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Schleswig-Holstein

Bundesfeuerwehrarzt: Zehn Tipps gegen Badeunfälle

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Symbolfoto: Mircogen/Shutterstock.com

Schleswig-Holstein/Berlin – In der Hitze des Sommers suchen in diesen Wochen viele Menschen Abkühlung im Wasser. Leider kommt es hierbei immer wieder zu Badeunfällen mit teils sehr tragischem und auch tödlichem Ausgang.

Klaus Friedrich, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt zehn wichtige Tipps zum Verhüten von Badeunfällen.

  • Überschätzen Sie niemals die eigene Kraft, etwa beim Schwimmen zu einem Ponton im Baggersee.
  • Stoßen Sie niemals (auch nicht „im Spaß“) andere Menschen ins Wasser: Vielleicht können diese nicht schwimmen!
  • Gehen Sie nie alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ins Wasser.
  • Wenn Sie zu frieren beginnen, verlassen Sie das Wasser unverzüglich und trocknen sich ab.
  • Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt! Dies gilt besonders auch für den Teich oder Swimmingpool im eigenen Garten.
  • Springen Sie nur dann ins Wasser, wenn es tief genug ist und Sie sicher wissen, dass sich unter Wasser keine Hindernisse befinden. Springen Sie nicht von Brücken; hier können sich etwa Glasscherben von weggeworfenen Flaschen sammeln.
  • Gewässer mit verstärkter Schifffahrt, Schleusen, Hafenanlagen oder Wehren sind grundsätzlich tabu! Falls es lokal Bereiche gibt, die etwa an einem Kanal zum Baden freigegeben sind, dürfen Sie diese nicht verlassen. Meiden Sie sumpfige und stark bewachsene Gewässer.
  • Bei besonderen Gefahren, wie zum Beispiel Gewitter, starker Strömung und Wellengang oder bei starkem Regen, sind Gewässer grundsätzlich zu meiden.
  • Respektieren Sie Warntafeln, Begrenzungen und das Aufsichtspersonal, das für Ihre Sicherheit sorgt, und folgen Sie deren Anweisungen.
  • Bei einem Ertrinkungsunfall beginnen Sie nach der Rettung unverzüglich mit einer Wiederbelebung. Sie können das Überleben garantieren! Beginnen Sie nach einer fünfmaligen Beatmung mit einer Herzdruckmassage, dann weiter im Wechsel 30:2. Alarmieren Sie die Feuerwehr unter dem Notruf 112!

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Schleswig-Holstein

Travemünde: Großeinsatz an Schule

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am heutigen Mittwoch (20.03.) sorgte offenabr ein noch nicht näher zu bezeichnendes Reinigungsmittel für einen Großeinsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei in der Stadtschule in Lübeck- Travemünde im Hirtengang.

“Gegen 12:15 Uhr erreichte ein Notruf Feuerwehr und Polizei, dass in der Stadtschule in Travemünde der Schulhausmeister über Atemwegsbeschwerden und Kreislaufprobleme klagte. Er hatte zuvor in einem Kellerraum offenbar die Dämpfe einer Chemikalie eingeatmet. Der Mann wurde umgehend ärztlich versorgt”, so Polizeisprecher Markus Bitter .

Vorsorglich wurde der Schulbetrieb eingestellt und die gut 200 Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäude evakuiert und in der dortigen Turnhalle untergebracht. Dieses traf ebenfalls für das Lehrpersonal zu.

Alle betroffenen Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Zwei Notärzte waren ebenfalls eingesetzt. Insgesamt gab es sieben Personen (6 Erwachse und ein neunjähriges Kind), welche ärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Die Chemikalie ist durch die Feuerwehr geborgen und in einer sogenannten Sicherheitswanne deponiert worden. Nach Belüftung des Gebäudes ergaben die anschließenden Luftmessungen in den Räumlichkeiten der Schule keine auffälligen Ergebnisse.

Seitens der Polizei wurden die Straßenzüge in unmittelbarer Nähe des Schulgebäudes zeitweise voll gesperrt.

Der Ermittlungsdienst Umwelt des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz prüft, ob eine Straftat vorliegen könnte.

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Schleswig-Holstein

Polizei erwischt hunderte Anschall- und Handy-Sünder

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Polizeikontrolle
Symbolfoto: Kzenon/Shutterstock

Schleswig-Holstein – Die Landespolizei setzt in dieser Woche einen besonderen Kontrollschwerpunkt auf die richtige Sicherung von Fahrzeuginsassen (Gurtpflicht) und Ablenkung (Handyverbot) im Straßenverkehr.

Am 13. März fanden daher in ganz Schleswig-Holstein Großkontrollen statt. Dabei waren rund 500 Polizistinnen und Polizisten an rund 100 zum Teil wechselnden Kontrollstellen sowie auch mobil unterwegs.

Die Bilanz dieses einzelnen Kontrolltages am 13. März sieht folgendermaßen aus:

– 545 Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet, darunter 21 Kinder, die nicht oder nicht ausreichend gesichert waren

– 491 Fahrzeugführer waren durch die Benutzung von Handy und Co. abgelenkt.

Außerdem wurden 135 sonstige Ordnungswidrigkeiten festgestellt und drei berauschte Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Achtmal waren Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs und siebenmal in Fahrzeugen ohne Versicherungsschutz. Auch für diese endete die Fahrt in der Kontrolle.

Was erwartet die Betroffenen nun?

Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit 30 Euro Verwarnungsgeld geahndet, wer Kinder im Fahrzeug nicht sichert, muss mit bis zu 70 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Handyverstöße schlagen mit mindestens 100 Euro Bußgeld sowie einem Punkt im Verkehrszentralregister zu Buche. Liegen Gefährdungen oder sogar ein Unfall unter Ablenkung vor, steigt das Bußgeld auf bis zu 200 Euro und einen Monat Fahrverbot.

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Schleswig-Holstein

Kampf gegen Einbrecher: Polizei kontrolliert über 500 Fahrzeuge

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Polizeikontrolle (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Die Landespolizei Schleswig-Holstein beteiligte sich am Donnerstag mit den Bundesländern Bremen, Hamburg und Niedersachsen am länderübergreifenden Einsatz zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität.

Anlass dieses Einsatzes ist die Vereinbarung der Innenminister und -senatoren der norddeutschen Küstenländer vom 8. März 2018 über das gemeinsame Vorgehen zur Bekämpfung der länderübergreifenden Eigentumskriminalität, insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls durch organisierte Banden.

Für Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote sind derartige länderübergreifende abgestimmte Maßnahmen im Kampf gegen Einbrecherbanden zwingend erforderlich: “Einbrecherbanden interessieren sich nicht für Ländergrenzen. Deshalb ist es wichtig und konsequent, dass wir im norddeutschen Verbund derartig abgestimmte Aktionen durchführen und den Kampf gegen diese Banden auch gemeinsam bestreiten. Das erhöht die Schlagkraft und die Chancen, die positive Entwicklung der vergangenen Jahre zu verstetigen. Ich bin deshalb froh, dass wir im Länderverbund im Norden vor einem Jahr diese Vereinbarung geschlossen haben und sie mit Leben füllen.”

Maßnahmen der Polizei

Die Polizeidirektionen Ratzeburg und Bad Segeberg führten im “Hamburger Rand” intensive Präsenz- und Kontrollmaßnahmen durch. In den Landkreisen Pinneberg und Segeberg nutzte die Polizeidirektion Bad Segeberg weiter die fortgesetzte gerichtliche Anordnung von Anhalte- und Sichtkontrollen als polizeiliche Maßnahme im öffentlichen Verkehrsraum für die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls. Insbesondere in den Bereichen der Städte Wedel, Rellingen und Norderstedt wurden Kontrollstellen eingerichtet.

Die Polizeidirektion Ratzeburg setzte die intensive Kooperation mit der Polizei Hamburg fort. Schwerpunkte der Präsenz und Kontrollen waren hier die Städte Ahrensburg, Geesthacht und Reinbek. Die Zusammenarbeit mit den Hamburger Einsatzkräften hat erneut hervorragend funktioniert.

Im Rahmen der Aktion wurden durch die eingesetzten Kräfte insgesamt 537 Fahrzeuge und 642 Personen kontrolliert. Hierbei konnten auch Personen angetroffen werden, die polizeilich in Hinblick auf Eigentumskriminalität bekannt waren.

Die aus den Kontrollen gewonnenen Erkenntnisse werden nun zunächst ausgewertet und fließen in die Ermittlungsarbeit zur Bekämpfung Eigentumskriminalität ein. Zusätzlich wurden auch mehrere Fahrzeugführer ohne gültige Fahrerlaubnis sowie sieben Fahrzeugführer, die Alkohol oder Drogen konsumiert hatten, festgestellt.

Die Landespolizei verfolgt seit 2012 in einem landesweiten Bekämpfungskonzept und darauf abgestimmten örtlichen Konzepte das Ziel, die Tatbelastung nachhaltig zu senken. Bausteine dieses Konzeptes sind neben dem täterorientierten Ansatz die intensive Tatortarbeit und Spurensicherung sowie zeitnahe Auswertung relevanter Spuren, intensive Öffentlichkeitsarbeit und Präventionsmaßnahmen sowie ein enger Informationsaustausch auf regionaler und überregionaler Ebene zum Beispiel mit den benachbarten Bundesländern.

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