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Kita und Schule

Airport Hamburg spendiert der DRK-Kita Elmenhorst einen neuen Baum

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Ganz schön groß: Diese fünf Jahre alte Weißbuche wurde vom Hamburg Airport gespendet. Foto: Sabine Lotz/hfr

Elmenhorst – „Die Raupen haben unseren Kletterbaum gefressen!“ Die Kinder der Kindertagesstätte Elmenhorst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) waren ganz traurig. Denn die schöne alte Weide wurde vom roten Weidenbohrer und seinen Kollegen verputzt und musste gefällt werden.

Die kahle Stelle im Garten legte trauriges Zeugnis von dem Raupen-Mahl ab. Doch der Hamburg Airport kam zu Hilfe: Die Abteilung Nachbarschaftskommunikation des Flughafens spendierte einen neuen Baum: Eine fünf Jahre alte Weißbuche, die von den Kindern auf den Namen „Else“ getauft wurde. Gunnar Sadewater von der Abteilung Nachbarschaftskommunikation des Hamburg Airport ließ es sich nicht nehmen, die Kita und Else zu besuchen.

Doch der Baum war nur eines von mehreren Highlights dieses Tages. Denn es stand noch die Verabschiedung der 28 Schlaufüchse auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Lied schritten die Jungen und Mädchen durch einen Rosenbogen und verließen so symbolisch die Kita. Denn nach den Ferien werden die Kleinen Schulkinder sein. Dabei floss bei den Eltern das eine oder andere Tränchen.

Doch die waren schnell getrocknet, denn es gab noch eine Überraschung für jedes Kind: Eine brandneue Ausgabe der einmal jährlich erscheinenden „Zwergenpost“. Viel Mühe, Arbeit und ganz viel Liebe steckt Katrin Nietschke, Mutter eines Kita-Kindes und Mitglied im Kita-Beirat der Gemeinde, in die Herstellung. Bis zum Vorjahr noch in Schwarz-Weiß, kommt das neue Exemplar, das auch eine Erinnerung für die Kinder an die Kita-Zeit sein soll, erstmals in einem neuen Layout: bunt, sehr hochwertig gestaltet und professionell gedruckt. Darin finden sich Berichte über alle Kita-Gruppen, Informationen und Rätsel. Finanziert hat Katrin Nietschke das Heft über Anzeigen und Sponsoren.

Zum Abschluss des Kita-Jahres wurde dann bei strahlendem Sonnenschein das alljährliche Sommerfest gefeiert. Und das war dieses Mal etwas ganz Besonderes, denn die Eltern der Schlaufüchse hatten die gesamte Organisation des Festes übernommen. So konnten die Erzieherinnen einmal ganz in Ruhe mit den Kindern zusammen feiern. Es gab eine Hüpfburg, Zuckerwatte und Popcorn, Kinderschminken, Hot Dogs, einen Kaffee- und Kuchen-Verkauf und als Höhepunkt einen Zauberer, der die großen und kleinen Festgäste mit seinen Tricks begeisterte.

Ein wunderschöner Tag mit vielen Höhepunkten, den nicht nur die Schlaufüchse und ihre Eltern bestimmt in guter Erinnerung behalten werden!

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Kultur

Kinderatelier: Kreative Werkstatt für Nachwuchskünstler

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„Kreatives Austoben“ in den Ausstellungsräumen der Galerie in der Wassermühle Trittau.
Foto: Kulturstiftung Sparkasse Holstein/hfr

Trittau –  Wie führt man junge Menschen an Kunst heran?  „Die Kunst in unseren Ausstellungen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, sagt Dr. Katharina Schlüter, Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Daher bietet die Stiftung zu den Kunstausstellungen in der Galerie im Marstall Ahrensburg und in der Galerie in der Wassermühle Trittau jeweils einen Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren an.

Die Kunstvermittlerinnen vom Atelier Mamülei entdecken gemeinsam mit den Kindern die Ausstellungen und regen damit deren Fantasie an. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch können sich die Kinder selbst kreativ austoben, verschiedene Materialien und Techniken erlernen und anwenden und ihr eigenes Kunstwerk für zu Hause schaffen.

Jeweils der zweite Termin der in Ahrensburg stattfindenden Workshops wird in den Räumlichkeiten des Atelier Mamülei ausgerichtet. Die Zeit in den Atelierräumen ist neben den Besuchen in den Ausstellungen ein wichtiger Bestandteil, denn hier können die Mädchen und Jungen mit anderen Materialien und Techniken als in den Galerieräumen arbeiten.

„Die kleinen Ausflüge in die Kunstausstellungen sind für die Kinder sehr wertvoll“, sagt Maria Müller-Leinweber, Leiterin des Ateliers. Sie hat das Atelier Mamülei 2011 als Haus für Kunst und Kreativität, in dem viele verschiedene Kurse angeboten werden, gegründet.

Die Kursleiterinnen sind durch ihre künstlerischen Ausbildungen, ihre pädagogische Erfahrung und vor allem ihren Enthusiasmus ein unverzichtbarer Teil des Stormarner Kinderateliers, das von der Sparkassen-Stiftung Stormarn finanziert wird. Wichtig ist den Kursleiterinnen die Förderung der Kreativität sowie die Anregung der Fantasie und Experimentierfreude der Kinder.

Die Workshops sind auf 10 Kinder beschränkt. Daher bitten die Veranstalter um verbindliche Anmeldung bis spätestens 3 Tage vor dem jeweiligen Termin per Mail unter info@stormarner-kinderatelier.de oder telefonisch unter 04102 70 78 10 14. Die Kosten für einen Workshop-Tag belaufen sich auf lediglich 5 Euro pro Kind.

Nächste Termine:

Ausstellung
„Nick Koppenhagen – Einige Gedichte über die Zukunft der Welt“
Samstag, 8. September 2018, in der Galerie in der Wassermühle Trittau
(15 bis 17 Uhr)

Ausstellung
„Straight, Crooked, Shaped – Über die Linie“
Samstag, 27. Oktober 2018, in der Galerie im Marstall Ahrensburg
(15 bis 17 Uhr)
Samstag, 3. November 2018, im Atelier Mamülei
(15 bis 17Uhr)

Ausstellung
„Anna Grath & Jenny Feldmann – Normal Square“
Samstag, 17. November 2018, in der Galerie in der Wassermühle Trittau (15 bis 17Uhr)

Ausstellung
„Gesa Lange – Im Halbkreis neben der Lampe“
Samstag, 24. November 2018, in der Galerie im Marstall Ahrensburg
(15 bis 17 Uhr)
Samstag, 1. Dezember 2018, im Atelier Mamülei
(15 bis 17 Uhr)

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Politik und Gesellschaft

Stormarner CDU – Landtagsabgeordnete setzen sich für KiTas ein

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Kinder in einer KiTa
Symbolfoto: Rawpixel.com/shutterstock

Kiel/Stormarn – Zum Start des neuen Kindergartenjahres haben die Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Koch, Christian Claussen und Lukas Kilian heute, am 6. August, auf die deutlich gestiegene Landesförderung für Kindertageseinrichtungen hingewiesen:

„Die Kieler Jamaika-Koalition hat sich vorgenommen, Eltern und Kommunen bei der Kitafinazierung deutlich zu entlasten und gleichzeitig die Qualität in den Kindertageseinrichtugnen zu stärken. Mit den erhöhten Landeszuschüssen für den Betrieb von Krippen, Kitas und Horten machen wir dafür einen ersten großen Schritt“, so Tobias Koch.

Mit der seit diesem Frühjahr geltenden neuen Förderrichtlinie stelle das Land in den beiden Jahren 2018 und 2019 höhere Betriebskostenzuschüsse von zusammen knapp 110 Millionen Euro zur Verfügung.

„Auf den Kreis Stormarn entfällt davon im Jahr 2018 ein Plus von 3,2 Millionen Euro, welches sich im nächsten Jahre noch einmal um über 2 Millionen Euro erhöht. In beiden Jahren zusammen kann sich der Kreis Stormarn daher über höhere Zuschüsse von 8,3 Millionen Euro freuen“, rechnet Lukas Kilian vor.

Darüber hinaus hat die Landesregierung beschlossen, im Rahmen des Investitions-Sofortprogramms weitere 10 Millionen Euro für den Ausbau von KiTa-Plätzen bereitzustellen.

„Gerade bei uns im Hamburger Umland ist der Bau von zusätzlichen Krippen und KiTas bei steigenden Einwohnerzahlen nach wie vor erforderlich. Es ist deshalb gut, dass die erforderlichen Baumaßnahmen auch zukünftig vom Land bezuschusst werden“, freut sich Claus Christian Claussen.

Die drei Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten wiesen zudem darauf hin, dass die jetzt beschlossenen höheren Zuschüsse nur der Anfang seien. Beginnend ab dem KiTa-Jahr 2020 habe sich die Kieler Koalition eine grundlegende Reform der KiTa-Finanzierung in Schleswig-Holstein vorgenommen, welche derzeit durch das Sozialministerium zusammen mit allen Beteiligten vorbereitet würde.

„Mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag werden wir ab 2020 dafür sorgen, dass die Elternbeiträge landesweit vereinheitlich und auf niedrigerem Niveau gedeckelt werden“, sind sich die drei lokalen Abgeordneten einig.

Darüber hinaus sei eine finanzielle Entlastung der Kommunen, die derzeit rund die Hälfte der Kinderbetreuungskosten tragen würden, ebenso vorgesehen wie Qualitätsverbesserungen z.B. bei der Anzahl der Erzieher pro Gruppe, den Öffnungszeiten oder der Ferienbetreuung.

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Bad Oldesloe

Geschichtswettbewerb: Preise für Stormarns kleine Nachwuchsautoren

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Die Kinder der Klasse 2 b mit der Lehrerin Marthe Appel (hinten links) und Stephanie Brunsen (hinten rechts) von der Kulturabteilung.
Foto: Frackmann/Kreis Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Im Nachgang der interaktiven Literaturausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ im Kreishaus in Bad Oldesloe hat die Kulturabteilung des Kreises einen kleinen Geschichtenwettbewerb initiiert.

“Die Kinder waren aufgefordert worden, Kurzgeschichten zu entwickeln, in denen drei der folgenden fünf Begriffe mit Bezug zur Ausstellung vorkamen: Schweden, Zirkuswagen, frech, Geheimnis, Bücherwelt”, erklärt Daniela Frackmann, die für die Kultur-Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. 

Die Idee zum Wettbewerb entstand im Nachgang der Ausstellung als die Schwedische Botschaft uns Bücher, CDs und Kreativmaterialien überlassen hat. Schon während der Ausstellung beschenkten Kinder uns oft mit fantasievollen Geschichten und Bildern. So entstand die Idee, die Kinder zu motivieren, gezielte Kurzgeschichten zu Themen der Ausstellung zu entwickeln und sich noch einmal aktiv mit Literatur auseinanderzusetzen“, ergänzt Kreiskulturreferentin Tanja Lütje, die ebenfalls zu den Initiatorinnen der Ausstellung zählte.

Eine kleine Jury, bestehend aus der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Dr. Sophie Olbrich, die als Kooperationspartnerin in der Ausstellung beteiligt war, der Kulturpädagogin und Praktikantin der Kulturabteilung, Stephanie Brunsen sowie der Daniela Frackmann, wählte interessante, freche und besondere Geschichten in den verschiedenen Altersgruppen aus.

In der Altergruppe der 2. Klasse haben gewonnen:

  1. Platz Jannes Schmeer und Rune Graf mit der Geschichte „Die drei Zwerge und die drei ???“
  2. Platz Charlotte Magdanz und Julia Hauschild mit der Geschichte „Der Mondschein-Zirkus“ sowie Paulina Schlömer, Anouck Boul und Mariam Aliyeva mit der Geschichte „Sommerferien im Zirkus Konfetti“
  3. Platz Moritz Kelling, Finley Luts und Johannes Stehn mit der Geschichte „Die drei Detektive: Auf eisiger Spur“ sowie Ryan Heinig und Daniel Dechgannajeri mit der Geschichte „Das Geheimnis vom kleinen Kobold“.

Alle oben genannten Gewinner/innen sind Schüler/innen der Grundschule West Bad Oldesloe und wurden von der Lehrerin Frau Appel motiviert.

In der Altersklasse der 3. Klasse haben gewonnen:

  1. Platz Sarah Lüttecke mit der Geschichte „Das Geheimnis der schwedischen Zirkusschlange“
  2. Platz Lili Nolden, Blanca Hempell und Philipp Vorbröcker mit der Geschichte „Das reisende Kaninchen“
  3. Platz Zoë Marie Schaade und Sünje Bröcker mit der Geschichte „Das Löwenabenteuer“ sowie Anastasia Engelbert aus Lütjensee mit der Geschichte „Das geheime Zimmer“.

Weitere Mitmachpreise gingen an Klassenbewerber, an Einzelteilnehmer sowie an das Jugendarbeitsteam der Ganztagsbetreuung der Emil-Nolde-Schule Bargteheide.

Die Fantasie der Kinder ist grenzenlos – das zeigte uns jede einzelne Geschichte, die uns zugeschickt wurde. Es war großartig zu lesen wie unterschiedlich die Ideen zu unseren vorgegebenen Wörtern waren. Zusätzlich waren wir beeindruckt von den selbstgebastelten Bildern, Collagen, Buchcovern zu den Geschichten!“, so Brunsen, die den Geschichtswettbewerb als eines ihrer letzten Praktikumsprojekte in der Kulturabteilung des Kreises initiiert und durchgeführt hat.

Die meisten Gewinner bekamen ihre Geschenke per Post. Der Klasse aus Bad Oldesloe wurden die Preise bei einem Fototermin überbracht, so kam es zu einem freudigen Wiedersehen: die Klasse war die allererste Besuchergruppe in der Ausstellung.

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