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Kreis Ostholstein

Kein WLAN: Schreiende 14-Jährige löst Polizeieinsatz aus!

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Symbolfoto: Stormarnlive.de

Ahrensbök – Weil zu Hause das Internet nicht funktionierte, hat ein Mädchen (14) halb Ahrensbök (Kreis Ostholstein) zusammen geschrien. Nachbarn dachten an ein Verbrechen und riefen die Polizei.

“Die alarmierten Beamten fanden schnell den Grund für die nächtliche Aufruhr”, sagt ein Polizeisprecher. Der lag nicht in einer Schlägerei, einer Auseinandersetzung oder einem Streit. 

Schuld für die wütenden Schreie am Montagabend war das Internet. Beziehungsweise kein Internet.

In dem Elternhaus einer 14-Jährigen funktionierte das WLAN nicht. “Bis auf den Ärger über den Offlinestatus ging es der Jugendlichen gut”, teilte die Polizei zufrieden mit. 

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Polizei und Feuerwehr

LFV und der Hansa-Park fördern Jugendfeuerwehren

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Claudia Leicht (2.v.r.), und L-JFW Dirk Tschechne (2.v.lks.) seine Stellvertreter Ernst-Niko Koberg (links) und Rüdiger König (rechts) mit den Siegergruppen im Hansa-Park. Foto: Bauer/LFVSH/hfr

Kiel/Sierksdorf – Sie sorgen dafür, dass die Brandbekämpfung im Land eine Zukunft hat und sie fördern das Ehrenamt. Die Jugendfeuerwehren sind das Rückgrat des Nachwuchses für die Freiwilligen Feuerwehren in Schleswi-Holstien.

Zudem lernen junge Menschen ab zehn Jahren in den Jugendabteilungen der Feuerwehren gesellschaftliches Engagement und erfahren ein großes Stück Persönlichkeitsbildung.

Um all das zu fördern und weitere junge Menschen für den Dienst in den Feuerwehren zu begeistern, kooperieren die schleswig-holsteinische Jugendfeuerwehr im Landesfeuerwehrverband und der Hansa-Park in Sierksdorf seit einigen Jahren unter dem Titel “Bleib dabei”.

In diesem Jahr waren kreative Ideen unter dem Projektnamen “Jugendfeuerwehr macht Schule” gefragt. Die Jugendfeuerwehren des Landes waren am 28. August aufgefordert, ihr Hobby im Rahmen von selbsterdachten kreativen Schulprojekten zu präsentieren und zum Mitmachen zu animieren.

Der Hansa-Park als Kooperationspartner lobte dazu Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.500 Euro und 500 Ehrenkarten für die Siegergruppen aus. Nachdem eine Jury die eingereichten Projekte gesichtet und bewertet hatte, stand nun im Freizeitpark in Sierksdorf die Siegerehrung an.

Claudia Leicht, Mitglied der Geschäftsleitung, und Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne begrüßten dazu Vertreter der ersten drei Gruppen, die die Reihenfolge des Rankings noch nicht kannten. “Sie geben der Gesellschaft so viel – da ist es uns eine Herzensangelegenheit, ihre Arbeit zu fördern”, sagte Claudia Leicht auch im Namen ihres Ehemannes und Hansa-Park-Geschäftsführers Christoph-Andreas Leicht.

Den dritten Platz, einen Geldpreis in Höhe von 1000 Euro und 50 Ehrenkarten gewann die Jugendfeuerwehr Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg). An der Siegfried-Lenz-Schule wurden von der Gruppe die ersten bis achten Klassen in Brandbekämpfungsmaßnahmen geschult – einerseits mit einem lehrbuchmäßigen Löschangriff mit Feuerwehrtechnik als auch zu einem sogenannten Fettbrand im heimischen Bereich. Die Maßnahme soll nun auch im Einvernehmen mit der Schulleitung jedes Jahr stattfinden.

Platz 2 ging an die Jugendfeuerwehr Wedel (Kreis Pinneberg). Die Gruppe schulte am Ernst-Barlach-Gymnasium die Fünftklässler, in dem diese aus einem mit Theaternebel verrauchten Holzhaus eine Puppe retten mussten und gezeigt bekamen, wie man Erstmaßnahmen und Brandbekämpfungsmaßnahmen einleitet. Neben dem Lerneffekt für alle waren vier Neueintritte Lohn der Mühe. Dotiert ist der Preis mit 1500 Euro und 50 Ehrenkarten.

Den Sieg holte sich die Jugendfeuerwehr Kiel-Elmschenhagen. 2500 Euro für die Gruppenkasse und 50 Ehrenkarten gab es für ein umfassendes Projekt der Brandschutzerziehung am Schulzentrum Elmschenhagen.

Daran nahmen rund 180 Schüler der Klassen 11 bis 13 teil. Da die Jugendfeuerwehr dort bereits über eine Warteliste verfügt, war weniger die Nachwuchswerbung als inhaltliche Aufklärung ein Thema. So ging es zunächst um das System “Freiwillige Feuerwehr”, gefolgt von einer Gerätekunde bis hin zu Grundlagen der Brandchemie und Löschkunde.

Die Plätze 4 bis 10 waren mit je 500 Euro und je 50 Ehrenkarten dotiert und gingen an die Jugendfeuerwehren Kirchbarkau (PLÖ), Schönberg (PLÖ), Schönkirchen (PLÖ), Timmendorfer Strand (OH); Brokstedt (IZ), Bad Bramstedt (SE) und Treia (SL-FL).

Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne dankte dem Freizeitpark für das seit Jahren anhaltende besondere Engagement für die Jugendfeuerwehr und hatte auch gleich Ideen für weitere Projekte dabei. So könnten die Jugendfeuerwehren sich zum Beispiel in ihrer Rolle als ausgebildete Ersthelfer an den Schulen noch mehr einbringen.

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Kreis Ostholstein

Vermisster Mann Tage später gefesselt auf Friedhof gefunden!

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Polizei im Einsatz. Symbolfoto: SL

Timmendorfer Strand – Auf dem Waldfriedhof Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein) ist ein verletzter und gefesselter Mann gefunden worden. Der 38-Jährige wurde seit letzter Woche vermisst.

Am Montagabend, 15. Oktober, wurde gegen 21.10 Uhr auf dem Parkplatz des Waldfriedhofs Timmendorfer Strand ein 38-jähriger Mann aufgefunden. Was ist diesem Mann in den vergangenen Tagen passiert? „Der Mann war an Händen und Füßen gefesselt und nicht ansprechbar. Er wies Schnittverletzungen auf“, sagt ein Polizeisprecher. Er wurde in einer Lübecker Klinik behandelt.

In der vergangenen Woche war das Opfer von seiner Freundin als vermisst gemeldet worden. Wo die Person sich zwischenzeitlich aufgehalten hat, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Ermittlungen im vorliegenden Sachverhalt werden vom Kommissariat 1 (K1) der Bezirkskriminalinspektion (BKI) Lübeck geführt. Zur Stunde wird der Auffindeort der Person noch nach Spuren und Hinweisen abgesucht.

Zeugen, die in den Abendstunden des 15. Oktober im Bereich des Waldfriedhofes auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 0451 – 1310 mit dem K1 der BKI Lübeck in Verbindung zu setzen.

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Kreis Ostholstein

Süsel: Gesichteter Wolf entpuppt sich als entlaufener Hund

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Symbolfoto: SL

Süsel – Gegen 9 Uhr wurde der Polizei am Montagmorgen (08.10.2018) mitgeteilt, dass im Bereich Süsel / Bujendorf ein Wolf gesichtet worden sei. Das Gerücht verbreitete sich sehr schnell.

“Durch die Verbreitung über die Sozialen Medien fand diese Nachricht relativ schnelle Verbreitung, und bald meldeten sich noch weitere Zeugen, die einen Wolf gesichtet haben wollten”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

Es meldete sich jedoch auch eine Hundehalterin aus Scharbeutz, die ein Foto ihrer entlaufenen Wolfshündin im Internet entdeckt hatte. Die Frau meldete sich bei der Polizei und teilte mit, dass es sich bei dem “Wolf” lediglich um ihre Hündin handelte. Und dass sie sich sofort auf die Suche machen würde, um das Tier in Sicherheit zu bringen.

Es folgte eine längere Phase des “Katz-und-Maus-Spiels” zwischen Hundehalterin und Hündin. Mehrmals wurden der Hundehalterin aktuelle Standorte ihrer Hündin genannt, die natürlich kurze Zeit später nicht mehr stimmten.

Gegen 15 Uhr konnte vonseiten der Hundehalterin “Entwarnung” gegeben werden – das Tier war wieder zu Hause. Die Hündin hatte letztlich allein wieder zurückgefunden.

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