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Norddeutschland

A1: Urlaubsverkehr und Strandbesucher sorgen für Staus

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Autobahnstau
Symbolfoto: Christian Müller/Shutterstock

Reinfeld/Lübeck/Hamburg – Wer in Richtung Ostsee und Dänemark fahren möchte, beziehungsweise heute Abend von der Ostsee und der Travemünder Woche zurück in Richtung Hamburg fährt, sollte die A1 meiden.

Seit dem Sonnabendmorgen staut sich der Verkehr in Richtung Ostsee immer wieder auf mehreren Kilometern. Auch in Stormarn kam es immer wieder zu Stau und Stop- und Go-Bildungen. Zwischen Reinfeld und Lübeck erreichte der Stau bereits zwischenzeitlich Längen von zehn Kilometern.

Auch auf der A7 und in Richtung Nordsee kommt es immer wieder zu Staus.

Vor allem ist daran zu denken, bei Staus an die Rettungsgasse zu denken. Sie kann Leben retten.

 

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Bad Oldesloe

Feuer auf Recyclinghof: So unterstützte das Technische Hilfswerk

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Einsatzkoordinierung in der THW Regionalstelle Lübeck. Foto: ots

Lensahn/Bad Oldesloe – Aufgrund des Brandes des Recyclinghofes bei Lensahn an der Autobahn A1 musste am Dienstagvormittag nicht nur die A1 vollgesperrt werden auch die über den Recyclinghof führende 110.000 Volt Stromleitung wurde abgestellt.

Daraufhin wurde das THW über den bereits im Einsatz befindlichen Fachberater angefordert. Vor Ort war auch das Technische Hilfswerk aus Bad Oldesloe.

Bei zahlreichen Stromausfällen östlich des Brandes stehen logistisch wichtige und sensible Bereiche bei der Versorgung im Vordergrund.

Die Alarmierung erfolgte am Vormittag ab 10.30 Uhr. In erster Linie waren dies Fachgruppen Elektroversorgung und Bergungsgruppen die mit ihren Netzersatzanlagen Strom einspeisen können.

Als Bereitstellungsraum für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte baute sich die Lübecker Fachgruppe Führung Kommunikation mit Meldekopf am Rastplatz Neustädter Bucht südlich des Lensahner Brandes.

Im Bereitstellungsraum sind insgesamt 6 Netzersatzanlagen mit bis zu einer Leistung von 300 KVA (in Summe rund 1400 KVA) aus den Ortsverbänden Hamburg -Wandsbek und -Bergedorf, Bad Segeberg und Eutin zusammengeführt. Weitere Helferinnen und Helfer mit zusätzlichen Stromaggregaten wurden voralarmiert. Hiervon sind auch Einsatzkräfte aus dem Nachbarlandesverband Bremen Niedersachsen betroffen.

Bereits im Einsatz sind die ehrenamtlichen Helfer aus Lübeck, die mit einer weiteren 175 KVA-Netzersatzanlage den Betrieb des Klärwerkes Cismar-Lenste sicherstellen. Der Ortsveband Neustadt versorgt mit seinem Aggregat einen Funkmast, der von der Stromabschaltung betroffen war.

Da ein genaues Ende des Einsatzes nicht absehbar ist, wurde zur Verpflegung der THW-Helferschaft und weiterer Einsatzkräfte die Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Preetz alarmiert, die von der Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Bad Oldesloe unterstützt wurde. Koordiniert wird der THW-Einsatz durch das Lage- und Koordinierungsteam der THW Regionalstelle Lübeck.

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Lübeck

Rentner (78) an Weihnachten mit Ast erschlagen: 44-Jähriger vor Gericht

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Das Landgericht in Lübeck. Foto: Fischer

Lübeck – Er soll an Weihnachten einen Rentner (78) auf offener Straße mit einem Ast erschlagen haben: Vor dem Landgericht in Lübeck muss sich ein Mann (44) für ein schreckliches Verbrechen verantworten. Das Motiv: Völlig unklar.

Ein 78-Jähriger ist am Morgen des ersten Weihnachtstages in Lübeck mit seinem Fahrrad unterwegs. Plötzlich steht ein Mann vor ihm. In seiner Hand: Ein dicker Ast. Er holt aus und schlägt den Rentner unvermittelt vom Fahrrad!

Der 78-Jährige fällt vom Rad und stirbt an den Folgen des Sturzes. 

Es ist ein schreckliches Verbrechen. Auch, weil das Motiv des Täters völlig unklar ist. Der 44-Jährige mutmaßliche Täter wird vor dem Landgericht in Lübeck der Prozess gemacht. Er soll bis zu seiner Festnahme in einem verwarlosten Kleingarten gelebt haben. Geäußert hat sich der Mann bislang nicht zur Tat. 

War es ein Raubüberfall? Nein. Dagegen spricht, dass das Opfer noch seine Geldbörse mit 200 Euro bei sich hatte. Ob sich Täter und Opfer kannten, ist unwahrscheinlich. 

Am Dienstag sagte der Sohn des Opfers aus. Laut seiner Aussage war sein Vater kein streitsüchtiger Mensch. Es spricht bislang also nichts für eine Auseinandersetzung.

Der mutmaßliche Täter ist einschlägig vorbestraft. Der Prozess wegen Totschlags wird fortgesetzt.

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Kreis Ostholstein

Dichter Rauch und Stromausfall: Großfeuer auf Recyclinghof in Lensahn

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Feuer auf einem Recyclinghof in Lensahn. Foto: Polizei

Lensahn – Dichter schwarzer Rauch stieg heute über der A1 bei Lensahn (Kreis Ostholstein) auf. Grund dafür war ein Feuer auf einem Recyclinghof. 

Dutzende Feuerwehrleute sind noch immer im Einsatz. Auch die Oldesloer Feuerwehr unterstützte die Kollegen im Kreis Ostholstein bei den Löscharbeiten. Trotzdem dauerte es Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Stromausfall: Tausende Haushalte betroffen

Aufgrund des Feuers mussten vom THW aus Sicherheitsgründen verschiedene Stromleitungen abgeschaltet werden!

Mehrere tausend Haushalte in Teilen der Gemeinden Lensahn, Grömitz, Kellenhusen, Cismar, Klostersee, Kabelhorst, Riepsdorf, Koselau, Manhagen, Lenste und Lensterstrand sind von dem Stromausfall betroffen.

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+++ Update – Feuer in Lensahn +++Auf dem Gelände eines Recyclinghofes in Lensahn ist am frühen Dienstagmorgen (14.08.2018) ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr ist weiterhin mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.Aufgrund des Feuers mussten aus Sicherheitsgründen verschiedene Stromleitungen abgeschaltet werden. Zur Stunde sind mehrere tausend Haushalte in Teilen der Gemeinden Lensahn, Grömitz, Kellenhusen, Cismar, Klostersee, Kabelhorst, Riepsdorf, Koselau, Manhagen, Lenste und Lensterstrand von dem Stromausfall betroffen.Die BAB1 ist zwischen den Anschlussstellen Neustadt-Pelzerhaken und Oldenburg-Süd in Richtung Norden wieder freigegeben, zurzeit jedoch lediglich für eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Süd und Pelzerhaken bleibt die BAB1 in Richtung Süden bis auf weiteres komplett gesperrt, Umleitungen sind ausgeschildert

Gepostet von Polizei Lübeck und Ostholstein am Dienstag, 14. August 2018

Autobahn für mehrere Stunden gesperrt

Die BAB 1 ist zwischen den Anschlussstellen Neustadt Pelzerhaken und Oldenburg Süd jetzt wieder in beide Richtungen befahrbar.

Wann die betroffenen Haushalte in der Region wieder vollständig mit Strom versorgt sein werden, kann noch nicht gesagt werden.

Brandursache unklar: Kripo ermittelt

Die Ursache des Feuers ist ebenfalls noch nicht geklärt, die Beamten der Kriminalpolizei in Oldenburg haben die Ermittlungen aufgenommen. Wir berichten nach.

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