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Bad Oldesloe

Waldbrände: Stormarner Feuerwehr bietet Schweden Hilfe an

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Birte Riebel, Andreas Rehberg und Gerd Riemann. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Sollten sich die Waldbrände weiter ausbreiten, könnten auch Feuerwehrleute aus dem Kreis Stormarn den schwedischen Kollegen zur Hilfe eilen.

“Wenn es nötig wird, sind wir bereit”, sagt Kreisbrandmeister Gerd Riemann.

In Schweden kämpfen Einsatzkräfte mittlerweile gegen knapp 40 Waldbrände. Viele der Feuer sind außer Kontrolle. Die schwedische Regierung hat auch Nachbarländer um Hilfe gebeten – unter anderem Deutschland. Feuerwehren aus Niedersachsen unterstützen bereits mit Personal und Technik.

Viele Feuerwehrleute zeigen Bereitschaft für Einsatz in Schweden

Doch auch in Schleswig-Holstein ist die Bereitschaft groß, sich an der Nachbarschaftshilfe zu beteiligen: “Mein Handy hat pausenlos geklingelt”, sagt Riemann. Viele Kollegen aus dem Kreisgebiet hätten ihre Bereitschaft signalisiert, sich an einem Einsatz in Schweden zu beteiligen. “Die hängen alle am Kratzbaum, alle wollen mit”, wie sich Riemann ausdrückt.

Doch ein Einsatz in den schwedischen Wäldern ist derzeit noch unwahrscheinlich. Der Kreis Stormarn steht mit auf der Liste möglicher Unterstützer. Doch erst sind andere Bundesländer dran. “Man muss klar sagen, dass andere bei der Bekämpfung von Waldbränden mehr Erfahrung haben und besser ausgestattet sind”, sagt Riemann. Neben Niedersachsen trifft das etwa auf Brandenburg und Bayern zu. Dort gibt es weitaus mehr bewaldete Flächen. Stormarn würde sich – wenn gewünscht – mit bis zu sieben Fahrzeugen beteiligen.

Einheiten müssten autark arbeiten

Das hat der Kreisfeuerwehrverband zusammen mit dem Katastrophenschutz des Kreises entschieden. “Es gibt von der EU ein klares Anforderungsprofil, welches Equipment nötig wäre”, sagt Andreas Rehberg, Fachbereichsleiter Sicherheit und Gefahrenabwehr beim Kreis Stormarn. Nötig seien autark arbeitende Einheiten. Die Einsatzkräfte müssten also über den Zeitraum von einer Woche ohne vorhandene Infrastruktur arbeiten können.

Das fordert neben der Technik auch viel Logistik. Von Feldbetten über Nahrungsmittelversorgung und medizinische Versorgung bis hin zu sanitären Anlagen, – alles müssen die Helfer im Ernstfall selbst mitbringen, um im weitaus weniger dicht besiedelten Schweden arbeiten zu können. “Die Strukturen, wie wir sie hier kennen, sind dort nicht oder nur eingeschränkt vorhanden”, sagt Birte Riebel vom Zivil- und Katastrophenschutz des Kreis Stormarn. Mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks und Rettungsdiensten sei das aber möglich. Auch ohne die Sicherheit im Kreis durch fehlende Einsatzkräfte zu gefährden.

Ob Einheiten aus Schleswig-Holstein nach Schweden in den Auslandseinsatz gehen werden, ist abhängig von der Wetterlage in den nächsten Wochen und dem Erfolg der Löschversuche. Andererseits auch von der Lage in Griechenland, wo der Bedarf nach Hilfe aus dem Ausland steigt. Dort wüten heftige Wald- und Flächenbrände, die schon dutzende Opfer gefordert haben.

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Bad Oldesloe

Erneut Impfaktion im Oldesloer Hölk ohne Anmeldung

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Bad Oldesloe – Am Mittwoch, den 19. Januar besteht im Treffpunkt Plan B Im Hölk 2 in Bad Oldesloe erneut die Möglichkeit, sich zwischen 9:30 und 17:30 Uhr gegen Corona impfen zu lassen.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen. Eine Impfärztin berät vor Ort. Kinder können ab 12 geimpft werden. Ab 14 Jahren dürfen sie allein in die Impfung einwilligen. Die Teams sind mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna ausgestattet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.  

Das Treffpunkt-Team empfiehlt allen, die noch nicht geimpft sind, diesen unkomplizierten Termin ohne Anmeldung im Treffpunkt unbedingt zu nutzen.

Quartiersmanagerin Maria Herrmann betont: „Die letzte Aktion im November mit fast 400 Teilnehmern war ein großer Erfolg. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Impfangebote auch weiter zu organisieren. Wir sind sicher, dass auch diesmal alles in entspannter Atmosphäre abläuft“.

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Bad Oldesloe

Waren werden knapp: BrAWO-Center bittet um Möbelspenden

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Bad Oldesloe – Beim BrAWO-Center Bad Oldesloe werden die Waren knapp. Besonders die Auswahl an Möbeln, Haushaltswaren und Kinderspielzeug ist inzwischen überschaubar.

„Wer sich von alten, aber gut erhaltenen Möbeln trennen möchte, sollte uns anrufen. Wir vereinbaren einen Termin, bauen ab und transportieren die Möbelstücke zu uns“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Auch alte Fahrräder, die wieder fahrtüchtig gemacht worden sind, stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Dieser Bereich ist in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut worden.

Das BrAWO-Center, Im Hölk 2, ist telefonisch unter der Nummer 0 45 31 – 80 40 810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de zu erreichen.

Der Zulauf in der Einrichtung der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Stormarn ist trotz der Pandemie ungebrochen. Neben Möbeln sind vor allem Kleidungsstücke, besonders Kinderkleidung, aber auch Hausrat wie zum Beispiel Töpfe, Pfannen, Geschirr, Handtücher und Gardinen sehr begehrt.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA – wie hier das BrAWO-Center Bad Oldesloe – verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Polizei nimmt Verdächtigen nach Einbruch in Waschanlage fest

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Bad Oldesloe – In der Neujahrsnacht (01.01.2022) nahmen Polizeibeamten einen 42-jährigen Mann fest, der sich zuvor wohl Zutritt zu einer Waschanlage in der Lily-Braun-Straße in Bad Oldesloe verschafft hatte.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 3.40 Uhr wurden die Beamten in die Lily-Braun-Straße entsandt, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst wurde.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine gewaltsam geöffnete Tür an einem Rolltor fest. Bei der Absuche des Objektes befanden sich keine Täter mehr in den Räumlichkeiten.

Im Rahmen von sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte auf der B 208 in der Ratzeburger Straße ein 42-jähriger Tatverdächtiger aus Nordwestmecklenburg mit seinem Fahrzeug gestellt und vorläufig festgenommen werden.

In dem Wagen wurde Einbruchswerkzeug gefunden.

Stehlgut war nach erster Prüfung des Betreibers der Waschanlage nicht zu beklagen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird sich wegen des versuchten Diebstahls in einem besonders schweren Fall verantworten müssen.

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