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Hamburg

Familiendrama in Hamburg: Vater tötete offenbar Tochter (24)

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – In einer Wohnung in Hamburg-Hamm wurde ersten Berichtn zufolge heute Mittag, 8. August, die Leiche einer 24-Jährigen gefunden. Der Vater der jungen Frau ist dringend tatverdächtig und konnte von der Polizei noch nicht gefasst werden. 

Der Tatverdächtige flüchtete und kündigte seinen Suizid an. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen.

“Nach den bisherigen Erkenntnissen informierte der Tatverdächtige seine von ihm getrennt lebende Ehefrau heute Vormittag per Textnachricht darüber, die gemeinsame 24-jährige Tochter getötet zu haben. Darüber hinaus kündigte er ihr gegenüber seinen Suizid an. Sie verständigte daraufhin die Polizei”, so Polizei sprecher Florian Abbenseth.

Beamte des Polizeikommissariats 41 überprüften  daraufhin die Wohnung der Tochter, die ihnen allerdings nicht öffnete. Nachdem die Tür dann gewaltsam geöffnet worden war, fanden die Polizeibeamten in der Wohnung die Leiche einer Frau. Nach den ersten Erkenntnissen ist diese durch Gewaltanwendung gegen den Hals getötet worden.

Die Ermittler gehen aufgrund der bisherigen Erkenntnisse davon aus, dass es sich bei der gefundenen Leiche um die 24-Jährige handelt.

Eine Freundin der 24-Jährigen, die vor Ort erschien, erlitt einen Schock. Sie wurde durch ein Kriseninterventionsteam des DRK betreut.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nach dem Tatverdächtigen wurde gegen 16 Uhr in Hamburg-Billstedt ein männlicher Leichnam gefunden. Die Ermittlungen zu dessen Identität dauern an.

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Hamburg

Zwölf Monate Freiheitsstrafe: Mann (58) wegen Schwarzarbeit verurteilt

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Foto: Zoll

Hamburg – Ein 58-jähriger Gabelstaplerfahrer wurde aufgrund von Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Hamburg-Stadt vom Amtsgericht Hamburg-Blankenese zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten verurteilt.

Der Angeklagte wurde von seiner Firma als Teilzeitkraft unter der Voraussetzung eingestellt, monatlich 100 Stunden mehr zu arbeiten als offiziell vereinbart. Die “Überstunden” wurden ihm bar ausgezahlt, im Schnitt um die 700 Euro monatlich.

Als weitere Einnahmequelle hat der Familienvater dreimal einen “Antrag auf Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts” beim Jobcenter gestellt, ohne darin jedoch das zusätzlich verdiente Schwarzgeld in das Monatsentgelt anzugeben.

In der Zeit vom 1.05.2015 bis 30.09.2016 bezog der Angeklagte damit zu Unrecht Sozialleistungen in einer Gesamthöhe von 6.886,46 Euro.

Das Verschweigen der Schwarzgeldeinnahmen bewertete das Amtsgericht Hamburg-Blankenese als gewerbsmäßigen Betrug und verhängte am 12. April 2018 eine Freiheitsstrafe von 12 Monaten. Die Strafe ist auf Bewährung ausgesetzt worden. Zusätzlich hat der Angeklagte eine Strafe in Höhe von 6.886,46 Euro zu zahlen. Den gleichen Betrag wird das Jobcenter von ihm zurückfordern.

“Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Hamburg-Stadt ergaben, dass die Verantwortlichen der Lagerfirma in Hamburg eine Vielzahl von Arbeitnehmern zum Teil schwarz bezahlt haben, um dadurch Steuern und Sozialabgaben von gut 2,4 Millionen Euro zu sparen. Der verantwortlich handelnde Geschäftsführer hat während der laufenden Ermittlung die Firma zwar an einen Liquidator verkauft, nichtsdestotrotz wird er sich für sein Handeln vor Gericht verantworten müssen” sagt die Pressesprecherin Kristina Severon. “Das Gute an dem Fall ist, dass viele der Angestellten von den Geschäftspartnern der alten Firma übernommen wurden und nun auf Grundlage eines vernünftigen Arbeitsvertrages innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen arbeiten können.”

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Hamburg

Hamburg: Versuchter Überfall auf Geldboten – Zeugen gesucht

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Zu einem bislang unbekannten Täter, der Montagmittag versucht hat, den Geldboten eines Pizza-Lieferdienstes zu überfallen, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Geldbote (45) wollte Einnahmen bei der Bank einzahlen. Auf seinem Weg passierte er einen Mann, der offenbar wie ein Maler gekleidet war und auch Malerutensilien bei sich führte. Möglicherweise hatte dieser sich dort bereits längere Zeit aufgehalten.

“Beim Passieren packte der Mann den Geldboten am Arm und sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht. Es gelang dem Angegriffenen jedoch, sich loszureißen und zu flüchten. Der Täter floh daraufhin ohne Beute in Richtung einer nahegelegenen Kehre”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth.

Im Rahmen der mit 14 Funkstreifenwagen durchgeführten Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter nicht mehr angetroffen werden. Er wird nach den bisherigen Erkenntnissen wie folgt beschrieben:

– männlich

– etwa 25 bis 30 Jahre alt

– circa 1,85 m groß

– schlank

– Dreitagebart

– trug eine dunkle Kapuzenjacke und eine weiße Malerhose

– führte Malerutensilien bei sich

Die Ermittlungen führt das Raubdezernat der Region Wandsbek (LKA 154).

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Hamburg: Aggressiver Betrunkener beleidigt Fahrgäste

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg –  Am 10.Dezember gegen 19 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark betrunkenen Mann(40) im Bahnhof Hamburg-Harburg in Gewahrsam.

Zuvor beschimpfte und beleidigte der Mann in einem fahrenden Metronom lautstark grundlos Fahrgäste. Eine Zugbegleiterin forderte bei Einfahrt des Zuges im Bahnhof eine Streife der Bundespolizei an. Der äußerst aggressive Mann wurde in Gewahrsam genommen und zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg verbracht.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Der deutsche Staatsangehörige hatte aufgrund der starken Alkoholisierung erhebliche “Ausfallerscheinungen”. Eine Ärztin stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Anschließend bekam der Mann in einer Zelle ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder entlassen.

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