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Norddeutschland

A1: Urlaubsverkehr und Strandbesucher sorgen für Staus

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Autobahnstau
Symbolfoto: Christian Müller/Shutterstock

Reinfeld/Lübeck/Hamburg – Wer in Richtung Ostsee und Dänemark fahren möchte, beziehungsweise heute Abend von der Ostsee und der Travemünder Woche zurück in Richtung Hamburg fährt, sollte die A1 meiden.

Seit dem Sonnabendmorgen staut sich der Verkehr in Richtung Ostsee immer wieder auf mehreren Kilometern. Auch in Stormarn kam es immer wieder zu Stau und Stop- und Go-Bildungen. Zwischen Reinfeld und Lübeck erreichte der Stau bereits zwischenzeitlich Längen von zehn Kilometern.

Auch auf der A7 und in Richtung Nordsee kommt es immer wieder zu Staus.

Vor allem ist daran zu denken, bei Staus an die Rettungsgasse zu denken. Sie kann Leben retten.

 

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Hamburg

Kiez-Kontrolle: Großeinsatz der Polizei auf St. Pauli

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Beschlagnahmte Waffen Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Über 200 Einsatzkräfte der Polizei Hamburg und der Bundespolizei haben am Sonnabend einen Schwerpunkteinsatz zur Durchsetzung des Waffenverbotes und des Glasflaschenverbotes im Vergnügungsviertel St. Pauli durchgeführt.

“In der Nacht von Freitag auf Samstag führte das Polizeikommissariat 15 mit unterstellten Kräften Präsenzmaßnahmen im Bereich des Vergnügungsviertels St. Pauli durch. Hierbei wurden sowohl präventive als auch repressive Maßnahmen durchgeführt” ,erklärt Polizeisprecher Rene Schönhardt .

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg führte mit Unterstützung von Kräften der Bundesbereitschaftspolizei in eigener Zuständigkeit entsprechende Maßnahmen im S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn durch.

Um eine Reduzierung der im Umlauf befindlichen Glasflaschen zu erreichen und die Durchsetzung der Glasflaschenverbotsverordnung zu unterstützen, wurden vor diesem Einsatz große Glassammelbehältnisse im Bereich der Großen Freiheit, Hamburger Berg ,der Reeperbahn 131 sowie im S-Bahnhof Reeperbahn aufgestellt.

In der Spitze besuchten am Freitag ca. 17.000 Besucher das Vergnügungsviertel.

89 eingesetzte Beamte der Polizei Hamburg überprüften auf St. Pauli insgesamt 223 Personen und erteilten 63 Aufenthaltsverbote.

Es kam unter anderem zu folgenden Verstößen:

   – 6  Körperverletzungsdelikte

   – 6  Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

   – 19 Verstöße gegen das Waffengesetz (Messer)

   – 3  Verstöße gegen das Glasflaschenverbot

115 Einsatzkräfte der Bundespolizei waren im S-Bahnhof Reeperbahn eingesetzt; in den beiden Großkontrollstellen wurden 463 Personen kontrolliert.

Ergebnisse:

– 54 Verstöße gegen das Glasflaschenverbot

   –        20 Verstöße gegen das Waffengesetz bzw. Mitführverbot in der Waffenverbotszone; hier wurden u.a. Einhandmesser, Springmesser, Cuttermesser, Multitools sowie ein Teleskopschlagstock sichergestellt

  –        22 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz      (Marihuana,Cannabis)

– Fahndungstreffer: Gegen 20 Personen bestand eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft wegen diverser Straftaten

  –        Freiheitsentziehende Maßnahmen: 7 Personen wurden festgenommen, gegen drei Männer bestand ein Haftbefehl, nach Zahlung geforderter Geldstrafen wurden die Personen wieder entlassen, gegen vier Männer bestand der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland

   –        Weitere Feststellungen / Einleitung von Strafverfahren: 1x

Körperverletzung, 1x Urkundenfälschung, 1x Beleidigung, 1x

Erschleichen von Leistungen, 1x Unterschlagung, 1x Sicherstellung

Führerschein, 1x Sicherstellung von Falschgeld

Die Polizei Hamburg und die Bundespolizeiinspektion Hamburg werden auch in Zukunft weitere gemeinsame Schwerpunkteinsätze zur Durchsetzung des Waffenverbotes und des Glasflaschenverbotes in Hamburg-St. Pauli durchführen.

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Hamburg

Hamburg: Drei Jugendliche brechen in Kita ein

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Hamburg – Einer der Einbrecher ist erst zwölf Jahre alt: Die Polizei hat am Sonntagmorgen drei Jugendliche (12,13,16) nach einem Einbruch in eine Kindertagesstätte vorläufig festgenommen.

Die Tat ereignete sich gegen 0.30 Uhr morgens in der Bissingstraße. Die Jugendlichen hatten bei dem Einbruch einen Alarm ausgelöst.

Alarm ausgelöst: Polizisten umstellten die Kita

Die eingesetzten Beamten umstellten das Objekt und bemerkten ein offenstehendes Fenster und eine offenstehende Tür, aus der kurz nach Eintreffen der Polizei drei Personen zu fliehen versuchten. Die drei Jugendlichen konnten jedoch von den Polizeibeamten angehalten und vorläufig festgenommen werden. Die mutmaßlichen Einbrecher wurden im Anschluss zum Polizeikommissariat 46 gebracht.

Eine Durchsuchung des Gebäudes mit einem Diensthundeführer der Bundespolizei und seinem Hund “Rute” führte nicht zum Auffinden weiterer Personen.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen den Erziehungsberechtigten übergeben.

Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Landeskriminalamt 184 geführt.

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Kiel

Waffenrecht: Grünen-Politiker von Notz fordert Verschärfung

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Waffe Symbolfoto: Ozqui Coskun/shutterstock

Kiel – Nachdem Neuseeland auf den Terror in Christchurch mit einem Verbot von Sturmgewehren und halbautomatischen Waffen reagierte, fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Konstantin von Notz, auch für Deutschland eine Verschärfung des Waffenrechts.

„Die Entschlossenheit der neuseeländischen Regierung muss sich die Bundesregierung zum Vorbild nehmen und ihre Blockadehaltung beim Waffenrecht endlich aufgeben“, sagt der Abgeordnete aus Schleswig-Holstein. Die dringend notwendigen Verschärfungen auch unseres Waffenrechts dürften nicht weiter aufgeschoben werden.

„Das Waffenrecht hat die Aufgabe, Gefahren, die den Menschen und unserem Gemeinwesen durch die Verfügbarkeit bestimmter gefährlicher Waffen drohen, möglichst im Vorfeld zu begegnen“, sagt von Notz. Reformen der vergangenen Jahre hält der Grünen-Politiker für nicht ausreichend. Im Gegenteil. So würde die Bundesregierung Pläne zur Verschärfung des Waffenrechts der europäischen Kommission sogar blockieren. „Die FDP versucht sogar, das Waffenrecht weiter zu lockern“, kritisiert von Notz. Er fordert, dass die Bundesregierung entschlossener gegen illegalen Waffenbesitz vorgeht und außerdem ein Verbot von Schusswaffen, die leicht in automatische Waffen umgebaut werden können.

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