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Bad Oldesloe

Geschlossene Kultkneipe “Zur Mühle” soll Szene-Bar werden

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Alessio Zagari will die Gaststätte “Zur Mühle” wiederbeleben. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Die Kneipen lassen sich in Bad Oldesloe mittlerweile an einer Hand abzählen. Doch in ein paar Monaten soll eine neue Bar eröffnen: Die alteingesessene und lange geschlossene Gaststätte “Zur Mühle” wird italienisch.

“Wir haben das Gebäude gekauft und bauen alles um”, sagt Alessio Zagari, der mit einem Geschäftspartner schon das “Laurent” am Marktplatz auf Erfolgskurs brachte. Jetzt hat sich der Italiener ein weiteres Etablissement in Bad Oldesloe vorgenommen: “Es gibt hier wenig Möglichkeiten, um mit Freunden abends mal was trinken zu gehen”, sagt der Geschäftsmann. Das wolle er jetzt ändern.

Viele Oldesloer Kneipen mussten schließen

In der Kreisstadt sieht er viel Potenzial, das bislang nicht genutzt wird. Lange suchte Zagari nach einer Immobilie, die sich für eine Bar eignet. Die vorige Besitzerin habe ihn darum gebeten, einzusteigen und das Gebäude zu kaufen. Zagari: “Sie hatte Sorge, das es von Investoren gekauft wird, die das Haus abreißen und dort stattdessen Wohnungen bauen.”

Im vergangenen Jahrzehnt haben in Bad Oldesloe zahlreiche Bars und Kneipen geschlossen: Übrig geblieben ist das Old Esloe in der Hamburger Straße und eben die Gaststätte “Zur Mühle”. Zuletzt geführt von dem Schauspieler Sven W. Pehla. Doch das Geschäft lohnte sich nicht mehr. Es hätte viel investiert werden müssen. Seit den 60er Jahren wurde die Kneipe nicht mehr renoviert.

“Zur Mühle” bekommt neue Einrichtung

Das übernehmen jetzt die Laurent-Betreiber. Die komplette Einrichtung ist bereits raus gerissen worden. Hinter dem Deckenputz kommt Strohdämmung zum Vorschein, im Innenhof türmt sich der Schutt. Die Wände sind kahl, bis auf die historischen Oldesloe-Gemälde an der Wand. Die – so Zagaris Überlegung – sollen für einen guten Zweck versteigern werden.

Den Namen “Zur Mühle” will Alessio Zagari beibehalten. Sein Konzept: Eine Mischung aus klassischer Kneipe und moderner Bar. Auf der Karte stehen dann Bier, Wein, Cocktails und kleine Snacks. Vielleicht, das steht noch nicht fest, gibt es auch warme Küche. Hochwertige Burger etwa. Vorstellbar sei auch Livemusik mit Piano. Eröffnen soll die Bar in drei bis vier Monaten.

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Bad Oldesloe

Feuer in Oldesloer Fabrikgebäude: Polizei geht von Brandstiftung aus!

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Bad Oldesloe – Nach dem Feuer in dem leerstehenden Fabrikgelände in Bad Oldesloe am vergangenen Wochenende hat die Polizei Hinweise darauf, dass das Feuer gelegt wurde.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Fabrikgebäude, das inzwischen u.a. als Lager für Heuballen genutzt wurde. Das Haus brannte auf allen Etagen und wurde schwer beschädigt. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus“, so ein Polizeisprecher.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. Der Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen übernommen und sucht jetzt nach Zeugen: Wer kann Angaben zur Brandursache machen? Wer hat verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Feuer gemacht?

Hinweise an die Kriminalinspektion Bad Oldesloe 04531/501-0

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Großfeuer in der Kampstraße sorgt für stundenlangen Einsatz

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Feuerwehren im Einsatz in der Kampstraße Foto: SL

Bad Oldesloe – Aus noch unbekannter Ursache ist es in der Nacht auf Sonnabend, 11. Juli, zu einem Großbrand in der Oldesloer Kampstraße gekommen. Gegen Mitternacht wurden die Rettungskräfte alarmiert.

Der Feuerschein und Rauch waren weit über der Kreisstadt über der Kampstraße und dem Neubaugebiet “Claudiussee” zu erkennen. Insgesamt rückten 135 Feuerwehrleute aus den Oldesloer Wehren Stadt Bad Oldesloe, Seefeld, Poggensee und Rethwischfeld, sowie aus Pölitz, Rethwisch, Meddewade, Reinfeld und sogar die Drehleiter aus Großhansdorf als Unterstützung an.

Einsatzkräfte vor Ort Foto: SL

Auf dem Gelände, auf dem auch das ehemalige Asylbewerberheim steht, das aktuell hauptsächlich von einer Abbruchfirma genutzt wird, stehen die meisten Gebäude leer. Einige werden noch für Lagerzwecke genutzt.

Die Drehleiter der FF Großhansdorf kam auch zum Einsatz. Foto: SL

Es bestand also keine Gefahr für mögliche Bewohner. Anwohner wurden über die Nina-Warnapp gewarnt Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten, weil es zu einer zeitweise starken Rauchentwicklung rund um die Einsatzstelle kam.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Foto: SL

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Einsatzkräfte wurden vom ASB versorgt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

Die Kripo übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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