausbildungsbewerbern neue Potentiale an, wenn sie sich auch für eine Ausbildung in Teilzeit öffnen. Und: es wird nur die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert, fachlich und inhaltlich werden keine halben Sachen gemacht“, so die Fachfrauen. 

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