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Messerangriff in Lübeck: Täter wollte offenbar Bus in Brand setzen

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Verhaftung
Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Lübeck – Nachdem er gestern in einem mit ungefähr 70 Personen voll besetzten Bus Lübeck-Kücknitz auf mehrere Fahrgäste eingestochen hatte und versuchte den Bus auf der Fahrt nach Travemünde in Brand zu setzen, ist Untersuchungshaftbefehl gegen den 34-jährigen Deutsch Iraner erlassen worden.

Dem deutschen Staatsangehörigen mit iranischen Wurzeln  wird unter anderem der Versuch des heimtückischen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und besonders schwerer versuchter Brandstiftung vorgeworfen.

Der Tatbeschuldigte hat sich laut Staatsanwaltschaft noch gar nicht selbst zu den Vorwürfen und seinen Tatmotiven geäußerter. Man gehe nicht von einer terroristischen Tat aus, ermittle aber weiter in alle Richtungen. Dass es sich bei ihm um einen Bundeswehrmitarbeiter oder Soldaten handeln soll – wie verschiedende Medien berichten – wurde durch die ermittelnden Behörden nicht bestätigt.

Ob eine psychische Erkankung des Täter vorliegt – wie ebenfalls Medien berichten – ist noch nicht endgültig geklärt. Spiegel Online berichtet, dass der Vater des Verhafteten davon berichtet, dass sein Sohn ernsthafte psychische Probleme gehabt habe. Es soll nicht religiös gewesen oder an Terror interessiert gewesen sein. Nachdem Innenminister Grote gestern erklärte, dass der Täter in Deutschland geboren sei, berichtete der Vater des Täters, dass dieser mit sechs Jahren nach Deutschland kam. Laut Spiegel Online bestätigte der Vater, dass sein Sohn für die Bundeswehr tätig war.

Nachdem am späteren Abend des gestrigen Freitags, 20. Juli die Aufzeichnungen der Videoüberwachung des Linienbusses ausgewertet werden konnten, besteht nunmehr der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte den mit einer großen Zahl von Fahrgästen besetzten Bus in Brand setzen und damit eine möglichst große Zahl von Menschen verletzen wollte, wobei er auch einen Tod von Fahrgästen billigend in Kauf nahm.

„Darüber hinaus besteht mit Blick auf einen durch einen Messerstich schwer verletzten Mann aus den Niederlanden der Verdacht des versuchten Heimtückemordes. Das Leben des 21-jährigen Opfers konnte durch eine mehrstündige Notoperation gerettet werden. Es besteht aktuell keine Lebensgefahr mehr“, so Oberstaatsanwältin Ulla Hingst.

Der Beschuldigte soll versucht haben, den Busfahrer durch einen Faustschlag in das Gesicht am Löschen des Brandes zu hindern. Diesem gelang es dennoch, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu ersticken.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck geführt.

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Wasser kostenlos auffüllen: Bad Oldesloe hat jetzt eine Refill-Station

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Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Neumünster hat eine, Hamburg und Lübeck auch, im Dreieck dazwischen ist Wüste. In der Wüste blüht jetzt der KAKTUS in Bad Oldesloe und bietet der durstigen Wanderin gutes, kühles, frisches Oldesloer Wasser aus dem Hahn zum Nachfüllen der Trinkflasche.

Nachfüllen der Trinkflasche? Wir haben doch den Wasserspender am Markt! – Der ist aber außer Betrieb!

Aber wir haben doch den Gänseliesel-Brunnen auf dem Markt? – Leider kein Trinkwasser!

Aber man kann doch in jedem Lebensmittel-Laden ein Flasche Wasser kaufen und mitnehmen? – Ja, schon. aber nachhaltig ist das nicht und produziert wieder viel Plastikmüll und viel Transportverkehr!

Bei diesem Wetter muss man ja viel Trinken, wenn man gesund bleiben will. Also Trinkflasche (auch aus Plastik möglich) mitnehmen und immer wieder nachfüllen – in Bad Oldesloes Zentrum in der Hindenburgstraße 25 und überall in Deutschland, wo es Refill-Stationen gibt.

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Entschärfung der Fliegerbombe: Bahnverkehr wird eingestellt

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Sperrzone um den Fundort der Fliegerbombe. Grafik: Polizei

Bad Oldesloe – Von der Entschärfung der Fliegerbombe im Claudiussee-Neubaugebiet am Montag ist auch der Bahnverkehr betroffen. 

Der letzte Zug darf die Strecke um 10.30 Uhr passieren und dann wird die Bahnlinie vorübergehend gesperrt. In dem Zeitraum fahren die Züge für etwa etwa zwei Stunden vom Hamburger Hauptbahnhof aus nur bis Bargteheide.

“Der Bahnverkehr von Bad Oldesloe Richtung Lübeck ist nicht betroffen”, sagt Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst. Der Bahnhof liegt nicht im Sperrgebiet und ist ohne Einschränkungen erreichbar.

Die zwei Tonnen schwere Fliegerbombe wurde bei einer Routineuntersuchung des Erdreichs entdeckt und soll am Montagvormittag vor Ort entschärft werden. 

Rund 1200 Anwohner müssen ihre Häuser verlassen. “Da in solchen Fällen die Gefahr besteht, dass der Sprengkörper doch vor Ort aktiviert wird, ist es unbedingt erforderlich, alle Gebäude im gefährdeten Umkreis zu evakuieren”, sagt Holger Meier von der Polizeidirektion in Ratzeburg.

Der Kreis Stormarn wird ab 7.30 Uhr ein Bürgertelefon unter der Nummer 04531/160-1160 einrichten. Dort erhalten Menschen Unterstützung, die sich nicht eigenständig in Sicherheit bringen können.

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VfL Oldesloe: Freundschaft über Fußballergenerationen hinweg

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Die “Alten Herren” des VFL auf Besuch im Harz.
Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Seit 35 Jahren sin die Vereine befreundet. Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums des SV Förste fuhr eine 17 Mann starke Abordnung der Alten Herren des VfL Oldesloe nun in den Harz.

Die Verbindung zum SV Förste entstand im Jahre 1983 durch “Ecki” Arlitt aus Bad Oldesloe, der als gebürtiger Osteroder eine Wochenendfahrt der Oldesloer Oldies mit ihren Partner in den Harz organisiert hatte. Bei der Suche nach einem Gegner für ein Freundschaftsspiel stieß er beim SV Förste sofort auf offene Ohren.

Damit war der Grundstein für eine langlebige Vereinsfreundschaft gelegt, die nun bereits in der dritten Fußballergeneration mit gegenseitigen Besuchen insbesondere zu den Hallenturnieren gepflegt wird.

“Sowas ist in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht selbstverständlich. Gerade die ältere Generation lebt sowas aber noch vor”, so VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Selbstrednend ließ es sich auch “Ecki” Arlitt nicht nehmen, zum Jubiläum mitzureisen. Die VfLer brachten natürlich außerdem Gastgeschenke aus Stormarns Kreisstadt mit und beide Mannschaften zeigten nochmal ihr Können am runden Leder. Das Ergebnis war dabei in diesem Fall absolut zweitranig.

“Alle hatten sehr viel Spaß. Die “dritte Halbzeit” wurde derweilen massiv ausgedehnt und die eine oder andere Anekdote aus all´ den Jahren machte auch die Runde. Nun freuen sich die “Blauen” auf den Gegenbesuch aus dem Harz, denn der SV Förste kommt wieder zum Hallenturnier der Alten Herren des VfL Oldesloe”, erklärt von Hausen.

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