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Bad Oldesloe

Geschichtswettbewerb: Preise für Stormarns kleine Nachwuchsautoren

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Die Kinder der Klasse 2 b mit der Lehrerin Marthe Appel (hinten links) und Stephanie Brunsen (hinten rechts) von der Kulturabteilung.
Foto: Frackmann/Kreis Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Im Nachgang der interaktiven Literaturausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ im Kreishaus in Bad Oldesloe hat die Kulturabteilung des Kreises einen kleinen Geschichtenwettbewerb initiiert.

„Die Kinder waren aufgefordert worden, Kurzgeschichten zu entwickeln, in denen drei der folgenden fünf Begriffe mit Bezug zur Ausstellung vorkamen: Schweden, Zirkuswagen, frech, Geheimnis, Bücherwelt“, erklärt Daniela Frackmann, die für die Kultur-Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. 

Die Idee zum Wettbewerb entstand im Nachgang der Ausstellung als die Schwedische Botschaft uns Bücher, CDs und Kreativmaterialien überlassen hat. Schon während der Ausstellung beschenkten Kinder uns oft mit fantasievollen Geschichten und Bildern. So entstand die Idee, die Kinder zu motivieren, gezielte Kurzgeschichten zu Themen der Ausstellung zu entwickeln und sich noch einmal aktiv mit Literatur auseinanderzusetzen“, ergänzt Kreiskulturreferentin Tanja Lütje, die ebenfalls zu den Initiatorinnen der Ausstellung zählte.

Eine kleine Jury, bestehend aus der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Dr. Sophie Olbrich, die als Kooperationspartnerin in der Ausstellung beteiligt war, der Kulturpädagogin und Praktikantin der Kulturabteilung, Stephanie Brunsen sowie der Daniela Frackmann, wählte interessante, freche und besondere Geschichten in den verschiedenen Altersgruppen aus.

In der Altergruppe der 2. Klasse haben gewonnen:

  1. Platz Jannes Schmeer und Rune Graf mit der Geschichte „Die drei Zwerge und die drei ???“
  2. Platz Charlotte Magdanz und Julia Hauschild mit der Geschichte „Der Mondschein-Zirkus“ sowie Paulina Schlömer, Anouck Boul und Mariam Aliyeva mit der Geschichte „Sommerferien im Zirkus Konfetti“
  3. Platz Moritz Kelling, Finley Luts und Johannes Stehn mit der Geschichte „Die drei Detektive: Auf eisiger Spur“ sowie Ryan Heinig und Daniel Dechgannajeri mit der Geschichte „Das Geheimnis vom kleinen Kobold“.

Alle oben genannten Gewinner/innen sind Schüler/innen der Grundschule West Bad Oldesloe und wurden von der Lehrerin Frau Appel motiviert.

In der Altersklasse der 3. Klasse haben gewonnen:

  1. Platz Sarah Lüttecke mit der Geschichte „Das Geheimnis der schwedischen Zirkusschlange“
  2. Platz Lili Nolden, Blanca Hempell und Philipp Vorbröcker mit der Geschichte „Das reisende Kaninchen“
  3. Platz Zoë Marie Schaade und Sünje Bröcker mit der Geschichte „Das Löwenabenteuer“ sowie Anastasia Engelbert aus Lütjensee mit der Geschichte „Das geheime Zimmer“.

Weitere Mitmachpreise gingen an Klassenbewerber, an Einzelteilnehmer sowie an das Jugendarbeitsteam der Ganztagsbetreuung der Emil-Nolde-Schule Bargteheide.

Die Fantasie der Kinder ist grenzenlos – das zeigte uns jede einzelne Geschichte, die uns zugeschickt wurde. Es war großartig zu lesen wie unterschiedlich die Ideen zu unseren vorgegebenen Wörtern waren. Zusätzlich waren wir beeindruckt von den selbstgebastelten Bildern, Collagen, Buchcovern zu den Geschichten!“, so Brunsen, die den Geschichtswettbewerb als eines ihrer letzten Praktikumsprojekte in der Kulturabteilung des Kreises initiiert und durchgeführt hat.

Die meisten Gewinner bekamen ihre Geschenke per Post. Der Klasse aus Bad Oldesloe wurden die Preise bei einem Fototermin überbracht, so kam es zu einem freudigen Wiedersehen: die Klasse war die allererste Besuchergruppe in der Ausstellung.

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Bad Oldesloe

500 Euro Belohnung für Täterhinweise: Vandalismus beim Oldesloer Autohaus Schröder

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Foto: Privat/hfr

Bad Oldesloe – Vandalismus beim Autohaus Schröder in der Hamburg Straße in Bad Oldesloe. Inhaber Tim Schröder ist fassungslos.

„In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bei uns auf dem Hof ein Neuwagen durch Fusstritte beschädigt. Dieser stand direkt an der Straße. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 2000,- Euro
Außerdem wurde unsere Mülltonne umgeworfen“, erklärt Schröder.

Er will die Tat nicht so hinnehmen. „Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen würde ich 500 Euro Belohnung zahlen, oder auch nach einem anonymen Hinweis spenden“

Homepage des Oldesloer Autohaus Schröder

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Bad Oldesloe

Oldesloer Heimatmuseum zeigt die vergessenen Urzeit-Schätze von Ahrensburg

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Andreas Ahne und Petra-Maria Schark vom Oldesloer Heimatmuseum mit Präparator Hans-Jürgen Lierl

Bad Oldesloe – In Fachkreisen ist die von Richard Wenck in Ahrensburg ausgegrabene und zusammengetragene Sammlung versteinerter Urzeitwesen lange bekannt und gefeiert.

Eine Sonderausstellung des Oldesloer Heimatmuseums befasst sich jetzt mit dem Lebenswerk des Unternehmers, der vor allem für sein Hobby lebte: Fossilien.

Während sich über den Ahrensburger Prähistoriker Alfred Rust einiges an Literatur finden lässt, ist der Name Richard Wenck nur wenigen ein Begriff.

„Die Funde von Wenck sind spektakulär“

Zu unrecht, wie Hans-Jürgen Lierl findet. Als Geowissenschaftlicher Präparator und rechte Hand des Hamburger Paläontologen Prof. Dr. Urich Lehmann beschäftigte er sich auch mit Wencks Erbe. „In der Wissenschaft ist Ahrensburg ein Begriff und das nicht nur wegen Alfred Rust“, sagt Hans-Jürgen Lierl. Die Funde von Reinhard Wenck seien ähnlich spektakulär, wie die des Archäologen.

„Ich finde es sehr schade, dass Ahrensburg kein Museum hat, in dem die Sammlungen von Rust und Wenck gezeigt werden“, sagt der Wissenschaftler, der in dieser Woche die Ausstellung im Oldesloer Heimatmuseum vorbereitet hat. Jahrzehnte waren die aus Stormarn und Herzogtum-Lauenburg stammenden, versteinerten Tintenfischgehäuse („Ammoniten“) und Saurierknochen hier eingelagert.

Nur hin und wieder wurden kleine Teile der Sammlung öffentlich ausgestellt. Gesammelt hatte Richard Wenck die Fossilien in Kiesgruben, unter anderem im Forst Hagen.

Manchmal war der Speditionskaufmann sogar mit Alfred Rust (links auf dem Foto) selbst auf Grabungen, wie dieses Foto belegt.

Während der sein Augenmerk auf Pfeilspitzen und andere prähistorische Zeitzeugen legte, sammelte Wenck eine enorme Menge an versteinerten Urzeittieren an. Mehrere tausend Artefakte soll die Sammlung insgesamt umfassen. Zu viel, um alles auszustellen.

„Es ist ein Querschnitt, die spektakulärsten Funde, die wir hier zeigen wollen“, sagt Lierl, der Wenck in seiner Schulzeit kennenlernte und der ihm beibrachte, wie sich die Fossilien von eiszeitlichem Schutt unterscheiden lassen.

Museumsmitarbeiter Andreas Ahne bereitet die Ausstellung vor

200 Einzelstücke werden im Oldesloer Heimatmuseum ausgestellt sein. „Oben stehen noch 20 weitere Kisten“, sagt Museumsleiterin Petra-Maria Schark. Es sei ein glücklicher Umstand gewesen, dass das Heimatmuseum einen Teil der Geschiebesammlung im Jahr 1985 habe erwerben können. „Ein kleiner Teil davon wurde in den 80ern und später nochmal 2008 gezeigt“, sagt Schark. Doch mittlerweile sei die Sammlung dank Hans-Jürgen Lierl katalogisiert und Epochen zugeordnet.

Die Ausstellung „Lebensspuren im Stein – Urzeitschätze der Sammlung Wenck“ ist ab sofort bis zum 19. Oktober im Heimatmuseum zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

BiZ informiert über Teilzeitausbildung: Keine halbe Sache

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Foto: Agentur für Arbeit

Bad Oldesloe – Vom 27. bis zum 29. Mai bieten Sylvia Freund, Sonja Redmann und Irene Schumann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und den Jobcentern Stormarn und Herzogtum Lauenburg, eine Hotline zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ an. Sie sind an den drei Tagen jeweils von 8 bis 13:00 Uhr unter den Telefon-Nummern 0 45 31 / 167 208 und 0 45 31 / 167 209 erreichbar und gehen auf alle Fragen ein.

Informieren können sich alle, die trotz Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger gern eine Ausbildung beginnen würden, diese aber nicht in der üblichen Vollzeitausbildung absolvieren können. Genauso beraten die drei Fachfrauen auch Unternehmen, die ausbilden oder ausbilden möchten, aber noch keine Erfahrung mit einer Ausbildung in Teilzeit haben. Sie erklären, wie die Ausbildung abläuft, wie die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert werden kann, ob sich die Ausbildungsdauer dadurch verlängert oder nicht und was sonst noch beachtet werden muss.

„Obwohl seit 14 Jahren die gesetzliche Möglichkeit einer Ausbildung in reduzierter wöchentlicher Ausbildungszeit besteht, wird dies nur in einem geringen Umfang genutzt“, erklären Freund, Redmann und Schumann. 2005 wurde die Ausbildung in Teilzeit im Berufsbildungsgesetz verankert. „In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2017 insgesamt 20.103 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon aber nur 144 für eine Teilzeitberufsausbildung. Das ist ein Anteil von 0,7 Prozent. Dabei können alle profitieren: denen, die Betreuungsaufgaben haben, bietet sich die Chance auf einen Berufsabschluss und Unternehmen sprechen vor dem Hintergrund rückläufiger Zahlen an Ausbildungsbewerbern neue Potentiale an, wenn sie sich auch für eine Ausbildung in Teilzeit öffnen. Und: es wird nur die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert, fachlich und inhaltlich werden keine halben Sachen gemacht“, so die Fachfrauen. 

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