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Bad Oldesloe

Konzert : Akustik-Trio”irgendwiehörbar” im “Theater Fabelhaft”

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Bad Oldesloe/Lübeck – Die Proben laufen auf Hochtouren. Die Aufregung bei den drei Wahloldesloern von „irgendwiehörbar“ steigt. Denn heute Abend, am 4. August, steht das Trio ab 20 Uhr im Lübecker „Theater Fabelhaft“ auf der Bühne. 

Zahlreiche Auftritte hat die Akustik-Coverband in den vergangenen Jahren in der Region absolviert und der Bekanntheitsgrad von Jule und Rick Plescher sowie Sabrina „Bina“ Schieffelke ist  immer weiter gestiegen. Sie gehören mittlerweile zu den gefragtesten Cover-Bands in der Region. Nach erfolgreichen Auftritten bei der Klngstdt – Open Stage im Oldesloer KuB konnten sie in diesem Jahr auch beim Stadtfest in der Stormarner Kreisstadt überzeugen. Sie spielten an einem extra für sie eingerichteten Platz insgesamt acht Konzerte an zwei Tagen und begeisterten als „Geheimtipp“ das Laufpublikum.

Beim letzten Auftritt dort schauten mehrere hundert Besucher dem Straßenmusikauftritt zu. Erstmalig traten sie in diesem Jahr  auf der „Kieler Woche“ auf. „Entwickelt haben sich in der letzten Zeit immer größere Auftritte und wir hatten die Chance, uns von einem Support- oder Zwischenact zum Hauptact weiterzuentwickeln“, erklärt Sängerin und Gitarristin Jule.

Doch was mach die Band, die sich 2012 in einer Lübecker Kneipe spontan gründete, eigentlich so besonders? „irgendwiehörbar“ sind anders als viele Coverbands. Denn auf der einen Seite erfolgen ihre Coverversionen stets rein akustisch und auf der anderen lösen sie sich außerdem stets vom Original.

„Wir hören uns das Lied nur ein paar Mal an und dann machen wir etwas Eigenes daraus“, erklärt die zweite Sängerin und Tambourine-Spielerin Bina. „Wir arbeiten Musik nicht, wir denken nicht darüber nach, sondern machen einfach. Wir verbeißen uns so nicht im Originalsong“, so Cajon- und Ukulele-Spieler Rick. „Wir suchen nicht speziell nach Liedern, sondern meistens kommen sie irgendwie zu uns. Wir hören sie und denken: hey, das könnten wir doch auch mal machen“, fügt Jule an.

Das lockere Herangehen führt dazu, dass viele ihrer eigenen Versionen sich eine ganze Ecke vom Original entfernen. Sie klingen einfach nach „irgendwiehörbar“. Auch das Genre spielt keine Rolle. Ob der Song nun von Outkast, Sunrise Avenue, The Clash, Mando Diao oder Fleetwood Mac stammt, ist nebensächlich.

Musikalische Scheuklappen kennen sie nicht. Ihr Markenzeichen sind neben der kleine Besetzung und der dadurch auf Lo-Fi-Versionen eingedampften Songs der zweistimmige Gesang der beiden Frontfrauen und das präzise Percussionspiel von Rick geworden. Der Bandname „irgendwiehörbar“ wirkt mittlerweile wie ein Understatement. „Wir haben selbst unheimlich viel Spaß an dem was wir tun und sind absolut begeistert, wie sich alles entwickelt hat. Diesen Spaß wollen wir mit dem Publikum teilen“, erklärt Bina.

Das Konzert im „Theater Fabelhaft“ (Schwartauer Landstraße 114-118, 23554 Lübeck) findet am 4. August statt. Einlass ab 19 Uhr. Restkarten an der Abendkasse. Im Vorverkauf gibt es die Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.luebeck-ticket.de für sieben Euro.

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Eine Woche vor Weihnachten: Hund an Altglascontainer in Lasbek ausgesetzt

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Kasper wurde ausgesetzt. Foto: Tierheim Bad Oldesloe

Barkhorst/Bad Oldesloe – Angeleint an einen Altglascontainer ist in Lasbek am Sonntag ein Hund ausgesetzt worden. Das Tier hatte eine Nachricht am Halsband.

Er wurde gegen 11.30 Uhr angebunden am Glascontainer im Lasbeker Ortsteil Barkhorst mit einem Zettel am Halsband aufgefunden und befindet sich jetzt im Tierheim in Bad Oldesloe. Er ist gechippt aber leider nirgends registriert. Die Mitarbeiter des Tierheims gaben dem etwa einjährigen Rüden den Namen „Kasper“. Er kennt viele Kommandos wie Sitz und Platz und ist etwa kniehoch. Jetzt wartet Kasper im Tierheim auf Interessenten.

Gefunden am Sonntag, den 16.12.2018 in 23847 Lasbek/OT Barkhorst Wer kennt diesen knapp 1 jährigen sehr netten Rüden ?…

Gepostet von Tierschutz Bad Oldesloe e.V. am Sonntag, 16. Dezember 2018

Außerdem hat das Tierheim angekündigt, Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten: „Ein Tier bei dieser Kälte ohne Schutz auszusetzen, dafür gibt es keine Entschuldigung.“

Hinweise auf den Besitzer ans Tierheim (04531/ 87888) oder die Polizei.

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Am 24. Dezember: Stadt verschenkt Weihnachtsbäume in Fußgängerzone

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Gerrit Jansen schneidet die Weihnachtsbäume zu. Foto: Stadt Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Bereits seit dem 26. November schmücken die prächtigen und schön gewachsenen zwei bis drei Meter hohen Weihnachtsbäume die Oldesloer Innenstadt. Für die Weihnachtsfeiertage sollen die 40 Tannen ein neues Zuhause für die Weihnachtstage finden.

Mit Hilfe von Gerrit Jansen (Hausmeister- und Gartenservice) und seinem Helfer Bernd Vogelsang werden alle 40 Nordmanntannen am Montag, den 24. Dezember im Zeitraum von 9 bis 13 Uhr per Zange von den Laternenmasten in der gesamten Innenstadt entfernt und auf Wunsch per Säge auch auf die gewünschte Höhe zugeschnitten.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Kinder sind herzlich dazu eingeladen, sich den schönsten Weihnachtsbaum für das Fest am Abend auszusuchen.

Gerrit Jansen hält sich im Umkreis des Marktplatzes auf. Sie erkennen ihn an seiner neongelben Warnschutzjacke und einem rot-grünen Elchgeweih, das er auf dem Kopf trägt. Sprechen Sie ihn einfach an und zeigen Sie ihm Ihren Wunschbaum.

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Bad Oldesloe

Umstrittenes “Late-Night-Shopping”: Mehr Frust als Freude

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“Wo ist hier was los?” – das Late Night Shopping enttäuschte.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Sie hatten es geahnt und behalten am Ende wohl Recht. Zahlreiche Oldesloer Geschäftsleute und die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe hatten Befürchtungen geäußert, dass das sehr kurzfristig von dem in der Kreisstadt bisher als Entertainer und Veranstalter noch komplett unbekannten Joe Berneau organisierte “Late Night Shopping” falsche Erwartungen wecken würde, die nur zu Enttäuschungen führen könnten. Wir haben uns am Sonnabend vor Ort umgeschaut und trafen in der Innenstadt: fast niemanden.

Und tatsächlich interessierte sich am Sonnabend kaum jemand für das Event, das zusätzlich mit Problemen zu kämpfen hatte. Wer durch den größten Bereich der Fußgängerzone ging, wäre von sich aus nicht auf die Idee gekommen, dass gerade ein “Late Night Shopping” stattfindet. Ungefähr gefühlt 80 % der Geschäfte hatten bereits um 18 Uhr geschlossen, einige wenige hatten sowieso ganz natürlich nach Plan noch auf und ungefähr 10 Prozent  beteiligten sich aktiv am Late-Night-Shopping. Oder besser, sie versuchten es. Bei manchen bereitete das aber mehr Frust als Freude.

Vor McGeiz musste das sichtlich geknichte Personal Kunden erklären, warum bei Ihnen der Spaß schon früh beendet war.  “Es kam jemand her, baute einen Tisch auf, gab zehn Sekunden Autogramme – aber ihn kannte man ja nicht – und dann war es schon vorbei”, sagt ein Mitarbeiter. “Das ist alles Zeitverschwendung. Wir stehen hier mit unserem Personal. Kunden sind keine da und es wurden auch keine angelockt durch die Aktion. Wir haben tatsächlich dafür sogar bezahlt, dass wir dabei sein können. Die Gegenleistung war quasi null. Da fühlt man sich doch veralbert. Alles was wir bekommen haben, ist eigentlich ein Plakat. Ich würde am liebsten direkt Feierabend machen. Wir würden nie mehr bei so etwas mitmachen”, sagt er.

Damit traf er den Kern der Befürchtungen der Wirtschaftsvereinigung und anderer Veranstalter aus der Kreisstadt. Nämlich die, dass Enttäuschung und Frust dazu führen, dass Geschäfte sich auch gegenüber anderen Veranstaltungen sperren und Frust aufkommt. Insgesamt sorgte die Aktion laut der Kritiker schon dafür, dass die Stimmung untereinander sich eher verschlechterte als verbesserte.

Vor dem Mocca – in dem gerade “Big Harry” auftrat – traf man Stammgäste. “Ist ja leerer als sonst an einem Sonnabend”, stellten sie fest. Allerdings freuten sie sich über Livemusik. “Warum nicht mal? Ist eine nette Idee, aber dafür braucht man kein Late night shopping”, fügte die Begleitung an.  Dem Musiker war auch kein Vorwurf zu machen. Er mühte sich in unterschiedlichen Locations, das beste aus der Situation zu machen. Musik in Geschäften ist allerdings nun auch keine neue Idee – wie die enorm erfolgreiche Ahrensburger “Musiknacht” – die auch bereits ein mal in Bad Oldesloe stattfand . Mehr Musik in Geschäften, mit mehr Vorbereitung – das kann ja für manche Formate eine Bereicherung sein. Dafür braucht es kein “Late night shopping”. 

Kein großer Andrang. “Big Harry” trat im Mocca auf.

Wie der bühnenerfahrene “Big Harry” versuchte auch der Oldesloer Nachwuchsschlagersänger Matthias Eike alles zu geben. Vor einigen wenigen Besuchern sang er bei “Waffel-Time”. beim “Kinderreigen” und im “Mocca”.  Richtig glücklich war er mit der Gesamtorganisation aber im Endeffekt auch nicht. Seinen letzten Auftritt musste er später in einer der Locations abbrechen, weil die Technik nicht mitspielte. “Man ist eine Erfahrung reicher”, sagte er.

Gänzlich fehlte die angekündigte “Frl. Menke”, die laut Berneau “kurzfristig” absagte. Da es aber keine ausgehängten Spielpläne oder Flyer gab, wer wann wo auftreten würde, suchten einige wenige NDW-Fans nach ihr. Enttäuscht fuhren sie wieder Richtung Hamburg, als sie erfuhren, dass Menke gar nicht mit dabei sein würde. “Wir hatten gelesen, die Läden sollten feierlich angestrahlt werden. Davon haben wir ehrlich gesagt, nichts gesehen”

“Stell dir vor es ist Late Night Shopping – aber keinen interessiert es”. Die Hindenburgstraße um am Eventtag um 18 Uhr.

 

Zur Belebung der Innenstadt trug die Aktion nicht bei. Denn die wenigen interessierten Passanten schauten verwundert durch Schaufenster geschlossener Geschäfte oder rüttelten sogar an Türen. “Stell dir vor es ist Late night shopping – aber keinen interessiert es und das auch noch Zurecht, wenn man das hier sieht”, übte sich Astrid Kowalik in Ironie. Sie war aus der Nähe von Ahrensburg nach Bad Oldesloe gekommen, um sich selbst ein Bild von der Aktion zu machen. “Wir sind Schlagerfans, aber das ist hier tatsächlich ein Witz, was geboten wird”, sagten sie. “Es ist teilweise so leer in den wenigen Veranstaltungsorten, dass man schon abgeschreckt wird. In einem Restaurant wirkte es eher so, als sei das Musik zu einer privaten Feier. Es waren eh durch Weihnachtsfeiern alle Plätze belegt. Einfach zuschauen, konnte man da nicht”, führt sie weiter aus.

Gähnend leer lagen die Besttorstraße und große Teile der Hindenburgstraße ab 18 Uhr vor den wenigen Passanten. Wie echte Belebung der Innenstadt zur Weihnachtszeit aussehen kann, wenn sie gut geplant und stimmungsvoll durchgeführt ist, zeigte sich zeitgleich in der hinteren Mühlenstraße, wo die bekannte Oldesloer Sängerin Gabi Liedtke auf dem Weihnachtsmarkt von Sebastian Hagen ihr Adventskonzert gab und das vor einem begeisterten Publikum. Sie lockte dabei mehr Besucher an, als das gesamte “Late Night Shopping”-Programm. 

 

 

 

 

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