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Weltkatzentag: Deutschlands wilde Katzen benötigen Schutz

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Leicht mit einer Hauskatze zu verwechseln: Eine europäische Wildkatze. Foto: Shutterstock.com

Am 8. August ist Weltkatzentag und die Welt liegt den Katzen zu Füßen – zumindest unseren Stubentigern: Die Hauskatze ist nicht nur die häufigste Katzenart weltweit, sondern auch das beliebteste Haustier der Deutschen. Bis zu 14 Millionen Tiere werden in Deutschlands Haushalten vermutet.

Die Situation der wilden Katzen dagegen sieht weltweit deutlich schlechter aus, die meisten der Arten sind hoch bedroht!

Dabei gibt es wilde Katzen nicht nur in Afrika oder Asien, sondern auch hierzulande: die Europäische Wildkatze und den Eurasischen Luchs.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) möchte anlässlich des Weltkatzentages am 7. August den Blick der Öffentlichkeit auf die wilden Katzen in Deutschland lenken und für ihren Schutz werben.

„Wildkatzen müssen dringend besser geschützt werden“, sagt BUND-Wildtier-Expertin Christiane Bohn. „Deutschland hat eine besondere Verantwortung für den Erhalt der bedrohten Europäischen Wildkatze. Das Zentrum ihres europäischen Verbreitungsgebietes liegt bei uns, der Wildkatzenschutz in Deutschland hat somit Auswirkungen über Staatsgrenzen hinaus“, so Bohn.

Wildkatzen wieder in deutschen Wäldern

Vor 100 Jahren bei uns beinahe ausgerottet, streift die Wildkatze heute wieder vermehrt durch deutsche Wälder.

Neue Wildkatzen-Nachweise durch den BUND in der Lüneburger Heide, dem Leipziger Auwald und einigen bayerischen Wäldern zeigen, dass sich die Tiere inzwischen wieder erfolgreich ausbreiten.

Der BUND engagiert sich seit über 30 Jahren mit verschiedenen Projekten für die Wildkatze – zuerst in Bayern, anschließend auch in Thüringen, Hessen sowie Niedersachsen und inzwischen bundesweit. Der Verband schätzt die Wildkatzenpopulation in Deutschland auf 7.000 bis 10.000. Im äußersten Norden und gesamten Nordosten Deutschlands fehlt das „Wildtier des Jahres“ jedoch noch immer flächendeckend.

Nur 77 nachgewiesene Luchse in Deutschland

Die auch als „Pinselohren“ bezeichneten Luchse sind in Deutschland noch eine echte Rarität: Gerade einmal 77 eindeutig nachgewiesene Luchse streifen durch den Harz, den Bayerischen Wald und angrenzende Bundesländer.

Mit Wildtierkameras ist der BUND ihnen im Thüringer Hainich auf der Spur. Auch in Hessen und Bayern ist der BUND im Luchsschutz aktiv und unterstützt das Wiederansiedlungsprojekt der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz im Pfälzerwald.

Wildkatze leicht mit Hauskatze zu verwechseln

Im Gegensatz zum Luchs ist die Europäische Wildkatze recht leicht mit graugetigerten Hauskatzen zu verwechseln. Dabei ist die Verwandtschaft von Haus- und Wildkatze nur augenscheinlich.

Die Hauskatze kam erst mit den Römern nach Europa und stammt von der Afrikanischen Falbkatze ab. Die Europäische Wildkatze dagegen ist eine wahre Ureinwohnerin Europas. Lange wurde eine Vermischung von Wildkatzen mit streunenden Hauskatzen angenommen.

Jüngste genetische Forschungen im BUND-Projekt „Wildkatzensprung“ ergaben jedoch, dass bei nur etwa drei Prozent der untersuchten Tiere Spuren einer sogenannten Hybridisierung festzustellen waren.

„Die Zerschneidung und Verinselung ihrer Lebensräume durch Straßen, Siedlungen und ausgeräumte Agrarflächen sind heutzutage das größte Problem für die Europäische Wildkatze“, so Bohn. Mit grünen Korridoren aus Büschen und Bäumen verbindet der BUND Wälder wieder miteinander und schafft neue Wanderwege für die Wildkatze und viele andere Arten. So soll langfristig ein deutschlandweites Netzwerk verbundener Wälder entstehen, von der Lüneburger Heide bis in den Schwarzwald, von der Eifel bis in die Lausitz.

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Bad Oldesloe

BrAWO-Center Bad Oldesloe: Gebrauchte Möbel sind Mangelware

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Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Foto: Kienitz/AWO BA

Bad Oldesloe – Beim BrAWO-Center Bad Oldesloe werden die Waren knapp. Besonders die Auswahl an Kleinmöbeln und Kinderspielzeug ist inzwischen überschaubar.

„Wer sich von alten, aber gut erhaltenen Möbeln trennen möchte, sollte uns anrufen. Wir vereinbaren einen Termin, bauen ab und transportieren die Möbelstücke zu uns“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Auch alte Fahrräder, die wieder fahrtüchtig gemacht worden sind, stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Dieser Bereich soll im Sommer weiter ausgebaut.

Möbel werden auch abgeholt

Mittlerweile gibt es zwei Fahrzeuge und vier Fahrer, die für das Sozialkaufhaus in der Kreisstadt tätig sind, so dass auch die Abholung der Gegenstände in der Regel zügig erledigt werden kann.

Das BrAWO-Center, Im Hölk 2, ist telefonisch unter der Nummer 0 45 31 – 80 40 810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de zu erreichen.

Der Zulauf in der Einrichtung der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Stormarn ist ungebrochen. Neben Möbeln sind vor allem Kleidungsstücke, besonders Kinderkleidung, aber auch Hausrat wie zum Beispiel Töpfe, Pfannen und Gardinen sehr begehrt.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA – wie hier das BrAWO-Center Bad Oldesloe – verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Reinfeld

Reinfelder Turnerinnen sichern sich Medaillen

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Die Turnerinnen des SV Preußen Reinfeld Foto: SV Preußen Reinfeld/Hfr

Reinfeld/Barghteide – Die Leistungsturngruppe des SV Preußen Reinfeld nahm erfolgreich am Kreisturnwettkampf in Bargteheide teil.

Unter der Leitung ihrer Trainerinnen Jorina Saß und Katharina Weise zeigten die neun Turnerinnen an den Geräten Boden, Sprung, Reck und Balken ihr Können und das wurde mit zahlreichen guten Platzierungen und sogar fünf Medaillen belohnt.

Sophia Werk erturnte sich den esten Platz mit den Höchstwertungen am Barren, Balken und Boden in ihrem Jahrgang 2010. Ebenso sichert sich Ida Kofler (Jahrgang 2009) mit einer unschlagbaren Punktzahl von 56,90 Punkten und den Höchstwertungen am Balken und Barren die Goldmedaille.

Die Turnerinnen mit ihren Trainerinnen Foto: SV Preußen Reinfeld/hfr

Des Weiteren wurde eine Silbermedaille am Maya Posenauer (Jahrgang 2009) vergeben. Gleich zweimal Bronze ging an Marlene von Netz (Jahrgang 2008) mit der zweitbesten Sprungwertung aller Teilnehmer und Marleen Büge im Jahrgang 2010. Ihre Vereinskameradin Inka Jendrasiak landete mit 0,1 Punkten Abstand auf Platz 4.

Zudem erturnten die weiteren Turnerinnen starke Platzierungen, so dass Florentine von Netz (Jahrgang 2006) sich Platz 5 sicherte. Lisa Köhncke (Jahrgang 2008) landete auf dem 9. Platz mit weniger als einem Punkt Rückstand zum 5. Platz. Die älteste Turnerin Hanna Kollbach (Jahrgang 2005) erturnte sich den 6. Platz.

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Kultur

Ausstellung in der Ahrensburger Bücherei: “A look deep in the eyes”

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Bilder: Bramati(hfr

Ahrensburg – Die Künstlerin Nadja Marina Bramati stellt vom 01. April bis zum 14. Mai in der Ahrensburger Stadtbücherei.

Bramati, geboren 1991 und aufgewachsen in Schwäbisch Hall, malt und zeichnet schon seit ihrer Kindheit. Sie wusste schon im frühen Alter, dass sie einen kreativen Beruf ergreifen wird.

Nach ihrem Abitur zog sie nach Rostock um Mediendesign zu studieren. Als sie Ihre Mediengestalterprüfungen abgeschlossen hatte, arbeitete sie erst in einer Druckerei, später in kleineren Agenturen in Hamburg.

Das Malen und Zeichnen war nebenberuflich immer ein großes Thema, so war die Künstlerin mehrmalige Teilhaberin bei „Hamburg zeigt Kunst“. Dieses Event bietet Künstlern aus allen Bereichen die Möglichkeit, ihre Kunst und Kreativität auszustellen und zu verkaufen.

Zusammen mit dem Förderverein MultiKulti Werkstatt e.v, erstellt sie eine Ausstellung zum Thema „Menschen im Umbruch“.

Mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien entstand eine Reihe Bilder, deren gemeinsames Element der durchdringende Blick ist.

Einen kleinen Einblick bietet ihre Webseite

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