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Kultur

Kinderatelier: Kreative Werkstatt für Nachwuchskünstler

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„Kreatives Austoben“ in den Ausstellungsräumen der Galerie in der Wassermühle Trittau.
Foto: Kulturstiftung Sparkasse Holstein/hfr

Trittau –  Wie führt man junge Menschen an Kunst heran?  „Die Kunst in unseren Ausstellungen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, sagt Dr. Katharina Schlüter, Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Daher bietet die Stiftung zu den Kunstausstellungen in der Galerie im Marstall Ahrensburg und in der Galerie in der Wassermühle Trittau jeweils einen Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren an.

Die Kunstvermittlerinnen vom Atelier Mamülei entdecken gemeinsam mit den Kindern die Ausstellungen und regen damit deren Fantasie an. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch können sich die Kinder selbst kreativ austoben, verschiedene Materialien und Techniken erlernen und anwenden und ihr eigenes Kunstwerk für zu Hause schaffen.

Jeweils der zweite Termin der in Ahrensburg stattfindenden Workshops wird in den Räumlichkeiten des Atelier Mamülei ausgerichtet. Die Zeit in den Atelierräumen ist neben den Besuchen in den Ausstellungen ein wichtiger Bestandteil, denn hier können die Mädchen und Jungen mit anderen Materialien und Techniken als in den Galerieräumen arbeiten.

„Die kleinen Ausflüge in die Kunstausstellungen sind für die Kinder sehr wertvoll“, sagt Maria Müller-Leinweber, Leiterin des Ateliers. Sie hat das Atelier Mamülei 2011 als Haus für Kunst und Kreativität, in dem viele verschiedene Kurse angeboten werden, gegründet.

Die Kursleiterinnen sind durch ihre künstlerischen Ausbildungen, ihre pädagogische Erfahrung und vor allem ihren Enthusiasmus ein unverzichtbarer Teil des Stormarner Kinderateliers, das von der Sparkassen-Stiftung Stormarn finanziert wird. Wichtig ist den Kursleiterinnen die Förderung der Kreativität sowie die Anregung der Fantasie und Experimentierfreude der Kinder.

Die Workshops sind auf 10 Kinder beschränkt. Daher bitten die Veranstalter um verbindliche Anmeldung bis spätestens 3 Tage vor dem jeweiligen Termin per Mail unter info@stormarner-kinderatelier.de oder telefonisch unter 04102 70 78 10 14. Die Kosten für einen Workshop-Tag belaufen sich auf lediglich 5 Euro pro Kind.

Nächste Termine:

Ausstellung
„Nick Koppenhagen – Einige Gedichte über die Zukunft der Welt“
Samstag, 8. September 2018, in der Galerie in der Wassermühle Trittau
(15 bis 17 Uhr)

Ausstellung
„Straight, Crooked, Shaped – Über die Linie“
Samstag, 27. Oktober 2018, in der Galerie im Marstall Ahrensburg
(15 bis 17 Uhr)
Samstag, 3. November 2018, im Atelier Mamülei
(15 bis 17Uhr)

Ausstellung
„Anna Grath & Jenny Feldmann – Normal Square“
Samstag, 17. November 2018, in der Galerie in der Wassermühle Trittau (15 bis 17Uhr)

Ausstellung
„Gesa Lange – Im Halbkreis neben der Lampe“
Samstag, 24. November 2018, in der Galerie im Marstall Ahrensburg
(15 bis 17 Uhr)
Samstag, 1. Dezember 2018, im Atelier Mamülei
(15 bis 17 Uhr)

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Bad Oldesloe

Das Mehrgenerationenhaus Oase lädt zum “Erzählsalon”

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Das Familienzentrum “OASE”
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – Zum Erzählsalon lädt Ende Januar wieder das Mehrgenerationenhaus Oase in Bad Oldesloe ein. Am Freitag,25.Januar,  um 15:30 Uhr findet es in der Ratzeburger Straße 20 in Bad Oldesloe statt.

“Ein neues Jahr bietet wieder neue Chancen und um verpasste Chancen dreht sich auch das Thema”, so die Veranstalterinnen. 

“Es gibt gute Gründe, weshalb verpasste Chancen nicht bereut werden müssen, denn die nächste Chance kommt bestimmt.”,heißt es weiter. 

Die Interessenten können so auch im neuen Jahr die Chance nutzen, um den Erzählsalon kennen zu lernen. Ebenfalls können vorab Informationen zum Ablauf eines Salons gegeben werden. Wegen der Nachfrage bittet die Salonnière um eine Anmeldung unter Tel.04531 670848.

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Kultur

„Nütschanix“: Niederdeutsche Bühne zeigt neue Familienkomödie

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Maik Neubacher, Peter Meyer, Mario Loleit und Tatjana Petrak. Foto: Niederdeutsche Bühne Ahrensburg

Ahrensburg – Mit der Familienkomödie „Nütschanix“ von Michael Wempner unter der Regie von Hans-Jochim Eggers bringt die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg (NBA) im Februar eine unterhaltsame Uraufführung auf die Bühne.

Bei Familie Fröhlich ist der Name Programm. Eigentlich sind sie eine Bilderbuchfamilie, die mit viel Humor durchs Leben geht. Doch es bahnt sich eine Katastrophe an. Simon Fröhlich (Peter Meyer) ist seinen Job los, hat es seiner Familie aber bisher verschwiegen. Corinna, seine Frau (Tatjana Petrak), hat heimlich einen delikaten Job angenommen und wird dabei von Simon in flagranti erwischt. Tochter Lena (Laura Hilbig) hat die Schule hingeschmissen, um einer neuen Mission zu folgen. Und Sohn Max (Mario Loleit) muss sich vor Gericht verantworten, weil er als Computerhacker aufgeflogen ist. Vier kleine Welten prallen aufeinander und der Haussegen hängt derartig schief, dass die Familie auseinander zu brechen droht. Onkel Oscar (Maik Neubacher) und die georgische Haushaltshilfe Irina (Victoria Wollweber) versuchen die Wogen zu glätten.

Unterstützt wird das Ensemble von Inspizientin Rita Witten, Souffleuse Erika Sonntag und Beleuchter Mathias Horsch. Für Haare und Make-up sorgt Anke von Hein. Das Bühnenbild wurde von Mario Loleit entworfen und von Eckehard Keil und Andreas Köhler gebaut.

Autor Michael Wempner lebt und arbeitet seit 1990 als freischaffender Künstler und Autor in seiner Heimatstadt Flensburg. In den letzten drei Jahrzehnten stand Wempner weit über 1.000 Mal als Schauspieler auf der Bühne und wirkte in unzähligen niederdeutschen und hochdeutschen Produktionen sowie als Sprecher plattdeutscher Nachrichten im Rundfunk, mit. Fürs Theater schrieb Wempner hoch- und niederdeutsche Komödien, Kinder- und Jugendstücke, Musicals, Kabarettprogramme und Freilichtschauspiele. Für seine künstlerische Arbeit erhielt Wempner 2014 den 1. Konrad–Hansen-Preis.

Der erfahrene Regisseur Hans-Jochim Eggers saß 2016 zufällig in Itzehoe neben dem Autor Michael Wempner im Theater, der ihm von seinem neu erschienenen Stück erzählte. Prompt bestellte Eggers sich das Textheft und entwickelte bereits beim Lesen kreative Ideen für die Inszenierung. „Ich freue mich sehr, dass wir die Urauffühungsrechte bekommen haben“, so Eggers stolz.

Das Stück wird am Donnerstag den 07.02.2019 und Freitag den 08.02.2019 sowie Freitag den 22.02.2019 jeweils um 20.00 Uhr im Alfred-Rust Saal in der Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71, in 22926 Ahrensburg aufgeführt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro und sind ab dem 17. Januar an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg, Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide, Tel. 04532/20800 (zzgl. 10% Vorverkaufsgebühren), sowie an der Abendkasse erhältlich.

Weitere Informationen zur Aufführungen und dem Theater-Abo unter www.nb-ahrensburg.de.

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Bad Oldesloe

“Von der Wand”: Junge Filmemacher zeigen neues Werk

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Marius Jonathan Leopold und Chiara Noemi Müller mit dem Filmplakat.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Es ist ihre dritte größere Zusammenarbeit und sie feiert am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr Premiere in der Aula der Oldesloer Theodor Mommsen Schule.

Der neue Film “Von der Wand” des jungen Regisseurs Marius Jonathan Leopold (17) rund um das Thema Mobbing brauchte in der Enstehung von der Idee 2016 bis zur Umsetzung 2018 ein wenig länger als gedacht, ist dafür auch das mit 28 Minuten bisher längste und professionelste Werk des Gymnasiasten.

Für die Geschichte und das Drehbuch sorgte wie schon bei den vorherigen Produktionen die ebenfalls 17-jährige Chiara Noemie Müller aus der Kreisstadt. Wichtig war dem Team, dass die Mobbing-Thematik nicht eindimensional und mit klischeehaftem Schwarz-Weiß-Denken behaftet auf die Leinwand kommt.  “Es geht auch darum, was die Täterin fühlt – wie es überhaupt dazu kommt”, so Marius.

Das erste Mal konnte die Crew auf professionelle Schauspieler zurückgreifen, die – begeistert von dem Projekt – auf Gagen verzichteten.  “Es war ein ganz anderes Arbeiten am Set. Sie konnten ein und dieselbe Einstellung vier- fünfmal mit derselben Betonung spielen, haben sich auch selbst eingebracht, wie sie sich manche Szenen vorstellen könnten”, so Marius. Als er dann eine der zentralen, schwierigeren Szenen auf dem Bildschirm sah, wie aus der Drehbuch-Idee der fertige Film wurde, dann sei das schon ein “Gänsehautmoment” gewesen.

Sowohl er als auch sein Drehbuchautorin wollen nach dem Abitur professionell im Filmbusiness tätig werden. Dritter im Produzententeam war Flemming Dokter (20), der auch schon bei früheren Produktionen mit von der Partie war. Lena Kehrer, im ersten Film “Laugther and tears” in der Hauptrolle zu sehen, hat einen Cameoauftritt und half ansonsten auch im Produktionsbereich mit. “Wir haben Querverweise zu unseren ersten beiden Filmen eingebaut. Es ergibt sich also für die Zuschauer, die unsere ersten beiden Werke kennen, eine eigene kleine Welt”, erklärt Marius.

Von Produktion zu Produktion lerne man außerdem natürlich dazu. Alte Fehler werden nicht wiederholt, aber auch neue Erfahrungen – positive wie auch frustierende – kommen ständig hinzu.

Ihre erste Premiere hatten die jungen Oldesloer im KuB feiern können. Dieses Mal ist die Schulaula der ausgewählte Ort. Für die Filmmusik war Paul Barth verantwortlich, der sie auch am Premierenabend zum Teil live präsentieren will. Dazu gibt es auch ein paar Fotos vom Set zu sehen und natürlich einen roten Teppich mit Fotowand.

Los geht es am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr in der TMS. Der Eintritt ist frei.

 

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