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Herzogtum-Lauenburg

Tödlicher Unfall: 18-Jähriger fährt in Fahrschulwagen und stirbt

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Rettungswagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lauenburg – Schrecklicher Unfall in Lauenburg: Ein 18-Jähriger ist in seinem VW Polo verbrannt, nachdem er in den Gegenverkehr geriet und mit einem Fahrschulauto kollidierte.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag gegen 17.10 Uhr auf der Landstraße zwischen Lauenburg und Basedow. 

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der 18-jährige auf gerader Strecke nach links in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden VW Tiguan zusammen.

Fahrer des Tiguan war ein 17-jähriger Fahrschüler aus Lauenburg mit seinem 79-jährigen Fahrlehrer. “Der Fahrschüler versuchte noch auf den Grünstreifen auszuweichen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern”, sagt ein Polizeisprecher. 

Hinter dem Fahrschulwagen fuhr eine 25-Jährige aus der Umgebung von Büchen mit einem Ford Fiesta. Die Frau konnte auch nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Tiguan auf.

Eingeklemmt: Ersthelfer konnten 18-Jährigen nicht befreien

Der Fahrer des Polo war in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Im Motorraum des VW Polo brach ein Feuer aus, so dass die Ersthelfer nicht in der Lage waren den Fahrer aus dem Fahrzeug zu befreien.

Das Fahrzeug brannte komplett aus. Der Fahrer verstarb an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Sachverständiger hinzugezogen.

An allen Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 30.000 Euro.

 

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Herzogtum-Lauenburg

Schmuck gestohlen: Bande beklaut Senioren in Aumühle

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Aumühle – Vier Männer haben in Aumühle ein Ehepaar (88, 83) bestohlen. Sie wendeten dabei einen Trick an.

Als die vier Männer am 4. Dezember zwischen 16 und 16.30 Uhr anboten, das Laub vor dem Haus des Ehepaars gegen Bezahlung aufzufegen, ahnten die späteren Opfer noch nichts böses.

Das Ehepaar stimmte zu, man einigte sich auf einen kleinen Obolus für die Arbeiten und die Männer fingen an, das Laub zusammenzufegen. Kurze Zeit später baten alle vier Männer einzeln darum im Haus der Geschädigten auf Toilette gehen zu dürfen. Zeitweise waren alle vier Männer zeitgleich im Haus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Ehepaar offensichtlich bewusst von ein oder zwei Männern abgelenkt, während die anderen das Haus nach Wertgegenständen durchsuchten. Mit dem Vorwand, das Auto holen zu wollen, verließen die Männer dann abrupt das Haus und kehrten auch nicht wieder zurück. Am Abend stellten die Geschädigten dann fest, dass eine Schmuckschatulle aus ihrem Schlafzimmer entwendet worden war. In der Schatulle befanden sich einige Schmuckstücke. Der Wert des Stehlgutes steht noch nicht fest.

Die Männer werden wie folgt beschrieben:

Person 1: Etwa 22 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, kräftige Statur, dickere rötliche Wangen, schwarze Haare, bekleidet mit schwarzem Sweat-Shirt und einem Cap

Person 2: Etwa 22 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, dicke schwarze Haare bis zu den Schultern, bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem Cap

Person 3: Etwa 28 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, trug ein Cap

Person 4: Etwa 20 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß, jungenhaftes Gesicht, trug einen grauen Pullover

Nach Wahrnehmung der Geschädigten hatten die Personen 1-3 harte Gesichtszüge und wirkten “uniformiert” (trugen die gleiche Jacke und ein Cap)

Die Männer waren mit einen orangefarbenen Transporter (ähnlich einem Kommunalfahrzeug) unterwegs. Das Fahrzeug war eine Zeit lang in der Straße Auf der Koppel, vor der Hausnummer 47, am Fahrbahnrand abgestellt.

Zeugen gesucht: Wer kann näher Angaben (Kennzeichen, Fahrzeugtyp) zu dem orangefarbenen Transporter oder den vier Männern machen?

Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Aumühle unter der Tel.- Nr. 04104 / 969388 oder der Polizei Reinbek unter der Tel.-Nr. 040 / 727707-0.

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Polizei und Feuerwehr

Ratzeburger See: Geborgene Leiche identifiziert

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ratzeburg – Traurige Gewissheit am Ratzeburger See. Am 17.11. wurde an der Badestelle in Utecht, am Ratzeburger See, eine Leiche gefunden. Sie wurde anschließend in die Rechsmedizin transportiert. 

Das Untersuchungsergebnis liegt nun vor. Bei dem Leichnam handelt es sich um den, seit dem 03.10.2018 vermissten, 75-jährigen Segler. 

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Herzogtum-Lauenburg

Geesthacht erhält einmaliges Zentrum zur Wiederansiedlung des Störs

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Europäischer Stör. Foto: flickr.com/CC BY 2.0

Geesthacht – Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei erhält 6,9 Millionen Euro vom Bund für den Aufbau eines Zentrums für die wissenschaftliche Begleitung der Wiedereinbürgerung des Störs in Geesthacht.

Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf meine Initiative hin heute in seiner Bereinigungssitzung mit dem Bundeshaushalt 2019 beschlossen.

Damit wird ein wichtiger und letzter Schritt zur Wiederansiedlung des europäischen Störs in Deutschland und Mitteleuropa gemacht. In Deutschland gilt der Stör seit 40 Jahren als ausgestorben.

“Die Anlage für die Elterntierhaltung und Aufzuchtstation soll ihren Platz auf der Elbinsel Geesthacht finden, direkt neben Europas größter Fischaufstiegsanlage. Ein idealer Standort, um die rückkehrenden Störe sicher zu fangen und auf kurzem Weg in das geplante Störzentrum zu verbringen”, sagt der Bundestagsabegeordnete Norbert Brackmann (CDU).

Dort sollen die Störe zur Erweiterung des Elterntierbestandes Ablaichen und anschließend wieder in die Elbe ausgesetzt werden. In der Anlage auf der Elbinsel soll zukünftig die zentrale Elterntierhaltung und Aufzucht als Teil einer Außenstelle des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin angesiedelt werden, wo die Tiere bisher ihren Platz hatten. Und wo die Arbeiten zur Wiederansiedlung des europäischen Störs vor 22 Jahren begannen. Die Kapazitäten dort sind mit derzeit 430 Tieren zwischen 22 und 4 Jahren überlastet und ein weiterer Ausbau vor Ort ist nicht möglich

Das Leibniz-Institut hat in den letzten Jahren durch seine Elterntierhaltung und sein Aufzuchtprogramm mehr als 20.000 Störe in der Elbe aussetzen können. Mit dem Störzentrum in Geesthacht sollen es künftig bis zu 200.000 Störe pro Jahr werden, die in die Elbe und damit in die Nordsee entlassen werden. Hier soll auch die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens lokalisiert werden, mit der der Erfolg der Maßnahmen gesichert werden soll.

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