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Bad Oldesloe

Minister Heiner Garg besuchte die “Helfenden Hände” von Bad Oldesloe

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Hans-Werner Tiedemann, Ulrich Langenberg, Cornelia Ould Khessal und Minister Heiner Garg. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Sozial- und Gesundheitsminister Heiner Garg besuchte während seiner “Sommertour” durch Schleswig-Holstein das Oldesloer Alltagshilfeprojekt “Helfende Hände”. Ehrenamtler unterstützen Senioren und Behinderte bei der Erledigung von Einkäufen, bei der Gartenarbeit und in der Freizeitgestaltung.

Diese besondere Form der Nachbarschaftshilfe steht dabei nicht im Wettbewerb zu Firmen oder Werkstätten. “Die große Bereitschaft zur Hilfe und Unterstützung im nachbarschaftlichen Umfeld ist ein unschätzbarer Wert für unser Gemeinwesen und stärkt das Miteinander”, sagte Minister Heiner Garg.

Bei der Gelegenheit kritisierte der FDP-Politiker die Überlegungen zur Wiedereinführung der Wehrpflicht und des Ersatzdienstes: “Das Land braucht freiwilliges Ehrenamt und keine Zwangsverpflichtung.”

Seniortrainer helfen in ihrer Freizeit anderen Menschen

Das Projekt „Helfende Hände“ wurde von Seniortrainern aus Bad Oldesloe ins Leben gerufen, die nach dem Ende ihrer Erwerbsphase neue Aufgaben für die Allgemeinheit übernehmen wollten. Und das völlig selbst- und kostenlos:

“Wenn es etwas zu tun gibt und wir helfen können, dann machen wir das”, sagte Ulrich Langenberg, der gemeinsam mit Hans-Werner Tiedemann die durch Krankheit beeinträchtigte Oldesloerin Cornelia Ould Khessal für ein paar Stunden in der Woche betreut. “Erst habe ich etwas gezögert aber mittlerweile nehme ich die Hilfe gerne an”, sagte sie.
In Schleswig-Holstein sind derzeit rund 160 Seniortrainer in unterschiedlichen Rollen aktiv, 20 davon in Bad Oldesloe. Das Projekt “Helfende Hände gibt es seit September 2017.

 

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Bad Oldesloe

DRK Stormarn ruft auf: Schutzmasken nähen gegen den Lieferengpass!

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Bad Oldesloe – Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken werden derzeit in großen Mengen in Kliniken, Corona-Testzentren und in Arztpraxen benötigt. Leider kommt es für Pflegeeinrichtungen vielerorts zu Lieferengpässen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Stormarn fragt deshalb: Wer näht ehrenamtlich Mund-Nasen Masken?

Das DRK Stormarn benötigt für die Pflegenden in seinen vier Pflegediensten und einem Pflegeheim dringend entsprechende Masken.

Sie sollen in den DRK Pflegeeinrichtungen in Großhansdorf, Trittau, Glinde, Bargteheide, Reinfeld und Bad Oldesloe ausgegeben werden.

Eventuelle Überbestände wird das DRK Stormarn an andere Einrichtungen weitergeben.

Auch wenn selbstgenähte Mund-Nasen Maske nicht dem Standard der zertifizierten Masken entspricht, ist er dennoch sehr sinnvoll, denn die Menge an infektiösen Tröpfchen, die durch Sprechen oder Husten durch die Luft geschleudert werden, kann so zumindest reduziert werden.

Die Mund-Nasen Maske wird primär zum Schutz der Pflegebedürftigen getragen. Selbst genähter Mund-Nasen Masken sind zwar keine perfekte Lösung, aber immerhin eine gute.

Abgabestellen unter www.drk-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Aus dem Tauschhaus wird in Coronazeiten ein “Gabenhaus”

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Das Tauschhaus in Bad Oldesloe wird übergangsweise zum “Gabenhaus”. Foto: SL

Bad Oldesloe Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige haben es in Coronazeiten auch noch schwerer als sonst. In den leeren Städten werden die Spenden knapper. Begegnungen fallen durch die Kontaktbeschränkungen spärlicher aus.

In der Facebookgruppe “Oldesloe hilft sich” kam daher die Idee auf eine Art Gabenzaun einzurichten, wie es ihn bereits in anderen Städten gibt. Dort können Menschen abgepackte Pakete für Obdachlos oder besonders finanziell Bedürftige anhängen, die sich diese “Gaben” dann abholen.

In der Diskussion kam dann die Idee auf, dass man doch dafür das kleine “Tauschhaus” in der Mühlenstraße nutzen könnte, das die Oldesloerin Karin Hoffmann einst initiiert und aktuell auch betreut hatte.

Das Haus selbst schenkte sie der Stadt, die Pflege übernahm sie immer noch. Hoffmann erklärte sich bereit, das Haus für Gaben zur Verfügung zu stellen, wenn sich ein Team fände, dass es pflegt.

Dieses besteht nun aktuell aus Sophie Sommerfeld und Florian Kautter, die sich bereiterklärt haben, ein Auge darauf zu haben, dass das alles funktioniert. In der Gruppe haben sich bereits weitere Helfende gemeldet.

Ab heute Abend, 28. März, soll das “Gabenhaus” geöffnet sein. Foto: SL

Die Aktion ist mit dem Ordnungsamt abgestimmt worden. Abgelegt werden dürfen abgepackt Lebensmittel die nicht in der Küche zubereitet werden müssen, Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und andere Dinge, die Obdachlosen und Menschen in Not helfen können.

Die Gegenstände sollen in Tüten verpackt werden, an diesen soll ein Zettel befestigt sein, der den Inhalt beschreibt. Das Haus dient explizit nicht, um dort jetzt Dinge abzulegen, die man nicht mehr braucht. Es fungiert aktuell auch nicht als Tauschhaus.

“Es geht darum Notstände zu lindern, nicht seinen Müll aus dem Haushalt loszuwerden”, betont Sommerfeld.

Das “Gabenhaus” wird am Sonnabendabend, 28. März, soweit hergestellt sein, dass das Einstellen von “Gaben” möglich ist. Es soll dann täglich kontrolliert werden.

Die Organisatoren hoffen auf die Mitbürger und haben Vertrauen, dass nur wirklich Bedürftige sich dann auch Gaben entnehmen werden. Dieses Vertrauen sei natürlich wichtig, damit das Projekt funktioniere.

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Bad Oldesloe

Schutzausrüstung wird knapp: Stormarn ruft Unternehmen zu Spenden auf

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Bad Oldesloe – Weil durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie auch hier bald die Schutzausrüstungen knapp werden könnten, bittet der Kreis Stormarn Unternehmen aus der Region um Hilfe.

Symbolfoto: Soni´s/Shutterstock

Die Stormarner Krankenhäuser bereiten sich zurzeit auf die Versorgung vieler Covid-19-Kranker vor.

“Die nötige Schutzausstattung ist derzeit überall ein Engpass, die Bundesländer, der Bund und die EU bemühen sich intensiv, Schutzausrüstung in ausreichendem Umfang zu besorgen und bereitzustellen. Auch der Kreis Stormarn kauft verfügbare Ausrüstungen”, schreibt der Kreis Stormarn in dem Aufruf an örtliche Unternehmen.

Um dem Engpass an Schutzkleidung entgegenzuwirken, wird darum gebeten, dass Stormarner Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese dem Kreis zur Verfügung stellen können, sich zur Unterstützung an den Kreis Stormarn zu wenden.

Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten können, wenden sich bitte per Mail an: s4-versorgung@kreis-stormarn.de .

Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

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