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Schleswig-Holstein

Schwissel: Unbekannte werfen Steine auf die A21

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Schwissel – Ob die Hitze diesen Menschen den Verstand geraubt hat oder ob sie einfach nicht in der Lage sind über mögliche Folgen ihres Tuns nachzudenken, ist unklar. Fakt ist, dass Unbekannte Steine auf fahrende Fahrzeuge auf der A21 geworfen haben.

„Am Samstag (28.07.18) und Montag (30.07.18) haben bislang unbekannte Täter Steine von einer Autobahnbrücke zwischen den Ortschaften Schwissel und Bebensee auf die Autobahn 21 geworfen und dabei ein Fahrzeug getroffen und beschädigt“, so Arnd Habermann von der Polizei Bad Segeberg.

Am Samstag, gegen 22 Uhr, warfen die Täter mehrere Steine von der Brücke der Kreisstraße 12 (Dorfstraße / Hauptstraße) auf die Autobahn 21 in Fahrtrichtung Norden. In diesem Fall ist der Polizei glücklicherweise bislang kein Geschädigter bekannt. Die alarmierten Beamten sicherten die Spuren und räumten die Steine von der Fahrbahn.

Am Montag, zwischen 00:30 – 01:00 Uhr, kam es zu erneuten Steinwürfen von derselben Brücke. In diesem Fall warfen die Täter die Steine sowohl in Fahrtrichtung Norden, als auch in Fahrtrichtung Süden von der Autobahnbrücke. Hierbei wurde offenbar gezielt ein Auto getroffen, in dem eine Familie in Richtung Norden unterwegs war. Lediglich die Tatsache, dass der Stein das Fahrzeug im Bereich der oberen Windschutzscheibe, bzw. des Dachs / der A-Säule traf, verhinderte ein Durchschlagen in das Innere des Autos.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei in Bad Segeberg die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich und zu den Tatzeiten gesehen hat, wird gebeten, sich unter Tel. 04551 / 884-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Ermittlungen laufen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchten Totschlags.

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Schleswig-Holstein

Tierquäler schießt mit Armbrust auf Schaf

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Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Elmshorn – Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag (4./5. Mai) ist es auf einer Viehweide in der Straße Sandberg in Elmshorn zu einem Angriff auf ein Schaf gekommen. Der verschossene Pfeil blieb im Rückenbereich des Tieres stecken.

Gegen 10 Uhr bemerkte eine Passantin das verletzte Schaf auf der Weide. Der benachrichtigte Eigentümer des Schafs. Ein 69-Jähriger aus Raa-Besenbek versorgte das Schaf beim Eintreffen der Elmshorner Polizeibeamten bereits. Seinen Angaben zufolge war das Schaf am Vorabend gegen 20 Uhr noch unverletzt. Aktuell befindet sich das Tier auf dem Weg der Besserung.

Bei dem verwendeten Geschoss handelt es sich um einen lila Armbrustpfeil des Herstellers „Anglo Arms“ von ungefähr 40 Zentimetern Länge. Vorne mit einer schwarzen Stahlspitze versehen, verfügt dieser am Ende über eine rote und zwei gelbe Gummifedern.

Dem aktuellen Stand der Ermittlungen zufolge könnte der Schütze von einem angrenzenden Fußweg aus oder selbst auf der Wiese stehend geschossen haben.

Die Umweltermittler des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn bitten in diesem Zusammenhang Zeugen, unter der Rufnummer 04121 40920 Kontakt aufzunehmen.

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Schleswig-Holstein

Bahnstrecke Neumünster-Bad Oldesloe: Kinder legen Verkehr lahm

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DB Notfallmanagement im Einsatz Archivfoto: SL

Neumünster – Am Freitag gegen 17 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz auf der Bahnstrecke von Bad Oldesloe nach Neumünster gerufen.

Dort hatte ein Lokführer der Nordbahn, in Neumünster auf Höhe der Altonaer Straße, drei Kinder im Gleisbereich gemeldet. Aufgrund dessen hatte er seinen Zug sofort gestoppt und eine Streckensperrung veranlasst.

„Als kurz darauf eine Streife der Bundespolizei am besagten Ort eintraf, konnten die drei Kinder im Alter von 13 Jahren angetroffen werden. Die reumütigen Jungs räumten bei der Befragung ihre Verfehlung unumwunden ein, waren sich aber der Lebensgefahr in die sie sich begeben hatten, in keiner Weise bewusst“, so Bundespolizeisprecher Heiko Kraft.

Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden. Die Bundespolizisten erläuterten den Dreien die Gefahren im Bahnbereich und kündigten für die nächsten Tage einen Besuch bei den Erziehungsberechtigten an.

Durch den Vorfall kam es zu einer fünfzehnminütigen Streckensperrung, die aber keinerlei Verspätungen der Züge zur Folge hatte

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Schleswig-Holstein

Feuerwehren im Land: 49 120 ehrenamtliche Brandbekämpfer aktiv

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Landtagspräsident Klaus Schlie und Innenminister Hans-Joachim Grote (r.) besuchten die Landesfeuerwehrversammlung in Oldenburg unter der Leitung von Landesbrandmeister Frank Homrich. Foto: Bauer/LFV SH

Schleswig-Holstein – Insgesamt waren in den 1342 Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr 49 120 Mitglieder aktiv. Damit haben die Wehren im Land – gegen den bundesweiten Trend – auch im vergangenen Jahr ihre Mitgliederzahlen leicht ausbauen können. Es waren 207 mehr als noch im Vorjahr – und imerhin über 1000 mehr seit 2014.

Mit dieser Erfolgsstatitik konnte Landesbrandmeister Frank Homrich in seinem ersten Rechenschaftsbericht nach Amtsantritt im Rahmen der Landesverbandsversammlung aufwarten.

„Diese Zahlen zeigen trotz aller Befürchtungen durch die demografische Entwicklung, dass es sich lohnt, für eine Mitgliedschaft in den Feuerwehren zu werben und dass die Feuerwehren durchaus eine attraktive Freizeitbeschäftigung bieten“, sagte Homrich vor rund 250 Delegierten und Gästen – darunter Innenminister Hans-Joachim Grote und Landtagspräsident Klaus Schlie.

Wie sehr sich die Schleswig-Holsteiner auf „ihre“ Feuerwehren verlassen können, zeigt ein Blick in die Einsatzstatistik: 8154 Brände (Vorjahr 7132) wurden im Berichtsjahr bekämpft – darunter 454 Großbrände (622). 19.742 Mal musste sogenannte Technische Hilfe, zum Beispiel bei Verkehrs- oder Gefahrgutunfällen geleistet werden.

Das entsprach landesweit einer Verminderung von 1970 Einsätzen und ist in erster Linie auf weniger spektakuläre Unwetterlagen zurückzuführen.

Die Zahl der Fehlalarme stieg allerdings von 5762 auf 7651 doch deutlich an. Unter „Sonstige Einsätze“ weist die Statistik für das Jahr 2018 6398 Einsätze (2817) aus.

Die vier existierenden Berufsfeuerwehren im Lande ergänzen die Statistik um 177.413 Rettungsdienst-Einsätze (+ 73.329), so dass die Gesamtzahl aller Feuerwehreinsätze im Berichtsjahr 219.358 (141.507) beträgt.

In Oldenburg sprach auch Innenminister Hans Joachim Grote zu den Delegierten. Grote würdigte die Feuerwehren im Land: „Was Sie für den Zusammenhalt in Schleswig-Holstein leisten, ist unbezahlbar und unverzichtbar. Jede einzelne Feuerwehr ist wichtig.“

Landtagspräsident Klaus Schlie fand deutliche Worte gegen die vereinzelt auftretenden Gewaltausbrüche gegen Einsatzkräfte. „Respekt gegenüber denjenigen, die diesen unverzichtbaren Dienst leisten, muss selbstverständlich sein. Gewalt ist nicht akzeptabel“, so Schlie.

Wie schnell Feuerwehren auch in dieser hochtechnisierten Welt noch an ihre Grenzen kommen, habe der Brand in der Kathedrale Notre Dame in Paris gezeigt, so Homrich. Das zeige, dass es 100prozentige Sicherheit nie geben könne. „Umso wichtiger ist eine auskömmliche Personaldecke“, so Homrich.

„Die aktuellen Zugänge dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen. Lust am Ehrenamt lässt sich nicht nur mit motivierender guter Ausstattung erreichen.“

Mindestens genauso wichtig seien moderne Führungsstrukturen und bezahlbarer Wohnraum um Abwanderungen zu minimieren und damit Tagesverfügbarkeit sicherzustellen, mahnte der Landesbrandmeister. Hierzu seien Führungskräfte und Kommunalpolitik gleichermaßen gefordert.

Gewählt wurde auch:

– Jörg Nero (Groß Kummerfeld), zum stellv.Landesverbandsvorsitzenden

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