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Trittau

Diebe haben in Trittau Mercedes und Tresor gestohlen!

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Das ebenfalls von den Dieben gestohlene Fluchtfahrzeug. Foto: Polizei

Trittau – Sie klauten einen Tresor und transportierten ihn dann auch noch mit dem neuen Mercedes des Besitzers ab! Diebe haben in Trittau bei einem Einbruch große Beute gemacht.

Der Einbruch ereignete sich in der Zeit vom 3. August (14.30 Uhr) auf den 5. August (19.20 Uhr) auf einem Firmengelände in der Carl-Zeiss-Straße, auf dem sich die Wohnung befand.

Bislang unbekannte Täter drangen über ein Fenster in die Wohnung ein. Sie durchsuchten sämtlich Raume und entwendeten schließlich einen nicht fest eingebauten Tresor, der ca. 100 Kilo wiegt. Die Täter schafften den Tresor auf bislang unbekannte Weise aus der Wohnung.

Vermutlich luden sie den Tresor dann in einen weißen neuwertigen Mercedes Kombi (E-Klasse), der unter einem zur Wohnung gehörenden Carport stand und fuhren damit weg.

Der Mercedes wurde mit dem Original-Fahrzeugschlüssel geöffnet und entwendet. Den Schlüssel haben die Täter bei der Durchsuchung der Wohnung aufgefunden.

An dem Fahrzeug war ein rotes Kurzzeitkennzeichen angebracht.

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei lassen den Schluss zu, dass sich das Fahrzeug noch in einem 15 Kilometer-Radius befinden könnte. Aufgefunden wurde der Wagen bislang jedoch nicht.

Auch konnte der Tresor noch nicht aufgefunden werden Die Polizei sucht nun Zeugen für diesen Einbruch sowie den Verbleib von Tresor und Mercedes.

Zeugenhinweise bitte an Polizeistation in Trittau unter 04154 / 7073-0 oder die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter 04102 / 809-0.

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Polizei und Feuerwehr

Trittauer: Schwerer Unfall auf der L93 – drei Verletzte

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Symbolfoto: SL

Trittau – Gestern, 20. März, gegen 14:00 Uhr, kam es auf der Landesstraße 93 zu einem schweren Verkehrsunfall bei Trittau zwischen zwei Pkw, bei dem drei Personen verletzt wurden.

“Ein 81-jähriger befuhr mit seiner Beifahrerin die Straße Trittauerfeld in Richtung Trittau. Er wollte nach links auf die Bundesstraße 404 in Richtung Schwarzenbek auffahren. Beim Abbiegen übersieht er offensichtlich einen 49-jährigen, der ihm mit seinem Pkw entgegen kam. Er fährt ungebremst in die rechte Fahrzeugfront des Abbiegenden”, so Polizeisprecher Frank Gauglitz.

Die Beifahrerin wurde hierbei schwer verletzt. Der 49-jährige wurde leicht verletzt. Beide Personen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 81-jährige erlitt einen Schock und wurde vor Ort ambulant behandelt.

Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 25000 Euro. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden.

Der Verkehr konnte während der Unfallaufnahme an der Unfallstelle vorbei geleitet werden.

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Bad Oldesloe

Vom Schüler zum Gesellen mit der Starthilfe der Berufsberatung

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Lukas Hinsch hat jetzt beides in der Tasche: Gesellenbrief und seinen mittleren Schulabschluss

Bad Oldesloe – Lukas Hinsch ist frisch ausgelernter Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und hat mit seinem Abschluss auch gleichzeitig seinen mittleren Schulabschluss erworben. Den Ausbildungsplatz bei der Ahrensburger Zentralheizungsbau GmbH hatte er mit Hilfe seiner Berufsberaterin Stefanie Santag-Cox gefunden. Die Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe wirbt im Rahmen der bundesweiten „Woche der Ausbildung“ für die duale Ausbildung und die Angebote der Berufsberatung.

„Die Geschichte von Lukas Hinsch zeigt, dass es sich lohnt, die Unterstützung unserer Berufsberater in Anspruch zu nehmen. Sie helfen bei der Berufswahl, geben Tipps für die erste Bewerbung und die Suche nach einem Ausbildungsplatz“, wirbt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit.

Den ersten Kontakt hatten Berufsberaterin Stefanie Santag-Cox und Lukas Hinsch seinerzeit in der Schulsprechstunde an der Hahnheide-Schule in Trittau. Lukas suchte ihre Hilfe zu seinen Bewerbungsunterlagen. Sie arbeiteten gemeinsam seine Unterlagen auf und sprachen auch über seine Stärken und Schwächen. Beides sind wichtige Standardfragen im Vorstellungsgespräch, auf die sich Jugendliche einstellen sollten und auch vorbereiten können, weiß die Berufsberaterin.

Da der damals sechzehnjährige Trittauer schon genau wusste, dass er nach der 9. Klasse mit dem ersten allgemeinen Schulabschluss die Schule verlassen wird und eine handwerkliche Ausbildung machen möchte, gab Santag-Cox ihm den Tipp, sich bei der Ahrensburger Zentralheizungsbau GmbH (AZB) zu bewerben. Sie wusste, dass Geschäftsführer Peer Klimmek ausbildet und auch wieder Auszubildende zum Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sucht. Beide wurden sich dann schnell einig und vereinbarten ein Praktikum.

„Lukas hatte nicht die richtig guten Noten, aber man merkte, dass er über die Berufsberatung gut vorbereitet war auf Beruf und Betrieb“, sagt Klimmek. „Wir setzen bei der Azubisuche auf Praktika, damit die Jugendlichen zeigen können, dass sie motiviert sind und in unser Team passen. Das ist für mich entscheidender als allein der Blick auf das Schulzeugnis.“

In den vierzehn Tagen Praktikum unterstützte Hinsch dann das AZB-Team bei der Modernisierung eines Baumarktes. „Ich habe mich riesig gefreut, als ich am letzten Tag meines Praktikums einen Ausbildungsvertrag angeboten bekam“, erzählt Hinsch. Den haben beide Seiten auch gleich unterschrieben. „Die zwei Wochen liefen mit Lukas wirklich sehr gut. Deshalb wollten wir ihn auch gleich als Auszubildenden an uns binden“, so der AZB-Geschäftsführer.

Mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss ist der junge Trittauer von Klimmek auch als Geselle übernommen worden. 

Für den anstehenden Ausbildungsbeginn im Herbst sucht Peer Klimmek auch wieder junge Interessenten: „Neben Lukas hat ein zweiter Azubi seine Ausbildung abgeschlossen. Deshalb suchen wir zwei neue Lehrlinge zum Herbst. Was viele nicht wissen: Der Beruf des Anlagenmechanikers hat sich zu einem Allrounder in der Haustechnik entwickelt“, wirbt der AZB-Chef für den Handwerksberuf. „Neben den handwerklichen Grundlagen ist er durch neue Techniken vielseitiger geworden.”

„Wir Berufsberater bieten eine breite Unterstützung: Hilfe bei der Wahl des richtigen Berufes, Beratung zu den Entwicklungsmöglichkeiten in den einzelnen Berufen, Bewerbungscoaching oder die Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und einem passenden Ausbildungsbetrieb. Jeder Jugendliche bekommt das für ihn passende Angebot, wenn er zu uns kommt“, so Berufsberaterin Santag-Cox abschließend.

Termine beim Berufsberater können über die kostenlose Service-Rufnummer 0 800 / 4 5555 00 oder per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de vereinbart werden.

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Kultur

Trittauer Wassermühle: Christoph Faulhaber ist neuer Stipendiat

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Christoph Faulhaber
Foto: Christian Dietz Photography/hfr

Trittau – Der nächste Stipendiat der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn steht fest. Im Mai 2019 tritt Christoph Faulhaber das Kunststipendium in der Trittauer Wassermühle an. Die Jury der  hat sich für den in Hamburg lebenden Künstler ausgesprochen.

In Osnabrück geboren, studierte  Faulhaber Architektur an der Technischen Universität Kaiserslautern und an der HFBK Hamburg. Seitdem erreichten seine Aktionen und Projekte internationale Aufmerksamkeit.  Faulhaber ist Künstler, Filmemacher und Autor.

Performances im öffentlichen Raum, Rechercheprojekte oder filmische Arbeiten sind Teil seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Themen. Dabei geht es dem Künstler oftmals um die unmittelbaren Reaktionen. Alle Aktionen werden jedoch auch fotografisch festgehalten und rezipiert. So erschien im letzten Jahr im Hatje Cantz Verlag die umfangreiche Monografie „A Golden Age“ über Faulhabers vielschichtiges Schaffen.

Die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn sieht ihre Aufgabe unter anderem darin, Künstlerinnen und Künstler zu fördern und ihnen eine künstlerische Weiterentwicklung zu ermöglichen. Diese Förderung findet in besonderem Maße durch das Kunststipendium in der Trittauer Wassermühle statt.

Das Jahresstipendium der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn fördert seit 1992 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Neben einem finanziellen Zuschuss zum Lebensunterhalt stellt die Stiftung den Stipendiaten eine Wohnung in der Trittauer Wassermühle sowie ein Atelier im benachbarten Atelierhaus zur Verfügung.

Zum Abschluss des Stipendiums findet jeweils eine Abschlussausstellung statt, zu der eine ebenfalls von der Stiftung geförderte Publikation entsteht.

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